Anleitung zum Entlieben

07.03.2007 um 14:11 Uhr

Der Supermarkt-Flirt

von: Lapared

Bisher hielt ich das immer für ein Klischee. Männer, die in Supermärkten flirten. Die dir bei einem Einkauf hundert Mal über den Weg laufen und scheinbar seelenverwandt zur selben Wurst greifen wie du. Die in die Regalreihe parallel zu deiner biegen, um dann – perfekt getimet - am anderen Ende zufällig fast mit Dir zu kollidieren. Ich dachte, sowas gibt´s nicht wirklich, das passiert doch nur im Film. Bzw. in Margarine-Spots.

Doch jetzt… halte ich es immer noch für ein Klischee. Zwar ist mir genau das heute passiert: Mehrmaliges Begegnen, schicksalhafte Salami-Affinität und hoppsa! ein Beinahe-Zusammenstoß. Aber meinen Verfolger reizte weniger meine selbst bei PENNY-Einkäufen charismatische Austrahlung oder mein entzückender kleiner Po. Sondern meine schlabberige Gesäßtasche. Und das darin befindliche fette Portemonnaie.

Immerhin… es gab ein Happy-End. Als ich an der Kasse stand, um Brot, Margarine und meine schicksalhafte Salami zu bezahlen, waren sie weg. Der Mann und mein Portemonnaie, endlich vereint und auf und davon.

Kein Film-Klischee ist übrigens Folgendes: Das Portemonnaie wird immer dann geklaut, wenn der gebeutelte Held kurz zuvor seinen hart verdienten Wochenlohn bekommen hat bzw. vorm Wurstkaufen flink am Geldautomaten war. DAS ist tatsächlich so.

P.S. Wenn ich wie Curd Rock (Gemie, Maler, Poet… und neuerdings "Space-Cowboy") darauf stehen würde, mir selbst immer neue Titel zu geben, würde ich heute – zusätzlich zu Rindvieh, Suchtkopp, Queen of Pain – definitiv und endlich hoch offiziell den Folgenden wählen: Scheißemagnet.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenVeela schreibt am 07.03.2007 um 14:52 Uhr:tut mir Leid!
    Liebe Grüße
    Veela
  2. zitierenpasiphae schreibt am 07.03.2007 um 15:55 Uhr:Scheiße, wenn es kommt dann richtig. Das heißt nur, dass es bald wieder bergauf gehen muss, Beileid, Mitgefühl und liebe Grüße.
    Phae

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