Anleitung zum Entlieben

01.08.2005 um 21:38 Uhr

Lebensmittel oder Alk?

von: Lapared

Der Vorteil beim Alkoholismus ist ja: Man muss nicht saufen. Andere Suchtkranke haben es da erheblich schwerer. Fresssucht und Magersucht, das sind die Königsklassen, das ist nur was für die Champs. Eine Alkoholsucht leisten die sich meist noch nebenbei, als Häuschen im Blauen quasi. Nein, die Essgestörten nehmen jeden Tag den härtesten Weg. Die können das Problem nämlich nicht vermeiden und sagen: „Nur für heute“ wird gar nicht gegessen. Das wäre einfach. Im Ernst, Fasten, 0-Diät, Totalverzicht? Ein Spaziergang für die Champs! Nur führt Nichtessen leider mittelfristig zu einem Problem. Saufen ist verzichtbar, gegessen werden muss.

Was fasel ich hier eigentlich für einen Scheiß. Was ich nur sagen will. Es gibt auch Süchte, da ist totaler Verzicht keine Option, die müssen wir lernen zu kontrollieren, weil wir bei totalem Verzicht sterben würden. Die Frage ist nur, kann ein Mensch für einen anderen eine solche Sucht sein? Ist 119 für mich wirklich in bestimmtem Maße überlebenswichtig oder ist er ganz profaner Alk?

Ich weiß es nicht, aber mein Verstand sagt mir: Alk. (Meine Schwester, da bin ich sicher, würde sogar hinzufügen: billigster Fusel.) Also halte ich es weiter mit den wackeren Alkoholikern, praktiziere schön brav „nur für heute“ und Totalverzicht.

01.08.2005 um 13:49 Uhr

Let´s get "cross" again

von: Lapared

Je länger ich schlafe, desto beschissener sehe ich aus. Wie ein vergessenes Party-Brötchen, dass nach dem Gewitterregen im Garten übernachtet hat. Erst mal einen Kaffee. Und dann Sport. Nach zwei Stunden Gestrampel in meinem kleinen Home-Studio wird die tränenvermatschte Brötchenfresse bestimmt besser aussehen. Wieso heißt es sonst „Cross-Trainer“.