Lauras Veilchen

25.08.2007 um 08:18 Uhr

Katzenmanier

von: Laurali   Kategorie: Spaß





 
 
 
Katzenmanier


Die Mieze träumt
wenn sie drinnen, von draußen,
von Vögeln nachsteigen,
vom Jagen nach Mäusen.

Und sie ist dann draußen,
so will sie nichts missen,
den Ofenplatz nicht,
und die weichen Kissen.

Am besten sind Häuser
mit offenen Türen,
um drinnen zu sein
und das Draußen zu spüren.

Mal raus- und mal reingehen
ganz nach Plaisir
so hat sie es gern,
das ist Katzenmanier.

Ziska Redau





 

23.08.2007 um 05:53 Uhr

Mein Urgroßvater und ich von James Krüss

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 

 

laura,

Mein Urgroßvater und ich

Mein Urgroßvater war ein weiser Mann. Als er fünfundsechzig Jahre alt war, zog er das Boot und die Fangkörbe, mit denen er sei Leben lang Hummer gefangen hatte, an Land und fing zu drechseln an. Er drechselte Drehkreisel und Gedichte für Kinder, was - wie jeder zugeben muss - eine weise Beschäftigung ist.
Zu meiner Zeit, das heißt, als ich zehn Jahre zählte, war mein Urgroßvater bereits vierundachtzig. Aber er drechselte immer noch- allerdings mehr Gedichte als Drehkreisel.



Er wohnte auf dem Oberland der Insel Helgoland bei seiner Tochter, die meine Großmutter war und die ich, weil sie oben auf dem Felsen Helgolands wohnte, die Ober-Großmutter nannte.

Meine andere Großmutter, die auf dem Unterland am Fuße des Felsens wohnte, nannte ich Unter-Großmutter, aber die kommt erst später dran. Jetzt will ich von meiner Ober Großmutter reden, bei der mein Urgroßvater wohnte. Sie hatten ein Haus in Trafalgarstraße auf dem Oberland. Aber mein Urgroßvater verbrachte fast alle Tage vom frühen Morgen bis zu späten Abend in der Hummerbude, die dem Wohnhaus gegenüber auf der anderen Straßenseite stand. Hier besuchte ich ihn, so oft ich konnte. Wir drechselten dort zusammen, aber keine Kreisel, sondern Reime.

Eines Tages bekamen meine Schwestern Anneken und Johanneken Masern. Das ist zwar eine ärgerliche Krankheit, aber Anneken und Johanneken, die bald kein Fieber mehr hatten und gar keine Schmerzen, fanden die Masern am Ende ganz hübsch. Sie brauchten nicht zur Schule zu gehen, konnten den lieben langen Tag mit ihren Puppen spielen und bekamen obendrein noch Leckereien von Nachbarn und Verwandten.



Den größten Vorteil von den Masern aber hatte ich. Weil es nämlich eine ansteckende Krankheit ist, wurde ich umquartiert. Man schickte mich in Trafalgarstraße zu meiner Ober-Großmutter und meinem Urgroßvater.
„ Hallo, Boy!" rief er, als ich mit Sack und Pack dort angezogen kam. „Willst du das Schiff wechseln?"
„Jawoll Käptn!" antwortete ich und legte die linke Hand an die Pudelmütze.
„ Man grüßt mit der rechten Hand", sagte mein Urgroßvater. Er zeigte auf meine Ober- Großmutter, die darüber verdrießlich den Kopf schüttelte und „dummes Zeug" brummte.
Meine Ober-Großmutter, die oben auf dem Inselfelsen wohnte, war eine ernste Frau. Seitdem ihr Mann, mein Großvater, einen richtigen Motorkutter gekauft hatte und damit zwischen unserer Insel und dem Festland hin- und her fuhr, war sie noch viel ernster geworden.
„Der Kutter frisst uns noch die Haare vom Kopf" sagte sie, als wir nach dem Mittagessen in der Küche saßen. „Früher, als wir bloß die Schaluppe hatten, brauchten wir jedes Jahr ein Knäuel Tauwerk, ein paar Planken, zwei Eimer Farbe und ein paar Flicken für das Segel. Aber was wir jetzt alles brauchen, du meine Güte, das kostet jeden Monat ein Vermögen!"
„Dafür verdient ihr fünfmal soviel wie früher", lachte mein Urgroßvater.




„Verdienen?" schrie meine Ober-Großmutter. „Nennst du das verdienen, wenn ich jede Mark, die er mir bringt, gleich wieder hergeben muss für Proviant? Ich möchte wissen, wer diese Berge von Proviant auf dem Schiff eigentlich verzehrt! Davon könnten siebenundsiebzig ausgehungerte Klabautermänner satt werden!"
„O je" flüsterte mein Urgroßvater mir zu.



