Im Tunnel der Nacht
Sanfte Träume im Herzen
Der Glücksstern leuchtet
Der Tag schwindet mit dem Wind
Phantasien entfalten
Laura
* * *
„Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung."
(Heinrich Heine)
* * *
Ich
Sklaverei ertrag ich nicht
Ich bin immer ich
Will mich irgend etwas beugen
Lieber breche ich.
Kommt des Schicksals Härte
Oder Menschenmacht
Hier, so bin ich und so bleib ich
Und so bleib ich bis zur letzten Kraft.
Darum bin ich stets nur eines
Ich bin immer ich
Steige ich, so steig ich hoch
Falle ich, so fall ich ganz.
(Ingeborg Bachmann)
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.
(Hermann Hesse)
Neuanfang
Schwierige Wege muss man ab und zu gehen,
um die Sonne wieder zu sehen.
Ziele, von denen man nie zu träumen gewagt,
niemand da, den man um Rat gefragt,
hört man auf die innere Stimme,
die einem die Antwort im voraus gesagt.
Es war nicht einfach, die Ziele anzustreben,
aber mit Gottes Hilfe war's möglich,
all das Schöne zu erleben!
Wie schwer der Abschied von allem auch ist,
das Wichtigste: Dass man nichts vergisst.
Eine neue Zeit hat angefangen
und das Erlebte ist leider vergangen.
Ein Blick zurück
und man sucht in der Vergangenheit
nach dem "verlorenen" Glück.
Wonach man manchmal auch sucht,
findet sich in der Gegenwart,
sie ist es, die Vergangenheit
und Zukunft aufbewahrt.
Irgendwann gelangt man
wieder an ein neues Ziel,
am Ende stellt sich heraus,
dass es doch nicht schwer fiel,
dieses zu erreichen
und Emotionen lassen das Herz
vor Glück erweichen.
Da neue Herausforderungen
darauf warten,
um in ein neues Leben zu starten,
ist für einen Neuanfang Zeit,
denn die Türen haben
sich geöffnet weit und breit.
Rosenstern