Anleitung zum Entlieben

30.04.2006 um 21:28 Uhr

Kostenlos jederzeit

von: Lapared

„Dick“, brülle ich in das kleine Loch neben dem Bildschirm, von dem ich soeben erfahren habe, dass es ein Mikrofon ist. „Dick, hörst Du mich jetzt besser?“ Bis dahin hatte ich in die Löcher neben der Tastatur gebrüllt, über die mir eben klar geworden ist, dass sie ein Lautsprecher sind. Dick und ich (wow, ich beginne einen Satz mit „Dick und ich“, bald ist es so weit, dass ich Sätze mit „Wir“ anfange, „Wir denken“, „Wir wollen“, "Wir finden“ - wenn die Krankheit fortschreitet…). Also, Dick hat jetzt Skype, ich habe Skype, und damit haben er und ich die Möglichkeit via Internet jederzeit kostenlos zu telefonieren. Kommunikation ist so wichtig. “Brüll nicht so!“ sagt Dick. „Du bist zu leise, deshalb brüll ich!“ sage ich. So wichtig. „Und jetzt?“ – „Immernoch!“ – „Und jetzt?“ – „Jetzt bist Du lauter, aber es pfeift!“ Wirklich wichtig. „Warte, ich geh mal ans Fenster, besser?“ – „Bisschen!“ – „Jetzt?“ - „Jetzt ist super!“ Wenn uns jetzt noch etwas einfiele, worüber wir reden könnten! Die Zahnmisere, das Drehbuchdesaster, die Stromkatastrophe, ich habe mein Pulver verschossen, heute Morgen schon. „Liebling,“ sage ich, „ich könnte noch Stunden mit Dir telefonieren, aber ich muss jetzt arbeiten.“

Wir finden… manchmal nur schwer ein gemeinsames Thema.

Das macht mir ein wenig Sorgen. Und abgesehen davon: Ich finde, dass einmal pro Tag reicht. Kostenlos hin, jederzeit her. Ein Thema, über das wir vielleicht mal reden sollten. Na bitte, wieder umsonst gesorgt…

30.04.2006 um 14:07 Uhr

Curd Rcok – vertieidigt Revier

von: Lapared

Emdlich. Ich hab meim Couch zurücl! Meim geliebte Couch. Ich hab mir eim Bildchem aufgehamgem, guck…

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Ich hab wirklich eim famtastishcem Geschmack.