Anleitung zum Entlieben

18.02.2006 um 23:17 Uhr

Emdlich! !

von: Lapared

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Dazu brauch ich umbedimgt eim Jeams!

18.02.2006 um 22:17 Uhr

Manolos

von: Lapared

Carrie nennt es das Recht auf Schuhe. Kenner der Serie erinnern sich vielleicht: In der Wohnung ihrer alten Freundin Kyra, einer Mutter mehrerer Kinder, die die Ankunft eines weiteren feiert, muss Carrie ihre Manolos ausziehen. Prompt werden die Edelpomps von einem anderen Partygast geklaut. Die Gastgeberin ist bereit, Carrie ihre Schuhe zu ersetzen, aber nicht deren vollen Preis, nicht die 475 Dollar, die Carries dafür bezahlt hat, weil Kyra als mehrfache Mutter und Hüterin der wahren Werte des Lebens wirklich kein Verständnis dafür haben kann, dass jemand so viel Geld für ein Paar winzige Sandalen ausgibt. Sie erklärt Carrie klipp und klar, dass sie nicht bereit ist, ihren extravaganten Lebensstil zu unterstützen. Carrie fühlt sich danach eine Zeit lang mies, bis ihr klar wird, wie viel Geld sie umgekehrt schon ausgegeben hat, um die Lebensentscheidungen von Kyra zu feiern: Geschenke zur Verlobung, zur Hochzeit, zur Geburt ihres ersten Kindes, des zweiten, des dritten… Carrie rechnet und kommt auf über 1000 Dollar. Über 1000 Dollar, die sie selbstverständlich gerne hingeblättert hat, weil niemand auf die Idee kommt, Ehe und Familie als Lebensentscheidungen zu hinterfragen. Und mit einem Mal findet Carrie es ziemlich intolerant von ihrer Freundin, dass sie ihre Schuhe nicht bezahlen will. Es ärgert sie, wie selbstverständlich Kyra ihren Lebensstil, den Lebensstil einer berufstätigen, unverheirateten Frau, die schöne Schuhe liebt, verurteilt, und gleichzeitig erwartet, dass man ihre eigenen Lebensentscheidungen ständig mit ihr feiert. Also schreibt Carrie der Freundin eine Karte. Eine Hochzeitskarte. Sie teilt ihr mit, dass sie heiratet, und zwar: sich selbst. Und sie schreibt auch, wo ihre Hochzeitsliste ausliegt: bei Manolo Blahniks.
Die Freundin erweist sich als eine wirklich tolle Freundin. Sie versteht, was Carrie sagen will. Sie kauft die Schuhe und schenkt sie ihr. Mit den besten Hochzeitswünschen und der ausdrücklichen Hoffnung, dass Carrie mit Carrie glücklich werde.

Ich gebe zu, dass ich mich am Anfang ein bisschen schwer getan habe mit dieser Folge. Ich dachte nicht, dass es wirklich gleichgültig bzw. -wertig ist, ob man sich im Leben mit Kindern oder Schuhen umgibt. Und vor allem war ich der Ansicht, dass Schuhe in Wahrheit selten eine Entscheidung sind, sondern einfach das, was man – im Gegensatz zu wirklich wertvollen Dingen – für Geld kriegen kann. Und dass niemand sich selbst heiratet, wenn es jemand anderen gibt, der ihn liebt. In letzter Zeit bin ich mir nicht mehr so sicher.

Unnötig zu sagen, dass Carries Manolos mein Bikini sind.

Den einzig entscheidenden Punkt habe ich gestern jedenfalls vergessen. Es ist mein Geld, ich habe es selbst verdient, und ich kann es ausgeben, wofür ich will.

18.02.2006 um 19:00 Uhr

Innermoch Mimie

von: Lapared

Zum Glcük ist Lchem heute im Agemtur. So kamm ich im Ruhe die Milliomen Zuschrieftem nochnal drurchschauem. Aber ich demke.. .,. obwohl es viel viel amderer attraktivem Amgebote gibt…..mh....ich demke. ich bleibem bei meim Wahl: MIMIE.

