Anleitung zum Entlieben

14.01.2006 um 15:58 Uhr

Automom

von: Lapared

Sie ghet weg umd lässt mcih im stimkende Wohmung. Umd druaßem scghiemt die Somme. Umd keimer geht mit mri zum alte Wasser. Ich möchte som germ sehem ob es gefrorem ist. Umd vielleicht auf meim alte Wasser eim bisschem rumspazierem. Umd dabei meim Pelzmatmel tragem. Ich muss selbststämmiger wedrem. Ich bbrauche eim Auto.

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(Curd Rock hätl sich auf umauffällig Weise seim feime belästigte Näschme zu)

14.01.2006 um 11:09 Uhr

Kater

von: Lapared

und als ob das nicht Strafe genug wäre… In meiner Wohnung sitzt ein kleiner graugrüner Flieszwerg mit Mütze und krakelt, dass die „Somme scheimtt“ und dass er in „meim Bad“ will, um zu sehen was „meime alte Wasser“ macht. „Sopfrot!!!“. Curd Rock, sagt er, heißt er, und er behauptet, mich zu kennen. Ich erinnere mich beim besten Willen nicht. Ich erinnere mich an ganz vieles nicht. Ich weiß nur, dass ich mich beeilen muss, weil ich um zwölf arbeite, aber was und wo und wer ich überhaupt bin, da hapert es gewaltig. Teufel Eierlikör. Es war wohl doch nicht bloß einer. Was? Der Zwerg nennt mich Suffkopp. So weit ist es schon, ich geh duschen...

Umd es wahr auhc niocht nru eim Zirgarrete! So., Umd ich bim enpört!

13.01.2006 um 22:06 Uhr

Nichts

von: Lapared

Freitagabend. Ich glaube, ich mache mal was total Abgedrehtes. Nichts. Nicht mal Blog schreiben. Dass ich eben eine Zigarette geraucht habe, kann ich auch morgen noch erzählen. Oder das mit dem Anruf von D.s "Nachbarin" Frau M.. Ich trinke ein Eierlikörchen und dann gehe ich ins Bett. Ich verrücktes Huhn. Curd, möchtest Du vielleicht noch was sagen?

Faahr zurm Hölle, Braddock!

Sorry. Ich schätze, wieder einer dieser Sätze, die Curd Rock schon lange sagen will.

13.01.2006 um 13:48 Uhr

Neue Geschütze

von: Lapared

Ich sehe es schon vor mir. Irgendwann, wenn ich mal sehr alt bin und im Pflegeheim mit einer Kamelhaardecke auf den Knien Pfefferminztee aus meiner Schnabeltasse nippe, werde ich zu den anderen zähen, alten Schabracken um mich herum sagen: „Mädels, wenn ich mich auszog, fingen die Männer an zu glauben“, und nach einem kleinen, wehmütigen Seufzer, „…damals.“

Es wird die Wahrheit sein. Denn in der Tat, es gab da wirklich einen Mann, dem, als ich mich vor ihm entblößte, ein leises, ehrfurchtsvolles „Jesus!“ entfuhr. „Jesus, das sieht ja schlimm aus!“ um genau zu sein. Der Mann heißt Dr. P. und war der Gynäkologe, den ich heute Morgen in meiner Verzweiflung aufgesucht habe. Jedenfalls…

Jetzt werden härtere Geschütze aufgefahren.

12.01.2006 um 23:28 Uhr

Wie man´s macht...

von: Lapared

Hatte ich erwähnt, dass 119 und ich neuerdings so quasi Nachbarn sind? Tagsüber jedenfalls, denn meine jetzige Wirkungstätte liegt Luftlinie ungefähr 3 cm von seiner entfernt. Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste, deshalb gehe ich mittags nicht raus, sondern esse am Schreibtisch Schnittchen und hüte den labilen Seelenfrieden. Aber wie man´s macht...

Ich beiße also in meine morgens eilig zusammengeworfene Vollkornbrot-Gouda-Komposition, lobe mich noch, dass es in Umsetzung einer der Vorsätze dieses Jahres kein fieses Weißmehlbrötchen mit Scheiblette oder der Pastadreck vom Italo-Take-away ist – und zack! ein Knirschen…Blombe raus. Und halber Zahn, mindestens.

