Anleitung zum Entlieben

14.03.2007 um 18:34 Uhr

Was danach geschah

von: Lapared

So, jetzt aber erst mal kurz erzählen, wie es weiterging.

Ich also zurück geschrieben. Der freundlichen Autorin, die sich nicht zu fein war, mögliche Konkurrenz zu protegieren. Denn inzwischen hatte ich gegen alle meine Gewohnheiten mal ein Buch gelesen, ihrs, und wusste, wir beackern im Prinzip ein ähnliches Feld. Das Feld der ständigen Sehnsucht und des Griffs ins Klo in Liebesfragen, na, aber das ist ja auch groß genug.

Ein paar Tage nach meiner Mail an Anette rief mich dann deren Lektorin an. (Oh, hallo!) Wie erwähnt ist sie Lektorin bei einem gewissen Ullstein-Verlag. (Oh-ha.) Ja, also die Frau Göttlicher hätte mich ja sehr empfohlen und sie würde gern mal etwas von mir lesen. (Selbstverständlich, welche Ehre, wenn ich Ihnen schnell den Link zu meinem Blog geben daaaaaa...) Sie führe übermorgen in Urlaub, aber ohne Rechner, ob es wohl möglich wäre, mein Blog auf Papier mitzunehmen. (WA-WA-WAAAAAAAAAS?) Klar, super, gar kein Problem, hab ich gesagt.

Ein Fall für Frau D. Sie erinnern sich, Mrs. „Eine Damenleiche in Ihrer Badewanne? Kein Problem!"...

Man bedenke: Kein Wort meines Blogs hatte bis dahin je die Welt des Papiers erblickt (bis auf die kleine Textprobe mal für Lotte). Und dann gab es ja noch die winzige Sache mit der Reihenfolge. Schon mal versucht, so ein Blog ordentlich chronologisch von vorne nach hinten zu lesen? Sie verstehen...

Während ich mich mit zitternden Flossen, Dünnschiss und einen Blutdruck von 1000 zu 500 bequem am Rande des Nervenzusammenbruchs räkelte, hat Frau D. dann alles arrangiert. Hat emsig telefoniert, Helferlein rekrutiert, eine ganze Agentur für einen Tag und eine Nacht lahm gelegt und deren Farbkopierer fast ruiniert... Und: Am nächsten Abend waren 19 gebundene Büchlein und 19 Monate Blog per Overnight-Kurier auf dem Weg zu „Frau Verlag“.

Ja, so geschah´s. Durch die Urlaubsstimmung unzulässig begünstigt oder nicht... sehr angetan meldete sich die freundliche Lektorin wenig später zurück. Haha!

Frau Queen-of-Pain mutierte seitdem heimlich zu Lpunkt im Glück. Frau D. erwartet durch Curd Rock die höchste Auszeichnung, die es in seinem Kosmos gibt: den Mohrenkopf-Orden in glänzender Zartbitter-Schokolade. Und die Sache mit Anette - warum sie das macht, was sie denn davon hat - die hat sich auch inzwischen geklärt. Ich habe sie kennen gelernt und bin schnell dahinter gekommen... sie ist einfach ein netter Mensch. Das gibt´s.

Und als solcher - siehe den jüngsten Kommentar - hat sie das bisschen PR hier nur verdient. Finde jedenfalls ich...

14.03.2007 um 13:33 Uhr

Gezeichmet Curd RRRRRrrr...

von: Lapared

 Ich übe umterschreibem...

 Cuuuuurd Rooo...

 cczk?KKk+°zzkßk?kelkokhmpf...

1000 STUMDEM SPÄTER

 wie amstremgemd...

 Los, nochmal Curd RRRRRRR...

 Ich brauch eim SEKRETÄRIM 

13.03.2007 um 14:08 Uhr

Sonne!

von: Lapared

Ja, ein Hammerchen, wa?

Dankeschön fürs Gratulieren, wir – Curd Rock und ich – wissen noch gar nicht recht wohin mit der ganzen Freude. Die Sonne lacht auch noch... und es fühlt sich nicht nicht nicht so an, als lacht sie uns aus.