Guck,das ist übrigmes Lchem s neu Bikimi (aber nich sagem, dass ich amgezogem hab!) Mir steht er natrülich deutlich besser weil ich schlamker bim. Abr das hab ich ihr nihct gesagt, da versteht sie mämlich keim Spaß...

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(Das Raffimierte: man bimdet ihm vorm Stirn... .glaub ihc)

18.02.2006 um 02:12 Uhr

Bikini

von: Lapared

Es gibt beglückendere Begabungen als Kreativität. Und wenn ich mir unter allen Sonderausstattung, die dir der liebe Gott – sofern er hat zum Zeitpunkt deiner Zeugung die Spendierhosen trägt – so mitgeben kann, eine hätte aussuchen dürfen, hätte ich damals vielleicht ein andere gewählt: Selbstbewusstsein vielleicht… das Talent zur Zufriedenheit…Monstertitten (zu dem Zeitpunkt, als bei mir die Ausstattungsentscheidungen fielen, war die Nachrüstung durch Schönheitschirurgie noch keine Option). Aber, was ich sagen wollte, Kreativität ist – richtig eingesetzt – auch gar nicht so übel.

Zum Beispiel nach einem wirklich sündhaft teuren Bikinikauf. Der normale, vernunftbegabte Mensch würde sich danach schlecht fühlen. Der normale Mensch würde sich fragen, wozu ein keinesfalls sehr Schwimmhallen-affiner Mitteleuropäer ohne Freizeit und Urlaubsanspruch Ende Februar unbedingt einen neuen Bikini braucht. Der normale Mensch würde sich mit Anlauf dafür in den Arsch treten, sein weiß Gott schwer verdientes Geld innerhalb seiner fünfzehnminütigen Mittagspause in Rekordzeit auf den Kopp zu hauen. Und die Freiheit, die dieses Geld ihm eigentlich geben könnte, gegen zwei winzige Stofflappen zu tauschen, die einzig und allein zur Stärkung der französischen Luftwaffe erfunden wurden.

(Kleiner Exkurs: Im zweiten Weltkrieg beschloss die Französische Regierung den Textilverbrauch zu reduzieren. Zehn Prozent weniger Stoff sollten zivil vernäht werden, man brauchte Material für Fallschirme. Der Textilunternehmer Jacque Heim nahm die Einsparung am einteiligen Badeanzug vor, der Bikini war geboren. Soll keiner sagen, man könne hier nichts lernen... )

Zurück zu meinem neuen Bikini, jenem für jeden normalen Menschen im höchsten Maße obszönen Akt sinnloser Verschwendung. Schauen wir uns nun an, was ein kreatives Talent wie ich daraus macht. Werden Sie Zeuge, wie ich mich binnen weniger Minuten allein durch die Kraft der kreativen Selbsttäuschung und meine damit einhergehende geradezu akrobatische gedankliche Beweglichkeit aus der Scheiße laviere. Wie ich mich selbst in allen Punkten freispreche und gleichzeitig mindestens eine andere Person als Schuldigen überführe. Voila: Warum ich meinen neuen, schweineteuren ERES-Bikini kaufen musste.

1. Ich musste einen neuen, schweineteuren ERES-Bikini kaufen, um mich selbst daran zu erinnern, dass man nicht nur durch einen 60 Stunden Job seine Eitelkeit zelebrieren kann, sondern auch beim Sonnenbaden. Und dass nicht nur Erfolg schmeichelhaft ist, sondern auch ein gut geschnittener Zweiteiler, der im Übrigen erheblich weniger beengt. (Das war doch schon gut, oder?)

2. Ich musste einen neuen, schweineteuren ERES-Bikini kaufen, damit es einen Grund mehr gibt, nicht einen weiteren Sommer meines Lebens in der Agentur zu verbringen.

