Lauras Veilchen

30.06.2007 um 06:06 Uhr

Glücksmomente

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

Glücksmomente

 

 

 

 

 


Glücksmomente sind:
Die kleinen
Augenblicke dazwischen
Eine Wolke segelt
Musik dudelt
Ein Blick
Eine Berührung
zu spüren
und ahnen
in welchem Elfenbeinturm
aus Frieden
und Wohlstand wir leben.
Glücksmomente sind
in Kinderaugen zu schauen.
Den blauen Himmel sehen,
sich an der Schönheit
einer am Wegesrand
wachsenden Blume
zu verlieren.
Trost von Freunden zu empfangen
und Tränen trocknen.
Lachen,
das unser Herz erfreut!

© Laura

 

Genau genommen,
leben nur wenige Menschen in der Gegenwart,
die meisten haben nur vor,
einmal richtig zu leben.

Jonathan Swift

 

 

Glücksmomente

 

Glücksmomente
Das unbeschwerte Lachen eines Kindes,
der zarte Duft einer Blüte,
oder das einzigartige Erwachen
eines neuen Tages,
dies sind unbeschreibliche Glücksmomente,
Lametta für die Seele,
für Menschen die noch sehen können.

© Laura-Sophie Stern 2000

 

 

 

 

 

Das Leben ist bezaubernd
man muss es nur
durch die richtige Brille sehen.


A.Dumas
 
 
 

 
Willst du für eine Stunde glücklich sein,
so betrinke dich.
Willst du für drei Tage glücklich sein,
so heirate.
Willst du für acht Tage glücklich sein,
so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen.
Willst du aber ein Leben lang glücklich sein,
so schaffe dir einen Garten.

(aus China)
 
 
 


Der Garten ist der
letzte Luxus unserer Tage,
denn er fordert das,
was in unserer Gesellschaft
am kostbarsten geworden ist:
Zeit, Zuwendung und Raum.

Dieter Kienast

 

27.06.2007 um 17:24 Uhr

Mantel der Liebe

von: Laurali   Kategorie: Liebe

 
 
 
 



Mantel der Liebe

Mögen die Regentropfen
sanft auf dein Haupt fallen.

Möge der weiche Wind
deinen Geist beleben.

Möge der sanfte Sonnenschein
dein herz erleuchten.

Mögen die Lasten des Tages
leicht auf dir liegen.

Und möge unser Gott dich hüllen
in den Mantel seiner Liebe.

"Irischer Segenswunsch
"

27.06.2007 um 15:46 Uhr

Die schönste und tiefste Rührung

von: Laurali   Kategorie: Liebe

 

 
 

Die schönste und tiefste Rührung,
die wir empfinden können,
ist das Erfahren des Mystischen.
Sie ist der Säer aller wahren Wissenschaft.
Wem diese Rührung fremd ist,
wer sich nicht länger wundern,
nicht länger in verwirrter Ehrfurcht dastehen kann,
ist so gut wie tot.

Albert Einstein
 
 
 

 
 
 
 

Vertrauen und Hoffnung

ein Vogel auf meiner
ausgestreckten Hand.
Ich halte ganz still.
Ein bunter Regenbogen
zwischen Erde und Wolken.
Ich atme wieder.

(Anne Steinwart)
 



Die großen Augenblicke
im guten wie im bösen Sinne sind die,
in denen wir getan haben,
was wir uns nie zugetraut hätten.

Marie von Ebner-Eschenbach

 

 

27.06.2007 um 14:26 Uhr

Pusztaimpressionen

von: Laurali   Kategorie: Sommerfeeling




Pusztaimpressionen
(I.)

Ein Ziehbrunnen steht
als heimeliger Hort
in den Weiten der Puszta.

(II.)

Einen Atemzug lang weht
die Pferdemähne -
stürmisch flattert des Reiters
Haar und Gewand mit dem Wind -
leises Wiehern pusztaweit.

© K.sz.
 
 
 



26.06.2007 um 18:58 Uhr

Wenn der Geschmack des Salzes

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

Foto: Hans Feichtinger
Wenn der Geschmack des Salzes,
der vom Wind des Meeres
herüber weht und
auf deine Zunge trägt,
spürst du einen Hauch von Fernweh
und versunkene Sehnsüchte
steigen wieder neu auf.
Sehnsucht nach dem Meer
* * *

Was singt der Wind
Was singt der Wind
In den Telegraphendrähten?
Muss fort geschwind,
Mein Kind, mein Kind,
Ich darf mich nicht verspäten!

