How I get on with my life and living...

09.05.2008 um 13:03 Uhr

Schwierige Musik...

Also, es gibt so CD's, die ich im Regal habe und kaum jemals höre. Von Anfang an kaum je gehört habe...

 

Beispiele gefällig? Ein U2-Best Of-Doppelalbum, ein weiteres U2-Album, "The Very Best of The Who"

Ich habe diese Dinger geschenkt gekriegt und mich ehrlich gefreut drüber. Oder ich habe sie gekauft / runtergeladen.

Und trotzdem habe ich irgendwie Startschwierigkeiten... nach einem Song hör ich weg oder wechsel. Obwohl ich's ja objektiv mag, es gibt nur nie den richtigen Moment für diese Musik oder so.

Ich bin merkwürdig, ich weiss ^^

28.02.2008 um 15:33 Uhr

Ich in offenbar ne Streberin

Stimmung: durchaus ok

... denn eigentlich lerne ich gerne.

14.08.2007 um 08:45 Uhr

NEIN


http://www.grossstadtgefluester.de/uploads/_files/Ich_Muss_Gar_Nix_Snippet.mp3

14.05.2007 um 14:32 Uhr

zum Gedenken an Victor Jara (Opfer von Pinochet) und tausende anderer Chilenen

Sternenschein und ich haben gemeinsam beschlossen, heute je einen Gedenk-Beitrag zu veröffentlichen zu diesem Thema. Sternenscheins Beitrag (indem Ihr auch viel erfahrt über das heutige Chile) findet Ihr hier. Die Idee entstand aus einer Diskussion im Blog von Rougenoir .

Die grosse Band U2 hat einen Song geschrieben namens "One Tree Hill". In diesem Song kommen die folgenden Zeilen vor:

And in the World a heart of Darkness / A fire zone / Where Poets speak their heart / Then bleed for it / Jara sang, his song a weapon / In the Hands of Love / You know his blood still cries / From the ground

Jara (Victor Jara) war ein chilenischer Folk-Sänger, der in den frühen 70ern sehr berühmt war in Chile. Seine Songs beinhalteten vor allem Sozialkritik und riefen zum Aufstand auf. Er wurde respektiert von den intellektuellen Führern der sozialistischen Regierung. Aber als Pinochet mit einem Staatsstreich die Regierung stürzte, folterte er Victor Jara zu Tode, indem er im beide Hände abschnitt und ihn dann zwang zu singen und Gitarre zu spielen. Wir wollen hier, Victor Jaras grossen Opfers gedenken.

Nur kurz als Anmerkung, es gibt noch zwei U2-Songs über die Zeit von Chile unter Pinochet : "They dance alone" und "Mothers Of The Disappeared".

 

Nun, wer war Pinochet und was geschah damals? Sternenschein hat dies schon sehr gut erklärt und ich kopiere es - etwas aufbereitet und mit ihrer Erlaubnis - so hierher.

Pinochet hatte eine Militaerausbildung und ein Jurastudium. In den 50 Jahren hat der Staatschef von Chile, Videla, die kommunistische Partei verboten und Konzentrationslager eingerichtet. Pinochet wurde KZ Kommandant.
1970 gewann die sozialistische Opposition bei Wahlen die Mehrheit, Salvadore Allende wurde Staatschef. Das passte den Amerikanern nicht wirklich.
Pinochet war auch zwischenzeitlich mal Attache an der Chilenischen Botschaft in Wahington, nahm an Kursen der US Army teil. Daher hatte er wohl gute Kontakte zum CIA und zur US Armee.
1973 streikten in ganz Chile die Transportgewerkschaften, vom CIA unterstuetzt, um Allende zu Fall zu bringen.
Das fatale war, Allende hatte Pinochet vorher noch zum Divisonsgeneral ernannt, und das Kommando ueber die Heeresgarnison Santiago de Chile uebergeben.
So putschte Pinochet 1973, liess den Praesidentenpalast bombardieren und griff Allende an. Dieser verteidigte sich noch eine Zeitlang, bevor er sich selbst erschoss.
Pinochet uebernahm die Macht, liess alle Regierungsmitglieder, Sozialisten und Aehnliches verhaften und in Konzentrationslager sperren.
Pinochet ernannte sich zum Praesidenten auf Lebenszeit. Baute seine Macht auf Verschwinden-lassen und Folterung von Menschen auf, wobei die deutsche Siedlung, Colonia Dignidad, wohl auch eine Rolle als Folterzentrum spielte.
1990 musste Pinochet zuruecktreten, blieb aber noch Senator.
Vor einigen Jahren wurde er in London verhaftet, sollte wegen Menschenrechtsverletzungen angeklagt werden, wurde aber wegen seniler Haftunfaehigkeit dann doch nach Chile zurueckgeschickt. Er starb gerade vor kurzem.
Trotzdem er Angst und Schrecken in seinem Land verbreitete, wurde er von den Amerikanern, den reichen Chilenen und dem Mittelstand unterstuetzt.
Allendes Nichte Isabel Allende hat den ganz und gar beruehmten Roman "Das Geisterhaus" über diese Zeit geschrieben, er wurde auch verfilmt.

