Ausgespielt
Und wieder mal geht die Welt unter.
Wenn´s nicht geht, dann geht´s eben nicht... in dem Moment, wo es zu gehen schien, war das leicht gesagt. Gelassenheit... hab ich das geschrieben?
Ich erreiche ihn nicht. Ich mache mir schreckliche Sorgen. Ich mache mir Millionen Vorwürfe. Die letzten Tage laufen immer wieder vor mit ab und ich denke, da war ich ein Arschloch… da… da… da…und da, ein Riesenarschloch!
Ich sehe alles wieder vor mir und mir wird klar... Er wusste es schon seit Tagen. Er hatte es genau so geplant. Zum zweiten Mal ist er nur noch einmal zurück gekommen, um sich zu verabschieden. Um mir noch eine Weile zuzusehen, mich dabei in Sicherheit zu wiegen, und es für sich in Ruhe zu Ende zu bringen.
Dasselbe Muster wie beim letzten Mal, er kann erst dann gehen, wenn er erreicht hat, was er wollte. Wenn ich so weit bin, dass ich ihn zulasse. Damals im Herzen. Diesmal in meinem Leben und in meiner Wohnung. Er geht genau an dem Punkt.
Denn es schien wirklich gerade gut zu werden. Ich fing an mich zu entspannen, ich fing an, ihm wieder zu vertrauen, ich fing an, mich an ihn zu gewöhnen. Die letzten zwei Abende waren schön, leise, liebevoll. Ich habe mich auf ihn gefreut, als ich nachhause ging. Zeit zu gehen für meinen Dick.
Und nun sitze ich hier nach einer schlaflosen Nacht. In der blitzblank geputzten Wohnung, mit frisch bezogene Betten, neuen Regalen und drei Schüsseln Griespudding, die ich nie anrühren werde.
Das hat er dieses Mal besser gemacht. Ein schöner sauberer Abgang für sein geliebtes Lchen, das es so gerne sauber hat. Nicht wie letztes Mal. Kein Schlachtfeld, keine blutverschmierten Laken diesmal, keine verzweifelte letzte Nacht. Alles schön ordentlich.
Oder hab ich den siebten Sinn? Hab ich gespürt, dass er mich verlässt, dass es nicht klappt für ihn hier, dass er gehen wird? War ich es, die ihn genau an diesem Punkt erst wieder zulassen konnte? Sind es nicht seine Muster sondern meine? Oder unsere? War das alles hier nur ein großer neurotischer tragisch-komischer Tango?
Wir haben es beide gemacht, keine Frage. Wie auch immer, die Musik ist aus.
Wenn´s nicht geht, dann geht´s eben nicht... in dem Moment, wo es zu gehen schien, war das leicht gesagt. Gelassenheit... hab ich das geschrieben?
Ich erreiche ihn nicht. Ich mache mir schreckliche Sorgen. Ich mache mir Millionen Vorwürfe. Die letzten Tage laufen immer wieder vor mit ab und ich denke, da war ich ein Arschloch… da… da… da…und da, ein Riesenarschloch!
Ich sehe alles wieder vor mir und mir wird klar... Er wusste es schon seit Tagen. Er hatte es genau so geplant. Zum zweiten Mal ist er nur noch einmal zurück gekommen, um sich zu verabschieden. Um mir noch eine Weile zuzusehen, mich dabei in Sicherheit zu wiegen, und es für sich in Ruhe zu Ende zu bringen.
Dasselbe Muster wie beim letzten Mal, er kann erst dann gehen, wenn er erreicht hat, was er wollte. Wenn ich so weit bin, dass ich ihn zulasse. Damals im Herzen. Diesmal in meinem Leben und in meiner Wohnung. Er geht genau an dem Punkt.
Denn es schien wirklich gerade gut zu werden. Ich fing an mich zu entspannen, ich fing an, ihm wieder zu vertrauen, ich fing an, mich an ihn zu gewöhnen. Die letzten zwei Abende waren schön, leise, liebevoll. Ich habe mich auf ihn gefreut, als ich nachhause ging. Zeit zu gehen für meinen Dick.
Und nun sitze ich hier nach einer schlaflosen Nacht. In der blitzblank geputzten Wohnung, mit frisch bezogene Betten, neuen Regalen und drei Schüsseln Griespudding, die ich nie anrühren werde.
Das hat er dieses Mal besser gemacht. Ein schöner sauberer Abgang für sein geliebtes Lchen, das es so gerne sauber hat. Nicht wie letztes Mal. Kein Schlachtfeld, keine blutverschmierten Laken diesmal, keine verzweifelte letzte Nacht. Alles schön ordentlich.
Oder hab ich den siebten Sinn? Hab ich gespürt, dass er mich verlässt, dass es nicht klappt für ihn hier, dass er gehen wird? War ich es, die ihn genau an diesem Punkt erst wieder zulassen konnte? Sind es nicht seine Muster sondern meine? Oder unsere? War das alles hier nur ein großer neurotischer tragisch-komischer Tango?
Wir haben es beide gemacht, keine Frage. Wie auch immer, die Musik ist aus.

Sagt Dir, es ist soweit
Es ändern sich Zustand
Der Raum und die Zeit
Der Verstand kehrt zurück
Doch Du setzt ihn nicht ein
Jeder Schritt neues Land -
Wird das immer so sein?
Im Moment ist die Tat
Die Du tust
Augenblick
Denn Dein Auge erblickt was Du tust und erschrickt
Vor dem Ding das Du kennst
Weil es immer da war
Die Musik ist aus -
Und ist immer noch da.
Womit ich selbstverständlich schnurstracks zur Verteilung meines eigenen Allgemeinplatzes komme, der gar nicht so zyisch und überheblich gemeint ist, wie er sich eventuell anhört, und sich im Wesentlichen auf einen Hinweis auf den altbekannten Satz vom Schaden und vom klug werden beschränkt...