Anleitung zum Entlieben

08.11.2006 um 22:14 Uhr

Lernen mit Lapared

von: Lapared

Das liebe ich so an meinem Job. Dass er dich zwingt - durch sanften Druck existentieller monetärer Interessen – jede noch so fremdartige Welt zu betreten. Dass er selbst mich, einen geistigen Nesthocker, der am liebsten stets dasselbe Feld beackert, in weite Fernen schickt. Sphären, so unzugänglich, so beispiellos, dass keine meiner Hirnzellen jemals freiwillig in sie eingedrungen, geschweige denn, so tief in sie vorgestoßen wäre. Turbinentechnik, cholesterinspiegelsenkenden Wurstaufstriche und nun - neu! – Vermögensverwaltung!

Ein Etat der mich fordert, ein Etat, der mich inspiriert, ein Etat, der mich auf ungeahnte Einfälle bringt. Dolle Ideen für meine Einhundertachtundachtzigtausend. Vielleicht sollte ich mehr mit meinem Geld tun, als immer nur tagein tagsaus darin zu… baden.

Ich sage nur Asien-Zertifikate. Ich sage nur Spitzen-Rendite. Ich sage nur minimale Volatilität... Jawohl, Volatilität. Ein Wort, bei dem ich bis vor zwei Tagen noch an eine erlebnisreaktive Willensstörung gedacht hätte… oder an die Flugeignung von Milchspeiseprodukten vielleicht. Doch nie an das, pass auf, erwartete Gesamtrisiko eines Investitionsobjekts. Ich sag´s ja immer: Werbung macht klug.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierensynchrono schreibt am 09.11.2006 um 07:44 Uhr:Echt? Ich bin doch nicht blöd... ;-)
  2. zitierenlucha schreibt am 09.11.2006 um 11:07 Uhr:Neue Welten erkunden, Galaxien entdecken...! Nur nicht nervös machen lassen, letztlich wollen alle nur deine Kohle....!
  3. zitierenKFM schreibt am 09.11.2006 um 16:28 Uhr:"Das Huhn, das goldene Eier legt."

    Schön war die Zeit.

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