Ein Lächeln
Wer durch das Meer der Tränen segelt,
kennt den Wert des Nordsterns in der Nacht,
weiß was Einsamkeit bedeutet.
Nur wer die Stimme des Windes deuten kann,
weiß wo Ewigkeit beginnt und endet.
Nur der weiß, dass hinter dem Horizont
eine Seele auf ihn wartet,
wird auf den Flügeln der Liebe zu ihr getragen.
Verf. unbek.
* * *
Wenn ein Lächeln unser Herz anrührt,
wenn der Wald uns friedlich stimmt,
wenn wir von Musik hingerissen sind,
wenn wir von ganzem Herzen lieben,
oder vor Freude lachen und tanzen,
dann sind wir eins mit den Engeln.
Dorothy McLean
Ein Lächeln nur verbringt oft Wunder,
schafft aus dem dunkel einen hellen Tag,
macht kranke Herzen wieder munter,
bringt näher jemand, der dich mag.
Nicht jeder Tag in unserem Leben
ist voller Glück und Sonnenschein,
doch willst du Anderen Freude geben,
dann kann ein Lächeln alles sein!
Ich schenke Dir mein Lächeln.
Verf.unbek.
Du siehst Dinge und fragst:
"Warum?"
Aber ich träume von Dingen,
die es nie gegeben hat,
und sage:
"Warum nicht?"
(George Bernard Shaw)
Du siehst nachts viele Sterne am Himmel,
aber findest sie
bei Sonnenaufgang nicht mehr.
Kannst du deshalb sagen,
dass tagsüber keine Sterne
am Himmel stehen?
So sage auch nicht,
dass es keinen Gott gibt,
weil du ihn in den Tagen
deiner Unwissenheit nicht siehst.
Shrî Ramakrishna (1834 - 1886),
* * *
Die Begeisterungsfähigkeit
trägt deine Hoffnungen
empor zu den Sternen.
Sie ist das Funkeln in deinen Augen,
die Beschwingtheit deines Ganges,
der Druck deiner Hand
und der Wille
und die Entschlossenheit,
deine Wünsche in die Tat umzusetzen.
Henry Ford I.
Das schönste an einem ruhigen Lebensabend ist,
dass kein Mensch einen daran hindern kann,
von Jahr zu Jahr etwas klüger zu werden...
Charlie Chaplin
Unwirklichkeit
Ich bin ein Träumer
Weiß nichts von Kriegen
Weiß nichts von Atommüll
Weiß nichts vom Baumsterben
Weiß nichts von toten Fischen
Ich bin ein Träumer
Kenne keinen Neid
Kenne keine Eitelkeit
Kenne keinen Egoismus
Kenne keinen Hass
Ich bin ein Träumer
Hörte nie von Ausbeutung
Hörte nie vom Hunger
Hörte nie von Krankheit
Hörte nie vom Tod
Ich bin ein Träumer
War noch nie einsam
War noch nie verloren
War noch nie ausgesetzt
War noch nie verblendet
Bin ich ein Träumer?
Weiß doch das alles
Kenne doch das alles
Hörte doch von alledem
War doch schon alles
Ich bin ein Träumer
Thomas Mende

Ein kleines Lächeln tut so gut,
versuch es drei Mal täglich
Dazu ein wenig frischen Mut,
schon wird die Welt erträglich.
Ein Lächeln ist niemals für die Katz',
doch soll es etwas taugen,
gib ihm den allerbesten Platz!
Und lächle mit den Augen.
Ein Lächeln ist der schönste Lohn,
der Freude Wegbegleiter.
Und hast du mal genug davon,
dann schenk es einfach weiter.
Doch ärgert man dich fürchterlich,
und hast du nichts zu lachen.
Dann lächle einfach über dich,
das lässt sich sicher machen.
Verf.unbek.
"Der Rose süßer Duft genügt,
man braucht sie nicht zu brechen.
Und wer sich mit dem Duft begnügt,
den wird der Dorn nicht stechen"
Johann Wolfgang von Goethe
* * *
Augenblicke gibt es,
da steht die Zeit still,
alle Hast löst sich in Luft auf,
kein Zweifel mehr:
Wer sich beeilt,
verpasst das Leben.
Verf.unbek.
* * *
Wer die Perlen seiner Gegenwart
auf Schnüre ziehen will
erhält als Lohn nicht Ketten
der Vergangenheit
sondern ein Lichtgeschmeide
der Erinnerung
das auch vom Anblick
aus der Zukunft her
sich immer ändern lässt
Verf. unbek.
Ein bisschen mehr Frieden und weniger Streit,
ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,
ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was!
Statt soviel Unrast ein bisschen mehr Ruh,
statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du,
statt Angst und Hemmungen ein bisschen mehr Mut
und Kraft zum Handeln - das wäre gut!
In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht,
kein quälend Verlangen, ein froher Verzicht,
und viel mehr Blumen, solange es geht,
nicht erst an Gräbern - da blüh'n sie zu spät!
(Peter Rosegger)
* * *
Ohne Dich was wäre ich
So! sagt der Himmel zu der Wiese:
Jetzt legen wir uns auf den Bauch.
Du schreibst noch ein paar Grüße,
und ich, ich unterzeichne auch.
Dann aber haben wir genug getan."
Die Wiese schaut den Himmel an
und sagt: "Unendlich lieb habe ich Dich
und ohne Dich - was wäre ich ?"
Der Himmel aber wirft sich weit
über das weiche Wiesenkleid:
"Was wäre all mein blaues Müh'n,
blieb's ungestillt von Deinem Grün?"
Verf. unbek.
