Lauras Veilchen

30.07.2007 um 07:35 Uhr

Uraltes Weh'n vom Meer

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer


 

 

 

Uraltes Weh' n vom Meer,

Meerwind bei Nacht:
du kommst zu keinem her;
wenn einer wacht,
so muss er sehn, wie er
dich übersteht:
uraltes Weh' n vom Meer
welches weht
nur wie für Ur-Gestein,
lauter Raum
reißend von weit herein...

O wie fühlt dich ein
treibender Feigenbaum
oben im Mondschein.

 

Rainer Maria Rilke auf Capri geschrieben

 

*   *   *


Menschenleerer Strand
Sand rieselt durch die Finger
Dem Himmel so nah

 

*   *   *




Himmlisch weißer Sand
Wellen klatschen an den Strand
Aufgewühltes Meer


*     *   *


Wenn der Geschmack des Salzes,
der vom Wind des Meeres
herüber weht und
auf deine Zunge trägt,
spürst du einen Hauch von Fernweh
und versunkene Sehnsüchte
steigen wieder neu auf.

© Laura



 

30.07.2007 um 07:22 Uhr

Hinter dem Horizont verborgen

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer




 




Hinter dem Horizont verborgen
gibt es kein „Heute" oder „Morgen"
wo weiße Wasser nordwärts liegen
wo fremde Vögel drüber fliegen
niemand kennt genau die Stelle
wo die bunten Wasserfälle
über Edelsteine rauschen
Flaggen sich im Winde bauschen
aus unbekanntem Stoff gewoben
hier sind die Zeiten ganz verschoben
Sonnenstrahlen türkis scheinen
und weder Tränen noch das Weinen
sind hier in diesem Land bekannt
Winde wehen hier nur leise
auf eine wunderbare Weise
ist Musik im Ätherraum
Vergangenheit ist nur ein Traum
die Zukunft ist die Ewigkeit
und sie kennt keine Traurigkeit
Ideen fliegen durch die Luft
betört durch Orchideenduft
der Weg dahin ist gar nicht weit
das Eingangstor bewacht die Zeit
die dir den Einlass nur gewährt
wenn deine Seele dies begehrt
der Schlüssel liegt in deiner Hand
und durch die blaue Nebelwand
trittst du ein in das Vergessen
als hättest du gar nichts besessen
nur dieses Wissen und das Sehnen
an diesen einen Ort zu gehen.

(Chang Shambhala)




 

30.07.2007 um 07:16 Uhr

Faszination

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer





Faszination
Vermählung Himmel und Meer
Ein Meeresleuchten

© Laura



hier sind noch Bilder der Insel Amrum zu bewundern











Auf einer Wolke
Schlägt mein Herz Purzelbäume
Seh ich blaues Meer

* * *


Anblick
eines Leuchtturms
beflügelt Fantasie, Küstenschifffahrt
sturmgepeitschte See, Last der
Brandung


© Laura

* * *



Sanft glitzernde Wellen
inspirieren,
Sand rieselt zwischen den Zehen,
der Wind riecht nach Salz.
Wie schön wär's doch,
man könnte all das haben,
gleich hier und heute,
vor der Haustür.

© Laura

30.07.2007 um 07:10 Uhr

Glitzernde Wellen

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

 





Glitzernde Wellen
eine häufig anzutreffende
Bilderbuchidylle
Es weht eine frische Brise,
es duftet nach Meer
und im leichten Spiel der Wellen
klingt die Melodie
der großen weiten Welt
genau hinhören
und das Fernweh spüren

© Laura










Dass das Meer leuchten kann,
ist uns nicht unbekannt,
aber wissen wir auch, dass es
Milliarden von Leuchttierchen dazu bringt.
Man kann es nicht nur
während einer ruhigen Sommernacht,
sondern auch in einer warmen Märznacht
beobachten.
Die Leuchttierchen werden
zum Leuchten angeregt,
wenn das Wasser bei
warmer Witterung rasch bewegt wird!

