Wie Wunderwatte
weiße Wölkchen wirbeln
welch Wonnegefühl
© Laura
Es blitzt ein Tropfen Morgentau
Im Strahl des Sonnenlichts
Ein Tag kann eine Perle sein
Und ein Jahrhundert nichts
(Gottfried Keller)
Das Schönste, was wir erleben können,
ist das Geheimnisvolle...
Albert Einstein
dt.-amerikan. Physiker, 1921 Nobelpreis für Physik
1879 - 1955
Der Wind
Ich bin der Wind
und komm geschwind.
Ich wehe durch den Wald,
dass weit es widerhallt.
Bald säusle ich gelind
und bin ein sanftes Kind;
bald braus ich wie ein Mann,
den niemand fesseln kann.
Schließt Tür und Fenster zu,
sonst habt ihr keine Ruh!
Ich bin der Wind
und komm geschwind.
Franz von Pocci
W assertröpfchen - unzählige in Wolkengebilden
A ngesammelt durch die Energie der
S onne, sind die zunächst winzig und
S chweben auf Staubteilchen durch die Luft
E in Tröpfchen nach dem anderen vereinigt sich
R ichtig groß und schwer sind sie bald
T röpfchen werden zu Tropfen und
R egen fällt auf die Erde nieder
O ft schon lange erwartet von
P flanze, Mensch und Tier
F euchtigkeit ist das Lebenselixier
E xistenzgrundlage für alle
N icht nur das Wasser ist in ständiger Bewegung
©Marga Ritte
Wir sollten am Abend
vor das Haus treten,
tief die Luft einatmen und den
Blick
zum Himmel richten; dem Gesang
des Vogels
auf dem Dach lauschen und das
milde Licht
der Abendsonne fühlen.
Wir sollten beim Schließen der
Türen
nicht vergessen, etwas davon
mit ins Haus
zu nehmen, vor allem
ein Stück des Himmels.
(Peter Helbich)
Kuckuck! Kuckuck!
Ruft's aus dem Wald.
Lasset uns singen,
Tanzen und springen!
Frühling, Frühling
Wird es nun bald
Kuckuck! Kuckuck!
Lässt nicht sein Schrei'n.
Kommt in die Felder,
Wiesen und Wälder!
Frühling, Frühling,
Stelle dich ein!
Kuckuck! Kuckuck!
Trefflicher Held!
Was du gesungen,
Ist dir gelungen:
Winter, Winter
Räumet das Feld!
Hoffmann von Fallersleben,
1798-1874