Lebens_Lagen

04.01.2014 um 00:46 Uhr

Obsession

von: Hamna

Und das meint jetzt keine Parfum-Werbung sondern tatsächlich die Besessenheit (von etwas oder jemandem).

Ihr habt es vielleicht schon gemerkt (*hüst*): ich bin von dem ein oder anderen (Modelabel, Mann, what ever...) dann schon mal gerne gleich SEHR begeistert. Leichtes Interesse gibt's bei mir selten, um so öfter aber entweder ein Egal oder eben Obsession. Das kann doch nicht gesund sein.

Nun ist das hier ja keine Selbsthilfegruppe, aber vielleicht hat es doch sowas wie einen therapeutischen Effekt, wenn ich mal ohne Netz und doppelten Boden oder die Bemerkung "erzähl ich vielleicht später mal" auspacke, wie es da manchmal in mir rast und wütet.

Siehe Desigual: da habe ich jetzt wirklich tage- und stundenlang gefühlt endlose Listen von Tops angesehen und durchgeklickt, auf verschiedenen Seiten, bis ich dann gestern endlich endlich was gefunden habe, das nicht den finanziellen Rahmen sprengt. Ich MUSSTE einfach so ein Teil haben, jedenfalls hatte ich das Gefühl, ohne ein Top von Desigual das Jahr nicht zufrieden beginnen zu können. Nun wird die eine oder andere von euch vielleicht denken "Hey, kein Problem, dafür sind wir doch weibliche Wesen, wir lieben Shoppen!" Gedehntes Jaaahhh... ich kenne das von mir so eben nicht. Oder sagen wir: schon lange nicht mehr. Zumindest von Kleidung nicht.

Anders ist es da schon mit diesem Männer-Ding: es fing vor einem Jahr ganz plötzlich an mit Axel Milberg, der wurde aber ziemlich schnell abgelöst von Edgar Selge (sorry, Herr Milberg ;)) - hey, ich habe sogar einen Bildschirmschoner mit Dia-Show von Edgar Selge! Ist das krank oder ist das krank? Zumindest ist es etwas übertrieben, oder? Eine Zeitlang habe ich alles mögliche von ihm gegoogelt, also seine TV-Rollen (mit ausführlicher Inhaltsbeschreibung, inkl. Fotos natürlich), seine Bühnen-Rollen (er rezitiert die Duineser Elegien von Rainer Maria Rilke live auswendig!!!), naja, usw. eben. *pfeif*

Und jetzt ist es plötzlich - aus dem Nichts sozusagen - Klaus Kinski. Ich hab schon eckige Augen und kenne jetzt so ziemlich jeden Satz, den er zu Lebzeiten in der Öffentlichkeit von sich gegeben hat, inkl. seines eindringlichen Vortrags "Jesus Christus Erlöser" - übrigens: unbedingt empfehlenswert, mitsamt seiner Ausraster!  

Ich meine, das tut ja keinem weh, und ich stalke auch wirklich niemanden. (Bin übrigens gar nicht mal zu feige sondern schlicht zu bequem dafür, aber diese nachträgliche Richtigstellung nur nebenbei.)

Ja, wie komme ich jetzt eigentlich darauf? Ach richtig... meine große Liebe. Das war auch so eine Obsession, und ich habe mich vorhin gefragt, warum ich davon hier nicht erzählen mag. Und keine Antwort gefunden. Also tu' ich's jetzt: 

Ich war damals schon geschieden und mit meiner dreijährigen Tochter allein, hatte gerade wieder angefangen zu arbeiten in einer Buchhandlung inkl. Bürobedarf. Er eröffnete sein Geschäft kurze Zeit später direkt neben uns und kam immer als Kunde in den Laden, oft (wegen mir) mehrmals täglich. Ich weiß gar nicht, wodurch er mir zunächst auffiel, aber ich kann mich noch gut erinnern, dass er damals so gar nicht meinem "Beuteschema" entsprach. Immer im Anzug, ordentliche Frisur, so der Typ junger Familienvater mit Häuschen und Golden Retriever. Dass er in Wirklichkeit alleinstehend war und nebenbei noch eine Kampfsportschule unterhielt, konnte ich ihm nicht ansehen. Auch nicht, dass er ein Messie war und eine wilde Vergangenheit hatte. Jedenfalls wurden wir irgendwie aufeinander aufmerksam und ich verknallte mich total in ihn.

