Anleitung zum Entlieben

12.11.2005 um 19:24 Uhr

Frontbefehl

von: Lapared

Was ich Curd noch schonend beibringen muss... Er wird die nächsten Tage in seinem „kleimen Wohnzimmer“ ganz allein sein.

Ich habe nach dem Schock des Sparkassen-Erlebnisses, quasi post-traumatisch, für zwei Wochen Arbeit angenommen. Arbeit! ZWEI WOCHEN! Und auch noch bei so einer „Es wird nur gut, wenn es wehtut-Agentur“. Um es phänomenologisch zu beschreiben, ich kriege Dünnschiss bei dem Gedanken. So ungefähr müssen Männer sich fühlen mit einem Frontbefehl in der Post.

Andererseits. Wenn ich an die Kohle denke, wird mir ganz warm ums Herz. An dem Tag, an dem die Überweisung eingeht, werde ich bei dem Sparkassen-Fred reinschauen und ihm ein Käffchen spendieren. Direkt in den Schritt.

Ja, ja... ich weiß. Er hat seine Vorschriften, er kann nichts dafür, er tut nur, was er muss... Drauf geschiffen! (eine, wie ich finde, sehr hübsche Mischung aus „drauf geschissen“, das ich aus dem Vorsatz, weniger Fäkalworte zu benutzen, nie schreiben würde, und dem in diesem Zusammenhang etwas zu artigen „drauf gepfiffen“. Also ich wiederhole...) Drauf geschiffen! ICH hätte mir Geld für Kaffee gegeben! Ganz bestimmt...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenlucha schreibt am 14.11.2005 um 19:42 Uhr:Lapared, du bist total gut! Keine Angst, Deine Fangemeinde steht fest hinter Dir! Außerdem hast Du schon ganz anderes bewältigt. Schließlich wollen die was von Dir und das können sie eben nur von Dir bekommen, sonst hätten sie dich nicht gebucht.



    Ich warte täglich darauf, dass Du von einem Verleger schreibst, der dich dem Blog entreißt.



    BOTSCHAFT AN ALLE LESER: WER EINEN VERLAG KENNT, DER SOLLTE DIESES BLOG ZUM LESEN EMPFEHLEN, HIER SCHLUMMERT EIN TALENT, DAS DRINGEND FÖRDERUNG BRAUCHT. ES KANN DOCH NICHT IMMER NUR ÜBER VITAMIN B LAUFEN! LAPARED MUSS UNTERSTÜTZT WERDEN.

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