Anleitung zum Entlieben

10.04.2006 um 18:10 Uhr

Aufstehen oder Liegenbleiben

von: Lapared

Die Tage sind kurz, wenn man so lange im Bett bleibt. Während die Welt, jedenfalls auf dieser Seite des Globus, langsam in den Feierabend sinkt, trinke ich gerade meinen ersten Kaffee. Guten Morgen, liebe Gemeinde.

Was mich so lange im Bett gehalten hat? Wie gerne würde ich einen Hauch von Verruchtheit durch dieses Blog wehen lassen und behaupten, dass es mein wüstes Triebleben wäre. Lapared, das Tier – das wäre ein Kracher. Na, ein anderes Mal vielleicht.

Stattdessen nur das Geständnis, dass ich anlagebedingt drei Zentner Blei im Hintern habe. Und – ebenfalls anlagebedingt – einen Propellerkopf, in dem es routiert und routiert und der normalerweise versucht, mich trotz Gesäßgravitation nach oben zu zwingen. Das, hach ja... ist die Tragik meines Lebens, Quell meiner Zerrissenheit, des ständigen Kampfs: Bleiarsch und Propellerkopf, Trägheit und hehrer Anspruch, Schwerkraft und Fliehkraft sind Antagonisten, die fatalerweise nahezu gleichstark bei mir wirken. Normalerweise.

Aber hier in Holland... ein Triumpf der Trägheit. Der Kopf entthront, die Denkzentrale aufgelöst, das große, fettgedruckte „ich sollte“ ausradiert.

Okay, andere würden es schlicht Urlaub nennen. Aber: Ich mache Urlaub...? Ich dachte, ein bisschen origineller sollte ich es schon rüberbringen, woll?

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenlucha schreibt am 11.04.2006 um 18:45 Uhr:Quatsch, genieß Deinen Urlaub...! Viel Spass weiterhin!

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