Anleitung zum Entlieben

04.12.2005 um 21:08 Uhr

Romeo und Julia in Bekloppt

von: Lapared

119 ist zurück! Ta-ta! Oder besser gesagt 1019! Die Turboversion von 119. Mit ihrem Vorgänger hat sie ungefähr soviel gemein wie das den Senioren unter uns vielleicht noch bekannte Telespiel „Tennis for Two“ mit „Resident Evil“. 1019, das bin ich.

Es war irgendwann im Sommer. Ich weiß noch... Ich, damals noch Lapared, hatte mit meiner Vorgängerversion zum ersten Mal nicht nur die Nacht sondern auch einen Teil des darauffolgenden Tages verbracht. Es war Nachmittag als er sagte, freundlich sagte, jetzt müsse er dringend allein sein. Memme.

Schauen wir ins Jahr 2005, sehen wir mal, was die Extended Version so drauf hat. Da kommt also dieser wunderbare Mann am Freitagabend aus Kopenhagen, um die abgewrackte Reklame-Else Pippi, alias Ex-Lapared, alias 1019 zwei Tage lang hingebungsvoll aufzupeppeln, bevor sie am Montagmorgen wieder an die Front und er heim ins Tulpenreich muss… und das Ende vom Lied: 1019 thront in der Nacht von Sonntag auf Montag breit und fett in ihrem Doppelbett. Und der wunderbare Mann übernachtet Luftlinie 2000 Meter entfernt in der versifften Etagenpritsche einer Jugendherberge. DAS, liebe 119-Fans, ist keine Weiterentwicklung, das ist ein Quantensprung. Verglichen mit 1019 war 119 Bambi.

Der Unterschied ist nur: Im Gegensatz zur Vorgängerversion 119, die stets betonte, dass sie nicht in mich, ehemals Lapared, verliebt sei, liebe ich, neuerdings 1019 Extended Super Asshole Version, den Mann 2000 Meter Luftlinie weiter. Fragt mich nicht, wie das geht, aber das tue ich. Und das sage ich ihm auch.

Er grinst dann nur, und sagt: Pip, Du bist total bekloppt. Aber ich liebe Dich auch.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenRetransmission schreibt am 04.12.2005 um 23:40 Uhr:Höm, Chero hat Recht, das bist du.

    Zu beneiden um den Mann auf der Etagenpritsche, der das mit einem Grinsen abtut, aber das weißt Du ja selbst. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie kann ich ihn nachvollziehen, Deinen Wunsch. Ist es weg, so wünscht mans herbei; ist es da, verflucht man es.

    Fragt sich: wie groß müsste eine gemeinsame Behausung sein, damit derlei umgangen werden kann? Vielleicht solltet Ihr in die Speicherstadt umsiedeln ;-)

    Eine gute Woche Dir mit nicht ganz so fürchterlichem Stress!

  2. zitierenRetransmission schreibt am 07.12.2005 um 01:38 Uhr:eins noch...öresund?

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