„ Wenn sie von Klabautermännern anfängt, dann hört sie erst beim Jüngsten Gericht wieder auf. Komm wir verdrücken uns!"
Er stand und sagte: „Ich geh' drechseln, Margaretha, und den Kleinen nehme ich mit!"
„Ja, macht ihr euch nur aus dem Staube und lasst mich mit meinen Sorgen allein", rief sie. „Das verstehen alle Männer. Und bring das dem Jungen nur zeitig bei, damit er auch so ein Taugenichts wird wie du!"
Ich mischte mich in den Streit der Alten nie ein. Ich sagte: „Tschüss, Ober-Großmutter" und wutschte hinter dem Urgroßvater zur Küchentür hinaus.
„Wenn ihr Kaffee mit heißen Wecken haben wollt, müsst ihr um vier Uhr rüberkommen!" schallte es hinter uns her; „ Ich setze keinen Fuß in euer Sodom und Gomorra."
„Was ist denn Sodom und Gomorra, Urgroßvater?"
„Das waren zwei Städte, in den alles drunter- und drüber ging Boy. Du kannst es in der Bibel nachlesen."
„Aber was meint denn die Ober-Großmutter mit Sodom und Gomorra?" fragte ich.
„So nennt sie meine Werkstatt, Boy! Und nun setz' deine Pudelmütze auf. Wir müssen über die Straße.
Auf der Insel war immer Wind, und in die Trafalgarstraße konnten die Winde vom Meer her ohne Umweg hineinpusten. Im Herbst, wenn die Nordoststürme über die Insel fegten, war der Wind in den Gassen so stark, dass ein kleines Kind wie ich sich bequem dagegen lehnen konnte, ohne umzufallen.

An diesem Tage allerdings war es nicht so schlimm, denn wir hatten - obwohl es Ende September war -
mildes Wetter. Trotz dem waren meine Backen windgerötet, als ich die vier Schritte über die Straße gegangen und mit dem Urgroßvater in seine Hummerbude eingetreten war.



Ich wollte gleich die kleine Holztreppe hinauf klettern zur Drechselwerkstatt im ersten Stock. Aber mein Urgroßvater sagte: "Zurück Boy! Wir bleiben unten."
„Ich will mir nur ein paar Kreisel zum Spielen holen", rief ich und kletterte weiter die Leiter hinauf.
„Vorsicht! Die Lederne Lisbeth ist oben!" sagte mein Urgroßvater,
„Die Lederne Lisbeth" rief ich erschrocken. Und Schritt für Schritt stieg ich wieder abwärts.
„Du weißt doch, dass unser Hummerboot am Strand liegt" sagte mein Urgroßvater. Und wenn das Boot nicht auf dem Wasser ist, wird die Lederne Lisbeth in der Hummerbude untergebracht. Stimmt's?"
„Ach ja" sage ich und kletterte schnell die letzten Sprossen hinunter.


Die Lederne Lisbeth war eigentlich keine schlimme Frau. Sie war eine lebensgroße Puppe aus Leder, die mein Urgroßvater auf dem Hamburger Dom, dem Jahrmarkt, für viel Geld gekauft hatte. Sie lag seit vielen, vielen Jahren in der kleinen Kajüte des Hummerbootes, das natürlich auch Lederne Lisbeth hieß. Die Puppe war so eine Art Schutzgeist für das Boot und daher eine achtbare Person. Aber die Erwachsenen erzählten uns Kinder oft so gruselige Geschichten von ihr, dass sie uns nicht ganz geheuer schien. Nur mein Urgroßvater, der erzählte keine unheimlichen Geschichten. Er sagte „Das ist lauter dummer Schnickschnack. Das Ding ist eine Puppe und weiter nichts. Basta!"
Trotzdem hatte er mir eben, als ich auf der Leiter stand, ein bisschen bang machen wollen. Aber ich wusste schon, warum: Er wollte mich in die Tienerbude locken. Denn wenn ich einmal oben in der Drechselwerkstatt war, ließ ich mich so leicht nicht wieder herunter holen.
Ich folgte meinem Urgroßvater nun in die Tienerbude, in der runde oder viereckige Körbe aus Holz und Tau standen, die mir damals bis fast an die Brust reichten. Das waren die Tiener, mit denen man Hummer fängt. Sie werden an langen Schnüren auf den Meeresgrund herunter gelassen, und dort bleiben sie eine Nacht lang stehen. Durch die lange Leine, an der sie sozusagen hängen, findet man sie leicht wieder. Die Leine ist nämlich mit lauter Korkstücken besetzt.

