Shoppen
Heute hatten wir einen richtigen anstrengenden Tag, den wir zur Begeisterung von der Mama schon um sechs gestartet haben.

Allerdings sind wir wirklich keine Frühaufsteher. Wir waren dann nämlich schon wieder um acht so müde, dass wir nur noch durch die Gegend gestolpert sind und somit dann gleich wieder ins Bett gegangen sind.
Der Finn ist auch gleich wieder eingeratzt
– aber Amai hat sich wacker geschlagen und durfte der Mama helfen den Rucksack zu packen.
Rucksack packen bedeutet, dass wir was Besonderes vorhaben. Damals als wir noch Babys waren, musste die Mama den Rucksack immer mitschleppen. Da haben wir nämlich keinen Spaß verstanden, wenn nicht SOFORT eine Milch griffbereit war wenn wir das kleine Hungerloch gespürt haben.
Und dafür musste sie ja immer ein ganz schönes Equipment mitschleppen. Lätzchen, Thermoskanne, zwei Pullen, Spucktücher u.s.w..
Heute ist das alles nicht mehr so tragisch und wir lassen uns auch mal mit einem Keks vertrösten.
Also bedeutet „Rucksack packen“ – wir sind länger unterwegs. Gegen neun stand dann die Uta vor der Tür und nachdem wir den Finn relativ zärtlich wachgemacht haben, sind wir dann auch gleich durchgestartet zum Shoppen nach Goslar.
Aber bei unserer Mama ist relativ schnell der Shoppingmuffel durchgekommen und sie hat sich nichts gekauft und uns auch nicht.
Aber die Uta konnte nicht widerstehen und hat uns ein klasse Klimperteil gekauft.
Xylophon heißt das und da darf man mit so zwei Stöcken richtig toll drauf rumkloppen. Mama hat gesagt, sie hat die Uta richtig doll lieb, dass sie uns immer solche Sachen schenkt.
Da war er wieder..dieser Unterton.
Allerdings hat die Uta uns dann mit dem gleichen Unterton
erzählt, dass unsere Mama dem Mario mal ein Meerschweinchen geschenkt hat und wenn wir mal ein wenig älter sind, kriegen wir das auch von ihr. Kann man da dann auch drauf rumkloppen?











Bei dem Kaffeestop von den Beiden haben wir dann auch die ganze Fußgängerzone mit unserer Musik unterhalten – aber leider hatten wir keinen Hut mit dabei…vielleicht hätten wir uns ja so einen Euro verdienen können?!
Nach dem Kaffee durften wir dann auch laufen. Mit der Uta und dem Finn hat das auch ganz gut geklappt. Nur Mama und Amai hatten die eine oder andere Diskussion, weil die Amai nicht an der Hand gehen wollte. Amai hat das volle Programm geboten. Angefangen mit einem empörten Kreisch bis hin zum „auf den Boden legen und bocken“.
Mama war auch fast soweit und hätte sich auf den Boden gelegt – war ihr aber zu kalt.
Nach einem gepflegten Mittagsessen bei Karstadt sind wir dann nach Hause gefahren. Natürlich nicht ohne vorher den Papa in dem neuen Altenheim zu besuchen.
Da haben die Großen dann noch einen Kaffee getrunken und wir haben uns in die langen Fenstervorhänge eingerollt. Das war lustig.
Leider haben wir nicht soviel Schlaf bekommen, wie wir es so gewöhnt sind und mussten somit der Mama den Restnachmittag die Ohren vollheulen.
(Manchmal braucht man das einfach) Aber nachdem unser Papa nach Hause gekommen ist
und später dann die Oma Brigitte haben wir uns noch mal zusammen gerissen und sind eine kleine Runde Laterne im Flur und im Kinderzimmer gegangen.
Dabei hat dann die Laterne leider das Zeitliche gesegnet. Was lernen wir daraus? Laternen haut man nicht auf den Boden und kämpft nicht mit dem Bruder/Schwester drum.
Mama hat gesagt, morgen machen wir auch noch was Tolles. Aber das verraten wir nicht. Das wird eine Überraschung!
Verschwiegenen Gruß
Finn und Maria Amai

das wäre aber ein lustiger Anblick gewesen: Amai und die Mama mitten in der Fußgängerzone von Goslar auf der Straße liegend. Wenn Ihr dann noch Xylophon gespielt hättet, wären Euch die Euros nur so zugeflogen. Also neuer Versuch beim nächsten Einkauf. Wer hat eigentlich gewonnen? Amai oder die Mama?
Liebe Grüße
OOC