Lauras Veilchen

13.06.2007 um 03:54 Uhr

ein neues Leben

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

Ein neues Leben
kann man nicht anfangen,
a b e r täglich einen
neuen Tag!

Henry David Thoreau

 

 

 

Ein sonniger Tag
Keine Wölkchen am Himmel
Ein heiterer Blitz

Ein Lufthauch, der Wind kommt auf
Ein Donnergrollen, es kracht!

© Laura

 

 

13.06.2007 um 03:50 Uhr

Bunte Wolke

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

Bunte Wolke

 

 

Wenn Träume wahr werden

Wenn Leben lieben bedeutet


 

11.06.2007 um 05:38 Uhr

Der Kohlkopf stand neben dem Rosenstock

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Foto; aus dem Internet


Der Kohlkopf stand neben dem Rosenstock
und schaute verliebt wie ein Ziegenbock,
tagtäglich der Rose blühende Pracht.

Und eines Tages, das heißt bei der Nacht,
da hielt der Kohlkopf es nicht mehr aus,
es musste aus seinem Kohlherzen heraus,

er kniete nieder, er seufzte, er schwur:
„Ich liebe dich, Rose! - Dich liebe ich nur!"
...und hat, wie das so zu gehen pflegt,

der Rose sein Kohlherz zu Füßen gelegt.
Und die Rose? - Im Dunkeln hat's niemand gesehn,
was weiter zwischen den Beiden geschehn....

Im nächsten Jahr... was war das wohl?...
stand neben der Rose... Rosenkohl!


©Margarete Brüne




Im grünen Blattwerk
wo rote Rosen ranken
am Haus - kein Luftschloss

denk ich an meine Kindheit
Bilder ziehn an mir vorbei

Laura
 
 
 
 
 
Die Rose


Ein Knospenkelch
öffnet sich
Blatt weicht von Blatt
und hält es doch umfangen.
Lebendes Seidenporzellan -
ihr Anblick, ihr Duft
läßt lächelnd aufatmen.

Else Pannek 

10.06.2007 um 17:34 Uhr

Des Tages Echo

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

 


Des Tages Echo
Gute Nacht du schöner Tag
die blaue Stunde

© Laura

10.06.2007 um 09:09 Uhr

Im Rosengarten

von: Laurali   Kategorie: Frühling

 

 

 

 

 

