06.03.2005 um 16:17 Uhr
03.03.2005 um 19:12 Uhr
Thomson verklagt taiwanesische LCD-Anbieter
Eine Sprecherin des französischen Konzerns bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht aus Taiwan. Die Patente, die BenQ verletzt habe, beziehen sich der Sprecherin zufolge auf Fernseh- und Displaytechnik. Der französische Konzern möchte nun durchsetzen, dass der Verkauf dieser Geräte im US-Markt verboten wird. Auf der Website der ITC ist der Fall unter der Prozesslisten-Nummer 2414 dokumentiert. Kläger sind die Thomson Licensing SA in Frankreich und die Thomson Licensing Inc. in New York. Die Unternehmen sandten bereits am 24. Februar einen Brief an die ITC, in welcher sie ihre Vorwürfe gegen BenQ und AU Optronics Taiwan erhoben, ebenso wie gegen deren Tochterunternehmen in den USA. Die Angelegenheit sorgt in Taiwan für große Unruhe, denn AU Optronics liefert LCD-Bildschirme an Thomson; BenQ versorgt das französische Unternehmen mit kompletten LCD-Fernsehgeräten. Thomson war einem Bericht der taiwanesischen Regierung zufolge bereits im Jahr 2004 mit der Forderung nach Lizenzzahlungen an die Taiwanesischen Unternehmen herangetreten, allerdings ohne Erfolg. BenQ ist Taiwans größter Hersteller von LCD-Fernsehgeräten und Monitoren. Im laufenden Jahr wird das Unternehmen voraussichtlich eine halbe Million LCD-Fernseher und rund 10 Millionen LCD-Monitore ausliefern. AU Optronics gilt nach Samsung und LG.Philips als der drittgrößte Produzent von Flüssigkristall-Anzeigen weltweit.
03.03.2005 um 13:18 Uhr
03.03.2005 um 12:57 Uhr
Mein Thomson Scenium
Der Mangel der meisten Geräte
Zur Vermeidung von Einfuhrzöllen besitzen die meisten Markengeräte keinen DVI-Eingang. Dieser ist auch prinzipiell nicht unbedingt notwendig, ausser man möchte unbedingt für die Zukunft gerüstet sein. Letzteres ist auch schon ein Argument, da ein Fernseher ja eine langfristige Investition ist.
Kombination mit Thomson DVD-Player
Das neue Schlagwort für DVD-Player ist "Progressive Scan". Gemeint sind damit jegliche Technologien, mit denen von Zeilensprungverfahren für herkömmliche Fernseher auf Vollbilder für LCD- und Plasmageräte umgerechnet wird. Herkömmliche Verfahren bieten jedoch nur für Aufnahmen eine sehr gute Lösung, die ursprünglich auf Film gedreht wurden. Dies deshalb, da Filmmaterial ursprünglich auch "progressiv", also mit vollen Bildern, gedreht wird. Für Video, also die Speicherung auf Magnetband, erreicht man derzeit die beste Umwandlung angeblich mit dem DCDi-Chip der Firma Faroudja. Und dieser ist in sehr wenigen Geräten der preisgünstigen Klasse eingebaut. Das günstigste mir bekannte Gerät ist wiederum der Thomson DVD-Player. Der Chip läuft allerdings nur, wenn man die Daten via DVI überträgt.
Aus dieser Überlegung musste ich entweder auf DCDi verzichten, oder zum Thomson Scenium Fernseher greifen, da dieser wie gesagt als einziges Markengerät seiner Klasse einen DVI-Eingang mitbringt. Auch wenn ich in Zukunft aufgrund noch modernerer Technologien (zB HD-DVD) zu einem neueren Player greifen muss, brauche ich mich vor Inkompatibilitäten nicht zu fürchten, da der Fernseher sowohl über den digitalen DVI-Eingang, als auch über eine HDMI-Schnittstelle verfügt.
Filme und Videos
In Kombination mit dem oben genannten Player sehen nun Filme und Videos so perfekt aus, dass ich es mir gar nicht schöner vorstellen kann. Das Bild ist so schön, dass man nun wieder Kompressionsfehler und Bildrauschen bei dunklen Aufnahmen eher erkennt. (Schliesslich ist die heutige Fernseh- und DVD-Auflösung 720 x 576 Bildpunkte, und der Fernseher ist für 1280 x 768 Bildpunkte gebaut.) Für die zukünftigen Technologien, die diese Probleme lösen werden, ist der Fernseher aber wiegesagt bereits vorbereitet. Sobald HD-DVD im Herbst 2005 herauskommt, wird man alle neuen Player mit dem Fernseher kombinieren können, da dieser nicht nur von der Auflösung her dafür vorbereitet ist, sondern auch über alle Anschlüsse verfügt.
TV-Tuner
Ich sehe nicht fern, da ich keine Rundfunkgebühr zahlen möchte und demnächst daher den Tuner auslöten werde. Allerdings habe ich ihn kurz ausgetestet. Das Bild ist sehr schön, wenn auch Sony's Wega Engine hier schönere Bilder liefert. Aber wiegesagt, dafür habe ich den Fernseher nicht gekauft.
Eingänge
Neben den bereits erwähnten DVI- und HDMI-Eingängen verfügt der Fernseher noch über mehrere AV- Eingänge, einen SVHS- und einen Cinch-Eingang, einen RGB-Eingang 5polig sowie einen PC-RGB-Eingang. Über letzteren kann man bequem den PC anschliessen. Ich für meinen Teil habe ein Y-Kabel bestellt, damit ich sowohl den normalen Monitor als auch den TV anschliessen kann. So kann ich zum Beispiel die Urlaubsfotos vom PC am Fernseher in guter Qualität anzeigen lassen. Wer über Funktastatur und -maus verfügt, könnte sogar von der Wohnzimmercouch aus spielen oder arbeiten.
Lautsprecher
Die eingebauten Lautsprecher sind nicht so schlecht. Allerdings kann man sie nicht mit dem Ton aus einer Stereoanlage vergleichen. Besonders die Bässe werden nicht sehr gut wiedergegeben. Aber ein Filmfreak besitzt ohnehin eine anständige Tonanlage, oder? ;-) Ich glaube kaum, dass irgendein anderer LCD-Fernseher das volle Tonspektrum wiedergeben kann. Dies ist alleine schon aufgrund der geringen Einbautiefe der Lautsprecher kaum möglich.
Fazit
Auch wenn ich für das Gerät tief in die Tasche greifen musste (€ 2.500,--), bereue ich es keinen Moment. In Verbindung mit dem Thomson DVD-Player kann ich Filme und Heimvideos in derzeit bestmöglicher Qualität geniessen. Das Gerät ist ein Blickfang und sieht im Endeffekt schöner aus, als es auf den meisten Bildern den Anschein hat, besonders auf dem mitgelieferten Design-Standfuss. Ich würde mich sofort wieder für dasselbe Gerät entscheiden und freue mich schon auf HD-DVD!

