So, Ihr Knalltüten...
Zurück zum eigentlichen Thema: Die Party im Swingerclub "Aphrodite" in Pforzheim.
Hallo Lpunkt, schrieb mir zu diesem Thema ein unbekannter Leser an mein Postfach. Bisher hatte ich den Eindruck, Sie wären ein toleranter aufgeschlossener Mensch (…). Wieso? Die "Aphrodite" ist zwar nicht sehr luxeriös eingerichtet, aber es ist alles mit viel Liebe gemacht und es herrscht immer eine herzliche, nette Atmosphäre (…) Das möchte ich an dieser Stelle gerne weiter geben. Und falls letzte Woche der Eindruck entstanden ist, dass ich mich über die "Aphrodite" lustig mache oder über Swinger... nö.
Ich gebe zu, ich war noch nie in einem Swingerclub. Ich glaube auch, das ist nix für mich (obwohl Frau Wpunkt jetzt erwähnte, dass man sich da als „einzelne Dame“ komplett für lau die Wampe voll hauen kann, Schnäpschen hinterher und dann ahoi, Matrosen - so vielleicht…). Jedenfalls, wer da Spass dran hat, der soll das tun. Solange es freiwillig ist, solange es erwachsene Menschen sind, die ja oder nein oder Mütze auf, du Pimmel! sagen können, ist doch alles fein. Und die Einrichtung der "Aphrodite" finde ich sogar wunderbar. Der nette Blumenstrauß auf dem Buffet, die Begrünung des Bizarrstudios (ein Rosenbäumchen?), die gemütliche Wohnzimmeratmosphäre überall, selbst im Dschungelzimmer, das finde ich lieb. Genau so stelle ich mir einen Swingerclub vor. Nicht diese elitären Castle-Events, bei denen Yvonne und Marius, Tankstelleninhaber aus Kreuzlingen, in edlem Ambiente auf Eyes-Wide-Shut machen, huhuhu! Mit venezianischer Maske und unterm knitterfreien Satin-Cape die guten Strapse. Wie soll man denn da die Eier baumeln lassen. Nee, wenn, dann in der "Aphrodite", versprochen.
Ganz anderes Thema. Nora Tschirner hat für das Hörbuch zugesagt und das führt natürlich zu großer Aufregung im Hause Lpunkt. Curd überlegt Tag und Nacht, wie und wo er sein Techtelnechtel am geschicktesten einfädelt. WE macht plötzlich wieder Diät und bietet Curd in seltener Verbundenheit an, ihn zu fahren, falls er mit Nora durchbrennen will. Schweinebande. Ich selbst bin auch schon ganz umtriebig. Emsig wie eine Biene kürze und überarbeite ich das Buch höchstpersönlich, damit Nora nicht durchdreht bei 350 Seiten. Viel Arbeit ist das. Also, Jungs, wenn einer ein Techtelnechtel mit ihr anfangen darf, dann ja wohl ich, höm.

Also wenn ich eins hasse, dann sind das gekürzte Hörbücher. Je mehr CDs, desto besser. Das kriegt die Nora schon hin, und außerdem hat Curd Rock dann mehr Zeit, sie zu umgarnen.
LG
Bitte bitte gönn uns den ganzen Spaß!
~k.
Gespannte Grüße
die Zauberbonita