Anleitung zum Entlieben

22.02.2009 um 14:15 Uhr

Das letzte Einhorn - jetzt mit Knubbel am Kinn

von: Lapared

Es hat Beschwerden gegeben. Ja.

Beschwerden, mein Blog wäre nicht mehr so schön wie früher. Das ist eine Frechheit. Eine Gemeinheit. Und davon abgesehen ist es natürlich… wahr.

Es ist aber auch ein bisschen heikel, wenn ich das zu meiner Verteidigung kurz vorbringen darf.

Als ich neulich diese Sache von WE und Gott geschrieben hatte (Anfang Januar, bei der Zeus & Co.-Verkleidungsfeier, als mein Schatz sich nicht zurecht machen wollte, und dann einfach mal keck gesagt hatte, er würde als Gott gehen), also, nachdem ich das einfach mal keck erzählt hatte, rief ihm gleich am nächsten Arbeitstag ein Kollege über den Gang nach: „Hey Gott, du sollst zum Chef kommen!“ (Find ich auch, das war eigentlich noch ganz lustig…)
Und nach meiner etwas unfreundlichen Äußerung über Castle-Events und Tankstellenbetreiber mit venezianischen Masken und Strapsen sagte sein bester Freund Bpunkt zu WE: „Wenn sie nicht mit dir da hin will, nehm ich dich mit, Schatz - genug Brust hast du ja bald!“ (That´s what friends are for…).
Immerhin, nicht nach jedem Eintrag hat WE nur zu leiden. Nachdem ich letzte Woche seine Gewichtsprobleme ausgeplaudert hatte, bekam er sehr viel Mitgefühl. Zwei Kolleginnen teilten ihm unabhängig voneinander ihre Auffassung mit, dass ein Mann für ihren Geschmack ruhig ein Bäuchlein haben dürfe. (Meine Damen, das sehe ich genauso, jeder Mensch, der ein Bäuchlein haben möchte, sollte eins haben dürfen. Und wer keins haben möchte, sollte die Nüsschen beim Fernsehen weglassen, so sind die Regeln…)
Seitdem fastet WE wieder und nachdem er sich jetzt plötzlich auch dem Sport verschrieben hat (irgendwer hatte ihn auf die Idee gebracht, öfter mal mitzugehen, wenn Lpunkt und La Bella Nussy baden gehen), sehe ich herrlichen Zeiten an der Seite eines ranken, schlanken Adonis entgegen. Höm.

Was ich damit nur sagen will: Ich weiß, dass das Zwischengeschlechtliche hier ein bisschen dünn geworden ist. Die Leidenschaft. Der Sex. Der Streit. Die Trennungen. Die Versöhnungen. Der SEX. Aber ich will ja nicht, dass der Chef dann zu WE sagt: "Mein lieber Gott, man hört ja Sachen über Sie! Können Sie überhaupt noch arbeiten?" Und vielleicht sorgt Curd ja für ein paar knisternde Szenen. (Blick auf die Couch: Nein, im Moment nicht… Curd und Norabär spielen Dame.) Trotzdem, so lange es mir Spaß macht, blogge ich im Rahmen des Möglichen einfach noch ein bisschen weiter. Zumindest mein kleines wöchentliches Grußwort (und das von Curd, wenn er nicht gerade mit Dame beschäftigt ist). Und solange es Ihnen Spaß macht, lesen Sie einfach noch ein bisschen weiter. Und der Letzte macht das Licht aus, würde ich sagen – ist das okay? Das Buch wird dafür schööööön zwischengeschlechtlich, versprochen ;)

Eine Meldung noch, die vor allem meine Mutter freuen dürfte (Hallo Mama!). Ich habe endlich endlich endlich ein neues Autorenfoto, wie die „Brongsche“ dazu sagt. Für das Hörbuch habe ich das tatsächlich mal hinkriegt. Meine Mutter war nämlich jedesmal ganz entsetzt, wenn sie das alte Bild irgendwo sah. „Eine Stirn wie das letzte Einhorn! “. Nun.
Auf dem neuen habe ich dafür einen dicken grauen Knubbel am Kinn. Aber einen sehr liebenswerten, finde ich zumindest…

 TA-DA! Das Autorenduo Rock/Lpunkt