Anleitung zum Entlieben

14.10.2005 um 00:24 Uhr

Dirty Gesimse

von: Lapared

Scheiße. Also, wenn daraus jemals, jemals was werden soll...

Eins muss ich ihn unbedingt bitten zu unterlassen („eins muss ich ihm abgewöhnen“ klänge vielleicht erfolgversprechender, aber ich bin einfach nicht der „eins muss ich ihm abgewöhnen"-Typ): Dieses I want to feel your soft skin... et cetera... and so on... and the rest-Gesimse. Nee! Very flattering, aber lass mal...

In diesem Zusammenhang ausnahmsweise eine dezidierte Stellungnahme: Ich finde, es gibt kaum etwas Abtörnenderes als die verbale Beschreibung sexueller Handlungen. Der Boom der Telefonsex-Branche ist für mich eines der ganz großen Mysterien dieses und des vergangenen Jahrhunderts. Erotische Literatur? Nach drei Sätzen bin ich weg. Und beim Sex gibt es für mich nur eine goldene Regel: „Einfach mal die Fresse halten!“ Von „fick mich!“ (sicher, was sonst, das ist der Anlass unserer Zusammenkunft) bis „steck dein Lingam in meine Yoni“ (und noch vorrangig: Stöpsel in Ohri) erscheint mir jede Form der Instruktion oder aktionsbegleitenden Kommentierung gleichermaßen überflüssig und lächerlich.

(Obwohl ich – wo wir vorhin bei „Sex and the City“ waren – die Folge, in der dirty-talk-Novizin Miranda im Bett die sausage von Mr. Frühlingsrolle preist, wirklich sensationell komisch finde!)

Na, wahrscheinlich sollte ich das alles besser IHM so deutlich sagen. Aber auf die Art hab ich´s wenigstens schon mal geübt...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenlucha schreibt am 14.10.2005 um 13:25 Uhr:Du sprichst mir sowas von aus der Seele... \"Schnauze halten!\" - auch mein Sextipp Nr. 1!

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