Was singt der Wind,
Was singt der Wind
In den Kastanienkronen?
Wär ich nicht drauss
Im Feld zu Haus
Möcht ich in Kronen wohnen!

Was singt der Wind,
Was singt der Wind
Am Bachesrand im Röhricht?
Wer sich nicht wiegt,
Wer sich nicht biegt,
Der Bricht, und der ist töricht.

Was singt der Wind,
Was singt der Wind
Am Abend in den Bäumen?
Schlaf ein, mein Kind,
Geschwind, geschwind,
Und mögst du friedlich träumen!

James Krüss
* * *



Du, Möwe, die weit über See, weit über Meer hingleitet,
Erzähl mir von dem, was du dort sahst!
Erzähl mir alles, selbst was du vergaßt!
Erklär mir den Anblick, wenn der Horizont sich weitet.
Erzähl mir Geschichten über Bris', Wind und Sturm.

Schildere den Tag, schildere die Nacht!
Was gefiel dir an all Meeres Pracht?
Erzähl mir vom Jenseits, von den Menschen, vom Turm!
Ach, Möwe, teile mir mit, was mir bleibt verborgen.
Einst war ich bei dir, jetzt ist's vergangen.
Einst war es Sehnsucht, jetzt ist's Verlangen.
Sag mir was ist, sonst mach ich mir Sorgen.

unbek.Verf.
 
 
 
 
* * *
 
 
 
 
golden-gate-bridge in San Franzisco


Ein Seufzer Zeit
der mir das Herz
ins Blaue dehnt.
Ich pflücke
meine Träume leicht
wie Pusteblumen
und blase sie
dem Alltag ins Gesicht.
Monika Peters

Ich träume mich fort
an einen anderen Ort
wo Bächlein rinnen
wo Vöglein singen
wo Liebe regiert
wo niemand erfriert
wo heil ist die Welt
wo nie siegt das Geld
wo Menschen verstehen
wo Wunder geschehen
dann werde ich wach
und denke - ach
wie kalt ist die Welt
beherrscht vom Geld
und von der Menschen Gier
..... davor graut mir!
© zauberhexe



es duftet nach Meer
das leichte Spiel der Wellen
Melodie erklingt
 
 
 
* * *
 
 
 

In der Bilderbuchidylle ist die Ruhe
vor dem Sturm
glitzernde Wellen
Traum der großen weiten Welt
zieht mit den Wolken dahin
Hier vergisst
man alle Traurigkeit
des Lebens
und lächelt in die Welt
mit dem Blick
auf die Unendlichkeit
des Meeres.

© Laura

 

26.06.2007 um 18:42 Uhr

Der frühe Schmetterling

von: Laurali   Kategorie: Frühling

Dieses schöne Foto ist nicht von mir, aber ich liebe es!

 

Der frühe Schmetterling

Kleiner goldner Schmetterling,
Ach, du kamst so früh heraus
Und nun irrst du armes Ding
In die leere Welt hinaus.

Keine Blume kam hervor,
Und kein Glöckchen lässt sich sehn -
Schmetterling, du armer Thor,
Du musst untergehn.

Und ich schaute unverwandt,
Wie er schwankte suchend irr,
Bis sein goldner Schimmer schwand
In dem öden Zweiggewirr.

Heinrich Seidel

 

 

*   *   * 

 

 

Glück entsteht oft

durch Aufmerksamkeit

in kleinen Dingen,
Unglück oft durch

Vernachlässigung kleiner Dinge.

(Wilhelm Busch)

 


 *    *   *

 

 

Das Glück ist wie ein Schmetterling:
Wenn wir es jagen,
vermögen wir es nicht zu fangen.
Aber wenn wir ganz ruhig innehalten,
dann lässt es sich auf uns nieder.