Sie sieht aus wie eine Kette, auf der man Kümmelbrötchen aus Kork aufgereiht hat. Oben über Wasser läuft die Leine in einen großen runden Korken aus, auf dem ein bunter Wimpel flattert.
Mein Urgroßvater hat in seinem Leben viele Tiener angefertigt. Er hat sie auch oft repariert, wenn die Stürme sie beschädigt hatten. Die Werkstatt, in der er sie herstellte und ausbesserte, hieß die Tienerbude, und hier machten wir es uns jetzt gemütlich. „Setz dich auf die Korken, Boy!" sagte mein Urgroßvater.
Da ließ ich mich auf die länglichen aufgestapelten Korkplatten nieder, aus denen man die Kümmelbrötchen für die Tienerleinen schnitzt. Mein Urgroßvater nahm eine andere Korkplatte, die an der Wand lehnte, holte sich das kurze, breite Messer und begann, Korken zu schnitzen, die er in einen Wäschekorb warf.
„Ich habe Krischon Hinker einen Korb voll Tienerkorken versprochen", sagte er, „Dabei können wir uns unterhalten und meinetwegen auch reimen, wenn du willst!"
„O ja, reimen wir was!" sagte ich.
„Erst erzähle ich dir eine Geschichte", sagte mein Urgroßvater. "Anschließend reimen wir zur Erholung ein bisschen. Du hast doch Lust auf eine Geschichte?"
O ja, die hatte ich. Mein Urgroßvater könnte nämlich hübsch erzählen.

Die Geschichte von den drei Geschichtenerzählern

In alter Zeit lebten in der Stadt Üsküb drei Geschichtenerzähler, die sich schlecht und recht von ihren Talenten ernährten. Täglich gingen sie auf den Basar, um Zuhörer und vielleicht ein paar Piaster zu gewinnen. Weil aber zu jener Zeit der Handel mit Stambul immer schwieriger wurde (denn eine Räuberbande lauerte den Kaufleuten auf), so wurden die Waren teuer und das Geld knapp, und die drei Geschichtenerzähler wussten bald nicht mehr, wovon sie sich und ihre Familien ernähren sollten.
Das beschlossen, dass fortan nur noch einer von ihnen Geschichten erzählen solle und dass die anderen beiden Badediener oder Wasserverkäufer werden sollten.
Sie versicherten einander durch Handschlag,
dass derjenige von ihnen Geschichtenerzähler bleiben dürfe, der in den folgenden drei Tagen am meisten Zuhörer um sich versammele, und sie versprachen einander, nur Geschichten von Dieben zu erzählen.....usw.usw.usw.


Und morgen geht es weiter, versprochen

Laura

23.08.2007 um 05:37 Uhr

Altwerden ein Geschenk

von: Laurali   Kategorie: Weisheit



Altwerden - ein Geschenk

Die meisten bekommen es eines Tages;
das Geschenk des Alters; dieses Paket,
in das wir nicht hineinsehen können,
das wir behutsam und bedächtig öffnen
müssen und an dem wir möglichst auch noch
Freude haben sollen. Wir können es nicht kaufen
und auch nicht verkaufen und schon gar nicht ungeöffnet
zur Seite stellen, bis wir meinen, für das Alter
„Zeit" zu haben.
Der Schmerz des Loslassens ist darin und das Glück,
von anderen nichts mehr verlangen zu müssen.
Auf einmal sind wir Eltern und Großeltern geworden,
Großtanten und Großonkel.
Wir wollen unsere Enkelkinder lieben,
lebensklugen Rat erteilen, ohne sie auch nur
im mindesten zu bevormunden und immer bereit,
noch selbst etwas zu lernen.
Gewiss in diesem oder jenem Punkt haben wir noch
unsere Schwierigkeiten, wenn man unseren Rat
nicht hören will oder auch unsere Erfahrungen verwirft.
Das Geschenk des Alters kann sich mit Hinfälligkeit,
mit Krankheit und Schwäche verbinden,
aber häufig weckt oder belebt es
auch unsere geistigen Kräfte, lässt sie wachsen
und zur Reife kommen. Alles das ist ein Geschenk!
Wir können es weder verdienen oder fordern,
noch haben wir irgendeinen Anspruch darauf.
Aber wir können es mit dankbarem Herzen annehmen,
denn es ist ein Geschenk, das uns das Leben selber gibt.

Verfasser unbekannt
 
 
 
 
 
Wenn ich einst alt bin
trage ich Mohnrot
weil ich das Brennen nicht missen möchte
in meinen Gliedern
in meinem Herz
Einen großen Hut der weit auslädt
und das Gesicht anmutig verschattet
Ich werde stolz sein wenn die Leute
hinter mir tuscheln
Da geht die verrückte Alte mit ihrem Hut
Vieles werde ich nicht mehr machen
zuhören zum Beispiel
wenn ich nicht mag oder bleiben
wenn es mich langweilt
nicht mehr fächeln mit höflichen Floskeln
sondern sagen wie es mir ist
Vieles aber will ich noch tun
Rutschbahn fahren mit meinem Enkel
rumpurzeln im Heu und lachen
dazu Leute ansprechen im Tram
auf der Straße die mir gefallen
und fragen wie geht`s Zeit mir nehmen
für einen Schwatz im Blumenladen
die Ansicht der Gärtnerin kennen lernen
über Jahreszeiten und Sträuße
Reisen ein Weingut suchen
im Herz der Toskana weil mir das Etikett
auf der Flasche gefiel
an die Nordsee fahren weil ich Sehnsucht habe
nach grauen Stränden und frischem Wind
Was mir so einfällt ein Nachtspaziergang
Düften folgen und fliegen lassen
Bänder im Wind
Unbekümmert und barfuß lauf ich ins Grab. -