Deshalb machen wir heute mal was total Verrücktes, stimmt´s Curd Rock....

 Wir guckem nich aus Femsterchen

 wir gehem RAUS!!!

Einen schönen Tag mit viel Sonne wünschen...

Lpunkt

&

der amgehemde STARAUTOR Curd Rock (wer weiß wie lamg ich mich noch im Öfemtlichkeit bewegem kamm ohme dass die gamzem Autogrammjägerchem kommen, höm, höm…)

12.03.2007 um 16:37 Uhr

Post!

von: Lapared

Es ist mal wieder so weit. Sie kennen das ja schon. Von Zeit zu Zeit kommt Lpunkt kleinlaut angeschleimt, es gibt was zu beichten.

Mal waren es die 100 % originalgetreuen Schwester-Telefonate, mal die Heilkraft der Provinz Holland, mal die Auswärtsspiele während der WM-Pause.

Diesmal kommt es noch Dicker. Während ich mein Queen-of-Pain Image pflegte und mich schamlos in Ihrer Anteilnahme suhlte, genoss ich heimlich und vor der Welt verborgen die stille Hoffnung auf vielleicht vielleicht ein... scheiß verfluchtes GLÜCK.

Und das kam so. Ich weiß nicht, ob Sie sich noch erinnern, der Tag des Taschentuch-Awards und später meiner Ringelblumennase, da kam ein Kommentar.

MarieSandmann schreibt am 17.01.2007 um 20:37 Uhr: Übrigens, meine Mail an Dich war kein Scherz (die mit dem Buch)... Vielleicht kommt sowas ja öfter vor und Du denkst, es sei nicht ernst gemeint. Na ja. Muss ja auch nicht sein. Obwohl es echt ein cooler Roman wäre ;-) LG, A.

Mail? Mail? Mail? ... dachte ich und schaute mal genau in meinen gmx-account. Aber nix. Dass ich auch hier ein Postfach habe, war mir nie aufgefallen.

Es dauerte noch ein Weilchen bis ich zufällig (ich trank Eierlikör und war interessiert am Wetter, das findet man unter „Nachrichten“, klil-lill-lick...) auf dieses Schreiben stieß:

Ein Buch draus machen?

Absender: MarieSandmann Datum: 11.01.2007 um 11:35 Uhr

Hallo L.,

ich bin sehr begeistert von Deinem Blog und habe mich in den letzten Tagen bis tief in die Nacht darin festgelesen.

Ich heiße Anette Göttlicher und habe bisher 3 Bücher ("Wer ist eigentlich Paul?" etc.) bei Rowohlt veröffentlicht, das vierte erscheint in zwei Wochen.

Mittlerweile bin ich zum Ullstein-Verlag gewechselt.

Warum ich Dir das alles erzähle? Nun, ich finde, Dein Blog wäre ein wunderbares Buch. Du schreibst super, Deine Texte sind höchst unterhaltsam und berühren dabei.

Wenn Du Interesse hast, kann ich gerne den Kontakt zu meiner Lektorin bei Ullstein herstellen.

Liebe Grüße

Anette
www.anette-goettlicher.de


HUCH!

Keine drei Wochen später – Geschenke, Großherzigkeit, Glücksfeen fügen sich nicht so mir nichts dir nichts ins Laparedsche Erwartungssystem – keine drei Wochen später hatte ich mich von dem Schreck erholt und schrieb zurück...

Und wie es weiterging, ach, das erzähle ich morgen. Heute nur dies: Liebe Leser, Danke. Danke fürs Lesen, fürs Weitersagen, fürs Kommentieren. Danke fürs Mitlachen, fürs Mitleiden, fürs Ermuntern. Und jetzt bitte alle mal festhalten und feste Mitfreuen, denn heute war der Vertrag in der Post...

DIESES BLOG WIRD EIN BUCH!

Ach ja, und...

Danke, Anette.

