Lauras Veilchen

31.10.2007 um 15:58 Uhr

Liebe ist eine Macht

von: Laurali

 
 
 
 

 
 
 


Liebe ist eine Macht,
die nicht zerstört.
Sie ist:
der Fels, der Halt gibt -
der Boden, auf dem Gutes gedeiht -
ein schützendes Dach -
das Glas Wasser, das belebt -
das Klima, das werden lässt,
was das Leben bereichert -
die Stärke, den Anderen leben zu lassen,
so, wie er ist -
das Element, das die Erde wohnlich macht.
Liebe ist - durch Gegenliebe gespeist -
ein immer währendes Licht.

Else Pannek

31.10.2007 um 06:57 Uhr

Das Leben ist ein Kartenspiel

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 


Der Wetterfrosch


Lieber Wetterfrosch verschone
uns vor einer Tiefdruckzone.
Sende warme Meeresluft.
Leicht gewürzt mit Blütenduft.
Lass die Winde mäßig wehen,
dass sie nicht dem Wetterhahn
auf dem Kirchturm nebenan,
gar zu arg den Kopf verdrehen.
Sei hübsch überwiegend heiter,
steig hinauf auf deine Leiter.
Dass es nicht vom Himmel gießt
und uns den schönen Tag vermiest.

Roman Herberth

* * *


Auch mein Wunsch
Laura

 

* * *


Das Leben ist ein Kartenspiel;
wir spielen rauf und runter.
Wir bluffen und wir zocken viel;
nur zu gewinnen ist das Ziel,
das hält uns fit und munter.
Das Leben ist ein Karussell,
wir fahren stets im Kreise.
Wir glauben fest das sei reell,
dabei macht's jeder generell
auf seine eigne Weise.
Das Leben ist ein Würfelspiel,
wir würfeln ohne Ende.
Doch wird das Würfeln mir zuviel,
dann such ich mir ein anderes Spiel.
Mach mit - spuck in die Hände!
von Signau

30.10.2007 um 07:24 Uhr

Grillen spielen zum Tanz

von: Laurali   Kategorie: aus dem Elfenreich



Grillen spielen zum Tanz
leise Musik erklingt,
Die Nacht streift ihren Mantel über
Sterne funkeln, leuchten geheimnisvoll,
im See spiegelt sich der Mond -
nur so lässt sich der Zauber
in dieser Nacht genießen.

© Laura
 
 
 
 
* * *
 
 

Ich habe dich so lieb

 


Ich habe dich so lieb!
Ich würde dir ohne Bedenken
eine Kachel aus meinem Ofen schenken.
Ich habe dir nichts getan.
Nun ist mir traurig zu Mut.
An den Hängen der Eisenbahn
leuchtet der Ginster so gut.
Vorbei--verjährt--
doch nimmer vergessen.
Ich reise.
Alles, was lange währt,
ist leise.
Die Zeit entstellt alle Lebewesen.
Ein Hund bellt.
Er kann nicht lesen.
Er kann nicht schreiben.
Wir können nicht bleiben.
Ich lache.
Die Löcher sind die Hauptsache in einem Sieb.
Ich habe dich so lieb.


Joachim Ringelnatz


29.10.2007 um 17:56 Uhr

Liebst du auch den rauen Wind

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

 
 
 

 
 
Liebst du auch den rauen Wind
wenn er schön von vorne bläst
magst du die Menschen die hier sind
so ehrlich und echt
so rau wie der Wind.
Liebst du auch den rauen Wind
der das Meer nach vorne treibt
der die Bäume zerzaust
durch Kornfelder braust
seit ewiger Zeit
liebst du auch den rauen Wind . . . .

Dirk Busch

27.10.2007 um 07:17 Uhr

Wäre ich der Wind

von: Laurali   Kategorie: Liebe

 
 
 
 

Wäre ich
der Wind
könnte ich
deine traurigen Gedanken
wegpusten
wäre ich
ein Vogel
könnte ich
zu dir fliegen
und ein
Liedchen singen
wäre ich
die Sonne
könnte ein Strahl von mir
ein Lächeln
auf dein Gesicht
zaubern
wäre ich
der Regen
könnte ich
an dein Fenster
klopfen
ich bin
aber nur
ein Mensch
der sich zu dir
denken kann
... im Traum.


