Veränderung
Veränderung
Da fährst du nun
du kleiner Pionier,
die alte Welt
weit hinter dir.
Die neue wartet
in der Ferne,
nachts funkeln kalt dir
fremde Sterne.
Fröstelnd schlägst du
hoch den Kragen,
im Bauch ein
grimmig Unbehagen.
Kein fester Boden
der Sicherheit verspricht,
weit und breit
nur schwankend Gischt.
Fragst dich,
was die fremde Welt,
dir wohl nur bereit behält.
Ob sie dich aufnimmt
in ihren Schoß,
erreichst du sie
mit deinem Floß.
Doch dann erstrahlt
der neue Morgen,
verschwunden scheinen
alle Sorgen.
Ein Landstreif glitzert
fröhlich in der Ferne,
vergessen sind
die kalten Sterne.
Eine Möwe ruft,
kündet dein Erscheinen.
Sie erkennt dich wieder,
könnt man meinen.
Ein erster Schritt
auf weichen Sand,
du nimmst ihn zaghaft
in die Hand.
Alles hier wirkt,
als hätt es dich erwartet
lange schon bevor du
aus der alten Welt gestartet.
Du sitzt am Strand
die Sonne über dir
spürst zärtlich meinen Arm
ich bin bei dir.