(N. Hawthorne)

 

 

26.06.2007 um 17:43 Uhr

Eines Tages kam das Glück zu mir

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 

Eines Tages kam das Glück

Eines Tages kam das Glück zu mir.
Es klopfte ganz leise an meine Tür.
Fast hätte ich es gar nicht erkannt,
es trug nur ein einfaches, schlichtes Gewand.
Es sprach;" ich werde dich eine Zeitlang begleiten
und dir ein glückliches Leben bereiten!"
Anfangs verstand ich nicht gleich,
ich erbte kein Haus und wurde nicht reich.
Dafür lehrte das Glück mich andere Sachen,
ich lernte wieder spielen,
mich selbst zu finden und lachen.
Es schickte mich auf die Wiesen und in den Wald,
ich führte ein befreites und glückliches Leben bald.
Ich lernte die schönen Dinge im Leben verstehen
und konnte meine Mitmenschen menschlicher sehn.

"Warum kamst du gerade zu mir?"
stellte ich an das Glück meine Frage.
"Ich will es dir erklären, pass auf was ich sage.
Die ewig geschäftigen Leute sind zum Glück
nicht bereit, auf der ständigen Suche
nach mir, haben sie für mich keine Zeit.
Was sie als Glück betrachten, mir glatt zum Hohn,
ist Selbstentfremdung- und Hast ist ihr Lohn.
Nie werden mich die Dinge in sich tragen,
lass es mich mit abschließend mit diesen Worten sagen;
Das Glück kann man nicht zwingen,
man muss es täglich neu erringen.
Es lässt sich auch durch Besitz nicht binden,
man kann's nur in sich selber finden!"

Verf. unb.

23.06.2007 um 10:48 Uhr

Die blaue Stunde beginnt

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

 
 
 
 
 
Blaue Stunde

Blaue Stunde, es ist die Zeit zwischen Tag und Nacht,
die Grenze zwischen Wachen und Träumen,
zwischen Leben und Sterben,
gleich dem schmalen Grat zwischen Wahrheit und Lüge.
Ruhe kehrt ein bei Mensch und Natur

Laura-Sophie Stern 

 
 


Die Blaue Stunde beginnt,
wenn die Sonne am Abend
den Horizont erreicht und endet,
wenn ihre Kraft nicht mehr ausreicht,
auch von unterhalb des Horizontes
noch den Himmel anzustrahlen.

Jürgen Rautenberg
 
 
 
 *  *  *
 
 

Vergiss die Träume nicht,

wenn die Nacht wieder
über dich hereinbricht
und die Dunkelheit dich
wieder gefangen zu nehmen droht.
Noch ist nicht verloren.
Deine Träume und Sehnsüchte
tragen Bilder der Hoffnung in sich.
Deine Seele weiß,
dass in der Tiefe Heilung schlummert
und bald in dir ein neuer Tag erwacht.
Ich wünsche dir, dass all deine Traurigkeiten
nicht vergeblich sind,
sondern dass du aus der Berührung
mit deinen Tiefen
auch Freude wieder neu erleben kannst.

aus irischem Segensspruch



 

Tiefblaue Stunde

 

 

In der dunkelblauen Stunde
hältst du nach des Tages Hast
vor der Nacht in schrillen Farben
ein paar Atemzüge Rast.
Deinen Träumen wachsen Flügel,
Du entfliehst der Wirklichkeit,
brauchst, bevor die Nacht Dich einfängt,
einen Wimpernschlag lang Zeit.
Riechst den schweren Duft der Rosen,
hüllst Dich in ihr Schweigen ein.
Willst für ein paar Augenblicke
in Dir selbst zu Hause sein.
Und der Spiegel gibt den warmen,
sanften Kerzenschimmer wieder.
Eine leise Sehnsucht steigt in Dir auf und -
weht vorüber.

Mira


22.06.2007 um 12:34 Uhr

Sommerfeeling

von: Laurali   Kategorie: Sommerfeeling


 

Loslassen
Setz Dich an einen Bach
und sei einfach da.
Das Lied des Wassers
wird Deine Sorgen aufnehmen
und sie hinab zum Meer tragen.

(Donald Walters)


 

 

Himmel erhellt sich
Der Tag kommt durch die Drehtür
Was wird er bringen?


© Laura

 

Gib mir die Gelassenheit,

Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann;
gib mir den Mut,

Dinge zu ändern,

die ich ändern kann,

und gib mir die Weisheit,

das eine vom anderen zu unterscheiden!

Friedrich Christoph Oetinger

 


Ich wünsche mir endlich ...