Und der Pinochet wurde ja vom amerikanischen Geheimdienst gefoerdert... wahrscheinlich haben sie die Plaene fuer den Umsturz und die Ermordung von Allende geplant.
Aus alle Faelle standen die Amerikaner sehr hinter Pinochet, haben ihm noch Ausbildner fuer die Folterknechte geschickt..damit sie dieses Handwerk besser beherrschen.
Und als sie Pinochet vor Gericht stellen wollten..da macht er einen auf senil...pah..Senator auf Lebenszeit, nicht anklagbar. Aber vor dem Den Haager Gericht fuer Menschenrechte, oder Kriegsverbrechen, wollte ihn auch keiner wirklich stellen.
Viele sozialistische Chilenen haben übrigens damals Asyl in der DDR gefunden.

 

Hier findet Ihr noch Videos zu diesem Beitrag: klickt  

13.05.2007 um 16:44 Uhr

Die liebe Sprache geht verloren *wein*

Hallo Ihrs

Ohne nun überheblich klingen zu wollen oder gar besserwisserisch, möchte ich hier einmal über die SPRACHE schreiben.

Ich werde nicht allzu lange - aber doch ein wenig Fröhlich - darüber klagen, dass im Internet nach der Gross-/Kleinschreibung nun auch die Interpunktion (Zeichensetzung) total verloren geht. Denn die Gross-/Kleinschreibung war für mich schon immer eher sinnfrei, wenn auch anzuwenden, da es nun mal so ist, dass es sie gibt. Die Interpunktion ist doch ziemlich wichtig, um den Sinn eines Textes zu erfassen.

ABER so wichtig ist sie gar nicht mehr, denn viele Leute sind offenbar nicht mehr fähig, Sätze zu schreiben, die länger sind als drei Wörter. Und auch in diesen drei Wörtern schaffen sie es gekonnt, sieben Rechtschreibefehler unterzubringen.

Nun, WOHER KOMMT DAS, frage ich mich? Ist die Schulbildung immer schlechter, lernen Kinder kein Deutsch mehr in der Schule? Beim Englisch sehe ich übrigens das gleiche Phänomen, aber Englisch ist immerhin eine Fremdsprache, also will da niemandem Vorwürfe machen. Aber wieso kann denn kaum einer mehr richtig Deutsch? Natürlich gibt es ganz grosse Ausnahmen viele sogar (ich möchte an dieser Stelle AngelInChains aus der "Blogigo-Gemeinde" als positives Beispiel anführen)! Aber auch so viele, die einfach schrecklich schreiben.

Moment! Ich meine das weder herablassend noch böse. Ich habe nichts gegen Leute, die schlecht schreiben. Auch wenn ich lieber gut geschriebenes lese: Mit korrekter Interpunktion, Ortographie, Fremdwörter-Verwendung (oder wenn nicht korrekt, dann lieber ohne) und so weiter... mit Sätzen, die aus mehreren Wörtern, vielleicht sogar Haupt- UND Nebensätzen bestehen!
ABER, wie gesagt, ich schreibe das nicht, um jemanden fertig zu machen, sondern weil ich das Phänomen nicht verstehe... und mich frage, woher es kommt?

Vielleicht wisst Ihr es ja und schreibt es mir.

Liebe Grüsse

LittleLunaticGirl

PS: Und bevor mich jemand extra darauf hinweist: Ich weiss, dass ich auch nicht perfekt schreibe, aber ich bemühe mich. Und das deutsche Doppel-S haben wir in der Schweiz nicht, ja, ich habe es nicht einmal auf der Tastatur... also verzeiht mir dessen Nicht-Verwendung ;)

03.05.2007 um 23:20 Uhr

Rock stirbt aus

Oh ja. Widersprecht mir bloss nicht. Bei diesem Thema bin ich schon fast eine Fanatikerin. Rock stirbt aus. Fertig. Und zum Flennen ist das...

Das, was man heute Rock nennt, ist eigentlich gequirlte Indie-irgendwas-Scheisse, oder Punkrock und was alles. Na, ich habe nix gegen Leute, die gequirlte Indie-Scheisse mögen (naja, vielleicht auch doch ), aber DAS IST KEIN ROCK.