3. Ich musste einen neuen, schweineteuren ERES-Bikini kaufen, weil die Verkäuferin gesagt hat: „Sie haben doch noch so eine bezaubernde Figur!“ NOCH! Das scheinbare Kompliment war in Wirklichkeit der Gong zur letzten Runde. Was die dumme Kuh eigentlich sagte, war: Ihre Bikiniära geht zu Ende, Schätzchen, dieser hier für 200 Euro könnte ihr letzter sein, gönnen Sie sich ruhig noch mal was! Die Verkäuferin ist schuld.

4. Ich musste einen neuen, schweineteuren ERES-Bikini kaufen, weil die Verkäuferin Recht hat. Ab einem gewissen Alter sehen Frauen in Badeanzügen meistens besser aus. Die Einteilerjahre lauern auf mich.

5. Ich musste einen neuen, schweineteuren ERES-Bikini kaufen, weil Dick mich dazu zwingt. Weil er jedes Mal, wenn ich über die Arbeit schimpfe, so was sagt wie „aber dafür hast Du heute die Armaturen für unser Badezimmer verdient“ oder „das Meeting bei Babsi war unsere Türklingel“. Das führt bei mir nämlich dazu, dass ich das Gefühl habe, ich muss noch ganz schnell ganz viel kaufen, weil bald die Zeit kommt, in der ich mich rechtfertigen muss, wenn ich meine Scheinchen im Dessousshop statt im Baummarkt versenke. Ganz klar, Dick ist schuld.

6. Ich musste einen neuen, schweineteueren ERES-Bikini kaufen, um nicht zuzunehmen. Man braucht schließlich gute Gründe, um sich nach 14 Stunden Arbeit einen Familienbecher „Ben & Jerry´s New York Super Fudge Chunk“ zu verkneifen.

7. Und jetzt, das große Finale unter Tränen: Ich musste einen neuen, schweineteueren ERES-Bikini kaufen, um mich… ja, um mich als Frau zu fühlen. Und nicht als Ackergaul.

Na, wie war das? Und so hätte ich noch endlos weiter machen können.

Ist es nicht ein Segen, wenn man seinen Schwachsinn so schlüssig vertreten kann. Außer den Kreativen kenne ich eigentlich nur noch eine winzige andere Personengruppe, die mit dieser Begabung ausgestattet ist: Frauen. Wenn´s ums Shoppen geht auf jeden Fall.

17.02.2006 um 18:46 Uhr

beautzifull Mimie

von: Lapared

Milliömen Zuschriftme auf meim Kontaktamzeige!

Ich habe auch schom eime Favoritim. Sie heißt Mimie und sie schreibt sie sucht eim „Spielkameraden mit Herz umd Niveua “ .Wer hat mehr Hezr umd Niveau als Curd Rock? Leider hat sie kiem Bild dazugelegt aber sie sagt, sie hätte schom eim Schömheitswettbewreb gewommen.

Ich warte noch eim Tag , ob vielleicht noch eim andere Zuschrift kömmt… umd somst mache ich eim Date mit Mimie. höm

16.02.2006 um 23:47 Uhr

L. bald wieder in Schmeichelhaft?

von: Lapared

Eine schmeichelhafte und eine weniger schmeichelhafte Entwicklung.

Da ist zum einen die atemberaubende Wirkung meiner Luxuscremes. Durch eine allergische Reaktion auf die "fältchenaufpolsternde Augenpflege" habe ich zur Zeit Tränensäcke wie Rudi Carrell. Heute Morgen sah ich durch die heftige allergische Reaktion auf die "restrukturierende Gesichtspflege" noch aus wie eine cortisonabhängige Bourdeaux-Dogge, inzwischen betrifft die Schwellung aber nur noch die Augen. Das ist die schmeichelhafte Entwicklung.