Wir hatten von Anfang an eine starke telepathische Verbindung: es kam täglich also mehrmals vor, dass ich z. B. mitten in einem Kundengespräch aufsah und zum Fenster schaute, weil ich das Gefühl hatte, er kommt jeden Moment um die Ecke. Und prompt kam er dann auch. Wenn ich nachmittags mit meiner Tochter an seinem Laden vorbeiging, ging es ihm ähnlich. So beäugten wir uns längere Zeit, bis ich dann bei ihm anfing zu arbeiten. Die Funken sprühten reichlich, und mit etwas Hilfe von einem seiner Freunde kamen wir dann auch zusammen. Tja, und ab da begann das Elend, durch ihn bin ich aufs Heftigste verletzt und gedemütigt worden, und als er mich abserviert hatte, kamen Selbstverletzungen, massive Suizidgedanken und exzessives Hungern bis zum Zusammenbruch. Ich war nur noch ein zitterndes, abgemagertes Wrack. Damals hatte ich auch allerschlimmste Borderline-Symptome, damit meine ich nicht mal das oben Beschriebene, sondern noch ganz andere Sachen. Ich habe mich nie wieder ganz davon erholt und heute meide ich ihn wie eine Krankheit.

Eine Zeit 'nach ihm' habe ich einen ganz tollen Mann kennengelernt, aber er brauchte nur mit dem Finger zu schnippen, sofort lief ich wieder zu ihm zurück. Wir wohnten dann sogar auch eine Zeitlang zusammen, aber viel besser als beim ersten Mal lief die Beziehung auch da nicht, der hat mich wirklich nachhaltig kaputt gemacht, ist aber selbst auch daran kaputt gegangen. Alles in Allem ging das so ca. 4 Jahre mit uns, hat aber noch lange bei mir nachgewirkt. Und was ich damals zu Freunden sagte: dass ich, wenn ich ihn nicht haben kann, lieber ganz allein bleibe, das hat sich blöderweise bis heute bewahrheitet, denn ich konnte ganz lange nicht mehr vertrauen und kann es wohl bis heute nicht.

Warum habe ich nun gerade ihn so sehr geliebt? Keine Ahnung! Ich war anfangs verknallt wie ein Teenager in einen Rockstar und total besessen von ihm, und später war er der erste (und vielleicht sogar einzige) Mann, den ich wirklich als ganzen Menschen geliebt habe. Ich glaube, früher war ich halt immer zwar verliebt, aber wirklich geliebt habe ich nicht. Meine Männer mussten z. B. immer stark sein und erwachsen (meine erste längere Beziehung hatte ich deshalb mit 17 zu einem 32-jährigen), ich mochte z. B. den Gedanken nicht, dass ein Mann mal ein Kind gewesen ist, ich war immer auf das Bild des erwachsenen starken Mannes fixiert.

Und bei ihm war das anders, da gab es auch mal ein Schlüsselerlebnis, das mich total geflashed hat: Ich war ihm also sowieso schon total verfallen und habe ihn angebetet, und dann waren wir bei seiner Familie zu Besuch, und seine Mutter zeigte alte Super-8-Filme, die sie früher in der Familie aufgenommen hatten. Und plötzlich sah ich ihn da als Baby, ich sah die kleinen Händchen, die jetzt seine Hände waren und die ich so liebte, ich sah seinen kleinen Mund, der jetzt sein Mund war und den ich so gern küsste, und seine Augen... seine Augen! Ich weiß nicht, wie ich das erklären soll, es war ein Schock für mich und ich hatte das Gefühl, ich würde durch diese Augen direkt in seine Seele blicken und ich sah, dass er noch immer derselbe war, ich sah sozusagen direkt seinen Wesenskern, das was ihn im Innersten ausmacht und schon immer ausgemacht hat. Und ich hätte vorher nicht gedacht, dass meine Liebe zu ihm sich noch steigern könnte, aber ich liebte ihn von da an noch 1000 x mehr.

Und er war so ein Arschloch an diesem Wochenende, unbeschreiblich! Seine Familie fragte mich völlig hilflos, ob denn nicht mal ich ihn bändigen könnte? Nee, ich am allerwenigsten, leider. Wenn ich ihn mit jemandem vergleichen sollte, dann fiele mir tatsächlich am ehesten Klaus Kinski ein: einerseits so sensibel und ein Schöngeist, andererseits ein blindwütig um sich schlagender Derwisch. Wenn er sagte "spring", dann hatte man zu fragen "wie hoch", ging was schief, waren alle anderen schuld, nur er nie. Und wehe, es ging nicht nach seinem Kopf. Und seine Schüler in der Kampfsportschule, die ihn mit "Meister" ansprachen, hofierten ihn auch von vorne bis hinten. Falls nicht, bekamen sie halt was aufs Maul.