Elisabeth Schlumpf

22.08.2007 um 10:02 Uhr

Du musst ganz deinen Träumen vertrauen

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer


Blaue Lyrik

Zärtlicher Wind
auch der Wind braucht Besinnung
seine Stille ist nur scheinbar
die Arme sind immer geöffnet
für erquickende Botschaften
in seiner Stille
atmet er Worte
lässt sie wirken
und verwandelt sie
in ein zärtliches Blau

Reinhard

...Und das Meer singt sein Lied
wie seit uralter Zeit
und das Lied hört nie auf
bis in die Ewigkeit.

Die Melodie ist so alt wie die Welt.
So alt wie das Leid
und die Seligkeit.
Die Wolken und der Wind tragen sie fort
hinaus in die Unendlichkeit.
...................
Julio Iglesias,
ALBUM:

UND DAS MEER SINGT SEIN LIED

(1978)



Morgendämmerung
wach küsst mich ein Sonnenstrahl
und die Amsel singt

© Laura
 
 
 
*   *   * 
 
 
 
Uraltes Wehn vom Meer,
Meerwind bei Nacht:
du kommst zu keinem her;
wenn einer wacht,
so muss er sehn,
wie er dich übersteht:
uraltes Wehn vom Meer
welches weht nur wie für Ur-Gestein,
lauter Raum reißend von weit herein...
O wie fühlt dich ein treibender Feigenbaum
oben im Mondschein.

Rainer Maria Rilke
 


Liebeszauber am Meer

Gehe in einer Nacht
mit zunehmendem Mond an den Strand.
Zeichne einen magischen Kreis,
dort wo die Wellen auslaufen
und schreibe den Namen des/der Geliebten hinein.
Bleibe so lange dort stehen
und formuliere in Gedanken deine Wünsche,
bis die Wellen den Namen
und deine Wünsche mit sich forttragen
 
 
Verf.unbek.


Brennendes Feuer
Tanzender Wind im Gesicht
Kraft der Gedanken


Die Handflächen zum Himmel
Mit offenen Armen am Meer


© Laura



Die Muschel

Sie liegt wie ein besondrer Schmuck,
geborgen in der Hand,
hell überglänzt mit Zuckerguss
aus feinem Silbersand.

Durch meine Finger rinnt das Meer,
das sich in ihr befand,
verdunstet auf der warmen Haut
und formt ein weißes Band.

Aus ihrem Innern strömt der Duft
von Algen, Meer und Salz,
es blendet mich im Sonnenlicht
ein weißer Perlmuttglanz.

Ein Rauschen dringt bis in mein Herz,
entführt mich wie ein Kind
mit lockendem Sirenenklang,
dorthin wo Träume sind. Monika Schudel

  Monika Schudel
 
 
 
 
 
 


Du musst dich ganz deinen Träumen vertrauen
Und ihr heimliches Wesen erlernen,
Wie sie sich hoch in den flutenden blauen
Fernen verlieren gleich wehenden Sternen.
Und wenn sie in deine Nächte glänzen
Und Wunsch und Wille, Geschenk und Gefahr
Lächelnd verknüpfen zu flüchtigen Kränzen,
So nimm sie wie milde Blüten ins Haar.
Und schenke dich ganz ihrem leuchtenden Spiele:
In ihnen ist Wahrheit des ewigen Scheins,
Schöne Schatten all deiner Ziele
Rinnen sie einst mit den Taten in Eins.

Stefan Zweig

22.08.2007 um 09:55 Uhr

ein kleines Stückchen Himmel

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 



 
 
Ein kleines Stückchen Himmel

ist wohl schon reserviert.
denn wer den Platz gefunden,
der staunt, ist fasziniert
vom Wunder dieser Schönheit,
bezaubernd, wie ein Traum,
d'rum freue dich des Lebens;
Wer träumt, verliert es kaum.

Verf.unbek.