Im Rosengarten
Süßer Duft, bunte Farben
Heller Sonnenschein

Laura

`````````````````````````

Akrostichon Schmetterling


S chöner bunter Schmetterling
C asanova mit Charme
H ierher komm, flieg herbei
M utter Natur bietet reichlich Futter
E rreichst es mit langem Rüssel
T ief eintauchend
T atsächlich unermüdlich
E legant tänzelnd in
R ispen, Röhren und Glöckchen
L euchtende Farben locken dich an
I mmer dem Duft nach
N ektarsuchend im
G epflegten Blumengarten

Marga Ritte

09.06.2007 um 07:26 Uhr

Gedicht von Heinz Erhardt

von: Laurali   Kategorie: Spaß

    

Dazu ein Gedicht von Heinz Erhardt:

 

Liebe Libelle,

flieg nicht so schnelle!
Denk der Gefahren, die deiner harren:
Bäume und Zäune,
Äste und Steine auf allen Wegen!
Du fliegst dagegen!
Mit gebrochenen Gliedern
liegst du im Staube.
Dann kommt der Herbst,
du vermoderst im Laube...
Oder ein Vogel will dich erhaschen,
will dich zerbeißen und hastig vernaschen...
Oder ein Forscher mit seinem Netze!
Erst tut er sachte, dass nichts dich verletze
und freut sich stolz seines Besitzes!
Zu Hause jedoch nimmt er was Spitzes
und sticht's dann durch deine weichste Stelle:
arme Libelle!
Flieg nicht so schnelle,
genieße die Stunden oder Sekunden
die dir zum Leben gegeben!
Scheint warm die Sonne:
freu dich des Lichts!
Füllt Regen die Bäche,
hast du vom Leben nichts -
im Gegensatz  zur Forelle!

 

09.06.2007 um 06:24 Uhr

Nur geliehen

von: Laurali   Kategorie: Weisheit


Nur geliehen!
Es ist alles nur geliehen
hier auf dieser schönen Welt.
Es ist alles nur geliehen,
aller Reichtum, alles Geld.
Es ist alles nur geliehen,
jede Stunde voller Glück,
musst du eines Tages gehen,
lässt du alles hier zurück.

Man sieht tausend schöne Dinge,
und man wünscht sich dies und das.
Nur was gut ist und was teuer,
macht dem Menschen häufig Spaß.
Jeder will noch mehr besitzen,
zahlt er auch sehr viel dafür,
keinem kann es etwas nützen,
es bleibt alles einmal hier.

Jeder hat nur das Bestreben
etwas Besseres zu sein.
Schafft ohne Rast das ganze Leben,
doch was bringt es ihm schon ein.
Alle Güter dieser Erde,
die das Schicksal dir beschwert,
sind dir nur auf Zeit gegeben
und auf Dauer gar nichts wert.

Darum lebt doch euer Leben,
freut euch auf den nächsten Tag.
Wer weiß denn schon auf dieser Erde,
was der Morgen bringen mag.
Freut euch an den kleinen Dingen,
nicht nur an Besitz und Geld.
Euch ist alles nur geliehen,
hier auf dieser schönen Welt!

Verf. unbek.












Fällt dir das Leben einmal schwer,
probiere ein bisschen,
einen Clown nachzumachen,
der in seinem Herzen weint
und dennoch lachend für ein Kind
auf der Geige spielt,
um so von den Tränen
seines Herzens geheilt zu werden.

(Phil Bosmans)

07.06.2007 um 07:39 Uhr

Im Tunnel der Nacht

von: Laurali   Kategorie: Weisheit


Im Tunnel der Nacht
Sanfte Träume im Herzen
Der Glücksstern leuchtet

Der Tag schwindet mit dem Wind
Phantasien entfalten

Laura
* * *

„Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung."

(Heinrich Heine)
 
 
 
 
* * *
 
 
 



Ich

Sklaverei ertrag ich nicht
Ich bin immer ich
Will mich irgend etwas beugen
Lieber breche ich.

Kommt des Schicksals Härte
Oder Menschenmacht
Hier, so bin ich und so bleib ich
Und so bleib ich bis zur letzten Kraft.

Darum bin ich stets nur eines
Ich bin immer ich
Steige ich, so steig ich hoch
Falle ich, so fall ich ganz.


(Ingeborg Bachmann)
 
 
 
 



Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

(Hermann Hesse)
 
 
 





Neuanfang

Schwierige Wege muss man ab und zu gehen,
um die Sonne wieder zu sehen.
Ziele, von denen man nie zu träumen gewagt,
