Anleitung zum Entlieben

31.10.2005 um 23:32 Uhr

Silent Paris

von: Lapared

Scheiße, ausgerechnet heute hat Dick offenbar seinen SMS-freien Tag. Ein klitzekleines je t´aime aus Paris wäre sehr wohltuend gewesen. Na, geschieht mir recht... (mal isses ihr zu viel, mal zu wenig, scheiß Prinzessin...)

31.10.2005 um 20:35 Uhr

Curd Luccky Luck Rock

von: Lapared

Lchem ist heute irtgemdwie komisch (ebem hat sich mcih gehaum, nicht feste, aber ich hab trotzdem geweimt, weil ich psychipsch verletzt bim, jawohl, umd daran werde ich sie auch erimmern, wenn wir morgen frü Curd Rock eimkaufem gehenm, hömhöm).

Ich für meimTeil war mal wieder in meim Freibad umd hab nach dem altem Wasser gesehm. Es ist jetzt sooo dumkel, das Curd nicht mehr durchsehen kann. Ich hab doll aufgepasst, dasss ich nicht reimfalle. Im das Wasser möchte ich wirklich nicht merh reim.

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(Curd Rock will nicht mehr im das alte Wasser..)

Irgemdwie sieht meim Bad vom Mal zu Mal so amders aus. Die Bäumchem umd die Wiesem rumd um meim Pool habem neue Farbem. Hübshc. Aber die Somme sieht viel wärmer aus als sie ist, scheiß Angeberim.

L. sagt, es wird Wimter. L. sagt, wemm man etwas hat, das eimen schöm warm hält, kam der Winter sehr nett sein (...ich demke am eim nettes, weimrotes Mäntelchem.)

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(Czrd Rock reitet im dem Sommeruntergang... Irgemdwer kömmte im mein Bad mal Laub hakem!)

31.10.2005 um 19:06 Uhr

Vorbei

von: Lapared

Im Laufe der Jahre entwickelt man so seine Strategien. Ich jedenfalls weiß die Spitzen des Lebens mittlerweile abzufedern. Wenn irgend etwas Schlimmes passiert, irgend etwas, das mir zu nahe geht, dann esse ich einfach. Für eine Ex-Anorektikerin relativiert die akute Bedrohung einer Gewichtszunahme nahezu alles andere. Ob der Liebste Dich betrügt, die Kohle alle ist oder Mutti wieder Windeln braucht, für ein paar Stunden sind solche Sorgen nichts, gar nichts angesichts der 212 Gramm Körperfett, die Du in Folge des Gelages vielleicht am nächsten Tag mehr auf den Hüften hast. Super Technik, was? Leider greift sie bei den positiven Ausschlägen meiner hochneurotischen Existenz oft genauso wie bei den negativen, weshalb ich auch gerne mal eine kleine Orgie abhalte, wenn – wie unlängst geschehen – das Schicksal mich unvorbereitet in ungewohnte Höhen der Glückseligkeit katapultiert (ich kann nichts dagegen machen, ich werde schwindelig da oben, es macht mir Angst...).

Insofern traf es mich nicht so eiskalt. Insofern war ich fressbedingt schon halbwegs wieder auf dem Teppich, als die Mail von 119 gestern Nacht kam...

Ich hatte ja selber schon das Gefühl, dass das, was ich in „Ponymomente II“ geschrieben habe, nicht in Ordnung war (siehe Kommentare)... nein, gar nicht in Ordnung. Und deshalb noch mal: Was ich dort geschrieben habe, war gemein, billig, unter der Gürtellinie – so etwas darf in meimen Kopf stattfinden, wenn es denn unbedingt sein muss, aber es gehört nicht hier her (auserdem ist es gar mich wahr! 119 sieht gamz doll hübshc aus, vom vorne umd vom hintem, damals war er nur eim bisschem kramk umd bei se way... der Popo wird meimer Meimung nach gamz emorn überbewertet, höm).

Jedenfalls weiß ich jetzt, was ich bisher manchmal geahnt, aber nie wirklich geglaubt habe: 119 liest das hier alles. Er liest es schon lange. Er hat - bis gestern - nie etwas dazu gesagt, weil er wusste, wie viel Spaß mir das Schreiben macht. Er wusste, wenn er was sagen würde, ginge das nicht mehr, ich wäre zu befangen. Also hat er nichts gesagt. Er hat meine Einseitigkeit stehen lassen und der Versuchung widerstanden, mir als irgendein Kommentator Kontra zu geben. Er hat selbst dann noch still gehalten, als ich anfing, seine Mails einzustellen. Er hat es ausgehalten und nichts gemacht. Das war wirklich groß von ihm (Danke, mein Schatz), und noch vor ein paar Tagen hätte ich ihn – wenn das möglich gewesen wäre – noch ein bisschen mehr dafür geliebt.

Aber das ist vorbei. Es ist vorbei. Es ist vorbei. Ich liebe jetzt einen anderen. Es ist vorbei.

Deshalb – ding, ding, ding! – here´s an announcement: Dies war der letzte Eintrag, in dem es um 119 ging. Ich kann das jetzt nicht mehr, no way. Die Zahl 119 wird in diesem Blog – außer irgendwann als schicksalhafte Zahllast, Sexstellung oder Buslinie vielleicht - nicht mehr vorkommen. Ich werde nie wieder über ihn schreiben (ihc aber,, ihc aber... au, au, aua.... sie hat mihc gehaum, ich weime!) Ab morgen geht es hier nur noch um Dick, deutsch-holländisches Liebesglück und im Übrigen wird das Blog umbenannt in Anleitung für Turteltauben oder so. Im Ernst: Kein Wort mehr über... wie war die Zahl?! Es ist vorbei.

P.S. Eine Bitte: Heute keine Kommentare. So sehr ich mich sonst darüber freue. Heute nicht. Nicht nötig. Es ist vorbei.