Anleitung zum Entlieben

17.10.2005 um 22:54 Uhr

Geld und Aussehen

von: Lapared

Wenn Frauen kein Geld haben sind sie deshalb um nichts weniger Frauen. Im Gegenteil, so ein armes Mäuschen weckt doch erst recht den Beschützerinstinkt. Aber vor allem anderen bestimmt den Wert ihrer Weiblichkeit schlichtweg ihr Aussehen.
Anders bei Männern. Wenn sie es in einem gewissen Alter immer noch einen rostigen Damenpolo fahren oder beim Kinobesuch den speckigen Studi-Ausweis zücken, ist das – sofern sie nicht gerade Damien Hirst an der Schwelle zum Weltruhm sind – im Bezug auf ihre Männlichkeit ein ziemlicher Abtörner.
Gerecht ist das natürlich alles nicht. Und ob es deshalb Frauen oder Männer leichter haben, ist auch schwer zu sagen. In Einzelfällen, denke ich, dürfte es jedoch weniger unmöglich sein, aus Nichts Geld zu machen als aus Scheißaussehen Attraktivität. Na egal.
Das alles beschäftigt mich ja auch nur, weil Dick erzählt hat, dass er, wenn er in eine Ausstellung geht, auch gern den Studentenausweis zieht. Mir ist außerdem aufgefallen, dass er beim Telefonieren öfter sagt: „Wir wollen es nicht so teuer machen“. Eben zum Beispiel. Naja, und Damien Hirst an der Schwelle zum Weltruhm ist Dick ganz definitiv nicht. Künstler ja, aber einer, der seine 5 Minuten Ruhm schon hatte und danach beschlossen hat, lieber lange zu schlafen, zu lesen und zu schwimmen, als nach den Regeln des Kunstmarkts zu spielen. Also, um es präzise zu fassen, Dick ist schweineblank. Genau wie ich...
Aber ich bin eine Frau.

17.10.2005 um 14:21 Uhr

Jöbchen

von: Lapared

Weitere Anbändeleien bis auf Weiteres durch kurzfristige Jobanfrage gestoppt. Sehr gut. Arbeit geht vor - zumal, wenn die Bank schon wieder diese Briefe schickt (ich nehme an, dass es "diese" sind, ich öffne sie natürlich nicht). Und irgendwie war mir, als ich heute morgen aufwachte, auch nicht mehr nach Stepperfreddys... Wenn Dick hätte kommen wollen (er hatte es sich dann doch anders überlegt), ach ja, warum nicht... aber so ist es am allerbesten: einfach nur ein bisschen 24 Stunden durchrabotten und dabei von den turbulenten Privataffären erholen.