S onnenschein und Schäfchenwolken
O ffene Fenster und Biergärten
M otorräder und Heißluftballone
M ücken, Bienen und Junikäfer
E isbecher und Hawaiicocktail
R osenduft und Lindenblüten
F reibäder und Freilichtkinos
E rdbeeren und Süßkirschen
E istee und Mineralwasser
L ust, Laune und viel Liebe
I nnere Ruhe und Gelassenheit
N ackte Füße und Sandalen
G ewitterschauer und milde Nächte

Sunny


22.06.2007 um 10:15 Uhr

Träume Gedanken in Farbe

von: Laurali   Kategorie: Sommerfeeling




Träume
Gedanken in Farbe
Fantasie
oder Wirklichkeit
von Engeln gesungen
auf einer Wolke gelesen
Träume
verwehen mit dem Wind
Liebe
in brennende Herzen
geschrieben
mit unsichtbarer Tinte

© Laura


Blaue Träume in der
Ferne schweben in das
Reich der Sterne,
tauchen ins weite Meer.
Nichts als Blau ist um
mich her.

Blaue Blumen auf den
Wiesen, Zauberwesen
mich begrüßen,
locken mich mit
ihrem Duft
leuchtend blau in
lauer Luft.

Blaue Träume,
blaue Ferne,
blaues Band am
Himmelszelt,
blaue Welt,
ich mag dich so gerne,
weil dein Blau mir
so gefällt.

Annemarie Stollenwerk

21.06.2007 um 05:50 Uhr

der sommer wird blau

von: Laurali   Kategorie: Sommerfeeling

der sommer wird blau.
der sommer wird blau,
vielleicht, den allmählich errötenden äpfeln
würdig einen kontrast zu bieten?
ich merk es genau, wenn ich jetzt an den feldern streife
und streune, der sommer wird blau.
muß klatschmohn nun suchen,
dafür cichorium intibus, die gemeine wegwarte,
allenthalben des weges nun harrend..
ihr zartblau zaubert dem himmel des abends
und morgens jenes sanfte,
doch glühende rot auf die wangen,
das sonst nur die liebe gebiert.
allenthalben zichorien,
kein mensch denkt heut mehr daran,
sie dem erdreich zu rauben,
ihre wurzel zu rösten,
sich mit diesem kaffee-ersatze zu trösten..
und dann gibt es diese momente des zaubers,
da leuchtet so blau, so unglaublich und so betörend,
in unnachahmlichem blau,
vor dem gar der himmel verblasst,
frau kornblume, die selten gewordne.
dann packt mich die sehnsucht,
ich träum in die ferne und ahn den november,
and i am so blue..
ich sag's ja, der sommer wird blau.

 

Auch

unser blauer

Himmel wird reflektiert

von der Farbe des

Meeres

Prima Wetter

Wo sind die Tage, die so traurig waren
und deren Traurigkeit uns so bezwang?
Die Sonne scheint. Das Jahr ist sich im klaren.
Es ist, um schreiend aus der Haut zu fahren
und als Ballon den blauen Himmel lang!

Die grünen Bäume sind ganz frisch gewaschen.
Der Himmel ist aus riesenblauem Taft.
Die Sonnenstrahlen spielen kichernd Haschen.
Man sitzt und lächelt, zieht das Glück aus Flaschen
und lebt mit sich in bester Nachbarschaft.

Man könnte, denkt man, wenn man wollte, fliegen.
Vom Stuhle fort. Mit Kuchen und Kaffee.
Auf weißen Wolken wie auf Sofas liegen
und sich gelegentlich vornüber biegen
und denken: "Also das dort ist die Spree."

Man könnte sich mit Blumen unterhalten
und Wiesen streicheln wie sein Fräulein Braut.
Man könnte sich in tausend Teile spalten
und vor Begeisterung die Hände falten.
Sie sind nur gar nicht mehr dafür gebaut.

Man zieht sich voller Zweifel an den Haaren.
Die Sonne scheint, als hätt' es wieder Sinn.
Wo sind die Tage, die so traurig waren?
Es ist, um förmlich aus der Haut zu fahren.
Die große Schwierigkeit ist nur: Wohin?


Erich Kästner

 

 

 

Windgeschenke


Die Luft ein Archipel
Von Duftinseln
Schwaden von Lindenblüten
Und sonnigem Heu,
süß vertraut,
stehen und warten auf mich
als umhüllten mich Tücher,
von lange her
aus sanftem Zuhaus
von der Mutter gewoben.

