Anleitung zum Entlieben

31.01.2009 um 13:34 Uhr

Quark & Gurrrrrrrr

von: Lapared

 Es kostet mcih natürlich eim Kleinigkeit...

 Aber sie gebem alles, damit ich sprechem lerne... quark-quark

 Gurr-gurr, verstehe (ich lerne bilimgual, ich weiß ja nicht, was Nora spricht...)

 Fragem wir Curds Lehrer: Was demken Sie, wird Curd es schaffem?

 (Umtertitel:) Curd Rock ist eim famtastischer Gurrer.

 (Umtertitel:) Nicht zu fassem, wie schnell dieser kleine begabte Curd quarkem lernt!

HÖM.

31.01.2009 um 13:32 Uhr

Danke, Foley!

von: Lapared

So, in dieser Woche danken wir dem US-amerikanischen Urologen Frederic Eugene Basil Foley für die Erfindung des Dauerkatheders. Ich jedenfalls weiß sie zu schätzen, weil mein Schreibtisch so voll ist, dass ich kaum zum Pinkeln komme. Schlimm. (Und zum Schwimmen erst recht nicht, deshalb: keine weiteren Entwicklungen in der Affäre La Bella Nussy).

Ohnehin viel spannender: Die Affäre La Bella Nora. Die Hörbuchüberarbeitung habe ich auf den letzten Drücker endlich fertig, hurra! Wie stets, habe ich mir maximal viel Arbeit gemacht, bin abwechselnd verzweifelt oder hab geschnaubt wie ein wütender Wallach: Geändert wird gar nichts, verdammt! Aber am Ende… Am Ende, nachdem es geschafft war, nachdem ich nicht nur gestrichen, sondern das halbe Buch neu- und umgeschrieben hatte… Am Ende hat sich der Künstler dezent den Schaum vom Mund getupft und still gedacht: Lchen, du alte Knalltüte, warum nicht gleich so, so ist es viel besser (Hallo, einmal die Bücher zurückrufen bitte, es gibt ein paar kleine Änderungen?!) Und nächste Woche geht Nora Tschirner nun schon ins Studio. Curd habe ich versprochen, dass wir sie besuchen und techtelnechteln. So viel Spaß muss sein, den Dauerkatheder nehmen wir mit.

Ich meine, wie oft passiert das schon. Nora Tschirner (die Nora Tschirner! Die wunderschöne, sehr sehr witzige Nora Tschirner!!!) liest Lpunkts & Curds Buch vor, Knaller oder Knaller? Da müssen wir doch hin!
Mal sehen, ob Curd es wirklich schafft, für Nora sprechen zu lernen. Er ist sehr engagiert in dieser Angelegenheit. Angeblich nimmt er sogar Sprachunterricht, hat er bei mir durchblicken lassen. Bei "hochqualifierziertem Lehrpersomal"…

23.01.2009 um 21:27 Uhr

Danke, Helene

von: Lapared

Diesen Eintrag (heute ausnahmsweise schon am Freitag) widme ich Helene Winterstein-Kambersky.

Helene Winterstein-Kambersky war eine gefeierte Opernsängerin, wegen ihres Berufs also gewiss nicht, Sie kennen mich. Sondern weil sie, neben ihrer Gesangkarriere, im Wien der frühen 30er Jahre etwas ganz Wunderbares - sowohl für die Bühne, als auch das Leben – Unverzichtbares, erfand: La Bella Nussy. Nochmal: La Bella Nussy (klingt das nicht schön?) … Die erste wasser- und tränenfeste Mascara der Welt.

Als gelegentlicher oder möglicherweise sogar treuer Leser meines Blogs haben Sie vielleicht schon mitbekommen, dass ich oft Anlass hatte und habe, für diese Erfindung dankbar zu sein.