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Die weniger schmeichelhafte: Heute Mittag meldete sich die Sekretärin des Agenturchefs O. – dem, der neulich so übertrieben erheitert von den Filmen war - und wollte für eben diesen O. ein „Lunchdate“ machen. Genau so hat sie es ausgedrückt. Die Artbuyerin hat mir daraufhin gesteckt, er wolle mir ein Angebot unterbreiten, damit ich meine Dienste der Agentur wieder dauerhaft und exklusiv zur Verfügung stelle. So was. Die bilden sich tatsächlich ein, das könnten sie bezahlen! So weit ist es schon!

Ich sag es doch. Der Wind dreht täglich. Und mit ihm schwankt Lapared zwischen Depression und Größenwahn. Nein, nicht wirklich. Ich weiß, dass ich nicht mehr für 90 Minuten tauge. Ich lass mich gerne mal einwechseln, und wenn die Sonne scheint und ich gerade einen wirklich, wirklich guten Tag habe, kann es sein, dass ich sogar noch mal spritzig auflaufe. Aber nach spätestens fünf Minuten muss ich an die Beatmungsmaschine. Ich bin schon jetzt wieder viel zu lange auf dem Feld. Ich hab Schlafstörungen und Essstörungen, mein Immunsystem ist löchrig wie ein alter Damenschlüpfer und mein einziger regelmäßiger Sozialkontakt ist diese graugrüne Fliesgestalt.

Aber geschmeichelt und naja, irgendwie eingenommen bin ich schon. FUCK YOU, BABSI! Höm.

16.02.2006 um 17:48 Uhr

Curd Rock eggreift die Imitative

von: Lapared

Milliöm,em Mneshcme habem sich gfragt, wi e eigemtlich Curd Rocks Valemtimsabemd war.

Shceiße. - Ihc hatte mir doch so amgestremgt…. umd damnn ist sie nach 5 Mimutem auf meim Couch eimfach eingeschlafen. .Eim Skamdal.

Aber nihct nit mir. Nihct nit Curd Rock! ! Heute habe ihc eim Kontakamzeige aufgeben. Höm.

15.02.2006 um 22:30 Uhr

Drei Kreuze

von: Lapared

„Dick“, sage ich, „drei popelige Valentinskarten, das ist aber ein bisschen dünn!“ Tatsächlich hat es auch heute keine der mit so großer Vorfreude erwarteten 27 Karten in meinen Briefkasten geschafft. „Haha!“ sagt Dick nicht wirkt amüsiert. „Tja“, versuche ich es über die Fußballschiene, „schlechte Nachricht für Herrn van Basten, die deutsche Abwehr steht!“ Jetzt sagt Dick gar nichts mehr. Mit der mir eigenen Sensibilität lege ich noch nach. „Nicht eine neue Karte, die Deutschen halten ihren Kasten sauber!“ sage ich und freue mich. Kasten – Briefkasten, nee, wie witzig ich mal wieder bin! „Sie haben mir ein Hakenkreuz in den Lack gekratzt!“ sagt Dick. Seine Stimme zittert vor Zorn. „In den Städten ist es anders, aber hier ist seit dem Krieg noch nicht viel Zeit vergangen.“ Dick ist gerade bei seinen Eltern auf dem Land.

Ich merke, wie mir das Herz bis zum Hals schlägt. „Warum?“ will ich fragen, aber dann wird mir klar, dass diese Frage überflüssig ist. „Also hast Du jetzt ein Hakenkreuz auf Deinem Wagen?“ frage ich stattdessen. „Genau genommen sogar drei!“ sagt Dick, und ich: „Ich fürchte, dann kann ich nicht mehr bei Dir mitfahren - in Deutschland wird es nicht so gern gesehen, wenn man mit einem Nazi verkehrt.“ Ich möchte wissen, wer mir den Clown ins Essen gemischt hat. „Das ist nicht witzig“, sagt Dick. „Ich weiß“, sage ich. Und dann sagt erst mal keiner von uns beiden was.

Später, als wir aufgelegt haben, merke ich, dass ich eine Riesenwut habe. Hört das denn niemals auf? Und ich Idiot hatte gedacht, ich würde in diesem Land vielleicht sogar gerne leben...