Ich warte noch besonnen die Mittagspause ab und dann los. O-beinig wie ein Schimpanse – die andere Baustelle gibt´s ja auch noch – watschel ich zum Zahnarzt. „Na, Holger“, sag ich als ich nach zwei Stunden dran bin, „na, Holger“ (wir Duzen uns, seit ihm mal der Bohrer abgerutscht ist, und ich unter Schmerzen „uuu ahhlooo!“ gebrüllt hab - bei dem uuu ist es geblieben), „na Holger, wie waren die Feiertage?“ – „Sehr gut“, sagt er, „und Ihr wart auf Rügen, hab ich gehört, Dein Freund war ja gestern da!“… Kabummm… Kabummm… ich höre meinen Herzschlag. Holgers reizende Assistentin hat unterdessen mit dem Ausstopfen meines Mundes begonnen. „Ahh??“, sage ich nur. Mit Tampons in den Backen hätte mehr sowieso keinen Informationszuwachs gebracht. Richtig, den Zahnarzt hatte ich ja von ihm… Ihr wart auf Rügen, IHR… das ging ja schnell. Und wieder eine Dame mit Auto, offenbar. „Ist es so schlimm?“ fragt Holger, und wischt mir mit seiner gelben Gummipranke väterlich irgendwas Nasses von der Wange, „brauchst Du ´ne Spritze?“ – „Aber dalli“, sage ich.

Hätte ich mal lieber ganz normal Mittag mit Pastadreck gemacht.

11.01.2006 um 22:21 Uhr

Curd Rock - Medienstar

von: Lapared

Ich will mich nicht selber loben. Zum Glück muss ich es auch nicht. Der Kommentar des Kunden zu meinen Copies war ungefähr drei mal so lang wie die Copies selbst und lässt sich am besten so zusammenfassen: War der Texter bekifft? Ja, da lacht die lila Apfelsine. In Sachen Juckreiz bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass die Urlaubsvertretung meiner Gynäkologin nicht ihre Urlaubsvertretung sondern ihre Mutter war, die eigentlich in der Praxis nur die Blumen gießen sollte, aber kurzfristig entschied, sich auch der Pflege des Kundenstamms ihrer Tochter anzunehmen. Und dann hat mich auch noch meine eigene Mutter blamiert, die am Empfang für mich die Nachricht hinterließ: „Joghurt O B!“ Die Empfangsfrau meinte, sie hätte gesagt, ich wisse schon, was das bedeute. What a day.

Manchmal stelle ich mir vor, wie es wäre, nach so einem Tag nachhause zu kommen und nicht allein zu sein. Nichts kann mehr Schrecken verbreiten als die menschliche Phantasie. Im Ernst, nach Tagen wie diesen darf man einen Menschen doch nicht mehr in die Nähe eines anderen lassen, das wäre fahrlässige Tötung. Es sei denn… Es sei denn, es gäbe im Flur der gemeinsamen Wohnung eine Art Dekompressionskapsel wie bei Capt´n Cousteau, in der man sich langsam an die anderen Druckverhältnisse gewöhnt, sodass man nicht platzt, wenn man plötzlich einem arglosen, entspannten Menschen gegenüber steht. Idealerweise wäre es keine Kapsel, sondern ein Saal.

Und so schließe ich diesen glorreichen Tag mit der Feststellung, dass ich nicht nur blöd und verseucht bin. Sondern bekloppt und verdammt, irgendwann tot in meiner Wohnung aufgefunden zu werden, angefressen von meinem einzigen Hauskumpanen, dem bis auf die Knochen abgemagerten, läusebefallenen Curd Rock, der am darauffolgenden Tag als „Kadaver-Curd“ zum Star der Lokalpresse avanciert. In diesem Sinne…

