Mein rechter Fuß
Heute morgen bin ich seit langen zum ersten Mal wieder im einstelligen Bereich erwacht. Ohne Wecker. Ohne Blasendruck. Einfach so. Vor zehn.
Genau genommen war es erst sieben. Ich lag da, dachte nach und stellte fest, dass mein rechter Fuß den Takt zu einem Lied klopfte, ohne dass ich es im Kopf hatte. Offensichtlich war er schon eine ganze Weile wach. Offensichtlich hat er seinen eigenen Kopf.
Auf dem Wecker stand, dass der 15te ist, und mir fiel ein, dass 119 heute seinen großen Tag hat. Heute, am 15. August, beginnt er wieder in Festanstellung zu arbeiten. Ich weiß das so genau, weil er diesen Termin gehasst hat. Weil es eine dieser Superagenturen ist, die ihn vereinnahmen wird, und weil er dafür genauso wenig geschaffen ist wie ich, und weil dennoch, genau wie bei mir, irgend so ein kranker Ehrgeiz in ihm lauert, der ihn zwingt, mitzumachen, wenn sie sich schon herablassen, ihn mitmachen lassen.
Dieser Tag heute hat 119 seit Monaten nervös gemacht. Ich lag da, dachte daran und bemühte mich, der romantischen Vorstellung zu widerstehen, dass mein rechter Fuß ihm noch immer so sehr verbunden ist, dass er im gleichen Takt mit ihm erwacht. In Gedanken ging ich deshalb ein Stück zurück... und trat ihm mit selbigem mit Anlauf in den Arsch.
Danach habe ich mich umgedreht und in den zweistelligen Bereich geschlafen. Ohne Wecker. Ohne Blasendruck. Einfach so. Bis elf.
Genau genommen war es erst sieben. Ich lag da, dachte nach und stellte fest, dass mein rechter Fuß den Takt zu einem Lied klopfte, ohne dass ich es im Kopf hatte. Offensichtlich war er schon eine ganze Weile wach. Offensichtlich hat er seinen eigenen Kopf.
Auf dem Wecker stand, dass der 15te ist, und mir fiel ein, dass 119 heute seinen großen Tag hat. Heute, am 15. August, beginnt er wieder in Festanstellung zu arbeiten. Ich weiß das so genau, weil er diesen Termin gehasst hat. Weil es eine dieser Superagenturen ist, die ihn vereinnahmen wird, und weil er dafür genauso wenig geschaffen ist wie ich, und weil dennoch, genau wie bei mir, irgend so ein kranker Ehrgeiz in ihm lauert, der ihn zwingt, mitzumachen, wenn sie sich schon herablassen, ihn mitmachen lassen.
Dieser Tag heute hat 119 seit Monaten nervös gemacht. Ich lag da, dachte daran und bemühte mich, der romantischen Vorstellung zu widerstehen, dass mein rechter Fuß ihm noch immer so sehr verbunden ist, dass er im gleichen Takt mit ihm erwacht. In Gedanken ging ich deshalb ein Stück zurück... und trat ihm mit selbigem mit Anlauf in den Arsch.
Danach habe ich mich umgedreht und in den zweistelligen Bereich geschlafen. Ohne Wecker. Ohne Blasendruck. Einfach so. Bis elf.