14.02.2006 um 22:48 Uhr

1 A Tag

von: Lapared

Das nenne ich einen 1 A Valentinstag. Ich weiß nicht, wer von meinen beiden Männern sich mehr ins Zeug gelegt hat, Curd Rock mit seinem einzigartigen Parfümöl, mit dem ich rieche wie ein ofenwarmer Quarkstrudel oder Dick, bei dem ich ja schon länger den Eindruck habe, dass er von ganz oben Schützenhilfe bekommt - aber von so weit oben? Von Klaus Zumwinkel? Wie sonst kann er es geschafft haben, dass - entsprechend meinem unlängst bedauerlich explizit vorgetragenen, gänzlich unromantischen Wunsch - nichts, nicht eine der 27 angeblich noch ausstehenden Valentinskarten im Briefkasten war, wenn nicht durch einen direkten Draht zum Chef der Deutschen Post? Spooky. So langsam fange ich an zu glauben, dass D. wirklich Himmel und Behörden für mich in Bewegung setzt.

Ansonsten war es übrigens ein 1 A Scheißtag. Dieselben Filmchen, mit denen ich neulich - wie freudig berichtet - einen rauschenden Triumph erleben durfte, habe ich heute von einem anderen Gremium mit Karacho um die Muscheln gekriegt. So ist sie, die schillernde Werbebranche, der Wind dreht sich ständig. Was heute für einen Häuptling genial ist, findet morgen ein anderer beschissen. Und die Fähnlein richten sich nach dem Wind.

So, wenn Sie mich jetzt bitte entschuldigen würden... Bei mir steht noch ein „ronamticker Aebemd“ auf dem Programm, stimmt´s Curdchen?

Nemm mich Tiger, Babe……..

14.02.2006 um 21:49 Uhr

Curd Rock – lückglich

von: Lapared

Ich persömlich habe mit Frauem ikmmer wieder die Erfahrumg genacght, dass mam sie am bestem gamz schmell im Arm nimm, damm fragem sie nicht nach Marzipam, verstehste..?!

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Sher wiitzig... ., .

14.02.2006 um 16:27 Uhr

Curd Rocj wird schwahc

von: Lapared

Ihc Indiot! Jetz thab ich Marzipam aufgefressem...

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Ich blöder atler Fresssack... . keim Wumder dasss sie nich hoimkommt, ..

14.02.2006 um 08:11 Uhr

Ciurd Rock – Blimd vor Liebe,höm

von: Lapared

So eim Kacke. Nach meim sztrappaziose,m Ausflug gesterm hab ich verschlafem. Jetzt ist Lchem shcom weg. Umd ich muss dem gamzen Tag so auf sie wartem…

Wie seh cich aus?

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Füt das Parfüm hab ich 4Stumden im r Eimkaufstraße Moom River gesumgen ..-

14.02.2006 um 00:56 Uhr

Antiage

von: Lapared

In meinem nächsten Leben mache ich in Kosmetik, soviel steht fest. Jedenfalls dann, wenn ich als Mensch wiedergeboren werden sollte, denn nur beim Menschen gibt es - meines Wissens nach - so etwas wie Eitelkeit. Andere Lebewesen, vom Rotkehlchen bis zur Elefantenkuh, betrachten Ihr Antlitz höchstens mal zufällig beim Trinken aus einer Pfütze. Und lassen sich deshalb wahrscheinlich nicht, wie der Mensch bzw. seine besonders frustrierten Exemplare, in ihrer Mittagspause Antiage-Produkte für hundertfünfzig Schleifen andrehen.

Ich bin so ein Idiot! Hundertfünfzig Euro!!! Und alles, was die Verkaufsschnepfe sagen musste war: „Schuhe, Kleider, alles können Sie nachkaufen, aber was Sie nicht nachkaufen können, ist ihre Haut“ …und ein Strahl der Erleuchtung durchfuhr mich und das helle Piepen beim Durchziehen meiner Kreditkarte erklang.

