Anleitung zum Entlieben

28.03.2007 um 15:30 Uhr

Curd Rock - on Tour

von: Lapared

Liebe Milliömchen, jede groo0ße Reise begimmt mit den ersten Schritt.

 Ich persömlich bevorzuge Auto.

 dann geht Reise schmeller...

 umd mam ist schneller.. .

 ...emdlich wieder zzuhause.

 Bis im so 3 Wochem umgefähr!

Nicht weggehem, Milliömchen, Curd Rock kommt zurück.

28.03.2007 um 15:20 Uhr

Kurze Unterbrechung

von: Lapared

Es ist soweit. Die Koffer stehen gepackt, ich habe ein Zimmer gebucht. Ohne Internetanschluss, ohne Fernsehen, aber mit Meerblick. UND – wie mir versichert wurde – mit sauberen Fenstern. Damit ich nicht auf die Idee komme, statt zu schreiben auch dort wieder den Putzlappen zu schwingen.

Ein bisschen klischeemäßig kam ich mir schon vor. Frau Lpunkt – ausgebrannte Werbetussi – sucht die Einsamkeit. Flüchtet ihr schniekes City-Loft (HAR!), um durch ihre Guccisonnenbrille hinaus aufs Meer zu sehen und ihre Memoiren zu schreiben. Aber später, kundenfreundlich lächelnd zwischen Brunos internationalem Stinkersortiment, dachte ich: Lchen - Käseaushilfskraft mit Buchvertrag - fährt ein paar Tage weg, um ungestört die kniffligen ersten Seiten zu Papier zu bringen... so peinlich klingt das doch nicht. Und außerdem kommt meine Schwester in ein paar Tagen nach, um zwischen den Dünen Eierchen zu suchen und den Jubelperser zu geben für jeden geschriebenen Satz. So ist es nun mal, ich bin, so habe ich jetzt entschieden, ein VW-Autor. Läuft und läuft und läuft, aber springt beschissen an. Da muss man sich eben Starthilfe holen.

Curd Rock fährt übrigens mit, sein Motor (er wird es gleich sicher demonstrieren) startet problemlos...  Ich denke, so in zwei, drei Wochen sind wir zurück.

27.03.2007 um 19:00 Uhr

Curd Rock wie stets relaxed

von: Lapared

Mamchmal verstehe ich Lchem eimfach nicht...

 So eim Aufregumg wegem Buch.

 Warum macht sie nciht wie ich?

 Ich bim TOTAL emtspannt...

27.03.2007 um 18:54 Uhr

Redewendungen

von: Lapared

Sein Glück nicht fassen können… Jetzt weiß ich auch, woher diese Redewendung kommt.

Da ist es nun, mein Glück, hurra, mein B U C H ! ! ! Ich strahle es an, ich winke... aber ich kriege keine Verbindung dazu. Und zarte Annäherungsversuche - schon mal eine Standartseite formatieren, mal gucken, wieviel auf X Seiten à Y Zeilen mit Z Zeichen so passt... – alle halbwegs sinnvollen Vorbereitungshandlungen breche ich aus 1000 Gründen, die meine Gehirngänge fluten, sofort wieder ab. Hach. Das einzige was winkt, zurückwinkt, sind die üblichen Vermeidungsstrategien. Die Sonne lacht ins Zimmer und sagt Lchen, alte Sau, putz mal die Fenster. Der Käsekuchen ruft: „Friss mich!“, der Stepper: „Besteige mich!“, „Nee, keine Zeit!“ rufe ich mit vollem Mund zurück, doch der Arsch vermittelt: „Wenn Du nicht willst, dass ich fett werde, solltest Du es tun.“ Wer kauft schon ein Buch von einer dicken Frau.

