Lauras Veilchen

25.03.2007 um 14:50 Uhr

Tierliebe

von: Laurali   Kategorie: Spaß



Tierliebe



Gestern auf einem Spaziergang begegnete mir ein junger Mann mit einem Frettchen.









Das sagen die Frettchen:

"Wir Frettchen gehören zur großen Familie der Marder. Marder sind kleine Raubtiere. Keine Nager, wie manch einer glauben mag. Ganz im Gegenteil. Nagetiere wie z.B. Mäuse, gehören zu unseren Beutetieren. Wir sind die domestizierte Form des Iltis. Seit vielen Jahrhunderten werden wir als kleine Jagdhelfer eingesetzt. Auch heute noch lassen sich viele Jäger von uns Frettchen bei der Kaninchenjagd helfen. Wir laufen dann in den Kaninchenbau und treiben das Kaninchen heraus direkt vor die Flinte des Jägers. Das nennt man "frettieren".!"


Frettchen Information (interessant)

25.03.2007 um 06:05 Uhr

Der Garten des Herrn Ming

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Der Garten des Herrn Ming

Im stillen Gartenreiche
des alten Gärtners Ming,
da schwimmt in einem Teiche
ein Wasserrosending.
Den alten Ming in China
entzückt sie ungemein,
Er nennt sie Catharina,
chinesisch: Ka-Ta-Rain.
Mit einer Pluderhose
und sehr verliebtem Sinn
geht er zu seiner Rose
am Rand des Teiches hin.
Er singt ein Lied und fächelt
der Rose Kühlung zu.
Die Rose aber lächelt
nur für den Goldfisch Wu ....

James Krüss

24.03.2007 um 17:05 Uhr

Dummheit ist häufig ein Vorteil

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 

Dummheit ist häufig ein Vorteil:
deshalb stellen sich die Allerschlauesten
oft dumm.

Sigmund Graff

18.03.2007 um 15:41 Uhr

Zeit

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Zeit

Nimm Dir Zeit
Man nehme einige ausgewählte Stunden,
wasche die Hektik unter fließendem Wasser ab,
schäle bedächtig die Minuten und
entferne die Sekunden
mit dem Zeiteisen.
Sodann mit einer Mischung
aus Ruhe und Gelassenheit füllen
und langsam in einer kleinen
Ewigkeit gar schmoren.
Zum Dessert passt ein Stück Zeit,
das man sich auf der Zunge zergehen läßt.

Paul Stroemer

18.03.2007 um 15:30 Uhr

Ich mag

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 

„Ich mag, dass du nicht viel fragst,"
sagt das Eichhörnchen zum Igel,
„und auch die Art, wie du nichts sagst."
Welch eine zauberhafte Art,
jemandem mitzuteilen,
dass man ihn gern hat!

 

Verf.unbek. 

18.03.2007 um 08:19 Uhr

Wenn dir ein Fels

von: Laurali   Kategorie: Spaß


Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heißgeliebte Pflanze.

Wilhelm Busch (1832-1908)

 

Wenn dir ein Fels vom Herzen fällt,
so fällt er auf den Fuß dir prompt!
So ist es nun mal auf der Welt:
Ein Kummer geht, ein Kummer kommt.


Heinz Erhardt

 

Foto Thailand -eine Qualle- ih gitte, gitt!

 

Viel passiert zu allen Zeiten.
In der Welt der Kleinigkeiten.
Stimmt bald ernst und
stimmt bald heiter, -
So, nun blätt're,
bitte, weiter!"

Joachim Ringelnatz

 

 

 

 

Vergiss nicht,
Glück hängt nicht davon ab,
wer du bist, oder was du hast,
es hängt nur davon ab,
was du denkst.

Dale Carnegie

 

16.03.2007 um 18:59 Uhr

Wer lachen kann

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 

Lob ist wie Balsam auf der Seele
man hört es gern und immerzu.
Mal braucht man mehr
ein andermal nur wenig
doch es macht immer
ein Gutes Gefühl

Verf.unbek.

 

* * *

 

Sternenkinder
Weißt Du, warum es Sterne gibt?
Die Sonne hat den Mond geliebt
Sie hatten sich so gerne
Und darum gibt es Sterne...

Verf.unbek.

 

Die Dankbarkeit ich muss es sagen,
Fällt manchen Menschen furchtbar schwer.
Dabei - es gibt an allen Tagen
Wohl Gründe für ein "Danke sehr".
Danke für ein frohes Lachen,
Danke für das Glücklich sein,
Und bei Fehlern, die wir machen,
Danke sehr für das Verzeihen,
Danke für das Hell der Sterne
Dank dem Menschen der mich liebt,
Der mit Zärtlichkeit und Wärme
Mich umsorgt und mich umgibt.
Dank an den, der mich geleitet I
n allergrößter Not,
Danke weil er mich begleitet,
Danke für das täglich Brot.

Verf.unbek.

 

* * *

Wer lachen kann,
dort wo er hätte heulen können,
bekommt wieder Lust zum Leben.