Zum einen, weil ich beim Verlieben - auch nach 119 - nicht immer das glücklichste Händchen hatte, ich ganz arme Socke... (When you're in love with a married man, you shouldn't wear mascara, bemerkt Liftgirl Fran Kubelik, die offensichtlich noch nichts von Helene Winterstein-Kamberskys Erfindung wusste, in „The Appartment“)

Zum anderen, weil ich – natürlich wegen der vielen netten Männer im Schwimmbad - auch im Wasser gerne Make-up trage („Vorsicht bitte mit Ihrem Gesäß in meinem Gesicht, Sie sehen doch, ich bin geschminkt!“).

Und dank Helene Winterstein-Kambersky geht das: Mascara beim Weinen, Mascara beim Baden, prima finde ich das.

Aber warum gerade heute, fragen Sie vielleicht. Warum ist ausgerechnet heute der Tag, an dem Lpunkt Frau Winterstein-Kambersky für diese wunderbare Erfindung danken möchte. Ja, jetzt kommt´s.

Weil ich heute wieder mal schwimmen war. (Jetzt aber… ) Und weil ich dabei Dick gesehen habe (glaube ich jedenfalls, denn ich hab sofort die Flucht ergriffen, aber wie, Lchen schneller als jeder Hintern endlich mal!) Und dabei - bei meiner pfeilschnellen Flucht sssszt quer durchs Becken - kam es, sagen wir mal so, zu einer Kumulierung meiner Dankbarkeit. Deshalb muss es einfach raus, Freitag hin, Freitag her:

Danke, Helene. Danke für La Bella Nussy. Danke für wasser- und tränenfesten Mascara.

(So was, haben die denn keine eigenen Bäder in ihrem kleinen Land…?!)

18.01.2009 um 13:37 Uhr

Wer mich liebt, hört mich...

von: Lapared

Es gibt eim Schwierigkeit mit meim Techtelmechtel...

 Ich kann doch nicht sprechem!

 Niemand lässt mich zu Nora ims Tomstudio...

 wenn ich gar nicht sprechen kann...

 Machem wir uns nichts vor, nur mit Pupsem wird das nichts...

 Obwohl Lchn sagt: Wer dich liebt, kann dich hören, Curd. Auch dein Stimme.

 Irgemdwer, der mich nicht liebt???

11.01.2009 um 21:34 Uhr

So, Ihr Knalltüten...

von: Lapared

Zurück zum eigentlichen Thema: Die Party im Swingerclub "Aphrodite" in Pforzheim.

Hallo Lpunkt, schrieb mir zu diesem Thema ein unbekannter Leser an mein Postfach. Bisher hatte ich den Eindruck, Sie wären ein toleranter aufgeschlossener Mensch (…). Wieso? Die "Aphrodite" ist zwar nicht sehr luxeriös eingerichtet, aber es ist alles mit viel Liebe gemacht und es herrscht immer eine herzliche, nette Atmosphäre (…) Das möchte ich an dieser Stelle gerne weiter geben. Und falls letzte Woche der Eindruck entstanden ist, dass ich mich über die "Aphrodite" lustig mache oder über Swinger... nö.

Ich gebe zu, ich war noch nie in einem Swingerclub. Ich glaube auch, das ist nix für mich (obwohl Frau Wpunkt jetzt erwähnte, dass man sich da als „einzelne Dame“ komplett für lau die Wampe voll hauen kann, Schnäpschen hinterher und dann ahoi, Matrosen - so vielleicht…). Jedenfalls, wer da Spass dran hat, der soll das tun. Solange es freiwillig ist, solange es erwachsene Menschen sind, die ja oder nein oder Mütze auf, du Pimmel! sagen können, ist doch alles fein. Und die Einrichtung der "Aphrodite" finde ich sogar wunderbar. Der nette Blumenstrauß auf dem Buffet, die Begrünung des Bizarrstudios (ein Rosenbäumchen?), die gemütliche Wohnzimmeratmosphäre überall, selbst im Dschungelzimmer, das finde ich lieb. Genau so stelle ich mir einen Swingerclub vor. Nicht diese elitären Castle-Events, bei denen Yvonne und Marius, Tankstelleninhaber aus Kreuzlingen, in edlem Ambiente auf Eyes-Wide-Shut machen, huhuhu! Mit venezianischer Maske und unterm knitterfreien Satin-Cape die guten Strapse. Wie soll man denn da die Eier baumeln lassen. Nee, wenn, dann in der "Aphrodite", versprochen.