Sinnvolle Dinge gibt es außerdem, die mich urplötzlich von der ewigen To-Do-Liste anspringen und dringend getan werden wollen. Ich mache die Steuer, ich brenne meine Daten, neuerdings öffne ich sogar die Post. Als ob ich meine Angelegenheiten regle, weil dies meine letzten Wochen auf diesem Planeten sind. „Lpunkt“, sagt meine Schwester, „es ist keine tödliche Krankheit, es ist ein Buch.“ Ich weiß. Ich hoffe nur, dass ich es fertig kriege, in der Zeit, die mir noch bleibt.

Jedenfalls, so wird das nix, und deshalb habe ich – das hilft immer - einen Entschluss gefasst. Ich packe morgen oder übermorgen meinen Rechner, Curd Rock, wenn er will, und zehn, zwölf Koffer... dann schwirre ich ab. In eine ganz neutrale, reizarme Umgebung, die bei dem Vollbad in Erinnerungen, das mir bevorsteht, ein bisschen Abstand schafft. Es ist nämlich so, dass mir vor allem bei dem Gedanken, das alles, alles noch mal zu lesen, das Herz in die Hose sackt. Dabei hatte ich es doch extra so fein ordentlich aufgeschrieben und weggepackt. NIE hätte ich freiwillig z.B. den letzten Mai noch mal gedanklich angefasst, vor allem den Zweiten nicht von diesem unvergleichlichen Wonnemonat. Es heißt „therapeutischen Schreiben“, nicht „therapeutisch das Geschriebene sorgfältig lesen, bearbeiten, stilistisch schleifen und feilen“, verdammt. Nun also wieder raus mit den ollen Kamellen und ran an den Kack. Daher wohl die andere berühmte Redewendung: Scheiße zu Gold spinnen. (Ach nee, ich glaub, das hieß Tränen...)

Jedenfalls, so ist der Plan. Wenn es so weit ist, melde ich mich natürlich noch in aller Form - nur für ein paar Tage! - ab.

26.03.2007 um 21:22 Uhr

Kommt Ihr Mäuschem, kommt zu Omkel Curd

von: Lapared

Umd passemd zu dem Jacketkrohmen....

 eim ROLEX!

 Davom habe ich immer geträumt

 Schom als ich noch Baby war...

 MÄUSCHEM!

26.03.2007 um 21:20 Uhr

Déjà-riech

von: Lapared

Das olfaktorische Gedächtnis ist ja eins der zuverlässigsten.

Meine Geruchserinnerung zum Beispiel geht bis in meine frühen Windeljahre zurück, und ruft manchmal Bilder auf, die ohne die Geruchsauslöser vielleicht für immer verloren wären. Neulich habe ich mich sogar an die Wartehalle des Bahnhofs erinnert, in dem mein Opa vor mehr als 35 Jahren Vorsteher war. Eine kostbare Erinnerung hervorgerufen durch die seltene Duftkombination von damals sehr angesagten 4711-Erfrischungstüchlein, Eierbroten und billigem Bohnerwachs, die mir beim Öffnen eines Spints im Sportclubs wie ein Déjà-riech entgegenschlug. Heute war es der unvergessliche Geruch von Mäusepisse, der mir in die Nase stach. Und Bilder vergangener Winter zurück in mein Gedächtnis brachte, in denen Curd Rock den ganzen Tag allein zuhause saß und sich über die Gesellschaft anderer Pelzträger freute, weil Lpunkt noch gefragter 16-Stunden-Held der Werbung war. Und sich auch gern mit Mäuschen umgab, aber Mäuschen der anderen Art.

Liebe vierbeinige Mäuse, die Zeiten ändern sich. Dieses Jahr bin ich zuhaus. Eure Kollegen in Scheinchenformat verkehren hier zwar nicht mehr so rege, aber draußen sind 18 Grad, also bitte... RAUS!

25.03.2007 um 18:47 Uhr

Curd Rock - Demtal II

von: Lapared

Milliööömchen haben gefragt, wie Curd Rock seim Zahmartzbesuch überstanden hat...

