Vorabendserien für lau
Also Weblogschreiben und diese ganzen Aktivitäten, die junge Hipster bzw. hippe Youngster in letzter Zeit so raketenmäßig aus dem Boden schießen lassen, hat schon einen ganz besonderen Glam-Faktor. Ich beschäftige mich so ungefähr in 5 Minuten-Abständen mit dem Blog, ist das nicht schön? Klar, zwischendrin wird mal kurz geschlafen, aber sobald ich aufwache, sehne ich mich nach meinem Lebensabschnittsgefährten, dem Weblog. Bis vor kurzem wusste ich nicht einmal, was das ist, hielt es für eine neue Methode, sich gepflegt das Hirn aus dem Gesicht zu cremen, habe aber mittlerweile erfahren, dass sich das echt lohnt. Schult die Eloquenz und so.
Zugegeben, das klingt jetzt nach alleinstehender Vorabendserienverschlingerin. Aber zu einer Tasse Tee passt eine Runde Bloggen noch ganz gut. Auch gut übrigens zu Wiener Schnitzel, Haferkeksen (nicht zu verwechseln mit Hanfkeksen, diese bitte nur im Freundeskreis konsumieren)und Skateboarding-Musik. Launig.
Was ich eigentlich damit sagen will: Hilfe, mein neues Adam Green Album ist alle und ich habe soeben das Netz vergeblich nach Ausgehmöglichkeiten durchsucht. Also wenn das morgen wieder so läuft, muss ich mich demnächst erschießen oder anderen selbstmörderischen Aktivitäten beiwohnen. Ich könnte zum Beispiel die Piercer-Bude um die Ecke mit Blasmusik beschallen. Auch launig.