Gute Nacht

10.01.2006 um 23:47 Uhr

Krankenbericht

von: Lapared

Zu Weihnachten schrieb mir ein ganz alter Freund eine Karte. Ich hatte seit Jahren nichts mehr von ihm gehört. Und eben rief er an. Vor Freude quiekend: Hallo L. ich bins K.-H.!!! (In meiner Generation gibt es sie noch, Männer mit dem Namen Karl-Heinz.) Ich, wegen der Briefings etwas in Eile: Na sag schon, K.-H., wann ist es soweit? – Was wie weit? – Wann ist Deine Scheidung? – Wie kommst Du denn darauf? – Du hast mir eine Karte geschrieben, Du schreibst nur in Jahren, in denen Du geschieden wirst! – Im Februar. – Das tut mir leid. – Ach ja, das ist eine lange Geschichte. Wir müssen uns mal sehen. – K.-H., Du weißt doch, dass Du bei mir nicht landen kannst. – Wer weiß, der Mensch wird mit den Jahren weiser. – Und außerdem kommen für mich nur noch Nichtschwimmer in Frage, Du bist kein Nichtschwimmer. – Ich könnte einer für Dich werden. – Und ich habe einen festen Freund. – DU? Du hattest nie einen festen Freund. – Warum eigentlich nicht? – Das Wahrscheinlichste ist, dass Du im Grunde Deines Herzens immer mich geliebt hast. Du wusstest es nur nicht. – Und das zweit Wahrscheinlichste? – Ich denke, weil Du bei jedem gedacht hast, dass es noch was Besseres geben muss. – Kann sein. – Und jetzt hast Du den Besten gefunden? – Den Besten bestimmt. – Aber? – Nichts aber. – Komm! – Nichts aber.

Aber die Wahrheit ist: Den Besten, ja. ABER schwimmen und saunieren sollte er um Himmels nicht. Womit ich eigentlich nur kurz zu Protokoll geben wollte: Es ist wirklich die Hölle. Und diese Medikamente wirken gar nicht. Ich bin eine ganz arme Sau.

10.01.2006 um 20:39 Uhr

Kleine Korrektur

von: Lapared

Es war keine lila Apfelsine, sondern - si! - Babsi, und soeben hat sie micht nicht erwürgt sondern zugeschissen. Mit Briefings. O weh, so rächt sich der Gegenwind.

10.01.2006 um 20:37 Uhr

Emtshculdigumg

von: Lapared

Hollo, heir ist Curd Rock. Ich soll nur kurz bescheid sagem, das L. heute vielleichtm gar nich schreibem kamm. Weil… eben hat es geschellt, umd da stamd eim große lila Apfelsime vor der Tür umd hat L. erwürgt.

(Eigemtlich sollte ich sagem, dass L- so viel Arbeit heute noch hat .aber wie lamglweilig ist das demm…Höhöm)

09.01.2006 um 22:28 Uhr

Nur für Frauen

von: Lapared

Heute mal ein Beitrag nur für uns Frauen.

Und nachdem dieses Intro die Zahl meiner männlichen Leser zweifellos schlagartig verdreifacht hat, hier mein Geschenk an Euch, Männer:

DER ULTIMATIVE TRICK, EINER FRAU UNVERGESSLICHEN SEX ZU BESCHEREN!

Ich sag nur: Sauna. Ich jedenfalls hatte unvergesslichen Sex… letzten Freitag… mit D.. So unvergesslich, ich erinnere mich noch heute bei jedem Schritt daran. „Bäder- und Saunapilz“, diagnostizierte vorhin meine Gynäkologin. - „Bäder? Sauna? Da war ich seit Monaten nicht!" protestierte ich schwach. – „Sie nicht, aber anscheinend ihr Partner“.

Ich will nicht darauf rumreiten, reiten käme mir gerade als letztes in den Sinn. Aber das ist wirklich ein sehr, sehr unangenehme Sache. Dabei waren die körperlichen Beschwerden heute noch das Geringste. „Meine Gynäkologin“ war nämlich genau genommen gar nicht meine Gynäkologin, sondern nur eine Urlaubsvertretung meiner Gynäkologin. Und genau genommen sagte sie auch nicht „Sie nicht, aber anscheinend ihr Partner“, sondern „Sie nicht, aber anscheinend einer ihrer Partner“.

