Anleitung zum Entlieben

02.07.2005 um 23:32 Uhr

Hermann & Tietjen II - Erinnerungen an Strunz

von: Lapared

Strunz war ja auch da. Strunz. Ich finde, wenn man Strunz heißt, braucht man keinen Vornamen. Strunz. So ein Name kann ein Kapital sein. BamS-Chef Strunz, das passt, das hat Klang. Strunz. Hat er also endlich seine TV-Auftritte. Ich erinnere mich noch, vor ein paar Jahren... Damals war er gerade Chef der BamS geworden und ganz wild darauf, Deutschlands größter Sonntagszeitung ein neues Gesicht zu geben. Seins (obwohl er optisch, finde ich, viel schlechter zu dem Blatt passt als klanglich, und darüber sollte er eher froh sein). Er war begeistert, als wir ihm mit einem Konzept für die heftaktuelle TV-Werbung kamen, dass ihn - ähnlich wie Helmut Markwort beim Focus - zum Presenter der aktuellen Themen der nächsten Ausgabe machte. Und ihn selbst prominent. Ich hatte den Job, Probeaufnahmen mit ihm zu machen, um zu gucken, wie er „rüber kam“. Er war sehr aufgeregt, das spürte man, wer wäre das nicht. Aber er hat seine Sache wirklich gut gemacht. Immerhin, die halbe Redaktion saß da rum und schaute ihm zu, wie er versuchte, gut auszusehen. Und dann kam auch noch Kai Dieckmann rein, BILD-Chef, breit grinsend. Aber Strunz, Strunz ließ sich nicht beirren. Ein Strunz weiß, was er will. Und siehe da, er hat es geschafft. Heute hat Strunz seine eigene Sendung. Da guckste, Kai. Diese Unbeirrbarkeit, gibt´s die irgendwo zu kaufen?
Und die andere Gäste... Die klügsten Sachen, finde ich, hat dieser voll lustige Vogel gesagt, gut getarnt als Spässchen, sodass man die Intelligenz nicht merkt. Todenhöfer hat mich fast zum Weinen gebracht, die Sau, irgendwie ist der mir nicht ganz geheuer. Jasmin Tabatabei... ja, interessanter Name.

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