Bei vielerlei Lärm
nur warten auf die Sterne
Stille empfangen

Laura
 
 
*   *   * 
 
 

In jedem von uns lebt eine Stille,

In jedem von uns lebt eine Stille,
eine Stille so weit wie das Universum.
Wir fürchten sie. Und sehnen uns doch gleichzeitig nach ihr.
Wenn wir diese Stille erfahren, erinnern wir uns daran,
wer wir eigentlich sind.
Sternenwesen, die bei der Geburt von Galaxien erschaffen wurden,
entstanden aus der allmählichen Abkühlung dieses Planeten.
Aus Gas und Staub, aus den vier Elementen,
geschaffen von Raum und Zeit,

Kinder der Stille.

Das Schweigen ist der Ursprung allen Lebens.
Die unergründliche Stille, die allmählich z
u schwingen begann,
die ersten Wellen, das erste Wort hervorbrachte,
aus dem das Leben entstand.
Das Schweigen ist unsere tiefste Natur,
unser Zuhause, unser gemeinsamer Ursprung,
unser Frieden. Die Stille enthüllt, die Stille heilt.
In der Stille wohnt Gott.
Wir wünschen uns so sehr, dort zu sein,
wünschen uns sie miteinander zu teilen.

Gunilla Norris


22.08.2007 um 09:48 Uhr

Gedicht für ein Gedicht

von: Laurali   Kategorie: Spaß


Gedicht für ein Gedicht
Kein Reim ist mir zu weit
um ihn für dich zu finden
kein Wort ist mir zu fern
um es an dich zu binden
Kein Vers ist mir zu lang
um ihn für dich zu gehen
kein Satzbau mir zu klar
um ihn nicht zu verdrehen
Kein Sinn ist mir zu klein
um ihn für dich zu geben
keine Strophe mir zu kurz
um sie für dich zu leben
Und bist du dann vollendet
mit allem drum und dran
reim' ich dir eine Schwester
und fang' von vorne an


VERF UNBEK

 

 

In den weisen Büchern habe ich gelesen:
Alle sieben Jahre wandelt sich Dein Wesen.
Alle sieben Jahre, merket Mann und Weib,
wandelt sich die Seele, wandelt sich der Leib.
Wandelt sich Dein Hassen, wandelt sich Dein Lieben.
Und ich zählte heimlich: drei Mal, vier Mal sieben.
Ach, die Geister kamen. Und mein Ohr vernimmt:
Alle sieben Jahre ... Siehe da, es stimmt.
Sorgenvoll betracht ich alle Liebespaare.
Ob sie es wohl wissen: Alle sieben Jahre!
Selbst in Deinen Armen fragt mein Schatten stumm:
Wann sind wohl, Geliebter, unsre sieben um?

Mascha Kaleko
 
 
 
*   *  *

 

Ein Träumer ist jemand,
der seinen Weg im Mondlicht findet
und die Morgendämmerung
vor dem Rest der Welt sieht.

Oscar Wilde

 

 

Nur im Alleinsein
können wir uns selber finden.
Alleinsein ist nicht Einsamkeit,
sie ist das größte Abenteuer!

H. Hesse




Weicher Weg
in die Nacht
spür die Nähe der Sterne
Gedanken werden leicht
streicheln mirTräume
auf die Haut
ich ahne die Sonne
weil derMorgen
aufgehen wird

Sheera 

 

 

22.08.2007 um 07:29 Uhr

coole Sprüche

von: Laurali   Kategorie: coole Sprüche

 

 


 

"Nie soll man so tief sinken,
den Kakao, durch den man gezogen wird,
auch noch zu trinken."

Heinz Erhardt

 

coole Sprüche


Nichts Ewiges kann das Glück uns geben,
Denn flüchtiger Traum ist Menschenleben,
Und selbst die Träume sind ein Traum!

- Pedro Calderón de la Barca-

Die unendliche
Kraft der Liebe
macht das
Unmögliche möglich!

 

Sascha mein Enkel, eine Sportskanone! Image

 

"Keiner ist so verrückt,
dass er nicht noch einen Verrückteren fände,
der ihn versteht."

H.Heine


 


 

 

Ein neues Leben
kann man nicht anfangen,
a b e r täglich einen
neuen Tag!

Henry David Thoreau

 

 

 

* * *

 

 

Wenn jeder Mensch
nur einen einzigen anderen Menschen
glücklich machen würde,
dann wäre die ganze Welt glücklich.


Johannes Mario Simmel

 

 

 

Schön ist eigentlich alles,

was man mit Liebe betrachtet.
Je mehr jemand die Welt liebt,
desto schöner wird er sie finden

Christian Morgenstern

 



Man kann die seligsten Tage haben,
ohne etwas anderes dazu zu gebrauchen
als blauen
Himmel und grüne Frühlingserde.

Jean Paul

 

coole Sprüche

 

 

 

 

 

"Ein Witz ist nur ein Hüpfen der Seele,

ein Tanzschritt des Geistes,
ein Kurzschluss der Melancholie,
nur die Kehrseite der Verzweiflung."

Hermann Kesten

 

 

 



Es sind die Starken im Leben, die unter Tränen lachen,
ihr eigenes Leid verbergen und andere glücklich machen.