niemand da, den man um Rat gefragt,
hört man auf die innere Stimme,
die einem die Antwort im voraus gesagt.

Es war nicht einfach, die Ziele anzustreben,
aber mit Gottes Hilfe war's möglich,
all das Schöne zu erleben!
Wie schwer der Abschied von allem auch ist,
das Wichtigste: Dass man nichts vergisst.

Eine neue Zeit hat angefangen
und das Erlebte ist leider vergangen.
Ein Blick zurück
und man sucht in der Vergangenheit
nach dem "verlorenen" Glück.

Wonach man manchmal auch sucht,
findet sich in der Gegenwart,
sie ist es, die Vergangenheit
und Zukunft aufbewahrt.
Irgendwann gelangt man
wieder an ein neues Ziel,
am Ende stellt sich heraus,
dass es doch nicht schwer fiel,
dieses zu erreichen
und Emotionen lassen das Herz
vor Glück erweichen.

Da neue Herausforderungen
darauf warten,
um in ein neues Leben zu starten,
ist für einen Neuanfang Zeit,
denn die Türen haben
sich geöffnet weit und breit.

Rosenstern

04.06.2007 um 12:39 Uhr

Mit Kinderaugen

von: Laurali   Kategorie: aus dem Elfenreich





Mit Kinderaugen
im Gras zwischen den Blumen
den Märchenreigen
und Tanz der Elfen sehen
im Traumland mit den Feen

© Laura





Niemand kann dir Antwort geben, wo die Elfen sind,
schaue in dein Herz und fühle einfach wie ein Kind.
Diese zarten, schönen Wesen, einfach engelsgleich,
kannst du finden nur in dir, da haben sie ihr Reich!
Alles was du fühlen kannst, brauchst du nicht zu sehen,
deine Seele malt das Bild, musst es nicht verstehen.
Elfen tanzen federleicht für dich den Blütenreigen
und nur dem, der Kind geblieben, werden sie sich zeigen!


© Renate Harig (14.08.2006)


Schau
was deine
Augen hier sehen
und deine Ohren hier
hören

Laura


Engel und Feen

Engel und Feen
keiner hat sie je gesehn,
vielleicht kannst du sie ja sehn,
die traumhaften Engel und Feen.

Tina Krüger

Niklas weiß wie eine Elfe aussieht
er hat sie so beschrieben:


"Also eine Elfe
ist halb Schmetterling
mit durchsichtigen Flügeln
und halb kleiner Mensch.
Sie küsst einem nachts auf die
Nasenspitze,
damit man gute Träume hat.
Die Elfen haben ganz
große Augen
damit sie uns Menschen
besser sehen können! "



In
wundervollen Gedanken
sind Hoffnungsschimmer Ranken
an denen neue Träume
erblühen

© reality








04.06.2007 um 06:31 Uhr

Die Zeit ist fein wie Wüstensand

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 

 


Die Zeit ist fein wie Wüstensand
in den Händen nicht zu halten
Glücklich ist wer die Erinnererung
als Zeitgefäß kann nutzen

Jörg Mohme
 
 
 
 
 
 

Glück


Es ist das Glück ein flüchtig Ding,
Und war's zu allen Tagen;
Und jagtest du um der Erde Ring,
Du möchtest es nicht erjagen.
Leg' dich lieber ins Gras voll Duft
Und singe deine Lieder;
Plötzlich vielleicht aus blauer Luft
Fällt es auf dich hernieder.
Aber dann pack' es und halt' es fest
Und plaudre nicht viel dazwischen
Wenn du zu lang' es warten lässt,
Möchte' es dir wieder entwischen.


Emanuel Geibel

 

 

* * *

 

Herzensmelodie

„Ein Freund, das ist jemand
der auf die Melodie deines Herzens hört -
und sie dir wieder vorsingt,
wenn du sie einmal vergessen hast."

(Anselm Grün)

 

* * *

 

Lass dir mal

Lass dir mal in die Augen schaun.
Die Fenster deiner schwarzen Seele,
leuchten sanft in tiefem Braun,
verheißen sinnliche Befehle!
Wär' ich dein Opfer oder Glück?
Fürs Erste viel zu unbescheiden,

schreck ich vor Letzterem zurück,
es ist das Schlimmere von beiden!
Zwar reizt mich schon das Höllenfeuer,
vulkanisch wie du nun mal bist,
doch Satansbraten werden teuer,
drum lasse ich dich ungeküsst!

Verf.unbek.

 

 

04.06.2007 um 05:26 Uhr

