Anleitung zum Entlieben

14.03.2006 um 23:36 Uhr

Bon Adipositas!

von: Lapared

Wer mich kennt, ahnt es natürlich längst. Es ist so klar, so vorhersehbar. Das Einzige, was Einzelne sich vielleicht noch fragen mögen: Womit macht sie´s diesmal? Aber das ist schnell erzählt: Nudeln in Pilzrahmsoße. Und Eierlikör - aber der ist ja nicht neu.

Was ist sagen will... In Ermangelung höher entwickelter Abgrenzungsstrategien fresse ich mir gerade wieder mal in Rekordzeit einen Fettpuffer an, der, auch wenn er in der realen Hüftzone noch recht dünn ist, im Reich der Neurosen bereits ein brauchbares Bollwerk gegen den emsigen kleinen Stresspimmel darstellt. Angesichts der Bedrohung durch drei Gramm Übergewicht relativiert sich die Bedeutung der eingeschränkten Zurechnungsfähigkeit des möglichen Vaters meiner Kinder natürlich ganz erheblich. Wie konnte ich mich darüber nur so aufregen?

Bei der Wahl des Mäststoffes setze ich diesmal auf einen Klassiker: Nudeln in Soße, natürlich als Fertigbecher zum Aufgießen, meine Wohnung ist zu klein für Töpfe. Davon zwei bis drei Stück, mit einem Eimer Eierlikör gut nachspülen, dann schnell in die Molle und über Nacht schön ansetzen lassen. Bon Adipositas!

P.S. Und hier ist er - einen hässlicheren habe ich in 2 Minuten Mittagspause nicht gefunden - der Wecker, der meine Beziehung retten wird. Sehen Sie nur, wie er klingelt...

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14.03.2006 um 12:52 Uhr

Curd Rock – umsichtbar!

von: Lapared

Mit eim kleim, gemiaalem Trick ist es Curd Rock heute gelumgen, NIHCT mit im Büro zum nüssen. Mit meim neue Tarmkappe/Badenütze habe ich micsch nänlioch als Blümchem verkleidet. Lchem hat kurz überlegz, aber damm hat sie gesagt: „Ich darf keim Blümchem auf dem Tisch habem in der Agemtur. Das ist nicht CI.“ Haha... umd da durfpte ich zumhause bleibem....

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(CurdRocj mit Tarmkappe/Badenütze: kaum zum umterscheidme vom eim Blümhcne!))

13.03.2006 um 23:41 Uhr

Fortsetzung

von: Lapared

„Sehr gut“, sagt Maggie Thatcher (kleiner Scherz!), sagt natürlich meine Schwester (die übrigens nichts mit Maggie Thatcher gemeinsam hat), „sehr gut, endlich! Bei manchen Männern helfen keine Argumente, nur rohes, unzensiertes Temperament, ha-har!“ (nein, NICHTS!) Ich bin zu müde. „Lass mal stecken, Häschen… den Jubelperser… der Zwergenaufstand ist schon längst wieder beendet!“ – „Wieso das denn?“ – „Kennst mich doch, ich bin nicht von dieser biosafttrinkenden, duzaffinen „lass es raus“-Fraktion, ich finde, jeder verdient einen Orden, der seine in der Regel beleidigend unoriginellen Gefühlsregungen für sich behält.“ – „Schwachsinn! Aber ich verstehe, dass Du nicht stolz darauf bist, die Beherrschung zu verlieren.“ – „Meine Stimme hat gequiekt!“ – „Was war eigentlich so schlimm?“ – „Ich hatte keine Lust zu telefonieren. Ich hab keine Lust zu telefonieren, hab ich ihm also gesimst, und noch so ein bisschen Süßholz drum rum, damit er sich nicht gleich wieder Sorgen macht!“ – „Hat er dann aber doch getan!“ – „SMSSE im Stundentakt... Und das Handy konnte ich nicht ausstellen, weil es mich weckt - der andere Wecker ist kaputt!“ – „Vom Mir kapurtt gepupst!“ – „Wissen wir, Curdchen!“ – „Und dann, irgendwann nachts um zwei die Super-SMS: Alle Welt darf wissen, wie es Dir geht. Nur ich nicht!“ – „Warum sagt er nicht, worum es wirklich geht: darum, wie´s ihm geht?!“ – „Pass auf, es ging noch weiter... Wenn Du nicht mit mir sprichst, lese ich Dein Blog!“ – „Trinkt er?“ – „Ich fürchte, nicht. Das ist sein Normalzustand.“ – „Und weiter?“ – „Morgens habe ich ihm geschrieben, dass ich super pissed bin, und dass er ein paar Tage weder anrufen noch simsen soll.“ – „Und?“ – „Zwanzig Sekunden später ging das Telefon!“- „Du bist natürlich nicht dran gegangen!?“ – „Und danach das Handy!“ – „Das Du sofort ausgeschaltet hast?!“ – „Und wieder das Telefon!“ – „Und dann?“ – „Dann hab ich ihn angebrüllt!“ – „Hu-hu, da hat er sich aber erschrocken!“ – „Im Ernst, ich war total hilflos. Wie schafft dieser Mann es, mir aus 600 Kilometern Entfernung die Luft abzudrücken?“ – „Weil Du ihn lässt!“– „Ach so, es ist also meine Schuld! Weil ich ihn lasse...“ – „Käse, jetzt werd nicht theatralisch.“ – „Und Vergewaltigungen gibt es auch nicht, nur Frauen, die nicht deutlich nein sagen?!“ – „Trinkst Du?“ – „Natürlich! Oder denkst Du, das ertrage ich nüchtern?“ - „Pass auf, ich sag Dir was Du tust. Morgen kaufst Du Dir einen neuen Wecker, und dann schaltest Du nachts das Handy aus. Ich wette, in zwei, drei Wochen ist der Spuk vorbei!“ – „Wie vorbei?“ - „Er wird Dir nicht mehr simsen!“ – „Gar nicht mehr?“ Meine Schwester seufzt. „Weiß Du was? Du verdienst es nicht besser...“ Aber optisch hat sie nicht die geringste Ähnlichkeit mit Maggie, optisch sieht sie aus wie Bambi.