11.03.2007 um 21:13 Uhr

Für mich

von: Lapared

Ein fantastischer Sonntag. Die Sonne schien, ich war am Meer, und danach habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Pfannkuchen gemacht. Für mich. Wir befinden uns in einer dieser historischen Phasen eines Frauenlebens, in denen Kalorien mal kein Rolle spielen. Die Hosen flattern, der Arsch ist weg, ein Mann ist gegangen und der Appetit kehrt zurück. Ich weiß, nicht mehr lang, und ich muss wieder fürchten, ich werde zu dick. Aber bis dahin...

Bedaure, Curd Rock, diese Außerirdischen verdrücke ich.

NIST!

Ach ja, und Emmi will Lotte einen neuen Dackel schenken. "Du musst versprechen, dass Du ihn nimmst, falls das Vieh es länger macht als wir." Natürlich hab ich ja gesagt. "Und Du musst versprechen, dass Du ihr keinen jungen Hund sondern einen rüstigen Senior schenkst." Also, abgemacht.

11.03.2007 um 17:35 Uhr

Curd Ripley Rock

von: Lapared

ich habe eim umgutes Gefühl. Ich glaube...

 ich hab Alliems im meim Bauch.

 Ich kamm Euch nicht sehem...

 aber ich riechen Euch, Aliems!

 PPfffffffffffffff.. pft...pft...pft

10.03.2007 um 15:50 Uhr

Eben nicht nur Geld...

von: Lapared

Personalausweis, Führerschein, KfZ-Papiere, Kreditkarten, Videothekenausweise, Fitnessclubausweise, mein einziges Bild von Dick, meine letzte Briefmarke... neben 200 Euro trug ich mein halbes Leben in meinem gestohlenen Portemonnaie.

Was ein Gerenne, was ein Getue, was eine KACKE, das alles wieder ran zu schaffen. Soweit es sich überhaupt wieder ranschaffen lässt. Wo soll ich je wieder so eine schöne Briefmarke her bekommen…

Dieser miese wurstvortäuschende Scheißer, selbst nach zwei Tagen, ich könnte platzen, explodieren, ausrasten. Rezepte für blutdrucksenkende Mittel, scheiße, die auch. Also besser heulen.

Ach ja, und nicht zu vergessen mein Idiotenpass. Dieses unersetzliche Dokument, das mich berechtigt, mein Portemonnaie in einer schlabbernden Arschtasche zu tragen.

09.03.2007 um 03:33 Uhr

Curd Rock mutiert!

von: Lapared

Irgemdwas stimmt nicht mit mir seit die Außerirdischem zu Besuch warem... .

 Ich liege die gamze Nacht wach .

 ich fühle mich konisch.. .

 irgemdwie amders...

 Spooky! Aber bestimmnt..

 ... bilde ich mir nur eim.

08.03.2007 um 14:17 Uhr

"Nur" Geld

von: Lapared

Aber was mir auf der anderen Seite auch alles erspart bleibt.

Die Entscheidung zum Beispiel, wie und wo mein kleiner Liebling endet... wenn das Ende definitiv endgültig ist.

Erdbestattungen oder Kremierungen (natürlich in einem anerkannten Kleintierkrematorium). Anonym oder mit Grabstein. Einzeln oder dicht an dicht mit Katzen, Hamsterm, Rennmäusen im preisgünstigeren Reihengrab. Alles Fragen, die Lotte in den letzten Tagen zusätzlich zur Trauer quälten. Gell, Curd Rock, Gemie, Space-Cowboy, Unsterblicher... das erübrigt sich zum Glück.

Nur das Übliche, das Entsorgen der sterblichen Kleintür-Hüllen via Kadaversammelstelle, stand für Lotte gar nicht erst zur Diskussion. Keine Frage, dass Freddy nie, niemals verarbeitet zu Tiermehl als Brennstoff für Zementfabriken zur Verfügung steht.

Ich persönlich hätte ja die Beisetzung in einem Tierfriedwald sehr schön gefunden. Das gibt´s! Zum Beispiel in Lüneburg, da werden auf einem 5000 Hektar großen Gelände tote Lieblinge in Urnen unter den Bäumen beigesetzt. Leider ist Lüneburg für Lotte etwas weit. Aber sonst... Ein eigener Baum als letzte Ruhestätte, das muss für einen Hund doch der Himmel unter der Erde sein.