* * *


Meeresleuchten
Aus des Meeres dunklen Tiefen
Stieg die Venus still empor
Als die Nachtigallen riefen
In dem Hain, den sie erkor
Und zum Spiegel, voll Verlangen
Glätteten die Wogen sich
Um ihr Bild noch aufzufangen
Da sie selbst auf ewig wich
Lächelnd gönnte sie dem
feuchten Element den letzten Blick
Davon blieb dem Meer sein Leuchten
Bis auf diesen Tag zurück

Friedrich Hebbel
 
 
 
 
 

Schwarze Nacht am Strand
Phänomen Meeresleuchten
Brechende Wellen
© Laura

 

* * *


Ein
merkwürdiges Leuchten
in der Nacht
am Nordseestrand tanzende Lichter
Meeresleuchten
© Laura

 

* * *

 

30.07.2007 um 07:03 Uhr

Sehnsuchtsgedanken

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer


Sehnsuchtsgedanken
Himmel berühren
Möwenschrei und Sonnenschein
See Wind und Wetter
Atemberaubend




 

Seebärenherz lass
Leinen los und gute Fahrt
Im Licht des Leuchtturms

Laura 

*   *   *

30.07.2007 um 07:00 Uhr

Zeit

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 
"Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis.
Alle Menschen haben daran teil,
jeder kennt es, aber die wenigsten denken je darüber nach.
Die meisten Leute nehmen es einfach so hin
und wundern sich kein bisschen darüber.
Dieses Geheimnis ist die Zeit."

Michael Ende 

 
 
 
 
 
 
 
 

Der größte Nachteil am älter werden ist,

dass die Zeit mit jedem Lebensjahr
an Schnelligkeit zunimmt.
Der Sand in der Sanduhr
dürfte feiner geworden sein.

Lemmie

29.07.2007 um 08:24 Uhr

Am wertvollsten sind die Menschen

von: Laurali   Kategorie: Liebe

 

 

eine Fotomontage, hier turnt Sascha in einer Spielzeuglandschaft

 

 

Am wertvollsten sind die Menschen,

die es schaffen,

anderen Menschen

ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Du bist einer davon.

Verf.unbek.

 

29.07.2007 um 07:52 Uhr

Wenn du das Tal sehen möchtest

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

Wenn du das Tal sehen möchtest,
steige auf den Berg.
Willst du die Bergspitze erblicken,
schwinge dich zur Wolke empor.
Willst du jedoch die Wolke verstehen,
schließe die Augen
und denke nach.

(Khalil Gibran)

 
 

Paradies

Da war eine Frage
Wie sieht dein Paradies aus?
Nimm eine Leinwand
Male sie an
In einer einzigen Farbe
Blau
Und schreibe darunter
Mein Paradies
Wieso ist das dein Paradies?
Blau!
Blau ist die Farbe
Der Sehnsucht
Der Träume
Der Unendlichkeit
Der Erfüllung
Alles Bildliche
Alles Materielle
Alles Wollen
Verblasst
Gegen endloses Blau
Mein Paradies ist kein
Fester Zustand
Es ist
Immerwährendes Träumen

Thomas Mende

 

29.07.2007 um 06:44 Uhr

eine Liebeserklärung

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer




Liebe lebt von der
Stille und Besinnlichkeit
Zeit für die Freundschaft

Platz im Herzen für Musik
viel Freude und Heiterkeit


© Laura

 

 

 



 

 

Eine Liebeserklärung ...

an diesen Sommertag,
der mich zärtlich umarmt...
mit seiner sanften Wärme,
die meine Haut streichelt,
mit seinem freundlichen Licht,
das golden von Blättern tropft,
mit seinen bizarren Schatten,
die lautlos übers Land huschen,
mit seinen frohen Farben,
die nie kraftvoller leuchten,
mit seinen betörenden Düften,
die mich inspirieren und locken,
mit seinen vertrauten Stimmen,
die der Wind sanft zu mir herüber weht,
mit all seiner Schönheit,
die mich süchtig macht
nach Leben ...