Ich war danach immer noch sehr wütend. Wecker kaufen?! Ich will keine praktischen Lösungen, es geht ums Prinzip!

Bis mir klar wurde, dass es noch gar nicht lange her ist, dass ich selbst mich ähnlich dämlich verhalten habe. Man kriegt eben doch alles zurück...

13.03.2006 um 18:44 Uhr

NEIN

von: Lapared

Vielleicht ist es nur der Lernstolz einer Dreijährigen, vielleicht ist es ein Reifezeugnis meiner Persönlichkeitsentwicklung vom theoretischen Arschloch zum praktizierenden. Es fühlt sich jedenfalls an, als hätte ich ein neues Zauberwort entdeckt, dass ich nun immerzu aussprechen muss: Nein. Nein, nein, nein, nein, NEIN! (Schreiben macht auch Spaß.) Ich sage es zu dem pickeligen Punk aus gutem Hause, der jeden Morgen zusätzlich zu Papis Monatscheck mein Kleingeld will und sich gleichzeitig einen abgrinst über den Idiotenmarsch des Ameisenvolks in die Büros. Ich sage es zu Babsi, die Montagmorgens fragt, ob wir schon Motive für die am Freitagabend gebriefte Kampagne haben. Ich sage es zum Juniorschleimer, der fragt, ob er mit mir mal seine Mappe durchgehen darf. Ich sage es zu mir selbst, wenn ich mich wie der Oberdoofmannslemming in die Geburtstagsfalle stürzen will. Und am druckvollsten sage ich es zu Dick, wenn er mir wieder mal in rührendster Säuglingsmanier stündlich mitteilt, dass er nicht schlafen kann. Nur weil ich am Abend keine Lust gehabt habe zu telefonieren. (Dafür hatte ich ihm aber eine sehr nette SMS geschrieben!)

Heute Morgen habe ich es nicht nur gesagt, ich hab es geschrien. Ich war selbst erschrocken, denn seit meinem ambitionierten aber talentfreien Vorsprechen für die Antigone in der Mittelstufen-Theater-AG habe ich meine eigene Stimme nicht mehr so laut gehört. Sie quietschte dann auch wie ein rostiger Wasserhahn, da muss Rosi mal mit ihrem Ölfläschchen ran. Oder das Quietschen war tempobedingt, es war nämlich Neunzehn nach Sieben, mitten im morgentlichen Countdown - kein guter Zeitpunkt, um auf meine Lust zu bestehen, auch nicht am Telefonieren. Oder hab ich Curds Mäuschen zertrampelt?