Ganz anderes Thema. Nora Tschirner hat für das Hörbuch zugesagt und das führt natürlich zu großer Aufregung im Hause Lpunkt. Curd überlegt Tag und Nacht, wie und wo er sein Techtelnechtel am geschicktesten einfädelt. WE macht plötzlich wieder Diät und bietet Curd in seltener Verbundenheit an, ihn zu fahren, falls er mit Nora durchbrennen will. Schweinebande. Ich selbst bin auch schon ganz umtriebig. Emsig wie eine Biene kürze und überarbeite ich das Buch höchstpersönlich, damit Nora nicht durchdreht bei 350 Seiten. Viel Arbeit ist das. Also, Jungs, wenn einer ein Techtelnechtel mit ihr anfangen darf, dann ja wohl ich, höm.

11.01.2009 um 12:58 Uhr

Ausnahmsweise: Ein Kommentar zu den Kommentaren

von: Lapared

Auch hier noch mal:

So möchte ich das nicht.

Ich habe mich immer bemüht, nicht verletzend zu werden. Das war für mich ganz wichtig beim Schreiben des Buchs. Und auch beim Bloggen habe ich immer versucht, mich daran zu halten. Obwohl einem da schon mal was rausrutschen kann, oh ja, das gebe ich gerne zu ;) Weil es ein schnelles, spontanes Medium ist, weil man manchmal im Affekt schreibt, weil Nudel in Neopren so lustig klingt etc. etc.

Trotzdem: Ich selbst versuche so gut es geht, niemanden persönlich zu kränken, und ich fände es schön, wenn die Kommentatoren das auch nicht tun.

Es gibt so etwas wie eine Netiquette, ich halte sehr viel davon. Ich glaube, dass sie Voraussetzung dafür ist, dass Menschen sich trauen, sich im Netz zu äußern und ihre Meinungen und Empfindungen öffentlich zu machen. Sonst funktioniert das alles hier nicht mehr. Sonst überleben hier nur die mit dem ganz, ganz dicken Fell. Und von denen erfahren wir auch so genug.

Das heißt nicht, dass man auch nicht auch kritisieren darf, das darf man. Die Art und Weise ist entscheidend. Anonymität sollte nicht die Hemmschwelle senken, einem anderen eine zu verbraten.

Die erste und grundlegende Empfehlung der Usenet-Netiquette heißt:

„Vergessen Sie niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt!“

Egal wie er sich nennt.

10.01.2009 um 22:30 Uhr

Nora hat zugesagt!

von: Lapared

Jawohl, lieber Curd Rock, hat Nora Tschirner gesagt, es ist mir eim große Ehre umd Freude Deim famtastisches Buch vorzulesem. Höm.

Ich werde natürlich eim Techtelnechtel mir ihr amfamgen...

 NORA VERGISS DEM HASEM, werde ich als erstes sagem.

 Obwohl ich genau weiß, dass Hasem-Vergessem sehr schwer seim kann..

 Trotzdem: ICH DULDE KEIM KOMKURRENZ, werde ich sagem..

 Damm noch schnell ICH LIEBE DICH umd die Sache läuft... HÖM.

04.01.2009 um 19:07 Uhr

Ein kleiner Wunsch für 2009 II

von: Lapared

Tut mir leid, irgendwie kann ich Einträge nach dem Einstellen nicht mehr korrigieren, dann erscheinen sie nochmal... (Geht das nur mir so?) Bitte die Fehler darin zu entschuldigen.

04.01.2009 um 19:07 Uhr

Die Mutter aller Motti

von: Lapared

Aphrodite verdreht Zeus den Kopf und die Engel tanzen den Teufeln auf der Nase herum. Das war das eingängige Motto der Silvesterparty, die Frau Wpunkt – immer gut für einen Schabernack – mal für uns klar gemacht hatte. Nochmal: Aphrodite verdreht Zeus den Kopf und die Engel tanzen den Teufeln auf der Nase herum. Hui, mir drehte sich schon der Kopf. Fassungslos starrte ich auf die Einladung.

