Latte Omma
Und noch eine Nacht. Und dann für so einen Mist. Nichts, wofür man Omma anrufen würde. „Würdest Du dafür Deine Oma anrufen und sagen, Omma, das hab ich gemacht!?“ – das war früher die Messlatte für gute Kreation. Eine, die – auch wenn Omma in der Regel keine promovierte Kunsthistorikerin war - verdammt hoch lag. Weil das Oma-Kriterium ein paar ganz wichtige Dimensionen gleichzeitig erfasste. Erstens: Bin ich wirklich so zum Platzen stolz darauf, dass ich kaum erwarten kann, jemandem zu erzählen, welchen Meilenstein der Reklame ich da geschaffen habe? Zweitens, ist die Idee so schnell, dass ich sie am Telefon in drei Sätzen erzählen kann? Drittens, ist die Idee – sorry Omi – idioten- oder sagen wir besser low-interest-sicher und: Haut sie jeden, wirklich jeden absolut zuverlässig aus den Pantoffeln?
Tja, und so brachte man mit Omma als Prüfstein manchmal tatsächlich ein paar erträgliche Kampagnen auf die Bahn. Früher...
Heute gibt es Omma nicht mehr. Heute bin ich Omma. Omma, die sagen würde, dass früher alles besser war. Aber mich ruft ja keiner an, hmpf.
(Motz, mecker, klugscheiß... sorry, ich muss dringend mal wieder in mein Bettchen.)
Tja, und so brachte man mit Omma als Prüfstein manchmal tatsächlich ein paar erträgliche Kampagnen auf die Bahn. Früher...
Heute gibt es Omma nicht mehr. Heute bin ich Omma. Omma, die sagen würde, dass früher alles besser war. Aber mich ruft ja keiner an, hmpf.
(Motz, mecker, klugscheiß... sorry, ich muss dringend mal wieder in mein Bettchen.)