(by Sunny)


 


28.07.2007 um 18:07 Uhr

Ein Mensch

von: Laurali   Kategorie: Spaß


Ein Mensch, der manches liebe Jahr
Zufrieden mit dem Dasein war,
Kriegt eines Tages einen Koller
Und möchte alles wirkungsvoller.
Auf einmal ist kein Mann ihm klug,
Und keine Frau ihm schön genug.
Die Träume sollten kühner sein,
Die Bäume sollten grüner sein,
Schal dünkt ihm jede Liebeswonne,
Fahl scheint ihm schließlich gar die Sonne.
Jedoch die Welt sich ihm verweigert,
Je mehr er seine Wünsche steigert.
Er gibt nicht nach und der rumort,
Bis er die Daseinsschicht durchbohrt.
Da ist es endlich ihm geglückt -
Doch seitdem ist der Mensch verrückt.

(Eugen Roth)
 
 
 
*   *  *
 
 

Die Menschen machen
weite Reisen um zu staunen
über die Höhe der Berge,
über die riesigen Wellen
des Meeres, über die Länge der Flüsse,
über die Weite des Ozeans
und über die Kreisbewegung
der Sterne.
An sich selbst aber
gehen sie vorbei,
ohne zu staunen.

Augustinus 
 
 
 

27.07.2007 um 07:34 Uhr

Fünfter Streich Max und Moritz

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 

 

 

Der Humor ist keine Gabe des Geistes,
er ist eine Gabe des Herzens.
(L. Börne)


 

Fünfter Streich
Max und Moritz


Wer in Dorfe oder Stadt
Einen Onkel wohnen hat,

Der sei höflich und bescheiden,
Denn das mag der Onkel leiden.

Morgens sagt man: "Guten Morgen!
Haben Sie was zu besorgen?"

Bringt ihm, was er haben muss:
Zeitung, Pfeife, Fidibus.

Oder sollt' es wo im Rücken
Drücken, beißen oder zwicken,

Gleich ist man mit Freudigkeit
Dienstbeflissen und bereit.

Oder sei's nach einer Prise,
Dass der Onkel heftig niese,


Ruft man:"Prosit!" alsogleich.
"Danke!" - "Wohl bekomm' es Euch!"

Oder kommt er spät nach Haus,
Zieht man ihm die Stiefel aus,


Holt Pantoffel, Schlafrock, Mütze,
Dass er nicht im Kalten sitze.


Kurz, man ist darauf bedacht,
Was dem Onkel Freude macht.

Max und Moritz ihrerseits
Fanden darin keinen Reiz.

Denkt euch nur, welch schlechten Witz
Machten sie mit Onkel Fritz!

Jeder weiß, was so ein Mai-
Käfer für ein Vogel sei.

In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er.


Max und Moritz, immer munter,
Schütteln sie vom Baum herunter.

In die Tüte von Papiere
Sperren sie die Krabbeltiere.

Fort damit und in die Ecke
Unter Onkel Fritzens Decke!

Bald zu Bett geht Onkel Fritze
In der spitzen Zippelmütze;

Seine Augen macht er zu,
Hüllt sich ein und schläft in Ruh.

Doch die Käfer, kritze, kratze!
Kommen schnell aus der Matratze.

Schon fasst einer, der voran,
Onkel Fritzens Nase an.

"Bau!" schreit er. "Was ist das hier?"
Und erfasst das Ungetier.

Und den Onkel, voller Grausen,
Sieht man aus dem Bette sausen.

"Autsch!" - Schon wieder hat er einen
Im Genicke, an den Beinen;

Hin und her und rundherum
Kriecht es, fliegt es mit Gebrumm.

Onkel Fritz, in dieser Not,
Haut und trampelt alles tot

Guckste wohl, jetzt ist's vorbei
Mit der Käferkrabbelei!

Onkel Fritz hat wieder Ruh
Und macht seine Augen zu.

Dieses war der fünfte Streich,
Doch der sechste folgt sogleich.