Vergissmeinnicht

von: Laurali   Kategorie: Frühling

Foto aus dem Internet
Eines Tages kam das Glück zu mir

Es klopfte ganz leise an meine Tür
Fast hätte ich es gar nicht erkannt
es trug nur ein einfaches, schlichtes Gewand
Es sprach;" ich werde dich eine Zeitlang begleiten
und dir ein glückliches Leben bereiten!"
Anfangs verstand ich nicht gleich
ich erbte kein Haus und wurde nicht reich
Dafür lehrte das Glück mich andere Sachen
ich lernte wieder spielen
mich selbst zu finden und lachen.
Es schickte mich auf die Wiesen und in den Wald
ich führte ein befreites und glückliches Leben bald
Ich lernte die schönen Dinge im Leben verstehen
und konnte meine Mitmenschen menschlicher sehn

"Warum kamst du gerade zu mir?"
stellte ich an das Glück meine Frage
Ich will es dir erklären, pass auf was ich sage:
Die ewig geschäftigen Leute sind zum Glück
nicht bereit, auf der ständigen Suche
nach mir, haben sie für mich keine Zeit
Was sie als Glück betrachten, mir glatt zum Hohn
ist Selbstentfremdung und Hast ist ihr Lohn
Nie werden mich die Dinge in sich tragen
lass es mich mit abschließend mit diesen Worten sagen:
"Das Glück kann man nicht zwingen
man muss es täglich neu erringen
Es lässt sich auch durch Besitz nicht binden
man kann`s nur in sich selber finden!"

Verfasser unb.

03.06.2007 um 07:00 Uhr

Die Natur breitet ihre Arme aus

von: Laurali   Kategorie: Frühling






Die Natur breitet ihre Arme für uns aus
und lädt uns ein
uns an ihrer Schönheit zu erfreuen.
Wir aber fürchten ihr Schweigen
und eilen in die beengten Städte
und drängen uns zusammen wie Schafe
auf der Flucht vor dem wilden Wolf.

Khalil Gibran




"Die Traumbilder sind wie
Spiegelbilder im Wasser
durch die Bewegung verzerrt,
und man muss daher verstehen,
in dem verzerrten Bilde
das Wahre zu erkennen."

Aristoteles



Ich wünsche dir,
dass die Farbenpracht
blühender Blumen und Bäume
die Farbigkeit deiner Seele
neu belebt und das Singen eines Vogels
in der Stille des Waldes
dich wieder neu aufhorchen läßt.
Der Duft frischer Erde,
süß riechender Blumen
und reifer Früchte möge dich betören
und der Geschmack des Salzes,
den der Wind vom Meer
her auf deine Zunge trägt,
mögen in einem Hauch von Fernweh
versunkene Sehnsüchte
in dir wieder neu aufsteigen lassen.
Ich wünsche dir,
dass du in solchem Leben
mit wachen Sinnen erfährst,
dass Lebenslust dein Herz bewegt
und deine Zärtlichkeit dich
und den geliebten Menschen
glücklich macht.

Christa Spilling-Nöker
 
 
 
 

Lausche stets auf die Welt,
wie ein Kind, das über alles staunt.
Hege ein Gefühl der Liebe
und Bewunderung für die
gesamte Schöpfung,
vom winzigsten Grashalm
bis zum entferntesten Gestirn.
So wirst du die verloren
gegangene Harmonie
wieder finden.

(indianische Weisheit)



02.06.2007 um 06:02 Uhr

Meeresstille

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer



Meeresstille

Tiefe Stille herrscht im Wasser,
Ohne Regung ruht das Meer,
Und bekümmert sieht der Schiffer
Glatte Fläche ringsumher.
Keine Luft von keiner Seite!
Todesstille fürchterlich!
In der ungeheuren Weite
Reget keine Welle sich.

Johann Wolfgang von Goethe

02.06.2007 um 05:20 Uhr

Weiß glänzt auf blauer Wasserwüste

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer



Weiß glänzt auf blauer Wasserwüste
ein Segel fern am Himmelsrand.
Was sucht es an der fremden Küste?
Was ließ es an der Heimat Strand?

Schrill pfeift der Wind, die Wellen schäumen,
und knarrend biegt sich Mast und Spriet.
Es jagt nicht nach des Glückes Träumen,
nicht Glück ist es, wovor es flieht.

Hoch über ihm der Sonne Gluten,
