Have you ever been in love?
Manchmal stellt sich sicher dem ein oder anderen die Frage, ob er/sie schon jemals "richtig" geliebt hat. Die Definition von richtiger Liebe überlasse ich lieber den anderen....Was unterscheidet eigentlich richtige von nicht richtiger Liebe, ja wer legt das fest?
Für mich persönlich stellt sich weniger die Frage nach der Definition als nach den Gefühlen, die dahinter stecken. Ich denke das ist auch nicht bei jedem Menschen gleich, es gibt Leute, die sich relativ schnell verlieben - schwärmen in regelmäßigen Abständen von ihm und ihr...Wiederum andere scheinen gegen die sagenumwobene Liebe immun zu sein und dann aufeinmal trifft es sie wie der Blitz und sie sind nicht mehr zu rationalen Handlungen fähig..Lange Rede kurzer Sinn, jeder erlebt sie wohl anders - die Liebe. Doch was passiert eigentlich, wenn man 2 Personen auf unterschiedliche Weise und doch gleich liebt?Ist das möglich, oder bildet man sich das ein, dass man beide gleich lieb hat, weil man sich einfach nicht entscheiden kann oder möchte?Vielleicht macht man sich es damit ja auch einfach...Oder verkompliziert man damit noch mehr?Das ist eigentlich meine primäre Frage an - ja an wen eigentlich? Ich weiss es nicht, was ich aber weiss - ist, dass ich in eben so einer "Sackgasse" gelandet bin...In meinem Fall aus verschiedenen Gründen besonders unangenehm eigentlich - aber dazu später mehr....
Jetzt würden mich zu der Thematik generell einmal die Meinungen anderer interessieren...

Vor allem aber habe ich Angst die falsche Entscheidung zu treffen...
Lieben Menschen gleich? Meine Antwort: Nein.
Dennoch glaube ich, dass viele den gleichen Grad an Glück erreichen können, wenn sie den Mut haben und nicht irgendwelchen Trugbildern auf den Leim gehen...
Finde ich furchtbar, weil ich keinen verlieren und verletzen möchte...
Wir sahen uns und waren beide verheiratet. Wir verliebten uns in Sekunden und binnen weniger Wochen liebten wir uns mit dem gegenseitigen Bekenntnis. Fakt war, wir haben es am 1. Tag unseren Partnern gesagt!!!! Dennoch kam der Punkt, wo sie ihn unter Druck setzte und er sich entscheiden mußte. Er entschied sich für sein Grundgerüst, was sehr sinnvoll ist- zumal ich gar nicht weiß, ob ich ihm das so geben könnte im Alltag wie sie... (sie tut alles für ihn...bei mir müsste er sich den Hintern selber abputzen *G*).
Ich habe ihn beschimpft und an seiner Liebe gezweifelt. Doch in mir wußte ich, dass es falsch war, diesen Zweifel auszusprechen. Bis heute verbindet uns die Liebe als Freundschaft und heute weiß ich, dass er mich sehr wohl sehr geliebt hat. Nur er mußte sich entscheiden....
Hätte sie es nicht gewußt, hätten wir es gut so leben können.
Liebe heißt für mich nicht, dass ich ihn beanspruchen muß. Liebe soll ergänzen.
Natürlich hat man ein "schlechtes Gewissen", aber wenn man es nicht lebt, geht man selber einen faulen Kompromiss mit SICH ein und letztlich leiden die Menschen, die man liebt, weil man mit sich selber nicht im Reinen ist.
Das führt dazu, dass alle Beteiligten kein Glück erleben.
Ich bin absolut bekennend der Meinung, dass Liebe auch auf mehrere Menschen bezogen sein kann und es eben nicht schadet, es auszuleben. Wir reden hier ja nicht davon, dass man durch alle Betten tobt. Aber wenn ich liebe und das mir selber verbieten muß...
...was wird dann aus MIR?? Und was aus denen, die mich lieben?