Ich bin wie im Traum
und kann den Windgeschenken kaum
glauben.
Wolken von Zärtlichkeit
fangen mich ein,
und das Glück beißt
seinen kleinen Zahn
in mein Herz.

Hilde Domin

 

*   *   *



 


Manchmal öffnet sich
der Himmel - glasklarer See
nur blaue Träume


© Laura

 


19.06.2007 um 07:13 Uhr

Mohnblumenwiese

von: Laurali   Kategorie: Frühling

 




- Mohnblumenwiese -

Rote zarte Blüten,
wie hingetupft auf grünem Gras
unter dem wolkenlosen Himmel,
wiegen sich sanft im Wind.
Ihr unendlicher Liebreiz
erfüllt mein Herz.
Der Duft des
sonnenüberfluteten Wiesengrundes
schenkt mir ein
außerirdisches Hochgefühl
Mein Herz ist frei von Melancholie
Mein rotes, langes Kleid
streichelt die Blüten
als wollte es sie liebkosen.
Höre innig
die wundervollen Melodien
der Insekten.
Komm mit mir
auf leisen Füßen
und meine Wünsche
gleiten in paradiesische Sphären.


©Marga Ritte





Hast du einmal nachgedacht,
was die anderen Menschen glücklich macht?
Es ist Reichtum nicht und Geld,
es ist jene kleine Welt,
die sich jeder selber macht.



Sommer

Mit leuchtenden Farben feenhaft gewebt
sind die Felder wohin man auch blickt.
Der Sommer hat den Teppich gelegt
und mit herrlichen Blüten bestickt.

Die Mohnblumen in ihrer roten Pracht
überstrahlen das saftige Grün,
als hätte ein Maler ein Werk vollbracht,
wie man schöner keines kann sehn.

©Lemmie




Heute am Weg

Das Glück muß entlang dem Wege gefunden werden,
nicht am Ende der Straße;
denn dann ist die Reise vorüber
und es ist zu spät.
Die Zeit für das Glück ist heute,
nicht morgen.
Ein Strom von Gelegenheiten
fließt ununterbrochen
an uns vorüber:
während den Stunden,
die wir zu Hause verbringen;
im Büro oder im Laden
oder in der Fabrik,
in der wir arbeiten;
wenn wir die
Straße entlang gehen;
wenn wir mit der Bahn
oder mit dem Flugzeug
oder mit dem Bus reisen
- wo immer wir sind
und was immer wir tun.

David Dunn







Kleine Blüten

Kleine Blüten, anspruchslose Blumen,
Waldbrandschmuck und Wiesendurcheinander,
Rote, weiße, gelbe, blaue Blumen
Nahm ich im Vorbeigehn mit nach Hause.
Kamen alte, liebe Zeiten wieder:
Auf den Feldern wehten grüne Hälmchen,
Süß im Erlenbusche sang der Stieglitz,
Eine ganze Welt in Unschuld sang er
Mir und dir.
Nun, seit Jahren, ordnen deine Hände
Perlenschnur und Rosen in den Haaren.
Wie viel schöner, junge Frau, doch schmückten
Kleine Blumen dich, die einst wir pflückten,
Ich und du.

Detlev von Liliencron

 

 

Die Leuchtkraft des Mohns
<br />
Die Zartheit seiner Blüte
<br />
Schmetterlingsflügel
<br />
<br />
©Laura

 

 

Die Leuchtkraft des Mohns
Die Zartheit seiner Blüte
Schmetterlingsflügel

©Laura

 


Jetzt ist Klatschmohnzeit
Wegrand, Wiesen und Felder übersät in rot

 


Roter
leuchtender Mohn
auffallend und prachtvoll
ein Freudenfest für mich
Glücksgefühl



Mohnblume so rot
Zärtlichkeit, die mich entzückt
so rot wie Feuer

Laura

Wilder Mohn
Wenn ich an Mohn denke,
assoziiere ich gleich dazu:
"Wilder Mohn"
ein Gemälde von Claude Monet (1840-1926)

 

18.06.2007 um 19:17 Uhr

Die Amseln haben Sonne getrunken

von: Laurali   Kategorie: Frühling

 
 
 
 
  
 
 
 
Ohne Fleiß kein Preis!
Ganz mühelos lässt sich Freude nicht erjagen;
wer Blumen pflanzt,
der muss viel Wasser tragen.