Aber… abgesehen von den paar Quietschern klingt meine Stimme in Fett gar nicht so schlecht.

(Fortsetzung folgt)

12.03.2006 um 22:38 Uhr

der netteCurd Rock aus den Bad

von: Lapared

Ich war martürlich auch dabei. Das Wasser war wikrlich zinelich kalt, sch9om nach 5000 Neter hatte ichgemug von Scwinnen...

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Un nich aufzuwärmn hab ich mich in die Somme glegt. Zum Glück war eim Liegestuzhl frei.. .

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12.03.2006 um 22:23 Uhr

Klare Fronten bei 90 Grad

von: Lapared

Heute war einer dieser Tage, an denen man unbedingt draußen gewesen sein muss. Die Sonne schien, in der Nacht war frischer Schnee gefallen, die Luft war klar und und klirrend kalt. Was läge näher, als nach der Arbeit noch ein bisschen ins Freibad zu gehen?

Ein Traum. Funkelnder Neuschnee rund um das türisfarbene Becken, das Wasser lauwarm aber dampfend wie ein heißer Teller Sternchennudelsuppe auf der Sonnenveranda einer Skihütte in 3000 Meter.

Beinahe quietschend vor Vergnügen mit kraftvollen Entchenpaddelschlägen und lang gestrecktem, vor- und zurücktuckerndem Hals durchpresche ich die von eisigen Windböen gepeitschten Dampfschwaden. Als ER plötzlich direkt vor meiner Nase aus den Fluten taucht: der nette Mann aus dem Bad, Dauerleser erinnern sich...

„Nee!“ bibber ich, denn im selben Moment, in dem man aufhört sich zu bewegen, fällt einen blitzschnell die lauernde Kälte an. – „Doch!“ bibbert er, ihm geht es offenbar nicht besser. – „Wir haben 6 Grad Minus und einen halben Meter Schnee, doch Du wie stets in Badehose.“ – „Aber mit Mütze!“ – „Bademütze! Weißt Du, dass ich Dich nur halbnackt kenne!“ – „Wird Zeit, dass Du mich ganz nackt kennst.“ Hoho! Ich tue, als hätte ich es nicht gehört. „Sollte ich irgendwann bei Dir im Krankenhaus liegen, wäre ich nicht überrascht, wenn Du in Badehose zur Visite erscheinst.“ – „Ich muss Dich enttäsuchen im Dienst trage ich einen Bikini!“ – „Einen weißen, hoffe ich.“ –„Willst Du mich nun nackt sehen oder nicht?“ Das war deutlich. „Sehr verlockend, aber… nein.“ – „Gut dann frage ich anders: Sollen wir in die Sauna gehen? Ich friere mir den Arsch ab...“ – „Das klingt schon besser.“

Und in der Sauna brach es plötzlich aus ihm raus. „Ich bekomme ein Kind!“ flüstert er. Ich schaue ihn erschrocken an: „Ist es von mir?“ - „Im Ernst, im Juni kriegt meine Freundin ein Baby“, er wischt sich den Schweiß von der Stirn, „so schnell geht das.“ - „Du bist Arzt, in weniger aufgeklärten Kreisen giltst Du immer noch als Partie!“ – „Hör auf.“ – „Das erhöht die weibliche Empfänglichkeit enorm, wusstest Du das denn nicht?“ – „Du bist fies.“ – „Aber wenigstens hast Du qualifiziertes Personal, war sie nicht Kindergärtnerin?“ – „Allerdings.“ - „Wann nimmst Du Dir eine Geliebte? Vor oder nach dem zweiten Kind?“ – „Interesse?“ – „Nein, Danke.“ – „Das war natürlich ein Scherz.“ – „Natürlich.“ Das Wasser rinnt ihm die Stirn herab. „Und Du, warum hast DU noch kein Kind?“ Mir selbst ist immer noch fröstelig. „Ich bin selbst eine Partie, das erniedrigt die weibliche Empfänglichkeit enorm“, sage ich und vergesse zu flüstern. „Du bist ein Arschloch“, grinst er, „DAS erniedrigt Deine Empfänglichkeit!“ – „Das möglicherweise auch!“ grinse ich zurück. – „Können wir nächste Woche mal ein Bier trinken gehen?“ – „Können wir!“ ich bin erfreut. „Und können Sie vielleicht endlich die Fresse halten?“ ein anderer Saunagast ist es nicht so.

