Anleitung zum Entlieben

03.12.2007 um 22:21 Uhr

Kmapf der Gigamten

von: Lapared

 Ab jetzt dreht sich alles wieder um mich mich mich!

 Oder um Knallkopp. Der Kampf der Gigamten steht bevor...

 ... ?? !... ? Das ist keim adäquat Geschemk für eim Gigamten.

03.12.2007 um 21:46 Uhr

Geschafft

von: Lapared

So, das wäre erledigt. Heute habe ich der Lektorin das Buch geschickt. Zum ersten Mal ganz. Bisher kannte sie nur die ersten 70 Seiten, und die wird sie jetzt nicht wieder finden. Da wird sie staunen...

Drei Mal habe ich das Ganze inzwischen umgeschrieben. Und ich weiß, wenn ich noch Zeit gehabt hätte, hätte ich es auch ein viertes und fünftes Mal getan. Und am Ende steht man da und denkt: Was hat mir eigentlich an der ersten Fassung nicht gefallen...??? HMPF. Na, aber so ist das eben. Selig sind die Selbstzufriedenen, alle anderen haben scheiß viel Arbeit. Zum Glück gibt es ja Deadlines, die dem Gefummel ein Ende bereiten.

WE – ja, es gibt ihn glücklicherglücklicherweise noch - gehe ich mit meiner Art zu Arbeiten natürlich ganz gewaltig auf den… auf das Skrotum. Er wünscht sich eine Trennung zwischen Arbeits- und Privatleben in nine to five-Manier, während bei mir ja immer alles schön durch- und ineinander geht. Zeitlich, inhaltlich, na, Ihnen muss ich das nicht erzählen... Es gab oft Streit deswegen und wird wahrscheinlich auch noch oft Streit geben. Aber „es wird noch oft Streit geben"... eigentlich doch ein wunderbarer, zukunftverheißender, optimistischer Gedanke. Andere hätten vielleicht geschrieben „auf Dauer wird uns das trennen“, aber Lchen nicht. Lchen, stets optimistisch, geht davon aus, dass uns da im Zweifelsfalle wichtigere Dinge einfallen. Die Babyfrage zum Beispiel. Sie schwebt über uns wie ein Damoklesschwert. WE wartet nur auf den Moment, in dem das Buch fertig ist, um mich zu befruchten. Er will ja schon lange. Er findet, wir hätten ideale Voraussetzungen. „Du arbeitest doch zuhause. Du könntest Dich nebenbei gut um das Baby kümmern“. Mein Lieblingswort an diesem Satz ist übrigens das Wörtchen nebenbei. „Ein Baby wird Dir helfen, Deinen Perfektionismus beim Arbeiten ein bisschen zu regulieren.“ Diesen Satz mag ich insgesamt sehr gern. „Lchen, Du wirst nicht jünger.“ Mein absoluter Favorit. „Wenn Du keine willst, kann ich auch damit leben.“ Das sagt er zwar mittlerweile auch, aber dabei sieht er mich nicht an. Ach ja, und mir hummeln dazu viele viele viele Gedanken durch den Kopf. Hin und her, hin und her...

Ja. So ist also momentan der Stand der Dinge. Alle Verfahren schwebend. Hummelnd. Was ja kein schlechter Zustand ist, an sich. Morgen fahren wir erstmal in Urlaub. Ha! Und wenn ich wieder da bin, habe ich dann die Reaktion der Lektorin auf dem Tisch. Ha. Na, aber eins nach dem anderen... Für den Moment freue ich mich erstmal nur, dass ich das Manuskript abgegeben habe. Ich hab es endlich abgegeben (sagte ich das schon?)! ICH HABE ES GESCHAFFT!

Und der Rest wird sich zeigen...