Wilhelm Busch

26.07.2007 um 07:26 Uhr

Regenbogen

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

 


Regenbogen

Diese Brücke, die von Perlen sich erbaut,
Sich glänzend hebt und in die Lüfte gründet,
Die mit dem Strom erst wird und mit dem Strome schwindet
Und über die kein Wandrer noch gezogen,
Am Himmel siehst du sie, sie heißt

- der Regenbogen -


Friedrich Schiller
(1759-1805)

aus: Rätsel aus Turandot

 

 

 

* * *

 

Fast haben wir August

 

So reiht sich Monat für Monat,
wie edle Perlen an einer Kette.
Und jede einzelne davon ist ein Unikat,
mit ihrem Glanz und ihrer Schönheit.
Und erscheint der gleiche Monat im kommenden Jahr,
so wird er doch ein anderer sein, wie wahr.

sternenschein
* * *

Perlengedanken

Wer die Perlen
seiner Gegenwart
auf Schnüre ziehen will
erhält als Lohn
nicht Ketten der Vergangenheit
sondern ein Lichtgeschmeide
der Erinnerung
das auch vom Anblick
aus der Zukunft her
sich immer ändern lässt


(unbekannt)

 

 


 

26.07.2007 um 05:06 Uhr

Loslassen

von: Laurali   Kategorie: Sommerfeeling

 

 

Loslassen


Setz Dich an einen Bach
und sei einfach da.
Das Lied des Wassers
wird Deine Sorgen aufnehmen
und sie hinab zum Meer tragen.

(Donald Walters)





Blümchen und Bienchen
haben einander sehr gern,
beginnt ein Märchen

Laura
 
 
 
* * *

Der Schlüssel zu den Herzen
der Menschen wird nie unsere Klugheit,
sondern immer unsere Liebe sein.

Richarda Huch
 
 
 
 


24.07.2007 um 05:43 Uhr

Der Mond küsst die Nacht

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

 

 

 

Wer hat die schönsten Schäfchen?

Die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen
am Himmel droben wohnt.

Er kommt am späten Abend,
wenn alles schlafen will,
hervor aus seinem Hause
zum Himmel leis und still.

Dann weidet er die Schäfchen
auf seiner blauen Flur;
dann all die weißen Schäfchen
sind seine Sterne nur.

Sie tun sich nichts zuleide,
hat eins das andre gern,
wie Schwestern und wie Brüder
da oben Stern an Stern.

August Heinrich Hoffmann
bekannt als Hoffmann von Fallersleben



Foto Josef Anton Duffner






Goldig geht der Mond
am Nachthimmel spazieren
stolz und unnahbar
Raubt den Menschen ihren Schlaf
Schickt ihnen böse Träume

©Laura
 
 
*   *   *



In einer stillen Vollmondnacht
hat sich die Seele aufgemacht.
Breitet aus die zarten Flügel,
schwingt sich über Tal und Hügel,
wiegt sich sanft im Mondenschein.
Spät erst kehrt die Seele heim,
schlüpft in ihren Körper sacht,
schenkt ihm einen Traum zur Nacht:
Den Traum, so leicht und frei zu sein
beim Tanz im hellen Vollmondschein.

Hannelore

 

 

 
 



Himmlische Stille
Licht und Schatten gespenstig
Unter goldenem Mond

© Laura


* * *


Der Mond küsst die Nacht
und schenkt ihr seinen Glanz.
Die Schatten verschmelzen
in lüsternem Tanz.
Zwei rastlose Seelen
berühren sich sacht.
Und in ihrer Sehnsucht
erfüllt sich die Nacht.

Von Mira
 
 
 
* * *
 
 
 
 
 
Vollmond
 
Vollmond, klar und wunderbar,
stehst du dort, weit oben,
siehst herab, und lächelst nur,
siehst die Menschen toben.

Ziehst in ewig gleichem Kreis,
schenkst dein Licht uns allen,
lächelst freundlich, still und leis,
zeigst uns froh dein Strahlen.

Wie viel hast du schon gesehn,
als du zogst die Bahnen,
sahst das Kommen und das Gehn,
von dem wir nur ahnen.