 Mal schauem. Hmm...

 ich bim eim bisschem enttäuscht.

   Ihc dachte, dass auffälliger wär..

 Amderseits, Understatememt...

 passt zu mir - als Hanseat.

 (Ausschmittvergrößerumg)

24.03.2007 um 20:21 Uhr

Keine Frage

von: Lapared

Katerstimmung vielleicht auch noch aus einem anderen Grund. Weil man nicht nur dann besonders deutlich spürt, dass man alleine ist, wenn´s nicht so läuft, sondern auch umgekehrt. Wenn was klappt und man merkt, dass man niemanden zum drauf Anstoßen hat.

Seit Tagen verfolgt mich so ein komischer Gedanke. Ich überlege, was wohl meine Wahl gewesen wäre, wenn der liebe Gott vorher gefragt hätte. Wenn er gesagt hätte, „Lchen, such Dir was aus: Entweder ich mach, dass aus Deinem Blog ein Buch wird, oder ich schenk Dir einen von den drei Herren, um die es schwerpunktmäßig rankt.“ – „Kommt drauf an“, hätte ich wahrscheinlich gesagt, „kommt drauf an, ob ich mir aussuchen kann, welchen der Drei.“ – „Welchen hätt´ste denn gern? Welcher von ihnen wäre Dir denn bis heute immer noch mehr wert als ein Buchvertrag?“ Gute Frage...

Aber da der liebe Gott, wie die aktuellen Entwicklungen gezeigt haben, nicht gefragt hat, möchte ich die Antwort ausnahmsweise mal für mich behalten.

23.03.2007 um 21:22 Uhr

Katerstimmung

von: Lapared

Es gibt diese Folge bei „Sex and the City“, in der Miranda beim Ultraschall erfahren hat, dass es ein Junge wird. Sie selbst lässt die Information, dass ein kleiner Pimmel in hier heranwächst, vergleichsweise kalt. Aber jeder, dem sie davon erzählt, erstrahlt. Und um nicht unangenehm aufzufallen, strahlt sie mechanisch mit. Miranda simuliert, sie simuliert Glück.

So fühle ich mich gerade ein bisschen. Nach dem ersten Rausch der Freude stellt sich Katerstimmung ein. Es geht mir ähnlich wie Miranda, ich täusche Begeisterung vor, nur dass ich keinen Jungen kriege, sondern ein Buch.

Bei Miranda sind´s die Mutterinstinkte, die etwas tiefer als bei anderen Menschen schlafen. Bei mir ist vielleicht der Gedanke allzu wach, dass kein Pimmelchen der Welt von alleine wächst. Und dass dieses Buch, das verlegt wird, ja noch geschrieben werden muss. Oh, Gott!

Andererseits, das unterscheidet Buch und Pimmelchen: ein Buch bringt man auf die Welt, dann ist man es wieder los. Vielleicht ist es missraten, aber nichts, was man die nächsten 20 Jahre groß ziehen muss.