Verf. unbek.

 






Ein neues Leben kann man nicht anfangen,
a b e r täglich einen neuen Tag!

Henry David Thoreau

 

 

 

Die Kunst des Lebens

Leicht zu leben
ohne Leichtsinn,
heiter zu sein
ohne Ausgelassenheit,
Mut zu haben ohne Übermut-
das ist die Kunst des Lebens.

(Theodor Fontane)

 


*   *   *

Über raue Pfade

steigt man empor zu den Sternen!

 

 

 

* * *

 

 

Ob eine schwarze Katze
Unglück bringt oder nicht,
hängt davon ab,
ob man ein Mensch ist
oder eine Maus.

(Max O'Rell)

20.08.2007 um 06:59 Uhr

Wunderschöne Sommerzeit

von: Laurali   Kategorie: Sommerfeeling

 

 

 

 





Wunderschöne Sommerzeit,
Zeit der phantastischen
Mohnblumenspiegelungen,
fokussiert im Prismenkreis
eines Tautropfens
an einem strahlend
blauen Sommermorgen

©Josef Anton
Wortspiel

 

 

* * * 






Lob ist wie Balsam auf der Seele
man hört es gern und immerzu.
Mal braucht man mehr
ein andermal nur wenig
doch es macht immer ein Gutes Gefühl


Verf.unbek


 

19.08.2007 um 07:28 Uhr

Kreative Menschen

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer


Kreative Menschen denken
in Bildern
und zaubern
durch ihre Imaginationen
Kunst und Kultur
in das Wachsen der
Menschheit

(Christa Schyboll)

 

* * *

 


"Das Glück ist ein Schmetterling",
sagte der Meister.
"Jag ihm nach und er entwischt dir.
Setz dich hin, und er lässt sich auf deiner Schulter nieder."
"Was soll ich also tun, um das Glück zu erlangen?"
fragte der Schüler.
"Hör auf, hinter ihm her zu sein."
"Aber gibt es nichts, was ich tun kann?"
"Du könntest versuchen, dich ruhig hinzusetzen,
wenn du es wagst!"

Anthony de Mello

 

 

 




Wie schön
muss es erst im Himmel sein,
wenn er von außen
schon so schön aussieht!

Astrid Lindgren
(aus Pippi Langstrumpf)

 

 

* * *

 

Eine

kleine Fee

oder Elfe hingehaucht

direkt vom Himmel wie

gemalt.

 

© Laura

19.08.2007 um 06:09 Uhr

Wunder

von: Laurali   Kategorie: Weisheit


Wunder

werden nicht geschehen.
Alles bleibt so, wie es war.
Wer nichts sieht, wird nicht gesehen.
Wer nichts sieht, ist unsichtbar.
Schritte kommen, Schritte gehen.
Was das wohl für Menschen sind?
Warum bleibt denn niemand stehen?
Ich bin blind, und ihr seid blind.
Euer Herz schickt keine Grüße
aus der Seele ins Gesicht.
Hörte ich nicht eure Füße,
dächte ich, es gibt euch nicht.
Tretet näher! Lasst euch nieder,
bis ihr ahnt was Blindheit ist.
Senkt den Kopf, und senkt die Lieder,
bis ihr, was euch fremd war, wisst.
Und nun geht! Ihr habt ja Eile!
Tut, als wäre nichts geschehen.
Aber merkt euch diese Zeile:
Wer nichts sieht, wird nicht gesehen.

Erich Kästner
 



"Du bist etwas Besonderes.
Das wollte ich dir schon immer einmal sagen.
Als Gott dich schuf legte er liebevoll
ein Stück von sich selbst in dich hinein.
Er wollte, dass du einmalig bist."


Ruth Heil





19.08.2007 um 05:44 Uhr

Ich lebe mein Leben

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

Foto: pilot
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausende lang;
und ich weiss noch nicht:
bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein grosser Gesang.

Rainer Maria Rilke

16.08.2007 um 13:11 Uhr

Stille

von: Laurali   Kategorie: Liebe

WUNSCHLOS

Wo die Stille
hörbar ist
ein einziger Laut
den Raum ausfüllt
wo der Wind
singend streicht
durch dürre Zweige
über heißen Sand
dort in der Wüste
verwehen alle Wünsche.

(KHI 01/93)
* * *
Wir brauchen die Stille,
um in Berührung zu
kommen mit dem Glück,
das auf dem Grund unseres
Herzens in uns ruht.
Wenn wir immer
nur in Bewegung sind,
werden wir es in
uns nicht spüren.
Es ist wie ein See.
Nur wenn er ganz ruhig ist,
spiegelt sich in ihm
die Schönheit der Welt.
Nur wenn wir stille
stehen spiegelt
sich in uns die Herrlichkeit,
die uns umgibt.
Dann spüren wir die Freude,
die in uns liegt.
Anselm Grün
* * *
Stille


Die Stille spricht, hörst du sie rufen?
Sie ruft das Herz, bei ihr zu sein.
Doch du musst schweigen, darfst nur ruhen
- leg in die Stille dich hinein.