Aber Lotte ist ein bisschen konservativer, sie wählte die klassische Erdbestattung und möchte für Freddy einen Stein aus schlichtem dackelfarbenem Granit. Ich hoffe nur, sie wählt dann auch eine klassische Inschrift Hier ruht Freddy, bester Freund & treuer Kamerad… oder so. Und gibt nicht ihr Vermögen um z.B. den Kleintier-Grabspruch des englischen Dichters Lord Byron zu zitieren:

„Hier ruhen die Gebeine von einem,
der Schönheit besaß ohne Eitelkeit,
Stärke ohne Unverschämtheit,
Mut ohne Grausamkeit und
alle Tugenden des Menschen ohne seine Laster.“


Unter uns: So schön und tugendhaft war Freddy auch wieder nicht. Er wurde einfach nur geliebt.

07.03.2007 um 14:11 Uhr

Der Supermarkt-Flirt

von: Lapared

Bisher hielt ich das immer für ein Klischee. Männer, die in Supermärkten flirten. Die dir bei einem Einkauf hundert Mal über den Weg laufen und scheinbar seelenverwandt zur selben Wurst greifen wie du. Die in die Regalreihe parallel zu deiner biegen, um dann – perfekt getimet - am anderen Ende zufällig fast mit Dir zu kollidieren. Ich dachte, sowas gibt´s nicht wirklich, das passiert doch nur im Film. Bzw. in Margarine-Spots.

Doch jetzt… halte ich es immer noch für ein Klischee. Zwar ist mir genau das heute passiert: Mehrmaliges Begegnen, schicksalhafte Salami-Affinität und hoppsa! ein Beinahe-Zusammenstoß. Aber meinen Verfolger reizte weniger meine selbst bei PENNY-Einkäufen charismatische Austrahlung oder mein entzückender kleiner Po. Sondern meine schlabberige Gesäßtasche. Und das darin befindliche fette Portemonnaie.

Immerhin… es gab ein Happy-End. Als ich an der Kasse stand, um Brot, Margarine und meine schicksalhafte Salami zu bezahlen, waren sie weg. Der Mann und mein Portemonnaie, endlich vereint und auf und davon.

Kein Film-Klischee ist übrigens Folgendes: Das Portemonnaie wird immer dann geklaut, wenn der gebeutelte Held kurz zuvor seinen hart verdienten Wochenlohn bekommen hat bzw. vorm Wurstkaufen flink am Geldautomaten war. DAS ist tatsächlich so.

P.S. Wenn ich wie Curd Rock (Gemie, Maler, Poet… und neuerdings "Space-Cowboy") darauf stehen würde, mir selbst immer neue Titel zu geben, würde ich heute – zusätzlich zu Rindvieh, Suchtkopp, Queen of Pain – definitiv und endlich hoch offiziell den Folgenden wählen: Scheißemagnet.

06.03.2007 um 11:39 Uhr

Ich bim NICHT ALLEIM!

von: Lapared

Eimmal fliegt mam im All, umd schom...

 .. . Besuch vonm Außerirdischem!

 Sie scheimen friedlich...

 eim kleim Gespräch wär schöm

 zzzzZZ ich nehme Komtakt auf

 Sie sagem etwas.. ... ISS UMS!

05.03.2007 um 13:57 Uhr

Tribute to Stöckchen

von: Lapared

Stöckchen! Stöckchen? Jetzt zeigt sie ihr wahres Gesicht.

(Ring Ring...)