22.03.2007 um 21:28 Uhr

Damenkränzchen

von: Lapared

Heute habe ich den Hund mit dem unoriginellen Namen kennen gelernt. „Knut“, sage ich, „Du weißt, dass Du heißt wie ein Eisbär und IKEA-Regal?“ – „Ich heiße wie Frauchens viel zu früh verstorbener Mann“, antwortet Lotte stellvertretend pikiert. „Hauptsache, dass er besser auf Dich hört“, Emmi nimmt ein After Eight und führt genüsslich aus, „der wollte nämlich unbedingt zur Marine, das war sein Untergang.“ Bestimmt sagt sie das bei jeder sich bietenden Gelegenheit schon 40 Jahre lang. Gemeine Frau. Lotte, die Milde, strahlt mich an. „Und wie geht´s mit dem ersten Buch voran?“ Mit einem Unterton, als ob sie mir die Frage seit 50 Jahren stellt. „Na ja, ich hab gestern erst mal den Vertrag unterschrieben… und ich denk, ich fange jetzt irgendwann… demnächst… bald an.“ Jetzt bitte kein Verweis auf Camus scheiß Amazone. „Der Anfang muss nicht vollendet sein, Lpunkt, denk an Die Pest!“ Lotte, ich denke an nichts anderes. „Und gib ja nicht die Werbung auf, sonst ist der Druck zu groß.“ Die Werbung hat mich aufgegeben, aber danke für den Tipp. „Die wenigsten Autoren können vom Schreiben leben.“ Ich halte am Käse als zweitem Standbein fest. „Ich lese gerne Korrektur, Deine Zeichensetzung ist schlecht.“ Dann doch lieber über Knut, den Zweibeiner, reden. „Du hast noch nie von Deinem Mann erzählt?!“– „Konnte nicht mal schwimmen, aber zur Marine!“ Emmi meldet sich zurück. Lotte kann auch anders: „Du wärst neulich auch beinahe ertrunken!“ Plötzlich Schweigen, nur Knut jault rum. So haben alle ihren wunden Punkt.

P.S. Ach ja, und eine Mail von HK... Das ist eine tolle Chance, aus der Werbung rauszukommen. Aber überlege gut, was Du schreibst, falls Du nicht sicher bist, ob Du das wirklich willst. Viel Glück.

22.03.2007 um 17:17 Uhr

Curd Rock demtal

von: Lapared

 eim bisschen Angst hab ich shcom

 ,..aber es geht nicht amders...

 ...wemm Weltruhn kommt...

 brauche ich Jacketkrohmen...

21.03.2007 um 21:51 Uhr

Der Käse zum Buch

von: Lapared

Immerhin ein Mann, der sich uneingeschränkt freuen kann.

„Wir werden das Buch mitten auf den Tresen legen", sagt Bruno, "was glaubste, wie das weg gehen wird!“ – „Du willst jetzt aber nicht sagen, wer Käse mag, kauft auch mein Buch?“ – „Nein, aber wer Sinn für´s Genießen hat, der reißt es uns – am besten zusammen mit einem schönen Stück Gouda - aus der Hand.“– „Das hast Du aber schön gesagt.“ – „Natürlich Holland-Gouda.“ – „Der Soundtrack zum Film ist der Käse zum Buch.“ - "Und die Signierstunden, Lpunkt, die finden bitte in meiner Käsebude statt.“ - „Klar Bruno, wo sonst.“ – „Mensch, ich freu mich auf das Buch, das wird richtig gut.“ – „Ja, DU. Aber ich kann schon verstehen, dass manch anderem, der drin vorkommt, etwas mulmig wird.“ – „Das muss so... was sag ich immer über Käse: der gute hat immer auch Geruch.“ - „Hm...“

20.03.2007 um 14:30 Uhr

Mein potentieller Zukünftiger

von: Lapared

Die ersten internationalen Reaktionen. Wie schön, treue Leser auch im Tulpenland. „Herzlichen Glückwunsch zum Buch...“ mailt Dick, „... ich hoffe, es wird ein riesengroßer Erfolg.“ Damit es auf Niederländisch erscheint und für seine Frau leichter zu lesen ist? „Von mir aus kannst Du ALLES schreiben...“ Ich hatte eigentlich vor, das eine oder andere zu verschweigen. Wer liest schon was von einer Frau, die mit deutlich über 12 noch dran glaubt, dass ein verheirateter Mann seine Frau verlässt? „... mir kann es nicht mehr schaden.“ Oder die es interessiert, ob der Mann, der sein Nest für sie nicht aufgeben wollte, inzwischen vielleicht raus geworfen worden ist? Ich überlege, ob ein Kamel je auf die Bestsellerliste stand... und schreibe nicht zurück.