Nur mit meiner Tochter war er sehr liebevoll und geduldig, obwohl sie auch schon ziemlich gedrillt wurde von ihm, aber halt eher mit Liebe und Erklärungen, wenn auch streng und bestimmt. Irgendwann wird er sich wohl totgesoffen haben, er sieht schon jetzt ziemlich schlimm aus. Aber wie gesagt: wenn ich ihn zufällig mal irgendwo sehe, mache ich einen großen Bogen um ihn bzw. ergreife regelrecht die Flucht. Mein ganz persönliches Problem war halt, dass es eine Frau vor mir gab, eine blonde dünne und dumme Tussi, die er sich quasi als Haustier hielt (seine Worte!), bis sie ihn abservierte. Ich glaube, über diese Kränkung ist er nie hinweggekommen, weil er ihr das auch nie zugetraut hätte, und darum wurde sie von ihm total glorifiziert und für sie hat er auch alles gemacht.

Nach ihr war ich immer nur die Nr. 2, das sagte er auch mal ganz unverblümt, und als ich dahinter kam, dass er sie auch heimlich trifft (sie wollte nicht mal was von ihm außer Gesellschaft und hier und da Unterstützung, auch finanziell), war's für mich dann auch vorbei. Auch das, dass ich dann einfach ging, hat er nie überwunden. Also haben wir uns auch irgendwie letztendlich gegenseitig kaputt gemacht. SEUFZ!!! Ganz schwarzes Kapitel, genug jetzt davon! Soviel wollte ich eigentlich gar nicht dazu schreiben, weil's immer noch wehtut.

Ok, der Vollständigkeit halber, sind eh nur noch zwei - drei Sätze, auf die es jetzt nicht mehr ankommt: Nach Feierabend gab er jeden Abend Unterricht in seiner Schule, und wenn er dann nach Hause kam, hatte warmes Essen auf dem Tisch zu stehen. Ich hatte nach einem Arbeitstag und Kind dann oft Mühe, mich überhaupt so lange wach zu halten, weil es oft auch Mitternacht wurde, das hat mich also physisch schon mal sehr gefordert. Tja, und sein Freund erzählte mir dann mal irgendwann, dass der Unterricht immer nur bis 21.00 Uhr geht - danach war er dann bei seiner Ex, die ebenfalls für ihn kochte! Und für seinen Pleite-Laden habe ich mal 7.000 DM aufgenommen damals, die habe ich nie von ihm zurückbekommen und mir damit zum ersten Mal im Leben meine Bonität bei der Bank auf Jahre versaut. Noch Fragen?

Also, da sollte ich doch froh sein, dass ich jetzt auf Milberg, Selge, Kinski und co. fixiert bin! Die können mich wenigstens nicht unglücklich machen. Und ich glaube, die Sache mit den Single-Börsen überlege ich mir nochmal.

Sorry, C.: die Mail an dich hat jetzt natürlich keine Exklusivität mehr. Aber irgendwie war mir danach, das hier mal zu erzählen.

Gute Nacht an alle! Und bekommt mir jetzt bloß keine Albträume von Klaus Kinski. Oder anderen Männern. :*

PS: jetzt ist mir die Antwort wieder eingefallen: ich wollte hier nie mit traurigen, überlangen Texten langweilen. Mist!

 

03.01.2014 um 23:17 Uhr

...dazwischen...

von: Hamna

Jetzt weiß ich über die Redewendung "zwischen den Jahren", was ich nie wissen wollte: wie sich das anfühlt!

Ich hänge immer noch in irgendeinem zeit- und substanzlosen Nirwana fest und finde einfach nicht in meinen alten Rhythmus.

Wie ich die letzten Tage verbracht habe?

Wollt ihr nicht wissen!

Doch?

Ok. *sfz*

Ich habe mir auf Youtube ALLES angesehen, was es irgendwie über und mit dem legendären, unvergleichlichen ("anbetungswürdigen" verneif ich mir jetzt für die Empfindsamen unter euch) KLAUS KINSKI zu sehen gibt!