„Tach, hier ist Frau Lpunkt!“ – „Ja?“ – „Ich sehe auf Ihrer Rechnung, dass Sie zusätzlich zu den 2100 Euro für Stunden, die stattgefunden haben, 10 Stunden berechnet haben, die nicht stattgefunden haben?“ – „Ja.“ – „Zehn nicht stattgefundene Stunden á 92,50.“ – „Ja.“ – „Würde es Ihnen zu viel Mühe bereiten, mir zu erklären, wieso?“ – „Die Stunden waren fest für Sie reserviert und Sie haben nicht abgesagt, insofern berechne ich das volle Ausfallhonorar.“ – „Ach so, dann ist ja gut. Ich dachte schon, Sie wären verzweifelt und könnten die Raten für Ihren flotten blauen Opel Tigra sonst vielleicht nicht zahlen.“ – „Frau Lpunkt, ich denke...“ – „Aber ich bin beruhigt zu erfahren, dass Sie einfach nur eine skrupellose, geldgierige Frau sind.“ – „Ich glaube nicht…“ – „Ich habe Sie schon vor Wochen angerufen. Ich habe Ihnen gesagt, dass meine Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt und dass ich die Therapie abbrechen muss.“ – „Frau Lpunkt, Sie sagten, Sie müssten die Therapie wahrscheinlich abbrechen.“ – „Äh...“ – „Sie sagten, Sie würden vielleicht versuchen, gerichtlich gegen Ihre Versicherung vorzugehen.“ – „Und?“ – „Also war das Beenden der Therapie nicht sicher.“ – „Und?“ – „Deshalb habe ich Ihnen Ihre Termine freigehalten und muss Ihnen nun Ausfallhonorar berechnen.“ – „Verstehe. Mal unter uns, mir können Sie´s ja sagen… Sie sind aber auch nicht ganz dicht, hm?" – „Sie haben NICHT DEFINITIV abgesagt!“ – „Gut. Aber eine Frage gestatten Sie mir: Sie wissen - aus zuverlässigster Quelle - dass ich momentan ein wenig in den Seilen hänge. Sie wissen, dass ich auch finanziell schon bessere Zeiten gesehen habe. Finden Sie es eigentlich mit Ihrem Berufsethos vereinbar, dass Sie jetzt versuchen, mich eisenhart abzuzocken? Finden Sie nicht, dass Therapeut vielleicht der falsche Beruf für Sie ist? Dass Sie in Branchen, die gar nicht erst tun als wären sie menschenfreundlich, eigentlich besser aufgehoben wären? Als Börsenmakler zum Beispiel… oder als Gebrauchtwagenhändler?“ - Klick.

GELDGEILER KNÜPPEL!  GANZ FIESE KNUTE!  STOCK!

04.03.2007 um 17:37 Uhr

Tribute to Freddy

von: Lapared

Freddy konnte es gar nicht abwarten, zu den hübschen Hundedamen zu kommen. Alter Casanova. Heute morgen, sagte Emmi, wäre er einfach nicht mehr aufgewacht.

Zu Ehren Freddys stand ich dann 166 Minuten auf dem Stepper und schaute nach Jahren mal wieder die „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“. Diese wunderschöne Geschichte über Liebe, Sex, Treue, Freiheit... in der ein Hund, jawohl, der Hund Karenin, die heimliche Hauptrolle Rolle spielt. Für mich jedenfalls.

Am Anfang läuft er noch ein bisschen mit, ein Hochzeitsgeschenk einer Hochzeit, die noch lange, lange kein Happy End ist. Doch als Tomas und Teresa, die beiden Eheleute - nach langem Ringen mit ihren unterschiedlichen Arten zu lieben - auf dem Land endlich in ein gemeinsames Leben finden, ist Karenin dessen Mittelpunkt. Teresa überlegt sogar, ob sie Karenin mehr bzw. „besser“ liebt als Tomas, weil sie von Karenin nichts verlangt, nicht eifersüchtig ist und ihn akzeptiert, wie er ist. Und als Karenin stirbt – der traurigste Filmhundetod aller Zeiten – weiß man, dass auch die Geschichte von Tomas und Teresa bald zu Ende gehen muss. Wenige Filmminuten später erfährt Sabina, Tomas´ langjährige Geliebte, aus einem Brief, dass die beiden in ihrem Wagen, dessen Bremsen versagten, auf der Heimfahrt vom Tanzen gestorben sind.

Vorausgesetzt, es gibt keine separaten Menschen- und Hunde-Himmel, waren Teresa, Thomas und Karenin also sehr bald wieder vereint.
Aber zum Glück sind Lotte und Emmi Schwestern und alte Streithennen, die kein Hund zusammenschweißen muss.