und unter ihm rauscht blau das Meer,
doch trotzig sucht es Sturm und Fluten,
als ob in Stürmen Ruhe wär'.


Michail Lermontow 1832
Sehnsucht nach dem Meer

Du, Möwe, die weit über die Meere hingleitet,
Erzähl mir von dem, was du dort sahst!
Erzähl mir alles, selbst was du vergaßt!
Erklär mir den Anblick, wenn der Horizont sich weitet.
Erzähl mir Geschichten über Bris', Wind und Sturm.
Schildere den Tag, schildere die Nacht!
Was gefiel dir an all der Meeres Pracht?
Erzähl mir vom Jenseits, von den Menschen im Turm!
Ach, Möwe, teile mir mit, was mir bleibt verborgen.
Einst war ich bei dir, jetzt ist's vergangen.
Einst war es Sehnsucht, jetzt ist's Verlangen.
Sag mir was ist, sonst mach ich mir Sorgen.

unbek.Verf.






Ausblicke
auf's Meer
eine Weißkopfmöwe setzt
sich kreischend auf den
Felsvorsprung

© Laura

01.06.2007 um 08:35 Uhr

es tanzt ein Schmetterling

von: Laurali   Kategorie: Sommerfeeling






Der Tanz der Schmetterlinge
Zwei Schmetterlinge
Im Sonnenschein
Tanzen beide einen Reigen
Und keiner ist mehr allein
Sie fliegen auf
Und fliegen ab
Keiner lässt vom anderen ab
Es ist kein Tanz
Von Hass und Streit
Nein es ist der Tanz
der Der Ewigkeit
Rosie Coors


Viel Zeit brauchen wir nicht,
um uns an der Schönheit der
unscheinbaren Dinge zu freuen,
aber ein offenes Auge, ein offenes Herz.

Eva von Tiele-Winckler

- 1866-1930-


Himmel öffnet sich
schenkt uns wärmende Sonne
Leben rings umher

© Laura

Es tanzt ein Schmetterling
seit Stunden seh´ ich ihn,
den bunten Schmetterling.
Er tanzt so leicht, er schwebt,
aus Freude er nur lebt.

Ein Röslein küsst er zart
und Blüten aller Art,
auf Blättern er sich wiegt,
ganz trunken weiterfliegt.

Betörter, bunter Falter,
du kennst den Herbst noch nicht,
wenn Dunkelheit und Alter
die stolzen Flügel bricht.

Maria Holschuh,
August 2001



Der Grund, warum Vögel
fliegen können und wir nicht,
ist der, dass sie voller
Zuversicht sind, und wer
zuversichtlich ist, dem
wachsen Flügel.

M. Barrie

 

 

* * *


Foto: Renate Harig
Du Allerschönste
Du verzauberst die Herzen
geliebte Rose
© Laura
* * *


Ich träumte einmal
ich wäre ein Schmetterling,
aber ich frage mich,
ob ich nur ein Mensch bin,
der geträumt hat,
ein Schmetterling zu sein,
oder ein Schmetterling,
der jetzt träumt
ein Mensch zu sein.

(Dschuang Dsie)



Die Antwort von Mascha Kaléko auf diese Verse:


"Ihm träumte einst,
er wär ein Schmetterling,
Der flatternd durch den blauen Äther ging,
Berauscht von Duft und Morgenluft und Sonne.
Das Leben war die reinste Falterwonne!
Es fiel ihm nicht einmal im Traume ein,
Er könnte jemals jemand anders sein.
Als er jedoch in seinem Bett erwachte,
War er durchaus kein Schmetterling und dachte:
Ich wüsste gar zu gern, wie sich das reimt!
Wie, wenn ich von dem "Erwachen" ich erwachte?
Dann lächelte er leise vor sich hin:
Wie weiß ich nun, ob ich der Tschuangtse bin
Oder nur "Tschuangtse", den der Falter träumt ...?"



und noch ein Zitat von Descartes:



„Betrachte ich die Sache recht,
so findet sich kein einziges Merkmal,
mit Hilfe dessen ich unzweifelhaft bestimmen könnte,
ob ich wach bin oder träume.
Die Gesichte des Traumes
und die Erlebnisse meines Wachzustandes
ähneln einander so sehr,
dass sie mich verwirren und ich wirklich nicht weiß,
ob ich im gegenwärtigen Augenblick nicht träume."

 

 

 

Rosen-Poesie


Sie werden kostbar
Rosenblüten des Sommers-
Tiefdunkle Zeit naht...

Dietlinde Heider

 

* * *

 

 

 

Im Rosengarten
Süßer Duft, bunte Farben
Heller Sonnenschein

 

 

Verlorene Liebe
die Rosenträume von einst
nur Erinnerung

 

© Laura