© Karin Ernst

 
 
 
 

27.10.2007 um 06:27 Uhr

Kleine Morgengymnastik

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Kleine Morgengymnastik
von Hans Kruppa

Ich stehe mit dem
richtigen Fuß auf,
öffne das
Fenster der Seele,
verbeuge mich vor allem,
was liebt,
wende mein Gesicht
der Sonne entgegen,
springe ein paarmal
über meinen Schatten
und lache mich gesund.



26.10.2007 um 17:28 Uhr

Mein Zaubergarten

von: Laurali   Kategorie: Herbstmelancholie

Mein Zaubergarten

Auf fruchtbarem Boden
pflanze ich
Illusionen der Freude
nähre sie mit Glücksmomenten
und lege Hoffnungsschimmer
auf Schattengewächse.

Verwilderte Zukunftsängste
schneide ich zurück
veredle sie mit Gottvertrauen
und ernte Regenbogenglück.

Auf einem Beet aus Übermut
kann sich die Fröhlichkeit entfalten.
Sie rankt sich hoch am Sonnenstrahl
und lockt Gedankenvögel an.

Gerti Kurth

 

 

 

Mein Garten Wunderwild

Hörst Du es, beim Rosenbogen,
leise klingt ein helles Lied,
Sommer ist bald fortgeflogen,
nimmt auch dieses Liedchen mit.

Überall um uns ist Leben,
Blüten, Sträucher und Getier,
wollen uns das Schönste geben,
sagen: Wir sind alle hier!

Nachts wenn Feen und Elfen singen
hier im Garten wunderwild,
Elfenkönig Gaben bringen,
lächelt dieser weise, mild.

Sieh, Herr König, meine Gabe,
schätzt wohl eine Elfe nur,
ist mein Garten, meine Habe,
ist ein kleines Stück Natur.

Hab ihn extra wild gelassen,
hab Dein Schloß nicht zugeteert,
will auch nicht in Beete fassen,
was dem Elfenvolk gehört.

Und ihr Feen, mit euren Gaben,
habt hier ebenfalls ein Haus,
könnt die wilde Hecke haben,
geht drin nächtens ein und aus.

Denn ihr seid mir gute Freunde,
Elfenvolk und Feenschar,
ich bin Mitglied der Gemeinde,
tanz im Reigen - wunderbar.

Wetterhexe
mit freundlicher Erlaubnis


25.10.2007 um 04:30 Uhr

Liebe ist

von: Laurali   Kategorie: Liebe

 
 
 

Es wurde schon so viel
über Liebe geschrieben
und gesprochen!
Liebe ist......

23.10.2007 um 09:27 Uhr

Kelch an Kelch an Kelch

von: Laurali   Kategorie: Herbstmelancholie


Kelch an Kelch an Kelch
Mildes Leuchten, Augenschmaus
Farbensinfonie
Petros

 

danke lieber Petros für Dein Haiku,

gefällt mir! Laura

 

 

* * *

Die Wolken weinen an einem andren Ort

ein Stern zwinkert
dir vom dunklen Nachthimmel zu
er leuchtet und strahlt
als wolle er die Sonne übertreffen

ein Sonnenstrahl
trifft mich genau ins Herz
er wärmt, er leuchtet
als wolle er mich verglühn

die Wolken treiben
aus Ehrfurcht vor diesem Leuchten
an Stern und Sonne vorbei
sie weinen an einem andren Ort

Heidi Lachnitt

19.10.2007 um 09:30 Uhr

Glück

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer

 

 

 

Auszug aus dem Gedicht von Ingeborg Bachmann)

An die Sonne

.....


Schönes Blau
in dem die Pfauen
spazieren
und sich verneigen,

Blau der Fernen,
der Zonen des Glücks.
mit den Wettern für mein Gefühl,

Blauer Zufall am Horizont!

 

 

 

 

 
Blau wie das Glück

Wo könnte die Poesie

einer Farbe schöner erscheinen
als in der Natur, in einer Blüte,
verzaubert vom Licht der Sonne?
Blau, die Farbe der Sehnsucht,
der Träume, der Unendlichkeit.

Laura

 

 

 

 

 

 

 


 

Wo sollten wir das Glück suchen,

wenn nicht in uns?

Laura

19.10.2007 um 06:32 Uhr

Der Herbst ist ein zweiter Frühling

von: Laurali   Kategorie: Frühling

 

 

 

Der Herbst steht auf der Leiter
Und malt die Blätter an,
Ein lustiger Waldarbeiter,
Ein froher Malersmann.

Er kleckst und pinselt fleißig
Auf jedes Blattgewächs,
Und kommt ein ein frecher Zeisig,
Schwupp, kriegt der auch ´nen Klecks.