Drei Stunden später. „Also das heißt, ich soll mit Bettlaken, Flügeln oder Schwanz kommen“, hake ich bei Wpunkt telefonisch nach. (Bettlaken = Zeus, Flügel = Engel, Schwanz = Teufel, Anmerk. der Red.) „Oder oben ohne“, antwortet Wpunkt, einer der wenigen Menschen, der den rasanten Bewegungen meiner grauen Zellen ungestützt folgen kann. „Aphrodite, die Göttin der Liebe, als die du auch gehen kannst, ist in der Kunst stets oben ohne dargestellt - nur falls du schon überlegst, wie du aus der Kostümnummer raus kommst, Lchen.“ Wpunkt, einer der wenigen Menschen, der die rasanten Bewegungen meiner grauen Zellen sogar voraussehen kann.
Nicht, dass es eine Option gewesen wäre. Nur rein interessehalber googelte ich mal "Aphrodite", um zu prüfen, ob Wpunkt Recht hat. Mal sehen…

Die "Aphrodite" ist ein kleiner privater Club, der etwas versteckt in einem Wohngebiet im Pforzheimer Ortsteil Dillweißenstein, direkt an der B 463 liegt, erfahre ich, als ich einen der ersten Links anklicke. Dafür liebe liebe liebe ich das Internet! Dass man sich über griechische Mythologie informieren will und dann werden einem solche Perlen in den Schoss gespült: 8.1. „Afterwork-Swingerparty - einfach mal die Eier baumeln lassen“ (Ich würde sagen, das dürfen wir nicht verpassen!) Dass man denkt, Lpunkt erzählt ein bisschen von ihrer Motto-Feier. Und dann lotst sie einen einfach so auf eine Swingerseite (www.aphrodite-swinger.de - sehr nett). Aber: „Alles kann, nichts muss“ ist ja gewissermaßen die Mutter aller Motti. Siehste, da schließt sich der Kreis nämlich wieder. Und Frau Wpunkt hat auch Recht, die Kleiderordnung der "Aphrodite" sieht unbedingt oben ohne vor, hier bleibt keine Frage offen. Zurück zur Silvesternacht…

Curd hat mir seine Natur-Flügel geliehen und ich bin als Engelchen gegangen. WE ging als Gott und fand, er müsse sich nicht verkleiden („Ich habe schließlich ein Englein an meiner Seite“ rettete er sich, als Englein ihn deshalb arrogante Kacknase nannte). Punkt zwölf habe ich dann mit einem Flügelschlag einen roten Cocktail auf eine Aphrodite gefegt, die ein weißes Oberteil trug (… „Und Sie!? Sie verstoßen gegen die Kleiderordnung!“). Ich erwarte die Rechnung für die Reinigung mit der ersten Post im neuen Jahr.
Aber irgendwie sehe ich darin ein gutes, Erfolg versprechendes Omen. Wer sonst sollte Aphrodite, die Göttin der Liebe, von oben bis unten mit einem Erdbeer Daiquiri einsauen, wenn nicht… na?… na?… die zukünftige große alte Dame des Liebeskummers.

Das wird bestimmt ein gutes Jahr... ;)

01.01.2009 um 00:00 Uhr

Happy New Year!

von: Lapared

Ich bim doch nciht als Charlestom-Girl gegamgen.

Ich dachte, was soll das alles, diese Verkleidumgen, diese gutem Vorsätze, dieses Bemühem, jemamd amders zu seim als mam ist...

 Bleibem wir doch gamz natürlich, liebe Milliömche!

 Bleibem wir auch im 2009, eimfach genau so, wie wir ebem simd.

HAPPY NEW YEAR, MILLIÖMCHEN!!!! IHR SEID WUMDERBAR!!! DAMKE FÜR VIELE LIEBE KOMMEMTARE!!!! FÜR LESEM!!! FÜR BILDERCHEM GUCKEM!!! LOVE!!! MERCI!!!! THAMK YOU!!!