````````````````````````````````````````````````````````

 

Akrostichon Schmetterling


S chöner bunter Schmetterling
C asanova mit Charme
H ierher komm, flieg herbei
M utter Natur bietet reichlich Futter
E rreichst es mit langem Rüssel
T ief eintauchend
T atsächlich unermüdlich
E legant tänzelnd in
R ispen, Röhren und Glöckchen
L euchtende Farben locken dich an
I mmer dem Duft nach
N ektarsuchend im
G epflegten Blumengarten

© Marga Ritte


01.06.2007 um 06:36 Uhr

Ich habe gelesen

von: Laurali   Kategorie: Frühling

"Das Erleben der Farben
ist eines der ganz besonderen Privilegien,
die wir auf diesem Planeten genießen können."

Theo Gimbel



Ich habe gelesen,
und das ist zu schön,
in der Mythologie wurde
Klatschmohn
als Liebesorakel genutzt.
Die Lautstärke des Knalls
beim Schlagen
auf die Blütenblätter zeigte an,
wie intensiv die Gegenliebe war.


 
 

Wenn die Luft durchfeuchtet wird
vom Licht der Sonne
so wird die Schönheit und der Reichtum
der ganzen Welt offenbar

Jan van Ruysbroek
 
 
`````````````````````````````````````````````````` 


„Die Blume der Träume"
der Schlafmohn,
den Tränen
der Aphrodite entsprungen
als sie den Tod Adonis beweinte.
Die "Blume der Träume"
war dem Gott der Traumes
und des Schlafes geweiht,
Morpheus, der diese Blume
geschaffen hatte,
um Demeter ihren Schmerz
über die zeitweise
Rückkehr zu Hades in die Unterwelt
erträglich zu machen.
Der Anbau auch nur
einer einzigen Pflanze
von Papaver somniferum im Garten
ist in Deutschland strafbar!



Fotos von Laura
hier klicken



Hier ist heute Blumenfest
unter dem Motto:


"Herzschlag der Mutter Erde"
Uraufführung,
die Darsteller sind:
Schmetterlinge- -Bienen- Hummeln- Käfer-
- Frösche- Fledermäuse-
-Maulwürfe - Feldmäuse-Tausendfüßler-
-Salamander- Schnecken- Raupen
und manche Blattlaus
und viele andere


Und der rote Mohn klatscht Beifall!
Heißt er deshalb Klatschmohn?
Foto: Hans Feichtinger


Junifarben

Juni kommt mit großem Wagen
Bunte Blumen im Gepäck
Sind's genug der Kälteplagen
Alle kommen aus dem Versteck.

Sind die Farben unsrer Träume
Nur noch rosarot und himmelblau
Leuchtend grün sind alle Bäume
Blumen machen eine Schau

Wunder kann man jetzt bestaunen
Wo kommen nur die Farben her
Hört man schon ein leichtes Raunen
Juni, Juni danke sehr

© Laura
````````````````````````````````````````````````````````````````
Foto Hans Feichtinger
Durch ein Blumenmeer
meine Seele genießt still
und schwelgt in rotem Mohn

Mohn Blumenkinder
kommt mit in die Zauberwelt
ein Naturschauspiel

 

und alle meine Träume
fliegen übers Klatschmohnfeld





FARBEN

Für die tristen Tage,
die farblos grauen,
die hoffnungslos öden

schenke ich Dir diese Farben:

Weiß für die Unschuld
in Deiner Seele.

Gelb für die Sonne
in Deinem Herzen.

Orange für die Wärme
in Deinen Worten.

Rot für das Feuer
in Deinem Gesang.

Grün für die heilende Kraft
Deiner Umarmung.

Blau für die erfrischende Tiefe
Deines Wesens.

Braun für den Halt,
den Du gibst, wenn Du frei bist.

Schwarz für das Verborgene,
durch das Du nur noch heller strahlst.


Autor dieses Gedichts

Der NachtPoet
Stefan Brinkmann