Anleitung zum Entlieben

30.06.2008 um 11:02 Uhr

Schöme Grüße aus Urlaub!

von: Lapared

P.S. Mir reicht, habe Kurs auf weiße Couch amgeordnet - bis gamz bald...

15.06.2008 um 21:20 Uhr

Kurze Pause

von: Lapared

So langsam beruhigen wir uns alle wieder. Curd I und Curd II sitzen einträchtig nebeneinander auf der Couch, gucken Fußball, spielen Schach oder spalten Atome.
Lpunkt und WE liegen einträchtig in der Wanne, hören Radio und schmieden Pläne. Das Büchlein ist draußen und muss jetzt allein zurechtkommen. (Ich gucke höchstens noch alle zehn Minuten bei amazon nach ihm). Das Leben geht weiter, hab ich doch gesagt.

Wie es mit dem Blog weiterlaufen wird, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Es genauso weiterführen wie bisher, wird schwierig ohne Anonymität. Aber irgendwie wird sich das alles schon nach und nach finden, denke ich. Nach einer kleinen Verschnaufpause. Erstmal ein paar Tage… Urlaub!

P.S. Auch wenn ich nur die Co-Autorin bin (mit Glück, im Interview hat er mich neulich "seim Sekretärim" genannt): Ich strahle bei jedem freundlichen Kommentar oder Gästebucheintrag ebenso breit wie Curd Rock. Vielen Dank.

10.06.2008 um 12:37 Uhr

Trotz meim leichtem Übergewicht...

von: Lapared

 Ich bim gamz obem auf brigitte.de!

P.S. Umd vielen Damk - auch im Namen meimer Co-Autorin, einer gewissem... Mist, Namem vergessem - für die vielem freundlichenm Kommentare zu MEIM Buch.

Bramd-aktuelles P.S.: Rutsch immer weiter rumter auf brigitte aber noch ist da, guck, guck, guck!

08.06.2008 um 13:15 Uhr

Historische Eimigkeit

von: Lapared

 Ach wissem Sie, für mich als Imtellektuellem...

 ...ist das eigemtliche Faszimieremde am Fußball ja...

 dass man sich mit jedem Idiotem...

 der zufällig nebem eimem sitzt...

 irgemdwie doch verbumden fühlt.

Viel Spaß bei EM wümschen Curd I & Curd II! 

05.06.2008 um 17:02 Uhr

Drei Highlights

von: Lapared

So. Wo fang ich an. Ein aufregendes Ereignis jagt ja hier das nächste, und ins Freibad muss ich auch noch... Puuuh.

Die Lesung. Ja, das war was, das war was.

Es waren so etwa hundert Menschen da. Neunundneunzig mehr als ich normalerweise um mich haben kann, ohne heimlich Fluchtpläne zu schmieden. Aber dies waren ja besondere Menschen. Menschen, von denen keinerlei Gefahr ausging. Menschen, von denen niemand ankommen und Na, Du auch hier? sagen würde. Ich hasse es, wenn man zu mir Na, Du auch hier? sagt. Auf Partys zum Beispiel. Da wäre es mir lieber, jemand würde mich mit Hi, erklär mir mal den Zitronensäurezyklus ansprechen, das brächte mich weniger ins Stottern, ich bin doch so eine Smalltalk-Pfeife, aber diesmal hatte ich meinen Text ja dabei. Im Buch. Und niemand würde zum Autor während der Lesung Na, Du auch hier? sagen, da war ich ziemlich sicher. Herrlich, nie war ich entspannter in so großer Runde (und gleichzeitig nüchtern). Schade nur, dass WE nicht dabei war. Er wollte lieber zuhause bleiben, weil er sich dort „viel besser aufs Daumendrücken konzentrieren könne“. Verständlich. Trotzdem schade, irgendwie.

Dann das Interview.

Das Interview mit brigitte.de. Hätte ich doch bloß nicht geschrieben, dass ich mich auf die Couch setze und Selbstgespräche führe. Frau Lpunkt, ich hab gelesen, Sie haben sich selbst interviewt, was haben Sie sich denn gefragt? eröffnete die charmante Journalistin das Gespräch. Och, na ja… wissen Sie, das kommt drauf an... Schon stand ich auf dem Schlauch. Ich hatte mich doch kurzfristig umentschieden, dass die beste Interview-Vorbereitung ein Nickerchen wäre. Um die Gehirnzellen für die kommenden Herausforderungen zu schonen. Mist. Aber es ging dann trotzdem irgendwie.

Und je länger es dauerte, desto mehr kam ich in Plauderstimmung. Und fühlte mich angenehm zurückversetzt in die herrliche Zeit mit Stöckchen. Damals. Sie erinnern sich? Stöckchen, meine liebenswerte Analytikerin. Und Stöckchen II hatte sogar alles, was ich an Stöckchen I immer vermisst hatte: Freundlichkeit, Zeichen von aufrichtigem persönlichem Interesse, Puls… Kurz: eine sehr angenehme Begegnung, ich konnte 90 Minuten nur über mich reden (da steh ich ja drauf, das muss ich Ihnen nicht sagen!), ohne die störende Verpflichtung irgendwann „Und selbst?“ zu fragen. UND ohne die Verpflichtung, irgendwann 92,50 Euro zu zahlen (wir erinnern uns: Stöckchens Stundensatz). Wunderbar.

Also, zwei echte Highlights in meiner kleiner Welt, und WE hat sogar „Na, wie war´s gefragt?“ UND war beim Interview fast dabei. In nur 300 Metern Entfernung hat er am Hafen gesessen, gewartet und Daumen gedrückt. Drei Highlights also, genau genommen.

02.06.2008 um 17:02 Uhr

Selbstgespräche

von: Lapared

Brigitte hat angerufen.

DIE Brigitte.

Ja ja ja ja ja JAAAAAAAAAAAAA!!!!

Ich erzähle ein anderes Mal, wie es in Paderborn war, ja? Ich meine, ich habe morgen ein Interview mit brigitte.de, ich muss mich sammeln, ich muss mir kluge Sachen überlegen, ich mus... ich muss... Wie bereitet man sich bloß auf ein Interview vor???

Ich setze mich jetzt zu den Curds auf die Couch und führe Selbstgespräche... Frau Lubek, die Heldin Ihres Romans heißt Lapared oder auch Lpunkt. Wie kommt es zu diesem ungewöhnlichen Namen?... Nun. Gute Frage. Lassen Sie mich kurz nachdenken...