Wahrscheinlich hätte ich schon misstrauisch werden müssen, als sie mich als Erstes fragte, ob ich verheiratet sei. „Nö“, antwortete ich mit bedauerndem Lächeln, „seit ich vor vier Wochen das letzte Mal hier war, immer noch nicht!“. Ich meine, warum fragt sie, steht doch auf meiner Karte! Aber dann dachte ich, sie fühle sich vielleicht ethisch verpflichtet, ein gewisses Interesse an mir als Mensch zu signalisieren, bevor sie mich auffordert, die Beine zu spreizen, und war drauf und dran, es wieder zu vergessen. Bis sie es dann wagte, bis sie sagte „…anscheinend einer ihrer Partner.“ Ein Skandal.

Kann man da irgendwas machen? Darf ich nach so einer Frechheit die Rechnung schuldig bleiben, oder muss ich für so eine Behandlung auch noch bezahlen? Und das Beste kommt ja noch...

Als ich mich beeilte, klar zu stellen, dass ich frisch verliebt sei und so monogam wie die Haushälterin des Herrn Pfarrer, fragte sie mich: ob ich mir sicher wäre, dass er der Richtige sei! Interessante Frage. „Ach wissen Sie...“, sagte ich selenruhig aber mit einem ganz leicht zuckenden Augenlid, „wissen Sie… ehrlich gesagt: Ich glaube nicht. Ich glaube, ich schieße ihn in den Wind und suche mir doch lieber einen Nichtschwimmer. Einen, der weder in Bäder noch Saunen geht.“

In diesem Sinne, Männer: Lasst das mal besser, das mit dem unvergesslichen Sex.

08.01.2006 um 20:02 Uhr

Fauler Abend

von: Lapared

Gerade komme ich vom „spielme“ (Curd Rock kann man nichts vormachen). B. und ich und die Barbies, es war ein toller Nachmittag. B. hat meiner die Beine gebrochen. Und ich seiner die dürren Ärmchen. Ich habe angefangen, mich zu wehren. Als er meine Copies „unsachlich und der Wertigkeit der Marke nicht angemessen“ nannte, erwiderte ich lächend, dass ich den Stil seiner „langweilig und der Interessantheit der Marke ebenso wenig angemessen“ fände. Höm.

Ich hätte gedacht, dass Babsi bei Gegenwind zu Gozilla mutiert, aber tatsächlich war furious B. plötzlich zahm wie Bambi. Ganz verunsichert. Wie stets staune ich, dass jemand umfällt, wenn ich zurückhaue. Tzzz, und schon von so einem schlappen Stupser.

Meine Copies werden morgen früh unverändert dem Kunden geschickt. Soll der es entscheiden.

So und nun werde ich mal eben die böse Pfütze „elinimiern“ - mithilfe von Curds „strategishcm Plam“ ein Klacks. Und dann gönne ich mir mal einen richtig faulen Sonntagabend. Why not, die Steuer ist ja schon gemacht.

08.01.2006 um 14:01 Uhr

Graumvolle Verdahct

von: Lapared

Heute morgem war L. sehr shcleicht gelaumt. Duie shclimme Wachsmachime lief schom wieder aus umd umser gamze Küche war eim riesemriesemgroße Pfütze. Umd L. musste doch zurm Arbeit. Obwohl Sommtag.

Maamchmal habe ich eimn grauemvolle Verdacht. Mamchmal denke ich im Wirklichkeit geht sie eimfach raus spielme und läßt mcih hier sitzem mit den gamnze Schlamassel alleim am meim nicht vorhamdene kleim Hals.

ich demke, ich werde mal eim Privatdeckteteiv angagierem um Licht im die Sache zu brimge. Aber solamge tue ich gamz arglos umd helfe eimfach wo ich kamm. Ich lieber tapfer tüchtig Curd Rock.

Hier kümnerei ich nmich un das Baby und machem die Wäsche. Gliechzietig, puuh.

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Hier überwache ich das Baby seim Mittagschlaf umd entwickle - auch gliechzeitig! - eim strategishcm Plam zum Elinimien der böse Pfütze. Lchem muss ihm damm nur noch asuführem,wemm sie heimkommt.

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Umd jetzt sitze ich mich am die Steuererklärumck. Eimner muss es ja machnen. Ich sag eimfach wir habem eim Milliomen verdient. Da werdem die Memchem biem Amt aber staumen, höm.

