Anleitung zum Entlieben

01.04.2006 um 22:51 Uhr

Nachdenken über Tiere

von: Lapared

Es gibt viele dunkle Punkte in meiner Vergangenheit, oh ja. Und dann gibt es da noch etwas. Eine dunkle Linie. Und wie Linien nun mal so sind, läuft sie so vor sich hin, läuft ohne Ende, läuft bei bester Kondition auch durch meine Gegenwart, sonst wäre sie ja keine Linie sondern ein Punkt. Ich sage nur: die Post.

Der treue Leser stöhnt auf, ich weiß. Aber ich habe es schon wieder getan. Ich habe sie seit Monaten nicht geöffnet. Ich hatte doch so wenig Zeit. Aber die Ausrede gilt ja nun mehr.

Ich also, wie die Lottofee, heute mal mit zusammengekniffen Augen in den Stapel gegriffen und einen Brief gezogen. Und der glückliche Gewinner war… war… war… das Finanzamt.

Dreitausendfünfhundertzweiunddreißig Euro und siebenundzwanzig Cent Steuernachzahlung. Tusch und Herzlichen Glückwunsch.

Ich, Fee aus Leidenschaft, ziehe noch ein zweites Mal. Und diesmal trifft es… trifft es… trifft es… das Finanzamt.

Vierhundertdreiundsechzig Euro und siebenundneunzig Cent Mahngebühr. Tata.

Und, aller guter Dinge sind drei, ich lange ein weiteres Mal in den Haufen und… … … nein, Mama. Ihr Heilpraktiker hätte gesagt, gegen meinen hohen Blutdruck soll ich einen halben Liter Buttermilch mit dem Saft einer Zitrone trinken.

Das mache ich dann auch.

Warte ein halbes Stündchen, denke nach, so ganz allgemein über Tiere, insbesondere Rindviehcher, insbesondere ausgewachsene Rindviecher. Ich messe. 182 zu 110. Hilft also nicht die Buttermilch. Wozu öffnet man überhaupt die Post.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenMeinEGO schreibt am 01.04.2006 um 23:49 Uhr:Scheisse! :(
  2. zitierenlucha schreibt am 03.04.2006 um 13:26 Uhr:... und dann noch ne ausgeprägte Gastritis von der Zitrone (vielleicht auch auf alkoholgereizte Magenwände???), wie gehts der Psyche bei so viel Nichtschmackhaftem????

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