Völker mussten untergehn,
Unglück und Verderben,
Menschenwerk bleibt nicht bestehn
- Du wirst niemals sterben.

©Wettterhexe
 
 
 
 
* * *
 
 


Ja, ja der Mann im Mond



Ob sich das lohnt
für den Mann im Mond

wenn die ganze Nacht
die Menschheit hält Wacht

Einige Menschen sind zornerfüllt
während er sich in Schweigen hüllt

Einmal nur diese Finsternis sehen
um dann in Ruhe schlafen zu gehen

Ist das nicht zuviel für den guten Mann
ob er sich da noch wundern kann?


© Laura

24.07.2007 um 04:02 Uhr

Vollmondnacht

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

 



Ist der Mond mit dir
so brauchst du dich nicht
um die Sterne kümmern!

* * *

 

 

 

Vollmond


Am Himmel steht der volle Mond,
die Nacht ist hell und klar.
Ruhe über allem thront,
und Frieden wunderbar.
Die Menschen liegen tief im Traum,
doch ich find keine Ruh.
Ich seh im lichten Mondenschein
dem Tanz der Elfen zu.
Sie wiegen sich im Silberglanz,
tanzen auf und nieder,
und ganz leise, wie von fern,
erklingen ihre Lieder.
Eine dicke Wolke schiebt sich
träge vor das Mondgesicht.
Nimmt mir meine Vollmondfreude
und das helle Silberlicht.

@ trollblume

 

 

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküßt,
Dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Joseph Freiherr von Eichendorff

 

 

* * *

 

 

Sternenaugenzwinkerduell
Dein Sternenaugenzwinkerduell,
das mich im Nachtexpress heraus forderte,
als Auftakt zum Krieg der Sterne, hat meine
Regenbogensternentauflimmerflugmondrakete
ins Trudeln gebracht.



Dark

http:www.beepworld.de/members

 

 

 

 


 

 

 

Der Mond

Als Gott den lieben Mond erschuf,
gab er ihm folgenden Beruf:

Beim Zu- sowohl wie beim Abnehmen
sich deutschen Lesern zu bequemen,

ein A - formierend und ein Z -
daß keiner groß zu denken hätt.

Befolgend dies, ward der Trabant
ein völlig deutscher Gegenstand.

Christian Morgenstern

 

* * *

 

Vollmondnacht

Der Mond zieht nachts seine Bahnen
mystisch um die Erde stolz und schön
Sein Lächeln können Menschen nur erahnen
Doch Niemand hat den Mann im Mond geseh'n

Was kümmerts ihn, wenn der Hund ihn anbellt
sein Blick und Licht fällt weiterhin durchs Fenster
Beobachtet augenzwinkernd die ganze Welt
Man sieht schon Schatten und Gespenster.

Du guter Mond wirst weiter uns behüten
Die wir schlaflos die kalte Nacht verbracht
Wollen weiter poetische Verse ausbrüten
In dieser zauberhaften Vollmondnacht.

© Laura

22.07.2007 um 19:17 Uhr

Der Sommersternenhimmel

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

 

 

 


 

Der Sommersternenhimmel



Der Sommersternenhimmel entfaltet

nun seine volle Pracht.

Während mit dem Löwen

und der Jungfrau die letzten Überbleibsel

des Frühlingshimmels verschwunden sind,

sinkt der orangerote Arktur im Boötes
(Der Name Boötes leitet sich aus

dem Griechischen ab und bedeutet

eigentlich Ochsentreiber oder Stiertreiber)
zum Westhorizont hinab.

Er erinnert als letzter heller Stern

an vergangene Frühlingstage.usw.

aktueller sternenhimmel

 

21.07.2007 um 05:52 Uhr

Ich bin der Juli

von: Laurali   Kategorie: Sommerfeeling



Ich bin der Juli

Grüß Gott! Erlaubt mir, dass ich sitze.
Ich bin der Juli, spürt ihr die Hitze?
Kaum weiß ich, was ich noch schaffen soll,
die Ähren sind zum Bersten voll;
reif sind die Beeren, die blauen und roten,
saftig sind Rüben und Bohnen und Schoten.