Der nette Mann aus dem Bad... vielleicht wird ER ja ein Freund. Zumindest sind die Fronten hier geklärt.

12.03.2006 um 13:51 Uhr

Curd Rock- sehmsuchti

von: Lapared

Schom wieder gefamgen im schießbüro... was habe ich mur falshc genacht? Wie germe würde ich ejtz mit schnuff den Ruf der Wildmiss folgem.. . surfz

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11.03.2006 um 22:11 Uhr

Geschichten

von: Lapared

Bestimmt habe ich mal von meinem Freund, dem angehenden Regisseur und zukünftigen zwanzigfachen Oscar-Gewinner erzählt. Leider habe ich vergessen, welches Pseudonym ich ihm damals gegeben habe, aber seien wir großzügig, seien wir verschwenderisch, schenken wir ihm einfach ein neues: Mr. O. (O wie einer der fünfundreißig Oscars, die er mal gewinnen wird ). Jedenfalls, Mr. O und Mrs. Lapared haben sich heute auf einen Kaffee zusammengefunden und er hat mich gefragt, ob ich Autorin bei seinem nächsten Kurzfilm sein will. Na, was werde ich wohl gesagt haben? Ich meine, hey, er ist der zukünftige fünfzigfache Oscargewinner!

„Hast Du schon eine Stoffidee?“ frage ich voller Begeisterung. „Nee!“ sagt er, „ich weiß nur, ich will auf keinen Fall so vordergründig auf die Tränendrüse drücken wie die rote Jacke oder Ausreißer“ – „Ausreißer, unsäglich...“, pflichte ich bei. „Es soll auf den ersten Blick komisch und unten drunter traurig sein.“ – „Na, dann“, sage ich. „Und ich will Dialoge, nicht diesen autorenfilmigen Wortgeiz, als gäbe es nichts Schlimmeres, als dass der Zuschauer nachvollziehen kann, was in den Figuren vorgeht!“ – „Verstehe!“ sage ich. Und dann nach kurzem Nachdenken: „Was hälst Du von dem zufälligen Zusammentreffen eines Mannes und einer Frau, die irgendwann vor vielen, vielen Jahren mal ein Paar waren, und die sich nun erzählen, wie ihr Leben ohne den anderen gewesen ist.“- „Und die dabei feststellen, dass es vielleicht besser gewesen wäre, sie wären zusammengeblieben!?“ fragt Mr. O.. „Oder, dass es gut war, dass sie sich getrennt haben!“ sage ich. „Langweilig“, sagt Mr. O., „ich glaube, das wäre stinklangweilig. Ich meine, so oder so, es ist zu spät!“ - „Ja, wahrscheinlich...“ sage ich. Und Mr. O.: „Vielleicht, wenn die beiden noch jünger wären, dann könnte man als Zuschauer noch hoffen.“ – „Oder bangen.“ – „Es gäbe noch was zu gewinnen!“ – „Und zu verlieren!“ - "Es könnte noch was passieren!" Mr. O. sieht aus dem Fenster, seine Augen flackern unruhig, ich weiß, in seiner Fantasie sieht es jetzt aus wie in einem Schlafsaal von hyperaktiven Sechsjährigen, in dem gerade der Wecker geklingelt hat. Mir wird angst und bange. „Ach, war ja nur so ´ne spontane Idee!“ sage ich und winke ab. Das Licht im Schlafsaal flackert noch kurz und geht dann wieder aus. „Na, wir haben ja noch Zeit“, sagt Mr. O. und wendet sich wieder seinem Möhrenkuchen zu. Ja, genau, denke ich. Wir haben noch Zeit. "Vielleicht wird es ja auch eine völlig andere Geschichte..."

11.03.2006 um 16:25 Uhr

Curd Rock – betsraft

von: Lapared

Ich nusste heute mitkonnen im Büro... Irgemdwie hab ich das Gefül ich hab was falshc genacht...,

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11.03.2006 um 00:01 Uhr

Aber ihc, höm. .

von: Lapared

Happy birrhsday, tu you…

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wo ist die Kamera…Happy birtday tu ou…

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happiy birtsday, leiber.. Freu-heumd, happy birthday tu you!

Alles wird gut.

