Guten Morgen, Sonnenschein
Wie jeden Morgen. Ich wache auf und schlage in stummer Empörung meinen Wecker.
Nur ein paar winzige Details sind heute anders. Mein Wecker piept nicht sondern klopft, sein kleiner Zeiger steht in einem Viertel – dem unteren rechten - von dem ich nicht wusste, dass er dort überhaupt verkehrt (ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, ihn dort je gesehen zu haben), und genau genommen klopft er auch gar nicht. Wenn man genau hinhört, ist er ganz still, er zeigt einfach nur die Zeit. Es ist zwanzig nach Fünf, und das Klopfen kommt von irgendwo Links hinter meinem rechten Auge. Ich entschuldige mich bei meinem Wecker, drehe mich wieder auf die Seite und tue so, als hätte ich nichts bemerkt.
Ich zwinge mich, liegen zu bleiben, ich stelle mich schlafend, ich weiß, die Migräne lauert auf mich. Ich weiß, sie wird mich anspringen wie ein deprivierter kretarianischer Strandköter einen Touristen-Unterschenkel in der Nachsaison, kaum dass ich den Fuß aus dem Bett setze, um Pinkeln zu gehen. Aber... da kann sie lange warten. Eher riskiere ich eine abnorme Blasendehnung, eher mache ich pfeifend ins Bett.
Tatsächlich schlafe ich noch einmal ein. Als ich das nächste Mal aufwache, ist es wirklich der Wecker, piep, piep. Begleitet von meinem Auge, klopf, klopf. Die beiden sind nicht schlecht. Okay, denke ich, und mit dem schönen alten Evergreen von Nana Mouskouri stimme ich mit ein: Guten Morgen, Guten Morgen, Guten Morgen, Sonnenschein... Ich weiß, diesen Tag kann ich vergessen.
Nur ein paar winzige Details sind heute anders. Mein Wecker piept nicht sondern klopft, sein kleiner Zeiger steht in einem Viertel – dem unteren rechten - von dem ich nicht wusste, dass er dort überhaupt verkehrt (ehrlich, ich kann mich nicht erinnern, ihn dort je gesehen zu haben), und genau genommen klopft er auch gar nicht. Wenn man genau hinhört, ist er ganz still, er zeigt einfach nur die Zeit. Es ist zwanzig nach Fünf, und das Klopfen kommt von irgendwo Links hinter meinem rechten Auge. Ich entschuldige mich bei meinem Wecker, drehe mich wieder auf die Seite und tue so, als hätte ich nichts bemerkt.
Ich zwinge mich, liegen zu bleiben, ich stelle mich schlafend, ich weiß, die Migräne lauert auf mich. Ich weiß, sie wird mich anspringen wie ein deprivierter kretarianischer Strandköter einen Touristen-Unterschenkel in der Nachsaison, kaum dass ich den Fuß aus dem Bett setze, um Pinkeln zu gehen. Aber... da kann sie lange warten. Eher riskiere ich eine abnorme Blasendehnung, eher mache ich pfeifend ins Bett.
Tatsächlich schlafe ich noch einmal ein. Als ich das nächste Mal aufwache, ist es wirklich der Wecker, piep, piep. Begleitet von meinem Auge, klopf, klopf. Die beiden sind nicht schlecht. Okay, denke ich, und mit dem schönen alten Evergreen von Nana Mouskouri stimme ich mit ein: Guten Morgen, Guten Morgen, Guten Morgen, Sonnenschein... Ich weiß, diesen Tag kann ich vergessen.
