Lyrische Obsessionen

09.03.2010 um 20:15 Uhr

Glück

Glück

Ein zarter, würzger Erdenduft.
In weiter Ferne scheint
die eigne Gruft.

Ein warmer, einzger Sonnenstrahl.
Zaghaft sich
durch bunte Blätter stahl.

Ein stummer Gruß zur toten Katze.
Ein Kuss von Mund zu Herz.
Ach, wie vermiss ich
deine weiche, warme Tatze.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenAquarius schreibt am 10.03.2010 um 18:05 Uhr:Dein alter Kater???
  2. zitierenlousalome schreibt am 10.03.2010 um 18:15 Uhr:Oh nein, nein! Das Gedicht ist ein paar Jahre alt - wie die meisten hier. Der Gruß und Kuss galt seiner Schwester, die bereits seit 5 Jahren tot ist und in dem Park, in dem ich Laufen gehe, begraben liegt. Immer, wenn ich nahe der Stelle vorbei komme, an der sie begraben ist, schicke ich ihr einen Kuss ...
  3. zitierenAquarius schreibt am 10.03.2010 um 18:20 Uhr:Okay...ist ja nie so ganz einfach das Präteritum heraus zu lesen. ;)
  4. zitierenlousalome schreibt am 10.03.2010 um 18:24 Uhr:; ) Bei Gedichten eh nicht, weil sie ja im Präsens entstehen und somit auch geschrieben sind. Meistens ...
  5. zitierenAquarius schreibt am 10.03.2010 um 20:25 Uhr:Du bist manchmal wirklich wie eine kleine Erbsenzählerin *frech guckt*
  6. zitierenlousalome schreibt am 10.03.2010 um 20:39 Uhr:Wieso Erbsen zählen?! Das war nur als Erklärung gedacht.
  7. zitierenAquarius schreibt am 10.03.2010 um 20:47 Uhr:Schon gut :)
    Mit Präteritum meinte ich nicht die Erzählform, sondern die Aktualität deiner Gedichte.
  8. zitierenlousalome schreibt am 11.03.2010 um 13:15 Uhr:Ah - ok!

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