Zumal es ja schon einen anderen Mann in meinem Leben gibt. Ja, das Lchen, schnell, dynamisch, flink. Er heißt Knut. Und er ist vielleicht mein Zukünftiger. Zumal Emmi sich nun doch für einen quietschagilen Dackel-Jüngling entschieden hat. Ich dachte, wir hätten einen Senior vereinbart. Hmpf. Umso mehr wünsche ich Lotte und Emmi noch ein langes, gesundes Leben.

19.03.2007 um 19:05 Uhr

Bahntarife

von: Lapared

Meine Erfahrungen mit dem Hochadel sind nur die besten. War es vor kurzem noch ein blaublütiger Kardiologe, der jeden Kranken gleich behandelte und auch bei mir als (damals noch) Privatpatientem keine Ursache für den obskuren Blutdruck fand, ist es diesmal ein adeliger Anwalt, durch dessen soziale Allüre mein Weltbild wankt.

Heute morgen. Ich blättere endlich mal in Ruhe durch den Vertrag, mein Herzchen triumphiert aber mein Verstand scheitert schon am zweiten Satz. Lchen, denk ich, ein vielleicht historischer Moment deiner materiellen Existenz, heuer besser einen Experten an. Schon lande ich bei Graf von und zu Sowieso, Anwalt für Verlagsrecht, Elbblick, Goldknöpfe, schneeweißes Haupt. Und ich mit Luftpumpe in der Hand.

„Was kostet das denn so, wenn Sie den Vertrag mal, na ja, überfliegen?“ – „Das kommt drauf an.“ – „Natürlich.“ – „Ich kann ihn hier im Büro überfliegen oder in der Bahn.“ – „SIE fahren Bahn?“ – „Nein, niemals.“ - „Ah. Und was kostet es in der Bahn?“ – „Nichts.“ – „Ah... oh... das ist ja... Kann ich Ihnen wenigstens die Fahrkarte zahlen?“ – „Ich fahre schwarz.“ Was für ein Graf.

Pfeifend schwinge ich mich auf mein Rad. Tja, denke ich, Lchen, altes Scheißemagnet, jetzt ziehst Du plötzlich nette Menschen an.

Kaum bin ich zuhause, ruft er an. „Herr Graf, so flott, und das mit der Bahn.“ – „Ich wollte Ihnen nur sagen, dass mir der Vertrag sehr fair erscheint.“ – „Ja, dann!“ – „Nur eine Kleinigkeit. Falls die Puppe auch ins Buch soll…“ - „PUPPE??? Sie spielme mit Ihren Lebem, alter Mamm!“ – „Schnauze, Curd.“ – „Die Rechte an der Puppe, das wissen Sie, die haben Sie nicht.“ – „Da müsste man, wenn, natürlich Curds Erschaffer fragen… ich weiß.“ – „Das sollten wir in Ruhe bereden, im Büro.“– „Im Büro?“ - „Das kostet dann 450 Euro die Stunde.“ - „Oh. Kann ich nicht zusteigen oder Sie vom Bahnsteig abholen?“ – „Leider nein.“ – „Dann, vielen Dank und... gute Fahrt.“

18.03.2007 um 11:02 Uhr

Curd Rock - A Man and his Dream

von: Lapared

Ach, es wäre so schöm, weltberühnt zu seim...

 so schöm...

 sooo schöm...

 Fanstatico!

 BOMBASTICO!

 (mir fehlem die Worte)

 Hoffemntlich klappt..

 hoffentlich darf ich mit ims Buch.

