Anleitung zum Entlieben

28.04.2013 um 17:07 Uhr

Zum Start der Bikini-Saison

von: Lapared

 Ich bim dicker geworden.

 Umfassbar.

 Ich sehe noch besser aus…

21.04.2013 um 15:30 Uhr

Curd beim Hamburg Marathon

von: Lapared

 Im Grunde gimg es mir um die Geselligkeit.

 Ich lief nur deshalb am die Spitze...

 ... um mich nach eim Rezept für afrikanischem Hühnchemsalat zu erkundigem.

 Dann packte mich plötzlich doch der sportliche Ehrgeiz…

 Mit meinem dynamischem Lauf elektrisierte ich die Milliömchem am Wegesramd.

14.04.2013 um 19:40 Uhr

Curd P. Rock

von: Lapared

 Sie hatten ums Sonne versprochem.

 Da ist keime Sonne.

 Sie habem ums verarscht. 

 Wenn man sich nicht um alles selber kümmert…

 Als hätte ich somst nichts zu tum…

(Wenig später...)

 Na bitte.

 Herrlich...

 Curd hat Sonne gemacht...

 Sie dürfem mich Petrus nennem...

07.04.2013 um 22:40 Uhr

Für Erbse

von: Lapared

Manchmal staune ich über mein eigenes Gehirn. Da bin ich richtig stolz auf die Erbse.

Ich gebe zu, es gibt in letzter Zeit auch manche Tage, da hege ich große Zweifel meinen kognitiven Fähigkeiten. Aber dann, wie aus dem Nichts, beeindruckt mein Gehirn mich plötzlich wieder. Es muss nur etwas wirklich wollen. Weiterschlafen, zum Beispiel. Dann wächst es über sich hinaus, dann ist die alte Erbse noch immer eine kreative Macht.

Heute morgen, zum Beispiel. Wegen einer Privatverpflichtung wäre ich eigentlich genötigt gewesen, um halb Sieben mein Bett zu verlassen. Eine Herausforderung, auf die ich mich seit Tagen vorbereitet hatte. Mein duales Wecksystem (bestehend aus Wecker I und Wecker II) hatte ich mit neuen widerwärtigen Wecktönen versehen. Die alten widerwärtigen Wecktöne - ein extrem schrilles „Piep Piep“ (Wecker I) und ein vulgäres, Rülpser ähnliches „Bröt Bröt“ (Wecker II) - deutet mein Gehirn mittlerweile mit müdem Lächeln allmorgendlich um zu vertrauten Melodien. Das „Piep Piep“ von Wecker I wird als Sandmännchenlied uminterpretiert und das „Bröt Bröt“ von Wecker II kommt als „Aber Heitschi Bumbeitschi“ in der Zentrale an. Ich schlafe wunderbar, wenn meine Wecker rülpsen und piepsen. Ganz wunderbar.

Aber heute wollte ich mein Gehirn mit zwei fiesen neuen Wecktönen austricksen, das war Teil 1 des Plans. Außerdem hatte ich meine Schlafbrille weggelassen und das Rollo oben, damit zusätzlich das gemeine Tageslicht an die Tore meines Wachbewusstseins hämmert. Und – der alte Trick – ich hatte vorm zu Bett Gehen eine ganze Kanne Tee getrunken, damit außerdem der Harndrang meinen Morgenschlaf unterspült.

Aber… Da hat die alte Erbse doch nur gelacht! Mein Gehirn hat sämtliche Irritationen geschmeidig weggesteckt, wendig wie ein junger Aal. Der Harndrang wurde routiniert in meinem Morgentraum integriert, in dem ich mich heute übrigens auf einem Piratenschiff befand (Details sind mir entfallen). Nun träumte ich eben, dass ich mich auf einem Piratenschiff befand und die Damentoilette suchte, warum nicht?! Als ich sie dann endlich entdeckte, befand sie sich ausgerechnet ganz vorne am Bug des Schiffes. Ich hätte auf dem Töpfchen sitzen und mit ausgebreiteten Armen „Ich bin der König der Welt“ rufen können. Stichwort "Schöner Thronen". Aber ich entschloss mich, nach einem weniger exponierten stillen Ort zu suchen. So ging mein morgendlicher Traum weiter - bis in den Vormittag. Die beiden neuen Wecktöne lieferten den perfekten Soundtrack zu meiner Toilettensuche auf der Titanic. (Ja, jetzt war das Piratenschiff plötzlich die Titanic.) Mein neuer Weckton „Zahnarztbohrer“ wurde der Eisberg, an dem wir entlang ratschen. Und aus dem Weckton „Free Jazz“ wurde die legendäre Titanic-Kapelle, die den Untergang stilvoll begleitete. Trotz Tee-Blase, mein Morgenschlaf war nie tiefer - wann träumt man schon mal so ein historisches Großspektakel! (Gegen das Tageslicht hatte ich übrigens ganz pragmatisch die Decke über den Kopf gezogen).

Was ich eigentlich nur sagen will: Ich habe den halben Sonntag herrlich verschlafen. Mein wunderbares, Wecker absorbierendes Gehirn macht so etwas möglich. Ich wünschte nur, es wäre ähnlich kreativ und vor allem gegenüber Außeneinflüssen elastisch, wenn ich arbeite. Diese Drehbuchschreiberei, ich halte es für möglich, dass mir das nicht gelingen wird. Dass es mir einfach an kreativer Geschmeidigkeit mangelt. Beim Film muss man so vieles beachten und auf so viele hören, das ist meist auch gut. Wenn Erbse nur bloß nicht so stur wäre, manchmal, in wach…

Aber wir bleiben weiter dran.

01.04.2013 um 15:45 Uhr

Frohe Osterm II

von: Lapared

 Huch! Hase! Was machst du denn noch hier?

 ... WUSCHHH…

 Schokoeier?!!

 Wie nett. Du hast meim stillem Wumsch erhört!

 Kann ich vielleicht irgemdwas für Dich tun, Hase?

 Eim Close-up?! Klar, kriegst du...

 Kamerageiler Zwerg.