Btw, um nochmal kurz auf Barry Manilow zurückzukommen: ich war betrunken! Zählt das als Entschuldigung? Und was ist bitte Barry Manilow gegen einen Klaus Kinski?

Letzte Nacht habe ich sogar von ihm geträumt. Von Kinski, nicht von Manilow, das versteht sich hoffentlich von selbst. War ein... ähm... sehr interessanter Traum. Er hatte mich in seiner Gewalt und wollte mir eine Kugel in den Kopf schießen, aber ~irgendwie~ (keine näheren Angaben an dieser Stelle) konnte ich ihn von seinem ursprünglichen Plan abbringen. Höhö.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich gerade etwas aufgewühlt bin. Habe per Mail eben jemandem von meiner ehemals großen Liebe berichtet, der auch so ein Enfant terrible war und mich an Körper* und Seele beschädigt hat. *Nee, eine Kugel in den Kopf war das nun nicht, aber er hat schon systematisch dafür gesorgt, dass ich permanent erschöpft war. Nee, nicht das, was ihr jetzt vielleicht denkt. Ach, ich lasse es besser...

Ach so, bevor ich es vergesse: allen hier Lesenden ein glückliches neues Jahr!

 

 

01.01.2014 um 04:58 Uhr

unzusammenhangloses Gesabber

von: Hamna

Unvergleichlich genialer, anbetungswürdiger Barry Manilow! *sabber* *tropf*

Das musste jetzt einfach gesagt werden! Ich würde sterben für diesen Menschen. Mindestens in die Knie gehen! (Aber mich fragt ja keiner.)

30.12.2013 um 23:55 Uhr

Jahresendgedanken

von: Hamna

Traurig bin ich eigentlich erst seit dem Film, den ich vorhin gesehen habe: Silberhochzeit

Oder sagen wir lieber: ein bisschen melancholisch. Warum eigentlich? Was ich mal angestrebt habe, selbst irgendwann Silberhochzeit zu feiern, habe ich mir längst abgeschminkt und bei dem Film kann man sich auch fragen, ob das so ein lohnenswertes Ziel ist. Vielleicht war es eher die illustre Runde der Freunde, die sich da versammelt hatte, um das Silberhochzeitspaar zu feiern, die mich ein bisschen nachdenklich gemacht hat. Alles Leute so ca. in meinem Alter bzw. etwas älter, so schien es mir jedenfalls. Einer der Gäste: der unvergleichliche, anbetungswürdige Axel Milberg. (Nein, er ist nicht der, den ich gestern meinte ;) Aber er ist so toll! Wenn er lächelt, schmelze ich dahin. Oh Mann. Seufz!)

Naja, ich habe auch tolle Freunde. Morgen feiern wir zusammen ins neue Jahr.

Traditionell lasse ich das alte Jahr Revue passieren. Genau vor einem Jahr war ich in einer schwierigen beruflichen Situation, von der ich mich immer noch nicht ganz erholt habe. Das macht sich in Träumen bemerkbar (ich träume manchmal von den beiden Chefs, z. B. dass sie mich mit Messern verfolgen und töten wollen, ohne Quatsch!) aber auch in anderen Jobs. Ich bin weniger selbstbewusst, bin ängstlicher als früher, das wurde mir in der Buchhandlung deutlich. Angst, Fehler zu machen. Angst vor Kritik. Schlimm. Ich kann mir vorstellen, dass man mit einer solchen Ausstrahlung eher Opfer von Mobbing wird und auch Aggressionen weckt. Also, mich würde so ein ängstliches Häschen aggressiv machen, ganz sicher. Und jetzt bin ich selbst so ein ängstliches Häschen und frage mich, wo meine frühere Souveränität geblieben ist.

Die Diagnose "schwere Depression" jährte sich gerade zum 4. Mal. Nie hätte ich gedacht, dass ich so lange damit zu tun haben würde. Frühere Depressionen habe ich einfach irgendwie ausgesessen und ansonsten weitergemacht wie bisher. Warum war es vor 5 Jahren anders? Hätte ich auch da einfach weitermachen sollen? Hätte ich das gekonnt? Noch immer hadere ich mit dem Verlauf damals, und dass ich mich habe krankschreiben lassen. Mit einem ehemaligen Therapeuten sprach ich im letzten Jahr mal über die Theorie der sich selbst erfüllenden Diagnose. Tja, falls jemand ein Beispiel braucht... here I am.

