Lauras Veilchen

01.06.2007 um 06:36 Uhr

Ich habe gelesen

von: Laurali   Kategorie: Frühling

"Das Erleben der Farben
ist eines der ganz besonderen Privilegien,
die wir auf diesem Planeten genießen können."

Theo Gimbel



Ich habe gelesen,
und das ist zu schön,
in der Mythologie wurde
Klatschmohn
als Liebesorakel genutzt.
Die Lautstärke des Knalls
beim Schlagen
auf die Blütenblätter zeigte an,
wie intensiv die Gegenliebe war.


 
 

Wenn die Luft durchfeuchtet wird
vom Licht der Sonne
so wird die Schönheit und der Reichtum
der ganzen Welt offenbar

Jan van Ruysbroek
 
 
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„Die Blume der Träume"
der Schlafmohn,
den Tränen
der Aphrodite entsprungen
als sie den Tod Adonis beweinte.
Die "Blume der Träume"
war dem Gott der Traumes
und des Schlafes geweiht,
Morpheus, der diese Blume
geschaffen hatte,
um Demeter ihren Schmerz
über die zeitweise
Rückkehr zu Hades in die Unterwelt
erträglich zu machen.
Der Anbau auch nur
einer einzigen Pflanze
von Papaver somniferum im Garten
ist in Deutschland strafbar!



Fotos von Laura
hier klicken



Hier ist heute Blumenfest
unter dem Motto:


"Herzschlag der Mutter Erde"
Uraufführung,
die Darsteller sind:
Schmetterlinge- -Bienen- Hummeln- Käfer-
- Frösche- Fledermäuse-
-Maulwürfe - Feldmäuse-Tausendfüßler-
-Salamander- Schnecken- Raupen
und manche Blattlaus
und viele andere


Und der rote Mohn klatscht Beifall!
Heißt er deshalb Klatschmohn?
Foto: Hans Feichtinger


Junifarben

Juni kommt mit großem Wagen
Bunte Blumen im Gepäck
Sind's genug der Kälteplagen
Alle kommen aus dem Versteck.

Sind die Farben unsrer Träume
Nur noch rosarot und himmelblau
Leuchtend grün sind alle Bäume
Blumen machen eine Schau

Wunder kann man jetzt bestaunen
Wo kommen nur die Farben her
Hört man schon ein leichtes Raunen
Juni, Juni danke sehr

© Laura
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Foto Hans Feichtinger
Durch ein Blumenmeer
meine Seele genießt still
und schwelgt in rotem Mohn

Mohn Blumenkinder
kommt mit in die Zauberwelt
ein Naturschauspiel

 

und alle meine Träume
fliegen übers Klatschmohnfeld





FARBEN

Für die tristen Tage,
die farblos grauen,
die hoffnungslos öden

schenke ich Dir diese Farben:

Weiß für die Unschuld
in Deiner Seele.

Gelb für die Sonne
in Deinem Herzen.

Orange für die Wärme
in Deinen Worten.

Rot für das Feuer
in Deinem Gesang.

Grün für die heilende Kraft
Deiner Umarmung.

Blau für die erfrischende Tiefe
Deines Wesens.

Braun für den Halt,
den Du gibst, wenn Du frei bist.

Schwarz für das Verborgene,
durch das Du nur noch heller strahlst.


Autor dieses Gedichts

Der NachtPoet
Stefan Brinkmann

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenpetros schreibt am 31.05.2007 um 07:26 Uhr:Ein schönes Haiku!

    LG
    Petros
  2. zitierenbuchzeiger schreibt am 31.05.2007 um 16:37 Uhr:Mohn - immer wieder faszinierend in seiner Vergänglichkeit !
  3. zitierenLaurali schreibt am 01.06.2007 um 06:44 Uhr:Ja, ich liebe ihn!
  4. zitierenElke schreibt am 01.06.2007 um 13:32 Uhr:...danke f. das Blumenfest,
    es war wirklich ein Genuss!
    Sehr schön in Wort u. Bild!
    Alles Liebe
    LG Elke
  5. zitierenblogpoesie schreibt am 02.06.2007 um 09:03 Uhr:Endloses Mohn Meer
    ich schließe meine Augen
    Roter Farbenrausch

    . . . als ich meinen ersten Kommentar schrieb, las ich diesen Text.
  6. zitierenLaurali schreibt am 02.06.2007 um 15:25 Uhr:Lieber Petros

    ja, ich habe noch so ein bisschen rumgewerkelt, aber der Text ist noch da, sorry, nächstes Mal passe ich besser auf.

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