Liebeskind

31.08.2011 um 20:16 Uhr

bäm

Wenn ich lese, was ich schreibe, könnt ich kotzen. Deshalb tu ichs nicht. Aber es bleibt auch so: Ich könnte kotzen. Alleene. Traurig. Am Arsch. Traurig.

30.08.2011 um 21:40 Uhr

Sad

Sie ist mal wieder traurig, die Kleene. Wie sollen mir meine Kollegen glauben, dass ich meinen Job mit Patienten gut mache, wenn ich schon rot anlaufe, wenn sie mir eine Frage stellen? Wie soll mich mein Mc Dreamy mögen, wenn ich mich wie ein kleines Mädchen aufführe. Ich weiß! dass ich meinen Job ordentlich mache. Aber da wird so viel gelästert, spekuliert, interpretiert. Mag gut sein, dass mir Inkompetenz unterstellt wird. Und dabei find ich, ich schlag mich ganz gut. Es macht mich unsicher, traurig, resigniert. Und es ist so zermürbend, Mc Dreamy jeden Tag mehr entgleiten zu sehen. Dabei weiß ich noch nichtmal, ob mein Gefühl richtig ist. Aber ich fühl mich so klein. Immer wieder. Immer mehr.

25.08.2011 um 16:08 Uhr

Ist das nicht seltsam

... wenn man den ganzen Tag Leuten erzählt, sie sollen in sich reinhören, aber wies in einem selbst aussieht, davon hat man keine Ahnung? Ich fühl mich heute klein uns verletztlich und zerbrechlich. In letzter Zeit immer häufiger. Kann mich mal jemand in seine großen starken Arme nehmen?

16.08.2011 um 21:41 Uhr

Sehnsucht

Nach Küssen auf meiner Haut

Nach einem Lächeln, wenn ich zur Tür hereinkomme

Nach einer festen, langen, fröhlichen, zärtlichen Umarmung, in der ich mich geborgen fühle

Nach klein und schwach sein dürfen nach einem Tag, an dem ich groß und stark sein musste

Nach deinen Augen, die mich ansehen als gäbe es nichts außer mir

Nach deiner Zärtlichkeit, wenn du mir übers Haar streichst

Nach deinem Verlangen, das auch meines ist

Nach kleinen Geheimnissen und großen Gefühlen

Nach dem kleinen Glück, ein Wir zu sein

15.08.2011 um 13:49 Uhr

Meine Ruh

Meine Ruh ist hin,
Mein Herz ist schwer;
Ich finde sie nimmer
und nimmermehr.

Wo ich ihn nicht hab,
Ist mir das Grab,
Die ganze Welt
Ist mir vergällt.

Mein armer Kopf
Ist mir verrückt,
Meiner armer Sinn
Ist mir zerstückt.

Meine Ruh ist hin,
Mein Herz ist schwer,
Ich finde sie nimmer
und nimmermehr.

Nach ihm nur schau ich
Zum Fenster hinaus,
Nach ihm nur geh ich
Aus dem Haus.

Sein hoher Gang,
Sein edle Gestalt,
Seines Mundes Lächeln,
Seiner Augen Gewalt,

Und seiner Rede
Zauberfluß,
Sein Händedruck,
Und ach! sein Kuß!

Meine Ruh ist hin,
Mein Herz ist schwer,
Ich finde sie nimmer
und nimmermehr.

Mein Busen drängt
Sich nach ihm hin,
Ach dürft ich fassen
Und halten ihn,

Und küssen ihn,
So wie ich wollt,
An seinen Küssen
Vergehen sollt!