03.03.2007 um 18:32 Uhr

Curd Rock - First Gemius im Space

von: Lapared

Mütze fämgt am, mir zu gefallem. Demke, es ist eim Astromauten-Mützchem...

 Three, two, ome...

 Zeroooooooooooooo ...

 ...ooooo0000OOOOOO

 ...OOO OH OH !"xY?$*!%?zZ°X

 Houstom, wir habem Poblem!!!

02.03.2007 um 20:07 Uhr

Road to Paradise

von: Lapared

Heute waren wir mit Dackel Freddy beim Tierarzt. Er riet dazu, dem Leiden ein Ende zu machen. Emmi hat ihn angeknurrt, er sei ein „Schlachter“, Lotte hat geweint, und Freddy hat gar nichts gesagt. Hat nur geguckt.

Wir haben ihn dann wieder mitgenommen. Und an der Ampel hat Freddy in einem anderen Auto einen Terrier gesehen, ich glaube, der hat ihm gefallen. Jedenfalls hat er gejault, als Grün wurde, der Terrier war Linksabbieger. Und Lotte hat gesagt: Freddy, da, wo Du bald sein wirst, gibt es sehr viele wunderschöne Hundedamen. Da musste ich dann auch heulen und hab den Rest des Tages nicht mehr aufgehört.

Gut nur, dass Curd Rock bei so blendender Gesundheit ist.

01.03.2007 um 19:29 Uhr

Büffelmozza-Man

von: Lapared

Bruno meint ja, ich soll froh sein.

Ich soll mich freuen, dass ich im Gegensatz zu HK gesund und schön bin (gesund und schön, höm, das hat er gesagt) und mich in Ruhe unter den Freunden des besseren Käses umsehen. Tja, ich weiß nicht, ich weiß nicht...

„Ich weiß nicht, Bruno, meinst Du wirklich, das Leben wird meinen Prinzen ausgerechnet in Deine kleine Käseglocke führen?“ – „Warum nicht? Wer Käse liebt, hat schon mal eins: Geschmack. Gemüt. Sinnlichkeit.“ – „Das sind schon drei. Noch dazu Wampe, macht vier.“ – „Und ernährt sich eiweißreich, ist ja auch nicht verkehrt, hö-hö!“ – „Bruno, Bruno...“ - Und wer meinen Käse liebt, hat sogar noch mehr: Er hat auch ein kleines bisschen Geld.“ – „Und verfrisst es.“ – „Was ich persönlich sehr sympathisch finde.“ – „Sympathischer als versaufen, stimmt schon...“ – „Ich persönlich würde mich ja an die Liebhaber des Weichkäses halten.“ – „Trinken die nicht immer Wein dazu?“ – „Und Hände weg von Freunden des Büffel-Mozzarellas.“ – „Du meinst, die wollen was kompensieren, hi-hi?“ Ding Dong. „Hey! Bruno! Einmal wie immer, Büffelmozzaaah! Mensch, Du hast Verstärkung, und so nett?!“ – „Ja, das ist Lpunkt… hier, der Büffelmozza… und sonst, wie geht´s der Frau?“

Als er raus ist, erfahre ich mehr über Büffelmozza-Man. „Pass ja auf, der gräbt alles an, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist.“ Ich gebe zu, er war charmant. „Hör mal, Bruno“, sag ich, „für wie blöde hälste mich, das war ein Blender, sieht doch jeder.“ – „Lpunkt, ganz ehrlich... das hätte ich persönlich über Deinen Werber auch gesagt.“

Den Rest meiner Schicht bringe ich ziemlich schweigsam zu. Ich schneide still den Brie de Meaux in Ecken und frage mich: Ist es wahr, fehlt mir der Blick für den Aufschneider-Typ?

01.03.2007 um 12:11 Uhr

Frusteimkauf

von: Lapared

 Warum kamm sie nicht...

 wie jede gamz nomale Frau.. .

 für sich selbst was kaufem...

 WARUMMM?