So habe ich ziemlich wenig zu tun,
darf nun ein bisschen im Schatten ruhn.
Duftender Lindenbaum,
rausche den Sommertraum!
Seht ihr die Wolke? Fühlt ihr die Schwüle?
Bald bringt Gewitter Regen und Kühle.

Paula Dehmel
 
 
*     *     * 
 

Wie schön
muss es erst im Himmel sein,
wenn er von außen
schon so schön aussieht!

Astrid Lindgren
(aus Pippi Langstrumpf). 

 
 

20.07.2007 um 12:40 Uhr

Hanns Dieter Hüsch sagte:

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Hanns Dieter Hüsch sagte:

Dass der Niederrheiner nix weiß
Aber alles erklären kann
Dat wissen Se ja
Un oft genug weiß er nix Genaues
Un sacht dann einfach:
So ähnlich jedenfalls
Und da uns dat aber zu kurz vorkommt
Hängen wer an das "So ähnlich jedenfalls"
Noch ein "Immerhin" dran
Und um den Satz vollends abzurunden
Sagen wer dann noch ein "Naja" hinterher
Oder "weiß ich auch nich so genau"
Das kommt auch oft daher natürlich
Weil wir Niederrheiner immer ein bissken
Abwesend sind
Nich richtig zuhören
Un dann isset passiert
Dann wissen wer nich weiter
Un stehen höchst verloren inne
Gegend herum
Un dann sagen wer meistens einfach nur:
"Jedenfalls öh"
Mehr nich
Da kommt dann nix mehr
Einfach nur: "Jedenfalls öh"
Wir wollen dann den Satz
Auch gar nicht mehr fortsetzen
Dem Niederrheiner reicht das
"Jedenfalls" völlig
Damit haben wir alles gesacht
Vielleicht dass wir dann noch nach einer Pause sagen:
"Immerhin wie gesacht"
Aber zu mehr können wir uns dann nich aufraffen
Aber damit haben wir die ganze Welt gemeint
Mit diesem "Immerhin"
Damit meinen wir Niederrheiner
Alle Säugetiere
Alle Naturgewalten
Und auch den ganzen Kosmos
Wenn wir "Jedenfalls immerhin" sagen
Mehr brauchen wir das wirklich nicht zu sagen
Höchstens dass wir dann nach einer Pause noch sagen:
"Wie gesacht"
Um das "Jedenfalls" noch ein bisschen
Zu unterstreichen
Immerhin
Sach ma nix




19.07.2007 um 10:46 Uhr

Sommertag

von: Laurali   Kategorie: Liebe

 

 

 



Sommertag

Mein Haus wiegt sich im Strom der Zeit.
Im Garten Gezwitscher, Gefunkel.
Stille, Bläue.
Grün lächelt die Katze
und golden die Rose mir zu

Blättchen

 

*   *  * 


 

 

 


 

 

 


Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.
Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

Rainer Maria Rilke

* * *

 

 


18.07.2007 um 08:33 Uhr

Stöckchen Rhapsodie

von: Laurali   Kategorie: Liebe

 
 
 
 
 
 

*



Heute hat mir Irmgard ein nettes Stöckchen zugeworfen,
sie hat mich bis in den Himmel gelobt,
mir wachsen schon fast Flügel.
Wer ist Irmgard, ach. sie ist so bekannt wie eine.....
nein, das sage ich leider nicht, hier ist sie......
Irmgard unser Bücherfreak,
--hier klicken--

eigentlich bin ich kein Fan von Stöckchenzuwerfen,
weil es mich so an Hundeverhalten erinnert.

Doch heute möchte ich das Stöckchen weiter werfen

Ich würde es ja zu
Renates Seeleninsel werfen,
doch sie hatte das Stöckchen schon!

hier klicken


bei Renate kann man meditieren und die Seele baumeln lassen!