07.01.2006 um 21:54 Uhr

Lapared vom Planeten 119

von: Lapared

Siehste, da geht´s nämlich schon los. Es war schön. Ich meine, richtig schön. Das Lämpchen strahlte, als wolle es sich als Flutlicht bewerben (mein sprachlicher Tribut ans WM-Jahr). Ich selbst war auch ständig wie blöd am Grinsen. Und beim Sex beschäftigte mich nach dem kleinen Malheur vor allem die Frage, auf welche Uni das Baby mal gehen soll, anstatt, wo ich die Pille danach herkriege. Ein echter Meilenstein in unserer Beziehungsgeschichte also. Aber kann ich das schreiben? Kauft mir das irgendwer ab? Heute, einen Tag nach der „Affäre N.“. Eben. Also schreibe ich einfach nur, dass es nett war. Ich meine, richtig nett.

Das Thema Blog war überraschend schnell vom Tisch. D. präsentierte sich im Büßerhemd. Einem ganz knappen. Es sei alles seine Schuld, ihm müsse ich böse sein, nicht N.. Sie habe es zwar herausgesucht („herausgesucht“, eine freundliche Umschreibung für diesen heimtückischen Spionageakt) und ihm erzählt, was drin steht (super, eine Nacherzählung, mein prickelnder Witz, all die sprachlichen Bonmots, die ich versprühe, bleiben folglich ungewürdigt). Aber er, er habe zugehört. Wie süß. Ich hasse Männer in Röckchen Schrägstrich Hemdchen. Ich wette, in spätestens einer Woche sitzen die beiden wieder in trauter Runde beim Häkeln. Oder was immer sie zusammen tun. Da fällt mir ein: Wollte ich nicht, dass sie sich wieder vertragen...? Hmpf.

Zu dem, was er von N. gehört hatte, sagte er übrigens nur das. Er könne mich nun viel besser verstehen. Er wisse jetzt, dass ich von ganz weit weg komme. Und dafür wären wir schon ganz schön weit gekommen. DAS fand ich nun wirklich süß. Hm. Ich komme von ganz weit weg… - kann man wohl sagen. Lapared vom Planeten 119. Und manchmal will ich immer noch "nach Hause telefonieren". Vor Weihnachten war es ganz schlimm, aber seit Weihnachten denk ich eigentlich kaum noch dran. Und gestern Nacht habe ich sogar den Stecker raus gezogen. Er liegt immer noch daneben.

Die andere Sache haben wir dann auch gleich geklärt. Ich hab D. gefragt, ob er selbst auch von weit weg kommt, und… nein. Im doppelten Sinne nein. M. ist eine Nachbarin. Keine große Liebe. Nur ein nahe liegende. Ich hab nicht gefragt, bis wann er die Nachbarschaft ähäm gepflegt hat. Und er hat nicht gefragt, ob ich noch oft ähäm nachhause telefonieren will. Es ist alles ein Geben und Nehmen.

Es war ein – wie man so sagt - gutes Gespräch. Vor allem war es ein – Gott sei Dank - kurzes Gespräch. Und danach waren wir beide sehr entspannt. Irgendwie ist es gut, dass es endlich raus ist. Muss ich N. am Ende noch dankbar sein? Na, wir woll´n mal nicht gleich übertreiben.

06.01.2006 um 17:11 Uhr

Stille nach dem Sturm

von: Lapared

Okay, dies nur für´s Protokoll. Und NICHT für N.

Gerade fällt mir auf:
Nicht mal eine Woche...
Und ich freue mich mehr auf D. than ever.

Leise Höm.

06.01.2006 um 16:12 Uhr

Sturm im Wasserglas

von: Lapared

Land unter.

B. (furious again), D., M., N. … irgendwie wächst mir das Ganze grad ein bisschen über den Kopf. Milch kaufen muss ich auch noch. Zum Kaffee. Heute Abend kommt er nämlich. Also D. nicht B. (obwohl... bei Björns sagt das keiner, aber über Babsis von Björns Charmekategorie spricht Mann in Teeküchen, die müsse mal wieder ordentlich höhö*. Vielleicht wäre das die Lösung!) Na.