Mein jetziger Therapeut, der wirklich ein Schatz ist, sagt immer, das sei Blödsinn. Und dass ich, hätte ich mich damals nicht krankschreiben lassen, mit einem noch schwereren Verlauf hätte rechnen können, die Zusammenbrüche noch dramatischer (geht das?) und die Panikattacken noch massiver geworden wären mit der Zeit. Aber weiß man's? Eben! Aber dieses "was wäre, wenn..." nützt mir ja jetzt auch nichts mehr.

Was war also im letzten Jahr? Wieder langfristige Krankschreibung, eine Liebe gewonnen und so schnell wieder verloren, aber dann doch in der zweiten Jahreshälfte langsame Besserung und neue Hoffnung. Auf diese Hoffnung gilt es jetzt aufzubauen.

Im neuen Jahr also: die Selbständigkeit vorantreiben (Stichtag 01.04.!), viel Geld verdienen und dann hoffentlich bald ein Umzug, von hier in die Stadt. Einen Mann finden - erstmal für's Bett (Sachertorte! *g*), später vielleicht für's Herz - und vor allem: stabil bleiben bzw. noch stabiler werden.

Ich spüre in mir, dass das alles noch da ist: meine Handlungskompetenz, meine Selbstsicherheit - aber ich kann das noch nicht so richtig in die Praxis umsetzen, weil immer diese Angst da ist. Aber ich denke, wenn man sein eigener Chef ist, dann ist doch vieles einfacher. Da muss ich keine Angst vor Kritik haben (außer vor der von Kunden vielleicht, aber damit käme ich wohl klar), da könnte ich mich wieder auf meine Stärken besinnen und diese auch ausleben. Und darauf freue ich mich auch. Ich bin also schon optimistisch, was das neue Jahr angeht.

Und könnte ein neues Jahr besser beginnen als mit Optimismus und dem Glauben an sich selbst?

 

Allen hier Lesenden wünsche ich einen schönen Jahreswechsel und ein gutes neues Jahr!

 

30.12.2013 um 23:07 Uhr

kurzer Lage-Check

von: Hamna

Kein Shopping heute! Ich hatte gerade meine Jacke angezogen und wollte losfahren, da klingelte mein Handy: meine Tochter hatte soeben Migräne bekommen. Oh Mann, tat mir das leid! Nicht wegen mir, ich geh eh nicht so gerne shoppen (da muss ich ja das Haus verlassen), sondern weil sie sich schon wieder mit dem Mist rumquälen muss. Arme Maus.

Hab dann bei Amazon mein gespeichertes Teil von Desigual bestellen wollen, war das doch glatt aus dem Einkaufswagen gelöscht worden: nicht mehr verfügbar. Also, da tat ich mir dann höchstselbst leid. So ein Scheiß! Es war bei einem anderen Anbieter noch verfügbar, aber ich gebe dafür keine 69,- Euro aus, wenn ich es für 50,- hätte haben können. Blöder verdammter Mist!!! Aaaaahhhhhrrrrggg!

Ich hätte ja sowieso am liebsten bei Desigual direkt im Online-Shop bestellt, da habe ich ein Lieblingsstück für 34,- Euro entdeckt (50% reduziert), aber erst haben mich die 9,- Euro Versandgebühren abgeschreckt, und als ich mich doch endlich zur Bestellung durchgerungen hatte, hat PayPal rumgezickt. Muss ich das wohl doch mit denen mal klären. Ich hatte da vor etlichen Jahren mal kurz ein paar Euro Schulden und wurde deshalb für den direkten Bezahlungsweg gesperrt, aber ich dachte, das sei längst aufgehoben, weil mein Konto dort schon ewig ausgeglichen ist. Und Kreditkarte habe ich nunmal nicht, aber das sind die beiden einzigen Bezahlwege, die der D.-Onlineshop akzeptiert.

Tja, das mit Paypal nehme ich dann aber erst im nächsten Jahr in Angriff. Wenn dann das Geld noch reicht und nicht schon längst für Alltäglichkeiten draufgegangen ist. Mann, bin ich froh, wenn dieses Elend mal vorbei ist.

Die Langsamen bestraft das Leben. Ich bin aber auch immer so zögerlich, wenn's ums Geldausgeben geht und überlege so lange hin und her, ob ich es wirklich wagen soll, ob ich mir das erlauben kann und darf und immer hin und her. Das hab ich jetzt davon! Scheißdreck, verdammter!

(Sorry für die Flucherei, aber in Anbetracht der Umstände muss das heute mal sein!)