Renates Worte:
„Ich wünsche EUCH,
dass IHR auf die kleinen Wunder,
die alltäglich passieren,
achten könnt!
Es gibt derer so viele!
WUNDER gibt es immer wieder
und überall!
Man muss nur Augen
und Ohren dafür haben!"

und dieses kleine Wunder
ist für mich Renates Seeleninsel!

* * *


Nun würde ich mein Stöckchen zu
Ocean werfen, doch sie hatte das Stöckchen auch schon.

hier klicken



Bei Ocean finde ich die Weltenseele,
man braucht nur ihr Gedicht zu lesen
und Ocean ist ein offenes Buch für mich,
ganz verliebt bin ich in „Monsterchen",
(der in seinem früheren Leben
gewiss einmal ein Mensch war)


Weltenseele

Es ruft uns

ein ferner Klang
- die Stimme der Wälder ...

Komm, lass uns reisen

mit den Wolken
vereint und frei ...

Mein Herz schlägt
in den Schaumkronen der Wellen
meine Sehnsucht trinkt
aus den Tiefen der Meere

Ich bin Dein Lachen

- willst Du
meine Tränen sein?

Komm, lass uns reisen

... ins Herz der Welten
tanzen mit ihrer Seele

... mit den Sternen...

(Ocean, im Dezember 2004)


* * *



So könnte ich noch viele Blogs benennen,
ich hoffe es ist keiner beleidigt,
weil ich ihn nicht genannt habe,
so will ich dann von mir berichten:

Egal,
wie es mir körperlich geht, es hält mich nicht davon ab
zu lachen, zu leben, einfach nur glücklich
zu sein.

Mark Twain sagte;

"Trenne dich nie
von deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind,
wirst du weiter existieren,
aber aufgehört haben zu leben."


Ich bin eine Stierfrau
Stiere sind behäbig,
ordnungsliebend, treu, bodenständig
d.h. Ich liebe meine Familie über alles

ich liebe meine Heimat
Ich liebe kleine Elfchen
Teddybären
Bücher
und Poesie
Ich liebe die Wolken
den Horizont
und das Meer
ich bin harmoniesüchtig
und möchte
mit geschlossenen Augen
Richtung Sonne schauen


Bin ordnungsliebend!........Klar,
ich liebe die Ordnung im Chaos.
Ich freue mich wie doof,
wenn alles an seinem Platz ist,
wobei ich nie weiß,
welchen Platz ich manchen Dingen
zugeordnet habe.

Ich lebe ständig zwischen Himmel und Erde:
oder schwebe ich lieber auf einem
rosa Wölkchen durch meine Fantasiewelt?
"Ich glaube ich schwebe lieber
auf einem rosa Wölkchen!"



Nun will ich noch berichten
wie ich zum Bloggen kam.
Mira Wunder habe ich es zu verdanken.
Ich weiß nicht,
wer von Euch noch Mira Wunder kennt,
ich habe erst immer bei ihr kommentiert
und dann hat sie den Blog


Im schönen Wiesengrund
-hier klicken-


eröffnet und mich gebeten ihn zu übernehmen,
weil sie kein Interesse mehr daran hatte und so bin ich,
wie die Jungfrau zum Kind kam,
zum Bloggen gekommen.
Hier ein Gedicht von Mira Wunder:

Tiefblaue Stunde

In der dunkelblauen Stunde
hältst du nach des Tages Hast
vor der Nacht in schrillen Farben
ein paar Atemzüge Rast.

Deinen Träumen wachsen Flügel,
Du entfliehst der Wirklichkeit,
brauchst, bevor die Nacht Dich einfängt,
einen Wimpernschlag lang Zeit.

Riechst den schweren Duft der Rosen,
hüllst Dich in ihr Schweigen ein.
Willst für ein paar Augenblicke
in Dir selbst zu Hause sein.

Und der Spiegel gibt den warmen,
sanften Kerzenschimmer wieder.
Eine leise Sehnsucht steigt
in Dir auf und - weht vorüber.



So nun weiß ich nicht wohin mit dem Stöckchen
und nun bitte ich den ehrlichen Finder,
er möge das Stöckchen mitnehmen
und es mich wissen lassen.

Laura