Warnung: Nicht sehr originell
Gestern Abend lief es eigentlich noch ganz gut. Dick und ich haben geredet. Stunden. Ich hab ihn gefragt nach seiner Ehe. Er erzählte mir Dinge, die ich hier nicht erzählen möchte, weil hier nur Dinge zwischen mir und Dick hingehören. Er erzählt Dinge, die ich hier nicht erzählen brauche, weil es sowieso jeder weiß. Dinge, die Männer, die ihre Frauen betrügen, immer über ihre Ehe erzählen. Und die sowieso keiner glaubt, außer den Frauen, mit denen sie sie betrügen. Aber ich habe es mir angehört. Denn jede Geschichte, so klischeehaft sie auch aussehen mag, ist anders, ist einzigartig, jemand schrieb es im Kommentar.
Ich dachte, alles würde wieder gut, ich war so weit, dass ich dachte, dass alles vielleicht genau so passieren sollte, und dass ich ihn tatsächleich erst verlieren musste, um ihn wirklich zu finden, Schlagertext hin, Schlagertext her. Ich war glücklich, ich war glücklicher als vorher weil ich dachte, jetzt bekomme ich, was ich mir irgendwann letzten Winter, als dieser Zug so rasend schnell wurde, gewünscht hatte: die Chance noch einmal ganz in Ruhe von vorne anzufangen. Frei, damals dachte ich noch, nur ich wäre das nicht. Ich dachte, vielleicht war das, was ich die letzten 12 Tage durchgemacht habe, genau das, worüber Carrie sagt, dass eine Beziehung es vielleicht braucht, um am Ende glücklich zu werden: ein bisschen Drama im zweiten Akt.
Aber dann vorhin der Rückzieher. Ich spare mir auch hier die Details. Auch hier hat er nichts anderes gesagt, als das, was letztlich alle Männer sagen, wenn sie sich dann plötzlich entschließen, ihre Frauen doch nicht zu verlassen.
Warum so schnell der Sinneswandel? Weil sie heute wieder mal da war. Und weil ich, eine in den Zwanzigern sieben Jahre lang warmgehaltene Exgeliebte, feinste Seismographen habe für Stimmungsveränderungen in der Ausbruchsentschlossenheit von Ehemännern, und weil ich ihn damit konfrontiert habe. Weil ich irgendwann so wütend wurde, dass ich nur noch geschrien und geschluchzt habe, was ihn in seiner Tendenz verständlicherweise nur bestätigt haben dürfte. Und für so was hätte er beinahe das mollige Nest verlassen, tzzz!
Ich bin unendlich traurig. Ich war so bereit, es noch mal zu versuchen. Irgendjemand schrieb gestern im Kommentar: Mach, was Dein herz Dir sagt. Dämlich kannst Du es hinterher noch nennen, Hauptsache Du nennst es vorher oft genug Glück. Ich war so bereit auf mein Herz zu hören. Aber ich erkenne auch den Unterschied zwischen Glück und der Hoffnung auf Glück. Früher hat Dick mich wirklich oft glücklich gemacht. Und dafür hätte ich es wieder riskiert, sofort. Aber jetzt macht er mir nur noch Hoffnungen und selbst die zerstört er dann am nächsten Tag schon wieder. Das reicht nicht. Es tut nur schweineweh.
Ich dachte, alles würde wieder gut, ich war so weit, dass ich dachte, dass alles vielleicht genau so passieren sollte, und dass ich ihn tatsächleich erst verlieren musste, um ihn wirklich zu finden, Schlagertext hin, Schlagertext her. Ich war glücklich, ich war glücklicher als vorher weil ich dachte, jetzt bekomme ich, was ich mir irgendwann letzten Winter, als dieser Zug so rasend schnell wurde, gewünscht hatte: die Chance noch einmal ganz in Ruhe von vorne anzufangen. Frei, damals dachte ich noch, nur ich wäre das nicht. Ich dachte, vielleicht war das, was ich die letzten 12 Tage durchgemacht habe, genau das, worüber Carrie sagt, dass eine Beziehung es vielleicht braucht, um am Ende glücklich zu werden: ein bisschen Drama im zweiten Akt.
Aber dann vorhin der Rückzieher. Ich spare mir auch hier die Details. Auch hier hat er nichts anderes gesagt, als das, was letztlich alle Männer sagen, wenn sie sich dann plötzlich entschließen, ihre Frauen doch nicht zu verlassen.
Warum so schnell der Sinneswandel? Weil sie heute wieder mal da war. Und weil ich, eine in den Zwanzigern sieben Jahre lang warmgehaltene Exgeliebte, feinste Seismographen habe für Stimmungsveränderungen in der Ausbruchsentschlossenheit von Ehemännern, und weil ich ihn damit konfrontiert habe. Weil ich irgendwann so wütend wurde, dass ich nur noch geschrien und geschluchzt habe, was ihn in seiner Tendenz verständlicherweise nur bestätigt haben dürfte. Und für so was hätte er beinahe das mollige Nest verlassen, tzzz!
Ich bin unendlich traurig. Ich war so bereit, es noch mal zu versuchen. Irgendjemand schrieb gestern im Kommentar: Mach, was Dein herz Dir sagt. Dämlich kannst Du es hinterher noch nennen, Hauptsache Du nennst es vorher oft genug Glück. Ich war so bereit auf mein Herz zu hören. Aber ich erkenne auch den Unterschied zwischen Glück und der Hoffnung auf Glück. Früher hat Dick mich wirklich oft glücklich gemacht. Und dafür hätte ich es wieder riskiert, sofort. Aber jetzt macht er mir nur noch Hoffnungen und selbst die zerstört er dann am nächsten Tag schon wieder. Das reicht nicht. Es tut nur schweineweh.

Ich bin mir sogar sehr sicher,dass Dir beide sagen:Lapared,Du brauchst jemanden an Deiner Seite, für den Du die ERSTE Geige spielst-und nicht die zweite!
So..und jetzt wäre es an der Zeit, Skype zu löschen.Du bist doch nicht kostenlos!Sondern viel mehr wert.
Und ja, es reicht nicht-Die Hoffnung auf Glück.