10.03.2006 um 23:17 Uhr

Alter vor Dummheit

von: Lapared

„Morgen hat 119 Geburtstag“, sag ich. Wider Erwarten sagt meine Schwester nichts. Keinen Ton. Plötzlich fühle ich mich unbehaglich. „Was macht die Wohnung?“ frage ich deshalb, ein Thema, auf das sie sonst immer anspringt. „Wird...“ sagt sie nur. „Hach, ich hab schon wieder so zugenommen!“ versuche ich den klassischen Solidarisierungszwinger. „Du nimmst auch wieder ab“, sagt sie und lässt mich mit meinen erfunden Pfunden im Regen stehen. „Und ich muss das ganze Wochenende arbeiten, beide Tage!“ ein Satz, bei dem sie sich sonst absolut zuverlässig empört. „Und das, wo ich doch schon wieder solche Kopfschmerzen habe...“ Taktik Tränendrüse. „Schlimm.“ Fehlanzeige. „Na gut“, sage ich müde, „dann… machs mal gut, hm?!“ – „Ja, Du auch“, sagt sie. „Okay“, sage ich. Im Hintergrund höre ich eine Zugdurchsage, meine Schwester ist offenbar auf dem Weg nachhause. Gerade als ich auflegen will, fällt ihr noch was ein. „Es ist Deine Sache“, sagt sie. Nochmal die Zugansage, jetzt auf Englisch. „Du musst selber wissen, was Du tust." Englisch mit sächsischem Akzent. "Aber mich ruf bitte nicht an, wenn es Dir danach wieder scheiße geht.“ Ich höre mich schlucken. „DU kannst das so oft mitmachen, wie Du willst, aber mich halt diesmal bitte raus!“ – „Aber ich würde doch nur gratulieren, ich… ich möchte, dass wir Freunde werden!“ – „Mach, was Du willst.“ – „Freunde! “ – „Na, das ist doch schön.“ – „Ich will nicht mehr zurück, glaub mir, ich kann gar nicht mehr zurück!“ – „Ich muss jetzt aufhören.“ – „Gut dann… tschüss.“ – „Tschüss.“ – „Schönes Wochene…“, aber da hatte sie schon aufgelegt.

Na gut, sie ist die Ältere, dann... gratuliere ich eben nicht.

10.03.2006 um 14:27 Uhr

Curd Rock – eingesperrt

von: Lapared

So eim Scheiße! Ich glauve, sie hat die Kette vorglegt.., .

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10.03.2006 um 10:20 Uhr

Curd Rock – vermimmt den Ruf

von: Lapared

Meim Hausarrest ist verlämgert. Weil ich vrom meim geistigem Auge keim Helm aufgezogem habe. Beim Motroradfahrm. Das sagzt Lchem jedemfalls. Aber ich glaube, im Wahrheit hat sie Amgst, dass ich dadraußem eim shcöm Autochen für mich fimde und damm nie wieder komm...

Aber eim Curd Rcok lässt sich nicht am Kettem legem. Nch meim tostloserm Lebem im gefamgenschaft folge ich heute Nachmittag den Ruf der Wildmis. Umd gehe eimfach wieder im meim Tiefgarage.. .

09.03.2006 um 21:19 Uhr

The day after

von: Lapared

Nach-Nachtschichttage in der Agentur sind immer was ganz Besonderes. Diese spezielle Stimmung, wenn die Chefs nach tagelangem Stress endlich ausgeflogen sind zum Präsentieren. Die Mitarbeiter sind allein und das Sprichwort bestätigt sich: Ist die Katze aus dem Haus, schlafen die Mäuse unterm Tisch. Oder surfen mit müden Augen durchs Netz. Oder schreiben e-mails nach Hause: Hallo Mama, wie geht es Euch und was macht Moppel... Denn die meisten dieser Mitarbeiter sind ganz jung, gerade erst weg von Daheim, wo sie ihren alten, halbblinden Hund oder Kater oder Wellensittich zurücklassen mussten, um für die Karriere in die große Stadt zu gehen. Es ist ganz still in den Gängen der Agentur, ab und zu hört man das Summen der Espresso-Maschine, für die, die doch schon den nächsten drängenden Job auf dem Tisch haben und versuchen, sich zu konzentrieren. Und kaum ist es sechs oder sieben steht der Atelierlöwe auf, knurrt: „Ich mach mir ´n freien Nachmittag“ und schlurft mit müden Schritten in die große Freiheit eines Fernsehabends. Und alle Lämmchen packen mit einem Anflug von Lämmchentrotz flink ihre kleinen bunten Taschen und tun es ihm nach. Denken auf dem Weg zum Bus an ihren Chef und sagen sich: Dem hab ich´s aber gegeben.

