Anleitung zum Entlieben

29.09.2005 um 17:15 Uhr

Wochenende

von: Lapared

Hatte ich erwähnt, dass 119 gestern Abend noch anrief?

Er: „Wieder da?“
Ich: „Ist das mein Festanschluss?“
Er: „Und was machst Du außer übellaunig sein?“
Ich: „Verdaue eine Sachertorte.“
Er: „Das ist schwer, hm?“
Ich: „Fast unmöglich.“
Er: „...“
Ich: „Sehen wir uns am Wochenende?“
Er: „Am Wochenende… sehr, sehr gern.“
Ich: „...“
Er (leise): „Schlaf schön.“
Ich: „...“
Er (ganz leise): "Es gibt doch genug Kinder auf der Welt.“
Ich: „Also.“
Er: „Also.“

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenElRayo schreibt am 30.09.2005 um 08:19 Uhr:Liebe Lapared,



    Du solltest Deinem Blog irgndeinen anderen Namen geben.

    SO wirst Du Dich nie entlieben und von 119 loskommen.

    Denke mal drüber nach.

    Obwohl ich es hasse, wenn ich so oberlehrerhaft werde, aber Du hältst Dich in dieser quälenden emotionalen Abhängigkeit mit einer Konsequenz, die mich staunen und schaudern macht.



    Just think about it.
  2. zitierenlucha schreibt am 30.09.2005 um 21:28 Uhr:Ja so ist das eben mit Gefühlen: Sie lassen sich nicht durch Verstand, Stolz oder Entzug zerstören. Das ist das Gewaltige, das uns hilflos, ergeben oder selig macht.



    Mach dir keinen Druck, Lapared. Wenn die Zeit reif ist, wirst du anders sehen, fühlen und dann auch handeln. Alles Zwanghafte macht krank und ist - wenn man es eben mitsteuern kann - sowieso nicht für die Ewigkeit.



    Und an ElRay: Sei glücklich, dass Du noch nie diese Wahnsinnsfessel erleben mußtest, denn davor kapituliert jede Intelligenz und Intellektualität.

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