Anleitung zum Entlieben

06.08.2005 um 23:15 Uhr

Gute Zeichen, schlechte Zeichen

von: Lapared

Gute Zeichen
+ „seine“ Fleischwurst nach Ablauf des Verfallsdatums nicht neu gekauft
+ Beine nicht rasiert
+ Termin für ein Probetraining im Fitnesscenter gemacht
+ Telefon beim Duschen nicht daneben gelegt
+ sein Bett nicht frisch bezogen (obwohl er frische Bettwäsche liebt)
+ keinen Rosinenstuten im Haus
+ keine Salzheringe im Haus
+ beim Friseur gewesen (neue Frisur, neuer Anfang, so ist das doch. Gelten Strähnchen als neue Frisur?)

Schlechte Zeichen
+ „seine“ Fleischwurst nach Ablauf des Verfallsdatums nicht weggeschmissen
+ Beine gewachst
+ Termin für Probetraining auf den Namen meiner alten Mathelehrerin gemacht
+ meine Mutter am Telefon „Kuh“ genannt, weil sie nur sie war (auf Band)
+ mein Bett nicht frisch bezogen (wozu, ich schlafe in seinem)
+ Gurken im Haus
+ Bier im Haus
+ beim Friseur gewesen (ich habe noch mal über das Thema nachgedacht. Selbst wenn ich Strähnchen gelten lassen würde – worüber ich allerdings noch nicht zu Ende nachgedacht habe – ist eine neue Frisur keineswegs immer ein gutes Zeichen. Ich sage nur Fran Kubelick. The Apartment (einer der besten Filme aller Zeiten). Fran, alias Shirley MacLaine, hat sich nach der Affäre mit Sheldrake bereits die Haare abschneiden lassen („Big mistake, huh?“) – und doch steht ihr das Schlimmste erst bevor: das falsche Eheversprechen, die 100-Dollar-Note nach dem Geschlechtsverkehr, eine Überdosis am Weihnachtsabend, ein Leben mit einem Versicherungsfachmann... Oder Audrey Hepburn in „Roman Holiday“, lässt sich von dem italienischen Gigolo-Putz diese kriminelle Pony-Haube verpassen und - es wird nix mit Gregory Peck...)

Überhaupt, Filme. Habe ich neulich auf Daniel Brühl geschimpft? Heute steh ich auf meinem Stepper und guck´ „Die fetten Jahre sind vorbei“. Trotz Daniel Brühl. Und was soll ich sagen: Der Daniel wird unterschätzt. Im Bonusmaterial der DVD, bei den nicht verwendeten Szenen (die nicht umsonst „Funny scenes“ betitelt sind, die Komik würde sonst nicht auffallen) zeigt Daniel Brühl einen zweiten Gesichtsausdruck. Ja! Ernsthaft, im Bonusmaterial ist er toll...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenLapared schreibt am 07.08.2005 um 01:44 Uhr:Hihi... schade, dass ich keine Musik mache. Das wäre mal ein toller Songtitel!

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