09.03.2006 um 15:07 Uhr

Curd Rock - emdlich zuhuase (vGA), !!

von: Lapared

Ich hab inner noch Hausarrest. Somst würde ich nal im die Garage gehm umd mir eim bisschem bei dem Autos umschauem.

Aber ich kamm mir ja vorn meim geistigem Auge vorstellem...höm.

Nur vor meim geistigem Auge, stell ich mir vor, wie es wäre, wemm ich mich heimlich im Garage schleichem würde...

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Hier farblihc sher gut zu erkkemmen (vor geistigmen Aufe, , inFolgemnde abkurzt VGA)): Curd Rocl ist im siem natürlichme Lebemsraum... .

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Über Milliömen Jahr e hat sich seim Fellchem dem Umrfeld Tiefgarage perfekt amgepasst.... umd dasselbe elegamte Tiefgaragem-Grau amgenonnem.

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Willkömmen im meim Wohmzinner !! (vGA)

08.03.2006 um 23:08 Uhr

Latte Omma

von: Lapared

Und noch eine Nacht. Und dann für so einen Mist. Nichts, wofür man Omma anrufen würde. „Würdest Du dafür Deine Oma anrufen und sagen, Omma, das hab ich gemacht!?“ – das war früher die Messlatte für gute Kreation. Eine, die – auch wenn Omma in der Regel keine promovierte Kunsthistorikerin war - verdammt hoch lag. Weil das Oma-Kriterium ein paar ganz wichtige Dimensionen gleichzeitig erfasste. Erstens: Bin ich wirklich so zum Platzen stolz darauf, dass ich kaum erwarten kann, jemandem zu erzählen, welchen Meilenstein der Reklame ich da geschaffen habe? Zweitens, ist die Idee so schnell, dass ich sie am Telefon in drei Sätzen erzählen kann? Drittens, ist die Idee – sorry Omi – idioten- oder sagen wir besser low-interest-sicher und: Haut sie jeden, wirklich jeden absolut zuverlässig aus den Pantoffeln?
Tja, und so brachte man mit Omma als Prüfstein manchmal tatsächlich ein paar erträgliche Kampagnen auf die Bahn. Früher...

Heute gibt es Omma nicht mehr. Heute bin ich Omma. Omma, die sagen würde, dass früher alles besser war. Aber mich ruft ja keiner an, hmpf.

(Motz, mecker, klugscheiß... sorry, ich muss dringend mal wieder in mein Bettchen.)

08.03.2006 um 18:58 Uhr

Curd Rocker - NUR voorn giestig Aufe

von: Lapared

I haev a drean...

that oene day Curd Rock and his four little .. , zwo little Füßchem will one dy ride.. . in this natiom amd jedemfalls... vorm meim geistigem Auge shehme ich mich shom ganz gemau vor nir.... (NUR vor meim geistig Auge, Curd Rock hat nach seim Puffauflfplug mänlich Hausarrest,9)

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(Fotos : fotofarfiert vom Curd Rock GEISTiGEM Aufe, Curd Rock würde nämlihc niemals heute Haus verlassem... .)

08.03.2006 um 17:27 Uhr

Adieu Furzmolleken

von: Lapared

Oh shit... der durchgeknallte Funke fliegt erst morgen früh!

Mich deucht, diese Nacht wird lang, seufz.

08.03.2006 um 13:50 Uhr

Curd THE Rock sag ihc mur...

von: Lapared

Milliömen Memeschem fragem sich was Curd Rock in Puff erlebt hat.Puff Puff Puff pfuff Pfuff! Dazu nur dies: Eim Gemtlemam gemiest umd schweigt.

.Aber ich kamm euhc sagem.. .,.. . HÖM HÖM HÖM!

Jedemfalls .... Meim Mämmlichkeit ist erwacht. Ich glaub jeztt ist es am der Zeit für eim Motorad. Oder eim Mercedes. Im meim Phamtasie sehe ich es shcom gemau vor mir. ..

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08.03.2006 um 03:15 Uhr

Puffheimkehrer

von: Lapared

Hurra, gut gelaunt sind wir gerade heimgekommen. Curd aus dem Puff und ich aus der Agentur. Curdchen, wir war´s?

Weltkalasse!.

Bei mir auch.

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