17.03.2007 um 14:29 Uhr

Unter Schwestern

von: Lapared

„Das darfste echt niemandem erzählen“, sag ich zu meiner Schwester. „Wieso, weiß doch inzwischen jeder, dass Du nicht gerade vor Optimismus strotzt.“ – „Hach.“ - „Es ist ja auch gar nicht so einfach, anderthalbe Jahre Deines prallen, abenteuerlichen Lebens auf 250 Seiten zu komprimieren.“ – „500 Seiten. 250 pro Buch.“ – „Damit die Leser an dieser Stelle folgen können, solltest Du vielleicht erwähnen, dass Du einen Vertrag für zwei Bücher bekommen hast.“ – „Ach ja, das auch noch. Zwei Bücher, als wäre eins nicht schwer genug.“ – „Das erste erscheint Anfang 2008, das ist noch fast ein Jahr.“- „Aber das Manuskript muss schon…“ – „Und das zweite 2009, Thomas Mann hatte für die Buddenbrooks auch nicht mehr Zeit.“ – „Der konnte auch aus dem Vollen schöpfen, vier Generationen, Aufstieg und Niedergang einer ganzen Familie, ich bin ganz allein!“ – „Aber dafür hattest Du nicht nur einen Niedergang sondern jede Menge… zumindest Mattengänge.“ – „Und dann erscheint auch noch ausgerechnet der Anfang zuerst!“ – „Das finde ich jetzt nicht so ungewöhnlich.“ – „Alle werden enttäuscht sein, ich selbst finde den Anfang vom Blog ja auch nicht so doll.“ – „Natürlich werden alle enttäuscht sein. Genau wie bei Verfilmungen: Wer das Buch gelesen hat, findet den Film nie gut.“ – „Du bist immer so positiv.“ – „Aber wer liest schon ein Buch.“ – „Hmpf.“

16.03.2007 um 18:20 Uhr

Ich glaube, kein Gratulant

von: Lapared

„Ich hab das von Deinem Buch gehört.“ – „Ja?“ – „Ich hoffe nicht, dass ich darin vorkomme.“ – „Mal sehen...“ – „Bitte.“ – „Denkst Du, Du wärest nicht sympathisch, HK?“ – „Ich bin nicht sympathisch, Lpunkt. Aber darum geht es nicht.“ – „Sondern?“ – „Ich finde, ich sollte selbst bestimmen dürfen, wer erfährt, dass ich nicht sympathisch bin.“ – „Du hast immer gesagt, es wäre Dir egal, und ich könnte alles schreiben.“ – „Im Blog, ja. Ich dachte, wer liest das schon...“ – „Ich werde Dich, wenn, sympathisch schreiben, HK. Ich glaube, ich hab Dich nie unsympathisch geschrieben.“ – „Danke.“ – „Insofern wird Dich wahrscheinlich ohnehin niemand wieder erkennen.“

16.03.2007 um 16:23 Uhr

...Dream Dream Dreahihihihim

von: Lapared

Ich demke... als erstes... als erstes hole ich mir...

 Eim Sekretärim umd eim ZEBRA!

 Umd damm: ADIOS MALOCHOS!

 Curd Rock hämgt nurnoch ab!

16.03.2007 um 14:29 Uhr

Curd Rock im Lamd of Dreams

von: Lapared

 Jetzt wird alles amders...

 Besser!

 Emdlich! Der Weltruhm kommt!

15.03.2007 um 21:10 Uhr

Gratulant

von: Lapared

„Und wem hast Du das alles zu verdanken, na?“ - „Dir, Hase, Dir allein.“ – „Und mein Großmut geht weiter, mit 10 % vom Gewinn wäre ich völlig einverstanden.“ – „Nur 10 %, poeh, das ist wirklich sehr bescheiden.“ – „Ich hab Dir ganz schön Kummer gemacht, hm?“ – „Na, ja...“ – „Es fiel mir auch echt nicht leicht, echt nicht. Aber ich wusste, wahrer Humor, wahre Kreativität entsteht nur aus tiefem Leid.“ – „Das war sehr klug und selbstlos von Dir.“ – „Ja, so bin ich.“ – „Ja, so bist Du.“ – „Herzlichen Glückwunsch, Lchen. Viel Erfolg.“ – „Danke, 119. Sehr nett, dass Du angerufen hast.“