Und für einen geregelten Ablauf des romantischen Abends sollte ich mir einen Knoten ins Bettlaken machen. Damit ich nicht vergesse, M. nicht zu erwähnen. Es ist ja alles ein Geben und Nehmen. Frag ich nicht nach M., fragst Du nicht nach 119, hm? Und wir schenken einander einfach eine fein durchvögelte Nacht. Mit einem Knoten im Rücken. Aber ansonsten wundervoll. Praktischerweise ist er ja nur auf der Durchreise. Die eine Nacht kriegen wir schon friedvoll gewuppt.

* hier Fickgeste einfügen

05.01.2006 um 22:18 Uhr

Freunde

von: Lapared

Was wäre das Leben ohne Freunde?

D. zum Beispiel hat ganz wunderbare Freunde. Sie waren an seiner Seite, als es ihm gut ging, als es ihm schlecht ging, und gerade beobachten Sie mit liebevollem Interesse den wachsenden Einfluss der großen Deutschen. Besonders die Frauen.

Freundin N. zum Beispiel war so besorgt, dass sie mit viel Mühe und Spioniergeist mein Blog im Netz suchte. Sie sammelte geduldig Informationen, wenn D. ihr das übervolle Herz ausschüttete, und mit ein paar Suchworten war es dann irgendwann ganz leicht.

Gott sei Dank. Denn nun weiß die gute Freundin, an wen D. geraten ist. Und kann leise und einfühlsam geeignete Interventionsmaßnahmen ergreifen, die ihm die Augen öffnen. D. selbst weigert sich ja, das Blog zu lesen. Störrisch wie ein Maultier, das verliebte Dummerle.

Ich selbst bin natürlich nur froh. Das wünscht sich jede Frau in den holprigen Anfängen einer Beziehung: die wohlwollende Interpretation ihrer ungelenken Worte durch eine gute alte Freundin ihres Partners. Sicher kann sie D. viel besser vermitteln, was ich sagen will.

Ach ja, Freunde...

Und N., dies speziell an Dich:

Es ist ja alles nicht so tragisch. Im Grunde kann D. ruhig wissen, was ich schreibe (seit gestern denke ich... hey, wir sind möglicherweise alle keine Engel!) Und irgendwann wäre es sowieso Zeit gewesen. Zeit für das große Hose-Runterlassen.

Aber ich finde: Ob das geschieht… und wann… und vor wem… das sollte man dem Menschen überlassen, der ohne die Hose nackt ist. Nur so aus Höflichkeit. Findest Du nicht?

Aber bitte… kein Grund, einen Freund zu verlieren.

04.01.2006 um 23:42 Uhr

Die Hundertneunzehnin?

von: Lapared

So, so.

Das ist nämlich die Crux bei SMS. Ein falsches Zucken und zack landen sie bei Wulf statt bei Willi. Oder bei Lapared statt bei Margriet. So geschehen gestern Nacht. Aber ist ja nicht schlimm, weil L. kein Holländisch versteht.

Nicht? Das woll´n wir doch mal sehen! Wozu arbeitet man in einer scheiß internationalen Agentur? Ich mich also mit meinem kleinen Textproblem vertrauensvoll an meine Amsterdamer Kollegen gewandt. Hello colleagues!

Und was Margriet noch nicht weiß, dafür jetzt aber Lapared. Mit Dchen ist Ende. Oder um mit seinen eigenen kollegial übersetzten Worten zu sprechen:

Margriet, I can´t do that anymore. Stop calling me. I love her, I won´t do that to her.

Verstehe.

Jetzt brauche ich nur noch jemanden, der mir übersetzt, what „that“ means. Um mit Dolly Buster zu sprechen Ah! Bäh! oderr Zcee? Bedeutet es:

Margriet, I can´t ...

a. ständig diese Bildungsreisen mit Dir machen.
b. Deine furzende Töhle am Wochenende nehmen.
c. nebenbei weiterhin mit Dir ficken.

Ich denke, ich weiß die Antwort. Jeder weiß die Antwort.

Und nu?