So leicht kann das gehen. Warum versuche ich eigentlich immer noch, clevere Ideen zu verkaufen, wenn man mit dem Verhökern von naiver Hoffnung in drei Minuten 150 Euro verdienen kann?

Andererseits… passend zu meinen Luxusproblemchen (wie jemand neulich so verflucht treffend kommentierte) habe ich jetzt wenigstens ein paar herrlich duftende Luxuscremchen, höm.

Und was meine finanzielle Zukunft angeht, kann ich nur hoffen, dass ich nicht als Elefantenkuh wiedergeboren werde.

13.02.2006 um 18:19 Uhr

Curd Rock hat geshafft

von: Lapared

Shoppim g schom erledigt! Jeztt schmell nachhause, danit sie ncoht merkt, dass ich weg war... Ich hab was gamz Feimes gkeauft! Ich biim himreißemd!

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13.02.2006 um 06:27 Uhr

Durd Rock geht Shoppem

von: Lapared

Huete ist eim großer Tag. Zun erstem Mal werde ich gmaz alleime Eimkaufem gehm. Eim Valemtimsgeshcenk für Lchem. Höm. Danit sie nicht mur Kartem kriegt. Das ist meim große Schanze mch als Romamticker zzu profillierem, höm.

Um nicht umter dem Berufsverkerh zu kommem, bim ich shcom sehr frühr aufgebrochem. Um fünf Uhr. Es ist eim lamger, lamger Weg mit so kleim Füßchem...

Hier warte ich auf U-Bahm. .

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Umd hier: meim erst Rolltreppem! Ihc ahbe Amgst, aber das merkt keim Sau. Ich gebe mich tatol lässig.

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Auauauauau au au… aua… HIillFE!!!

12.02.2006 um 17:01 Uhr

Curd Rock- Romanticker

von: Lapared

Sie will ems nicht zugebme, aber es ist so. Sie leibt nur mich. Gemau wie ich. Gemeimsamkeiten simd ebem das Wichtigste im eimer Bezieuhumg. Höm.

Ich werde iHr eoim gamuz schömes Valemtinsgeshcmek machen. Ich demke am ein Karte. Har har. Spass nuss seim...

°__° (meim neu LOgo)

12.02.2006 um 16:54 Uhr

Valentinstag - Spezial

von: Lapared

„Dick“, sage ich, „ich habe gestern drei Karten von Dir bekommen, vielen Dank! Was Du drauf geschrieben hast, ist sehr, na ja… surreal, aber die Bilder sind hübsch.“ – „Echt, die ersten drei sind schon da?!“ – „Die ersten drei…?“ – „Ich habe Dir dreißig Postkarten zum Valentinstag geschickt! Sie sind durchnummeriert, unten links die kleine Zahl, den Text liest Du am besten, wenn alle da sind.“ – „Dreißig? Das ist ja, puuhhh… das ist viel… das ist…das ist…“ – „Zuviel?“ – „Naja, ich wundere mich ein bisschen, ich meine… es ist sehr lieb, wirklich, aber… vor zwei Tagen, erinnerst Du Dich, vor zwei Tagen da hattest Du mir versprochen… ich hatte Dich gebeten, ein bisschen weniger zu machen, weißt Du noch, weniger SMS, weniger I love you, weniger please, call me…“ – „Soll das heißen, ich darf Dir keine Karten schreiben? Was stört Dich an Karten?“ – „Tut mir leid, vergiss es, sorry…“ – „Was soll ich denn noch tun?“ – „Entschuldige, ich bin nur ein bisschen… das ist süß mit den Karten.“ – „Nein, sag schon, was soll ich noch tun?“ – „... …“ – „WAS?“ – „NICHTS, verdammt! Dick, begreifst Du denn nicht? Ich bitte Dich, dass Du mich ab und zu einfach in Ruhe lässt! Du versuchst ständig, durch irgendetwas meine Aufmerksamkeit zu bekommen. Meistens durch sehr liebe Sachen, hinreißende Sachen, aber Gnade mir Gott, wenn ich darauf nicht reagiere, hoho! Dann hagelt es SMS, und die sind dann nicht mehr so nett, die sind fordernd und vorwurfsvoll oder - wenn das nicht hilft - wahnsinnig dramatisch. Du willst mich zwingen zu reagieren, Du willst mich zwingen, Dich anzurufen, wenn schon nicht, weil mich die Zärtlichkeit übermannt, dann eben weil ich vor Wut platze, Hauptsache ich melde mich. Aber Dick… das ist in meinem Falle eine ganz beschissene Strategie, hörst Du, ganz beschissen, das Falscheste, was Du machen kannst!“ – „Gemau! Lchem arbietet Tag umd Nacht, , sie hat michmal Zeit für mich!“ – „Curd, halt Dich daraus! Und Du Dick…“ – „Du bischt wie eim Baby!“ – „Schnauze, Curd! Dick…Alles, worum ich Dich bitte, ist, ab und zu einfach mal NICHTS zu tun!“ – „Du mervst umheinlihc!“ –„Curd!… Im Ernst Dick, wenigstens während ich arbeite, ein, zwei Tage einfach mal NICHTS, ist das zuviel verlangt?“ – „Aber es ist doch Valentinstag!“ – „Genau, Valentinstag, und jetzt weißt Du ja, wodurch Du mir eine Freude machen kannst.“ – „Durch NICHTS, hm?“ – „Nichts wäre ein Traum, Liebling.“ - „Aber die anderen 27 Karten sind unterwegs!“ – „Macht nichts. Dann vielleicht nächstes Jahr...“