Verf.unbek.
 
 
 
 *    *   *


Die Amseln haben Sonne getrunken,
Aus allen Gärten strahlen die Lieder,
In alles Herzen nisten die Amseln,
Und alle Herzen werden zu Gärten
Und blühen wieder.

Nun wachsen der Erde die großen Flügel
Und allen Träumen neues Gefieder,
Alle Menschen werden wie Vögel
Und bauen Nester im Blauen.

Nun sprechen die Bäume in grünem Gedränge
Und rauschen Gesänge zur hohen Sonne,
In allen Seelen badet die Sonne,
Alle Wasser stehen in Flammen,

Frühling bringt Wasser und Feuer
Liebend zusammen.

von Max Dauthendey
 

18.06.2007 um 07:19 Uhr

Kapernstrauch

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Kapernstrauch (Capparis spinosa)

Er bevorzugt die denkbar unwirtlichsten Standorte:

Aus engsten Felsritzen zwängt er sich ans Licht,

gedeiht offenbar prächtig in antikem Gemäuer

und auf steinigem Brachland, selbst an Straßenrändern,

in innigem Kontakt mit dem sommerheißen Teerbelag,

zeigt er sein geradezu provozierend frisches Dunkelgrün.

Die Sträucher wachsen niedrig, kaum höher als einen Meter,

ihre über den Boden kriechenden Zweige

erreichen nicht selten vier Meter Länge.

Sie sind mit fleischigen (wasserspeichernden),

eiförmigen Blättern besetzt,

die am Zweigansatz zwei gekrümmte Nebenblattdornen ausbilden,

kleinen zwar, aber gehörig piekenden,

wovon Kapernpflücker ein Lied singen können.

Kapernbluete und Knospen


 

http://i17.ebayimg.com/01/i/000/a4/99/6d9a_1.JPG

 
 
 
 
 
 
 
 
Foto: eine Kapernblüte sieht man ja nicht alle Tage von einem Blümchenknipser
 
 


 


17.06.2007 um 09:57 Uhr

Elfen

von: Laurali   Kategorie: aus dem Elfenreich

 

 

 

Elfen

Rosa, violett und blau
sind die Elfen dort beim Baum,
gelbes Licht umhüllt sie sanft
wie ein zarter Märchentraum.

Schweben leicht durch jede Blume,
ziehen Schleier hin und her,
und ein Regenbogenlicht
füllt die Wiese mehr und mehr.

Aus pastellgefärbten Lächeln
steigt empor ein Rosenduft,
und die zarten Elfenflügel
schweben durch die Frühlingsluft.

Ein Gesang aus Licht und Liebe
meine Seele sanft berührt,
und ein zauberhafter Friede
über allem Sein nun liegt.


© Monika Schudel


16.06.2007 um 12:18 Uhr

Die Sonne ist da

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 
Stockrosen Akrostichon

 








Zauber
 
Ein Zauber berührt meine Seele,
durchströmt mich mit Blumenduft,
in Farbenträume versunken,
ein liebender Engel ruft.

Im Licht einer Sommerfee,
da tanzen die Elfen beschwingt
und zärtlich berührt mich ein Lied,
das Seelenfrieden bringt.


 
 
 
 
Die Sonne ist da.
Sie wird nicht müde und steht jeden Tag von neuem auf.
Menschen stehen auf, sie glauben an den neuen Tag.
Menschen sehen die Sonne aufgehen,
sie spüren die Wärme ihrer Strahlen,
und sie glauben wieder an das Licht.
Die Hoffnung ist da.
Es gibt noch Kinder mit lachenden Augen.
Es gibt noch viele Menschen,
unter deren Haut ein Herz schlägt.
Mit jedem guten Menschen auf der Welt
geht eine Sonne der Hoffnung auf.
Einander Hoffnung geben heißt:
einander Mut machen, einander Leben geben.
Wir können die Wüste nicht auf einmal verändern,
aber wir können anfangen mit einer kleinen Oase.
Wo eine Blume blühen kann,
werden eines Tages tausend Blumen stehen.
 
