Unverhofft kommt oft
Gestern hatten wir einfach keine Zeit unserer Mama etwas für unser Tagebuch zu diktieren. Wir hatten nämlich von gestern morgen an die Bude voll.

Oma und Opa waren da und die Uroma und später sind dann noch der Onkel Gerd (der aus München ) und die Tante Helga dazu gestossen. Und dann haben wir gebruncht.
Bevor alle gekommen sind, hat die Mama in der Küche alles hergerichtet. Dort haben wir sie dann immer mal besucht in unserem Gehfrei. Da war sie aber nicht unbedingt begeistert, weil unsere Küche ziemlich klein ist und eindeutig nicht für eine Mama und zwei Kinder im Gehfrei ausgelegt ist.

Irgendwann hat sie angefangen, dem Finn etwas von dem großen Tellern zum probieren zu gegeben, und er liebt alles: Käse, Weintrauben, Erdbeeren…. LECKER!
Wenn man Käse ganz lang in der Hand behält, dann bekommt er eine ganz tolle Konsistenz und er quutscht irgendwann zwischen den Fingern durch. Das ist toll – und wenn man den dann an die Hosenbeine von der Mama schmiert, hat sie da länger was von.
Länger hat sie auch was von dem Superkleber, den wir zur Zeit mit unseren Nasen erstellen können. Sie wischt nämlich ständig an unserer Nase rum und holt den Kleber raus – und der bleibt wirklich überall haften. An der Couch, an der Tischdecke, in der Kleidung und wenn sie ihn da wieder wegmacht, klebt er eine Sekunde später schon wieder wo anders. Lustig. Vielleicht sollten wir das mal patentieren lassen.
Am Abend sind Oma und Opa noch vorbeigekommen (die Oma und der Opa, die hier mit im Haus wohnen) und haben gefragt, ob wir oben schlafen sollen, damit Mama und Papa mal wieder durchschlafen können. Die letzten Nächte haben wir ja alle nicht gut geschlafen, wegen dem blöden Schnupfen. Und so sind wir dann noch unverhofft ausquartiert worden.
Mama und Papa haben sich sogar noch aufgerafft und sind weggegangen und waren ganz spät zu Hause. „Das war sooo lustig“, hat die Mama zur Oma gesagt. Die 2 waren nämlich zur Hexenverbrennung im Kurpark, mit einer Band und allem Drum und Dran, sogar eine „Mai“Königin und ein Teufel waren da.
Verstehen wir nicht, wenn WIR in der Nacht einen auf Teufel und Hexe machen, finden Mama und Papa das nicht so witzig.


Auf alle Fälle waren wir gaaanz lieb und haben durch- und auch noch ganz lange geschlafen. Die Mama ist bald ausgeflippt und hat wieder gesagt wir sind Ratten. Aber wir sind ja nicht blöde – Mama und Papa werden uns so schnell nicht los, aber bei den Omas und Opas müssen wir uns doch benehmen, die können uns ja ganz schnell wieder wegbringen!
So nun gehen wir in die Sonne!
Eure Spillie-Zwillies 

das ist genau die richtige Einstellung, dass Ihr Euch bei Oma und Opa benehmen müßt. Aber ich denke, Ihr werdet Euch heute von Eurer besten Seite zeigen und auch in Euren Betten wieder durchschlafen.
Einen schönen sonnigen Sonntag in Minirock und kurzer Hose.
Bis bald Oma und Opa