Dann kannst du hören, wirst du spüren,
wie leiser Klang dein Herz berührt.
Und alles Suchen, alles Sehnen
wird von der Stille heimgeführt.
Claire de lalune





Stille ein Hauch
der Göttlichkeit,
Gedanken schwingen
sich in die Trauerweide
und schaukeln übers Wasser.
Zwischen Wachen
und Träumen
die innere Ruhe spüren,
für einen Augenblick
die Welt anhalten.
Stille
Wertvoller als Gold.

©Laura



Stille
ist für
den Geist des
Menschen das, was seinem
Körper

die
Luft zum
Atmen ist, wo
die Stille fehlt, kann
der

Geist
Weder reifen
noch leben. Das
Stillsein und das schweigende
Verweilen

Verf.unbek.


16.08.2007 um 12:13 Uhr

Die Stille spricht

von: Laurali   Kategorie: Weisheit


Stille genießen
im Angesicht der Natur -
den Atem spüren!

Dietlinde Heider

 

*********************************



Foto: Hans Feichtinger



* * *




Einige Gedanken von Ulrich Schaffer

aus seinem Geschenkheftchen "In der Stille stehen"



Alle Geräusche
sind umgeben von Stille.
Die Stille gibt ihnen ihre Gestalt.

Sprich deinen Namen laut aus.
Vorher und nachher war es still.
Dadurch hatte dein Name
eine hörbare Form.

Die Stille gehört zu dir,
wie sie zur Gestalt deines Namens gehört.

oder:

Die Stille ist eine große Ärztin.
Gib dich in ihre Hände.

Die Stille ist ein Zauberer.
Lass dich verwandeln.

Die Stille ist eine Lehrerin.
Lerne aus ihrer Weisheit.

Die Stille ist ein Wegbereiter.
Achte auf seine Zeichen.




16.08.2007 um 11:41 Uhr

meine kleine (h)erz macht tick tack

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Zärtliche Umarmung
Verborgene Gefühle
und Träume zeigen
Das Eis ist gebrochen
Streicheleinheit
Vertrauen wächst
Danke für Dein Lächeln
und Deine Liebe

© Laura




 

meine kleine (h)erz macht tick tack



Lied

Es ist der Wind um Mitternacht,
Der leise an mein Fenster klopft.
Es ist der Regenschauer sacht,
Der leis an meiner Kammer tropft.

Es ist der Traum von meinem Glück,
Der durch mein Herz streift wie der Wind.
Es ist der Hauch von deinem Blick,
Der durch mein Herz schweift regenlind.

 

 

Friedrich Nietzsche

*


Nicht sich verstecken
Vor den Dingen
Der Zeit
In die Liebe

Aber auch nicht
Vor der Liebe
In die Dinge
Der Zeit

Erich Fried


15.08.2007 um 20:27 Uhr

Für viele

von: Laurali   Kategorie: Sommerfeeling

Für viele

Wie viel Schönheit ist auf Erden
Unscheinbar verstreut;
Möcht ich immer mehr
des inne werden;
Wie viel Schönheit,
die den Taglärm scheut,
In bescheidnen alt
und jungen Herzen!
Ist es auch ein Duft
von Blumen nur,
Macht es holder
doch der Erde Flur
Wie ein Lächeln
unter vielen Schmerzen.

(Chr. Morgenstern)
 
 
 
Man müsste wenigstens
täglich ein gutes Gedicht lesen,
ein schönes Gemälde sehen,
ein sanftes Lied hören -
oder ein herzliches Wort
mit einem Freund reden,
um auch den schöneren,
ich möchte sagen menschlicheren
Teil unseres Wesens zu bilden.

Heinrich von Kleist 
 
 
 
*    *     * 
 
 

„Von unseren fünf Sinnen
ist der Geruchssinn sicher derjenige,
der den besten Eindruck der Unsterblichkeit vermittelt."
Salvador Dali

14.08.2007 um 13:15 Uhr

Betörender Duft

von: Laurali   Kategorie: Liebe




 

Betörender Duft
Poesie der Mondscheinnacht
Zauberlilie


So dem Alltag entfliehen
Auf weichen Wolken schweben
 
 
 
 

*

 

 

 

Etwas Fantasie

von weit erklingt die Melodie

leiser Sommerwind

 

Elfen wiegen sich im Tanz

im Silberglanz des Mondes

Laura

 

 *   *   *

 
 
 
Blau ja himmelblau
ziehen meine Gedanken
leicht wie die Wolken





Hinreißender Tanz
in vielen Sommernächten
Elfenwesen zart


bevorzugt im Mondenschein
findet man die Luftgeister

©Laura





07.08.2007 um 12:49 Uhr

Worte sind die mächtigste Droge

von: Laurali   Kategorie: Weisheit



„Worte sind die mächtigste Droge,

welche die Menschheit benutzt."