Die ganz Grossen des Rock sind schon tot oder bald. Und wenn es soweit sein wird, wird Rock ausgestorben sein. Denn es gibt keine neuen, guten Rock-Bands. Oder nennt Ihr mir eine (keine Regionalbands, die bloss ihr kennt *g*)? Eine wirkliche Rockband.

Und NEIN, die verdammten Red Hot Chili Peppers gehören NICHT dazu. Eine Band, die einen Song gemacht hat ("Californication" oder wie immer sie das nennen) und diesen seither in x Varianten auf x Scheiben gepresst hat und seither nichts Neues mehr zu bringen vermag - alle CD's, alle Singles... alles klingt GLEICH... ist KEIN Rock. Sie haben vielleicht Marketing-Talent, denn welche Band konnte EINEN EINZIGEN Song schon soviele Male neu verkaufen und niemand merkt's...?

Ach, ich kam einfach zu spät auf die Welt Traurig

26.04.2007 um 23:54 Uhr

Umgekehrte Diskriminierung: Ich bin doch nicht magersüchtig!!

Stimmung: angepisst

Heute habe ich ein Riesenpaket von Tchibo bekommen. Das Zeug ist alles riesig. Obwohl im S bestellt, XS gab's nicht. Ich bin normal. Normale Grösse (163cm), normale Figur (Oberweite, Hüfte etc. auch normal *find*), normales Gewicht (50-53kg), also auch normaler BMI und so weiter. Wieso also passen mir Kleider im S nicht? Wieso sind mir Levis'-Hosen Nr. 26 (kleiner fand ich nicht) zu gross? Was machen alle diese superdünnen Frauen eigentlich? Sich Kleider schneidern lassen?! *nerv*

Und dann all diese Sprüche. "So 'ne Magersüchtige, die in eine 34 passt, ging vorbei..." DANKE! Ich pass' auch in 34 und ich bin nicht mager, nicht dünn, kein Strich in der Landschaft, ich bin normal und gesund!!! *tödlich nerv* "Wer passt schon in ein XS?" Ich *meld*, danke vielmal. Nee, zwangsernähren wollte mich noch niemand heute, weil man für ein XS gar nicht krankhaft dünn sein muss. *grml*

Ich will damit nicht sagen, alle, die Kleidergrösse L oder 40 oder M oder irgendwas haben, sind dick. Aber ich bin nicht mager, nur weil XS/S trage. Ich find's einfach nicht okay, wenn jemand sich dumm vorkommen muss wegen seiner Figur. Sei es nun, weil er zu dick ist oder zu dünn. Und ich finde den Schlankheitswahn entsetzlich, aber der Protest dagegen darf nicht dazu führen, dass man einfach alle mit kleinen Kleidergrössen diskriminiert und blöd anmacht.

16.04.2007 um 22:30 Uhr

Unschuld und Schuld - gibt es das, wie weit geht das?

Stimmung: nachdenklich, melancholisch
Musik: "Sarah Lou" von Lacrimas Profundere (erinnert mich immer an "The Crow")

Gibt es Unschuld? Falls ja, was ist Unschuld genau? Und wo beginnt Unschuld denn?

Ein Neugeborenes muss ja unschuldig sein, eigentlich. Aber wie lange ist es das? Oder kann man gar bei der Geburt Schuld auf sich laden? Gibt es die Erbschuld, auch im weiteren Sinne (Freunde etc.)?

Wenn man für jemanden Verständnis hat, wenn er einen Grund hatte, sich schuldig zu machen, z.B. ein gewisses Problem, dass dieser Mensch hat... Wenn man ihn damit ent-schuldigt und "mildernde Umstände" walten lässt. Ab wann hört das auf? Wo "muss" man Verständnis haben und jemanden ent-schuldigen und wo nicht mehr?

Diesen Gedanken kriege ich einfach nicht los. Wer ist an was inwiefern schuld?

Und sagt mir jetzt nicht, Schuld spiele keine Rolle. Klar tut sie das, für mich und auch für Euch alle.

15.04.2007 um 18:57 Uhr

Abnehmen --> krank

Stimmung: lala... hihi... ;-)

Früher hat man gegessen, um satt zu werden. Heute isst man, um abzunehmen.

© Christian Regelien

 

Obwohl auch ich zu der Gattung der obwohl normalgewichtig ewig Unzufriedenen, der jeden Tag 1 Tafel Schokolade Essenden, aber auch jeden Tag an Kalorien Denkenden und Ex-Kalorien-Zählenden, der immer auf die Waage stehenden und sich über die Zahlen dort Aufregenden gehöre...

Christian Regelien hat sehr recht. Und es ist krank, eigentlich verwerflich. Aber: Wir leben ja auch in einer kranken, verwerflichen Welt. Nur die Frage bleibt, ob wir etwas und falls ja, wieviel wir dafür und dagegen können und sollen.