:::;;LCD_Fan;;:::

03.03.2005 um 19:12 Uhr

Thomson verklagt taiwanesische LCD-Anbieter

von: LCD_Fan

Eine Sprecherin des französischen Konzerns bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht aus Taiwan. Die Patente, die BenQ verletzt habe, beziehen sich der Sprecherin zufolge auf Fernseh- und Displaytechnik. Der französische Konzern möchte nun durchsetzen, dass der Verkauf dieser Geräte im US-Markt verboten wird. Auf der Website der ITC ist der Fall unter der Prozesslisten-Nummer 2414 dokumentiert. Kläger sind die Thomson Licensing SA in Frankreich und die Thomson Licensing Inc. in New York. Die Unternehmen sandten bereits am 24. Februar einen Brief an die ITC, in welcher sie ihre Vorwürfe gegen BenQ und AU Optronics Taiwan erhoben, ebenso wie gegen deren Tochterunternehmen in den USA. Die Angelegenheit sorgt in Taiwan für große Unruhe, denn AU Optronics liefert LCD-Bildschirme an Thomson; BenQ versorgt das französische Unternehmen mit kompletten LCD-Fernsehgeräten. Thomson war einem Bericht der taiwanesischen Regierung zufolge bereits im Jahr 2004 mit der Forderung nach Lizenzzahlungen an die Taiwanesischen Unternehmen herangetreten, allerdings ohne Erfolg. BenQ ist Taiwans größter Hersteller von LCD-Fernsehgeräten und Monitoren. Im laufenden Jahr wird das Unternehmen voraussichtlich eine halbe Million LCD-Fernseher und rund 10 Millionen LCD-Monitore ausliefern. AU Optronics gilt nach Samsung und LG.Philips als der drittgrößte Produzent von Flüssigkristall-Anzeigen weltweit.


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