J.R. Kipling

 

************************************* 

 

Im gesprochenen Wort erst
kann man die Sprache in ihrer Schönheit,
Eigenart und Wesenhaftigkeit erleben.

Will Quadflieg

 

 

 ***********************************

 
Das eigene Wort, wer holt es zurück,
das lebendige eben noch ungesprochene
Wort?
Wo das Wort vorbeifliegt verdorren die Gräser,
werden die Blätter gelb,
fällt Schnee.
Ein Vogel käme dir wieder.
Nicht dein Wort,
das eben noch ungesagte,
in deinen Mund.
Du schickst andere Worte hinterdrein,
Worte mit bunten, weichen Federn.
Das Wort ist schneller,
das schwarze Wort.
Es kommt immer an, es hört nicht auf,
anzukommen.
Besser ein Messer als ein Wort.
Ein Messer kann stumpf sein.
Ein Messer trifft oft am Herzen vorbei.
Nicht das Wort.
Am Ende ist das Wort
immer am Ende
das Wort.

Hilde Domin

 

 

* ***************************


Ein böses Wort ist wie ein Stein,
der in einen tiefen Brunnen geworfen wird:
Die Wogen mögen sich glätten,
der Stein aber
wird auf dem Grund bleiben.


Konfuzius

* **************************


Der Mensch braucht
bei den besten Flügeln
seiner Phantasie
auch ein paar Stiefel
für das Pflaster

Jean Paul

 

 

******************************** 


"Schokolade ist wunderbar mild,
sinnlich, tief, dunkel, üppig befriedigend,
potent, massiv, cremig, verführerisch,
anregend prachtvoll, exzessiv, seidig,
glatt, luxuriös, himmlisch Schokolade ist Ruin,
Glück, Vergnügen, Liebe, Ekstase, Phantasie..
Schokolade macht uns böse und schuldig,
lässt uns sündigen, macht uns gesund,
elegant und glücklich."

Elaine Sherman

07.08.2007 um 11:02 Uhr

Trenne dich nie

von: Laurali   Kategorie: Weisheit

 







"Trenne dich nie
von deinen Illusionen und Träumen.
Wenn sie verschwunden sind,
wirst du weiter existieren,
aber aufgehört haben zu leben."
Mark Twain
* * *

Zweifel

Am Strand
der kleinen Insel
des Vertrauten,
umspült vom Meer
des Unwägbaren,
liegt ein Boot
aus tausend Fragen.

Täglich
trägt es mich hinaus,
neu zu suchen
nach Erkenntnis.
Doch hab ich oft
bis abends außer Zweifeln
nichts gefunden.

* * *

"Zweifellos"
ist meistens Lüge,
viel zu leicht geht's
von den Lippen.
Ist es, weil wir
Menschen Ungewisses
schlecht ertragen?

Markus Baumeler

07.08.2007 um 08:32 Uhr

Der Einsame

von: Laurali   Kategorie: Spaß


Der Einsame

Wer einsam ist, der hat es gut,
Weil keiner da, der ihm was tut.
Ihn stört in seinem Lustrevier
Kein Tier, kein Mensch und kein Klavier,
Und niemand gibt ihm weise Lehren,
Die gut gemeint und bös zu hören.
Der Welt entronnen, geht er still
In Filzpantoffeln, wann er will.
Sogar im Schlafrock wandelt er
Bequem den ganzen Tag umher.
Er kennt kein weibliches Verbot,
Drum raucht und dampft er wie ein Schlot.
Geschützt vor fremden Späherblicken,
Kann er sich selbst die Hose flicken.
Liebt er Musik, so darf er flöten,
Um angenehm die Zeit zu töten,
Und laut und kräftig darf er prusten,
Und ohne Rücksicht darf er husten,
Und allgemach vergisst man seiner.
Nur allerhöchstens fragt mal einer:
Was, lebt er noch? Ei, Schwerenot,
Ich dachte längst, er wäre tot.
Kurz, abgesehen vom Steuerzahlen,
Lässt sich das Glück nicht schöner malen.
Worauf denn auch der Satz beruht:
Wer einsam ist, der hat es gut.

Wilhelm Busch (1832-1908)

 
 

 
 

 
 
Selige Einsamkeit!
Wo Seen und Wälder,
Wolken und Felder,
wo Mond und Sterne,
alle Nähe und Ferne
ihr Schweigen brechen
für dich
und ohne zu sprechen
das Tiefste sagen -
da wird dir wahrlich
Glück zugetragen.

Dr. Carl Peter Fröhling