Die Tanne spricht zum Herbste:
Das ist ja fürchterlich,
die anderen Bäume färbste,
Was färbste nicht mal mich?

Die Blätter flattern munter
Und finden sich so schön.
Sie werden immer bunter.
Am Ende falln sie runter.

Peter Hacks
 
 
* * *



Der Herbst ist ein zweiter Frühling,
wo jedes Blatt zur Blüte wird.

Albert Camus

18.10.2007 um 08:48 Uhr

Gehirnjogging

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Gehirnjogging

*

Wie bleibe ich geistig optimal fit?

Gehirn einschalten auf Schritt und Tritt.

Man erfreut sich seiner Talente

und genießt die lichten Momente.

Was verarbeitet die kleine Denkerstirn?

Trainiere ich noch mein Gehirn?

Ich wußte nicht, daß ich im Stehen

viel intelligenter dann beim Gehen!

Oh, das ist der helle Wahnsinn!

Bring ich den Körper dann ins Schwitzen

bin ich verfolgt von Geistesblitzen,

so kommt mein Gehirn in Schwung!

Die Regel gilt für alt und jung.

Wer seinen Geist nur wenig nutzt,

ist eines Tages ganz verdutzt,

erkennt er sich ganz dusselig,

vergesslich und auch schusselig.

Lebt das Leben nicht im Schlummer,

lös` Probleme, sei kein Dummer.

Es endet manch` kleiner Pfiffikus,

im Alter dann als Genius!

@ Laura

18.10.2007 um 05:17 Uhr

Ich liebe

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 

 

 

 

Ich liebe...:
Ich liebe meine Kinder und Enkelkinder über alles,
ich würde zum Tiger, wenn man ihnen Böses antäte!
Ich liebe meine Heimat unser altes Haus
Ich liebe kleine Elfchen, Teddybären, Bücher
und Poesie
Ich liebe die Wolken, den Horizont
und das Meer
Man erkennt mich an...:
denn ich bin eine Stierfrau
Stiere sind behäbig,
ordnungsliebend( ich freue mich wie doof,
wenn ich etwas wieder finde.....),
treu,(ist ja klar)
bodenständig. Ich lebe mein ganzes Leben
schon im selben Haus, es ist das Haus meiner
Eltern,

 


Wenn
unser altes Haus sprechen könnte,
würde es eine Menge erzählen.

 


Doch manchmal schwebe ich auf einer
rosa Wolke, es ist wie eine Flucht
auf eine kleine Insel,
auf der ich dann einfach abschalte,
ab und zu purzele ich dann
wieder auf die Erde und muss zum Doktor!
Leider bin ich nicht ganz gesund.
Oft frage ich mich, warum ich, warum?


 

Weißt du,
warum der liebe Gott
den Menschen zwei Augen gegeben hat? -
Damit man auch
mal eines zudrücken kann!

Verf.unbek.

18.10.2007 um 05:10 Uhr

Aus weißen Wolken

von: Laurali   Kategorie: Himmel und Meer



Aus weißen Wolken baut sich ein Schloss.
Spiegelnde Seen, selige Wiesen,
singende Brunnen aus tiefstem Smaragd!
In seinen schimmernden Hallen
wohnen die alten Götter.
Noch immer, abends,
wenn die Sonne purpurn sinkt,
glühn seine Gärten, vor ihren Wundern
bebt mein Herz und lange ...
steh ich.
Sehnsüchtig! Dann naht die Nacht,
die Luft verlischt,
wie zitterndes Silber blinkt das Meer,
und über die ganze Welt hin
weht ein Duft wie von Rosen.
Arno Holz
 
 
*   *  * 
 
 
Wolken Luft und Wasser ergeben ein Gebilde,
was führen diese Wolken im Schilde?
Sie spielen und tanzen zwischen Erde und Himmel
ein heilloses Durcheinander, ein Formengewimmel.
Mal bedrohlich groß, mal winzig klein,
jede Wolke will etwas besonderes sein.
Manche sind weiß wie Schnee,
andere dunkel wie ein trüber See.
Sie erscheinen uns wie Watte leicht,
die Sonne ihrem Schatten weicht.
Faszinierend schweben sie durch die Sphäre,
anmutig schön und ohne Schwere.
Mit ihnen zu fliegen, ist manch eines Traum,
doch Wolken sind nicht mehr als luftiger Schaum.

Verf. unbek.