 
Phil Bosmans

16.06.2007 um 11:56 Uhr

Lasst Elfen tanzen

von: Laurali   Kategorie: aus dem Elfenreich

 



Lasst Elfen tanzen
Reise in die Fantasie

in zarten Farben

 

* * *


Liebe "for ever"
Tanz der Stockrosen

Verliebte Elfen


© Laura

 


 


Das Leben

ist wie ein von Künstlerhänden
geschliffener Diamant -
einmalig und nicht wiederholbar.

 

Achim Schmidtmann,

 

*    *   * 

Wer die Schöpfung mit diesen Augen betrachtet,
weiß um den Wert des Geschenkes.

das sagt Petros im Kommentar

 

 *     *    *

Der Rosenelf


Inmitten eines Gartens
wuchs ein Rosenstrauch,
der war ganz voller Rosen,
und in einer davon,
der schönsten von allen,
wohnte ein Elf;
er war so winzig klein,
dass kein menschliches Auge
ihn sehen konnte,
hinter jedem Blatt
in der Rose hatte er
so wohlgestalt und hübsch,
wie ein Kind nur sein konnte,
und hatte Flügel an den Schultern,
hinab bis zu den Füßen.
Oh, es war ein Duft in seinen Zimmern,
und wie hell und schön waren die Wände!
Sie waren ja
die feinen hellrosa Rosenblätter

Hans Christian Andersen

 

 

16.06.2007 um 11:25 Uhr

Wäre ich

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

Wäre ich der Wind
könnte ich
deine traurigen Gedanken
wegpusten wäre ich
ein Vogel könnte ich
zu dir fliegen
und ein Liedchen singen
wäre ich die Sonne
könnte ein Strahl von mir
ein Lächeln
auf dein Gesicht zaubern
wäre ich
der Regen könnte ich
an dein Fenster klopfen
ich bin aber nur
ein Mensch der sich zu dir
denken kann
... im Traum.


© Karin Ernst

 

 

 

Denn in den Räumen

dieser Wunderwelt ist eben
nur ein Traum das ganze Leben;
Und der Mensch, das seh ich nun
träumt sein ganzes Sein und Tun
bis zuletzt die Träum' entschweben.


- Pedro Calderón de la Barca

1600 - 1681)


16.06.2007 um 09:07 Uhr

Kleine Büten

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 
 
 
 
 
 

Kleine Blüten, anspruchslose Blumen,
Waldbrandschmuck und Wiesendurcheinander,
Rote, weiße, gelbe, blaue Blumen
Nahm ich im Vorbeigehn mit nach Hause.
Kamen alte, liebe Zeiten wieder:
Auf den Feldern wehten grüne Hälmchen,
Süß im Erlenbusche sang der Stieglitz,
Eine ganze Welt in Unschuld sang er
Mir und dir.
Nun, seit Jahren, ordnen deine Hände
Perlenschnur und Rosen in den Haaren.
Wie viel schöner, junge Frau, doch schmückten
Kleine Blumen dich, die einst wir pflückten,
Ich und du.

Detlev von Liliencron 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wir könnten Menschen sein -
einst waren wir schon Kinder.
Wir sahen Schmetterlinge,
wir standen unter dem silbernen Wasserfall.
Wir sahen den huschenden Glanz
im Innern der Muschel,
wir sahen alles.
Wir hielten die Muschel ans Ohr.
Wir hörten das Meer.
Wir hatten Zeit.

Max Frisch




15.06.2007 um 11:21 Uhr

Ich freue mich des Lebens

von: Laurali   Kategorie: Weisheit



Ich freue mich des Lebens,
suche keine Dornen,
hasche die kleinen Freuden.
Sind die Türen niedrig,
so bücke ich mich.
Kann ich den Stein
aus dem Weg räumen,
so tue ich es;
ist er zu schwer,
so gehe ich um ihn herum -
und so finde ich alle Tage etwas,
das mich erfreut.
Und der Schlussstein,
der Glaube an Gott,
der macht mein Herz froh,
mein Angesicht fröhlich.

Katharina Elisabeth Goethe
 
 
 

 

 

Weil Du es nicht verlernt hast zu staunen,
darfst Du Dich glücklich preisen,
denn Du empfindest noch Achtung
vor unscheinbaren Dingen.
Und weil Du Achtung
vor unscheinbaren Dingen empfindest,
ist Dein Leben reich.
Und weil Dein Leben reich ist,
bist Du glücklich.
 
 
Verf. unbek