Das ist es, was ich meine. Ich rufe an und will einfach nur ein bisschen nett reden. Aber irgendwie funktioniert es nicht. Und das Anstrengenste ist nicht das Telefonat an sich. Sondern dass es mich hinterher noch Stunden beschäftigt. Weil ich denke, man Lchen, Du Rindvieh, davon träumen viele Frauen bestimmt, dreißig Postkarten zum Valentinstag! Und das nach fast vierzig Jahren ohne eine einzige, nicht eine (oder zählt ein post-it „Tag der Liebenden… wanne fuck? R.“). Also warum freue ich mich nicht einfach, dass da oben endlich irgendwer bemerkt hat, dass ich bisher nichtmal auf der Nomierungsliste für Valentinskarten stand, und dass er versucht, diesen skandalösen Schnitzer auszubügeln?

„Weil Du mur mcih gamz alleim liebst, mur mich!“ – „Fresse, Curd.“

11.02.2006 um 20:34 Uhr

Teugel Alkohol

von: Lapared

Aber er war shcöm, das Vertamentreffen. Es waren sehr viele da, die ich Jahre nicht gesehem hatte. Umd wir hattem uns alle so leib. Das erstaunt mich inner am meisten. Es istz dasselbe Phämonen wie bei Klassemtreffne,. Damals konnten man sich nicht im geringsten leiden, aber kaum sind ein paar Jahre vergangen, wird man beim Wiedersehen dieser Arschgeigen so von Rühurmg übermannt, dass man sich with a little help of twelve Tequila plötzlich in den Armen liegt. Na...

Jedenfalls hab ich jetzt ´n dicken Kopp. Aber das war es wert. Ha! Und wenn ich mich recht erinnere, hab ich Gott geküsst! Ein bisschen, höm.

Hallo, ich bims. Ich möchte betomen,d as s nicht ich, Curd Emthaltsankeit Rock, das wirre Zeiug geshcriebem ham da obem. Mit all diem Rechtschiebfehlerm. Ich glaub sie ist inmer noch besoffem, tzsss...

11.02.2006 um 17:39 Uhr

Aufstehm, dalli!

von: Lapared

Mamm, mann, man… sie leigt inner noch im Bett. Oller Suffkooppl! Jetzt hammer ich am Tür...

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10.02.2006 um 19:32 Uhr

Tzsss

von: Lapared

3 Jhare...na einen wie mir suchem mamche eim Lebem lamg!