Nix und nu. Wichtig ist doch nur, dass er won´t do that anymore, oder? Und aus welchem Grund. Mensch L., lies doch mal die ganze SMS! Egal, ob sie nur ein Fuckbuddy oder vielleicht seine Hundertneunzehnin ist...

P.S. Margriet… welch beschissener Name.

03.01.2006 um 23:12 Uhr

Gold

von: Lapared

Eben in der Agentur... Piep, Piep!

SMS D.: We´ve got gold in our hands.

Ich starre aufs Display. Mit dem ersten blauen Auge des Jahres frisch verplättet von meiner Busenfeindin Babsi. Ich hab seit 100 Jahren nichts gegessen und letzte Nacht nur 3 Stunden geschlafen. Das ist keine Entschuldigung.

SMS ich: Liebling... Gold trage ich nur als Zahnfüllung.

Kacke. Noch im selben Moment tut es mir leid, ich versinke vor Scham. Ich blöder Arsch.

SMS ich: Ich blöder Arsch.

Nichts.

SMS ich: Ich hab seit 1000 Jahren nichts gegessen und letzte Nacht nur 2 Stunden geschlafen. Entschuldigung!

Keine Minute.

SMS D.: We´ve got a big fat Cheeseburger in our hands.

Puuuhh...

SMS ich: Yes, a big fat GOLDEN Cheeseburger.

Das ist so grade noch mal gut gegangen. Ich hasse es, dass ich die Guten wie Boxsäcke behandel. Und Ärsche wie rohe Eier.

Ich werde mich bessern. Ganz bestimmt. Ich will so was Kostbares doch nicht verlieren.

02.01.2006 um 23:00 Uhr

Weitere tölle Abemteuers mit Curd Rock

von: Lapared

Meime liebe Fams, hier bim ich wieder: Curd Rock. Ich hab viel erlebt. Ich habe zu Weihmachtem ein Baby bekommen. Eim Nilpferd. Besiehumgsweise gamz gemau genommem eime Socke. Eime Socke die eim Nilpferdbaby ist. Und das himg im Amsterdam überall am die große Wämde. Und hat die Leute erzählt dass im Zoo eim kleimes neues Nilpferdbaby angekommmen ist, eim anderes noch, und und und und... LCHEMMMM!!!!

Also gut, was Curd gerne erzählen möchte: Als im Amsterdamer Zoo vor eine paar Monaten ein Nilpferd geboren worden war, hingen überall in der Stadt Plakate mit einer Sockenpuppe namens „Artis de Partis“, die dem Nilpferdkind ähnlich sah. Werbung für den Zoo. Als Curd Rock die Plakate damals bei seinem ersten Amsterdambesuch gesehen hat, wollte er unbedingt ein solches Nilpferdbaby haben. Und weil er so ein braver Curd war, hat der Weihnachtsmann es prompt gebracht.

Gemnau, hab ich dohc gesagtt. Jedemfalls am Amfamg konnte meim Nilpferdbaby sehr gut noch nicht redem, da hab ich es nur im meim Arme genommem. Guck... .

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Aber später habem mri ums gut umterhaltem. Vor allem über seim Heimat den Nil. Umd mein Heimat das Sofa.

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Damach war ich noch im New Yrok..

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Und im eimschömes Hotel. Es war ncht gamz dirket amn Meeer aber am eim große Fluss, der auf dem Weg zum Meer war.

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Außerdme habe ich Hasch geruach t höhömmnssszzzz zz z geböllermt umd das Jahr gewechselt.

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02.01.2006 um 00:19 Uhr

For my special friemd G.

von: Lapared

Ich weiß, veile Milliomen Menshcme habem mich vermisst. Umd sich gefragt, wie um allesm im der Welt hat Curd Rockchem seim Weihmachtsfest verbrachtt.

Gedöld. Das erzähl ich spöter. Zunächst möchte ich meim liebe Freumdin G. grüßem und ihr sagem, dass ich mich sehr doll f freude,dass mit ihr 119chem nach sooo lamge doch noch alles gut gewordme ist.

Herzlichem Glückwunsch liebe G. & lieber Sch.

Curd Rock wümsch t Euch alles Glück umd Liebe, höm höm höm

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(Gut genmacht!!!)