Werner Finck

16.03.2007 um 17:52 Uhr

Matthilde

von: Laurali   Kategorie: Spaß

Matthilde
Was führst du im Schilde,
du holde Mathilde?
Brichst mir das Herz,
du Schöne im Nerz.
Sag mir Matthilde,
bin ich recht im Bilde,
das deine Liebe zu mir,
starb wie dies Tier.
Welch Jammer Matthilde,
du Zierde deiner Gilde,
verspürte dein Nerz,
auch diesen Schmerz?

Reimund Schön

Es harrte Matthilde, die alte Wachtel,
geschminkt mit der vollen Spachtel
auf Eberharden,
den alten Barden,
zu spielen ein kleines Schachtel.

(ein Limmerick)

von H.Hirte

 

 

* * *


Kein Gedicht

Ich möchte so gern wie ein Vogel
Durch die Lüfte fliegen.
Ich möchte so gern wie ein Löwe
In der Wüste liegen.
Ich möchte so gern wie ein König
Die lange Weile besiegen.
Doch der Glanz der ewigen Sonnen
Begeistert mich heute nicht.
Ich habe Vieles begonnen.
Doch das macht noch kein Gedicht.

Paul Scheerbart (1863-1915)
* * *

Mit der Sprache spielen,
aus den einzelnen Worten
liebliche Noten dichten.
Sprache ist wie Musik
Die ein Dichter hörbar macht.
Die Seelen der Menschen
damit erreichen,
ist des Dichters Lebenssinn.

Verf.unbek.


16.03.2007 um 10:31 Uhr

Eine kleine Geschichte

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 

 

Eine kleine Geschichte

 

Pummerer, in morgendlich heiterer Ruh,
lächelte seinem Nachbarn Mommer zu.
Dieser, durch das Lächeln ebenfalls heiter,
gab es an den Straßenbahnschaffner weiter,
der an die kleine Verkäuferin
und die an Dr. Müller-Zinn,
Facharzt für Psychiatrie.
Dieser an Schwester Elke vom Kinderhort,
diese an die Toilettenfrau - und so fort.
So kam es schließlich irgendwann
abends gegen 6 Uhr am Schillerplatz an
bei einem im Augenblick traurig-tristen
durch das Lächeln doch erheiterten Polizisten,
so dass er, als Pummerer den Verkehr blockierte,
den Verstoß nur mit einem Lächeln quittierte.


Otto Heinrich Kühner

 

* * *

 

 

Lächeln

 

Wo Lächeln lebt leuchtet Gras grüner,
scheint die Sonne heller,
duften Blumen lieblicher.
Im Lächeln erblüht die Seele,
entfaltet sich Kraft,
ist Vertrauen geborgen.
Durch Lächeln trägt sich Last leichter,
wird die Erde wohnlich,
Leben beseelt.

Else Pannek

 

 

Lausche stets auf die Welt

wie ein Kind, das über alles staunt.
Hege ein Gefühl der Liebe
und Bewunderung für die
gesamte Schöpfung,
vom winzigsten Grashalm
bis zum entferntesten Gestirn.
So wirst du die verloren
gegangene Harmonie
wieder finden.

(indianische Weisheit)

 

 

15.03.2007 um 18:35 Uhr

Ein Fremder

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 

Ein Fremder

Ein Fremder hat mir ein Lächeln geschenkt,
an einem Regenmorgen,
es streifte mein Herz,
das angstvoll bedrängt,
und linderte meine Sorgen.
Ich wollt es behalten,
ich Egoist,
doch begriff ich,
mit einem Mal heiter,
dass man in der Fülle großzügig ist-
und ich gab es an den Nächsten weiter.
So trat es seine Wanderung an,
durch Strassen, Plätze und Gassen,
durch Omnibus, Tram und Untergrundbahn,
so greifbar- und doch nicht zu fassen.
Am Abend, als ich nach Hause ging,
da bückt ich mich plötzlich nieder
und sah wie ein kleines, strahlendes Licht,
mein Lächeln auf einem Kindergesicht-
und ich nahm mir es und hatte es wieder.

Verf. unbek.

14.03.2007 um 17:27 Uhr

War einmal ein Bumerang

von: Laurali   Kategorie: Spaß

 

 

Immer die kleinen Freuden aufpicken,
bis das große Glück kommt.
Und wenn es nicht kommt,
dann hat man wenigstens
die kleinen Glücke gehabt

Theodor Fontane





War einmal ein Bumerang
War ein weniges zu lang
Bumerang flog ein Stück
Aber kam nicht mehr zurück
Publikum - noch stundenlang -
Wartete auf Bumerang

Joachim Ringelnatz



Ein Mensch

Ein Mensch, der manches liebe Jahr
Zufrieden mit dem Dasein war,
Kriegt eines Tages einen Koller
Und möchte alles wirkungsvoller.
Auf einmal ist kein Mann ihm klug,
Und keine Frau ihm schön genug.
Die Träume sollten kühner sein,
Die Bäume sollten grüner sein,
Schal dünkt ihm jede Liebeswonne,
Fahl scheint ihm schließlich gar die Sonne.
Jedoch die Welt sich ihm verweigert,
Je mehr er seine Wünsche steigert.
Er gibt nicht nach und der rumort,
Bis er die Daseinsschicht durchbohrt.
Da ist es endlich ihm geglückt -
Doch seitdem ist der Mensch verrückt.

(Eugen Roth)